anstoss

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Nichts ist so erotisch wie eine Frauenzeitschrift - denn längst haben die Werbemacher erkannt, was in der Öffentlichkeit erst tröpfchenweise durchsickert: Fast alle Frauen sind von der Erotik anderer Frauen angetan. In der „VOGUE" sind immer eine ganze Menge Anzeigen und redaktionelle Beiträge enthalten, die ein prickeln auf Frauenhaut erzeugen - und auch auf Männer bisweilen sehr erotisch wirken.

In der November-Ausgabe kann man Pelze auf (fast) nackter Haut bewundern, erlebt sinnliche Momente mit einer lasziven Verführerin in Schwarz-Weiß und wird schließlich mit Brüsten verlockt, die fest in Männerhand sind.

parfüm, brüste und erotik

(c) Jean-Paul Gaultier

Zwar ist es still geworden um die „Jungfrauenkampagne" der Bush-Administration in den USA, doch wie man sieht, gibt es sehr unterschiedliche Wege, um die Braut keusch zu halten: Die obere Dame wirbt dafür, die Finger von Jungfrauen zu lassen, sondern lieber ihre Dienste in Anspruch zu nehmen, während die provokante Werbung einer religiösen Organisation dafür eintritt, in der Erziehung auf den Wert der Jungfräulichkeit zu achten: „Jungfrau" ist kein schmutziges Wort. Wer hätte das gedacht?

jungfrau virgin

(c) ?? both sources are unknown

Auch deutschen Männern mag dies bekannt vorkommen: man heiratet eine Dame, verbringt mit ihr ein paar rauschende Jahre, in denen die Lust nur so durch die Venen rauscht, und dann bekommt man ein Baby – gewollt selbstverständlich, und propper, und alles könnte so schön sein, wenn damit nicht auch die Lust ein Ende hätte.

In Japan jedenfalls ist dann oft Schluss mit der Lust, und Japans Männer stimmen ein Klagelied an: Sobald ihre Ehefrauen Bays haben, verwandeln sie sich von Frauen in Mütter – und aus ist es mit der Fleischeslust, berichtet das japanische Magazin „Spa!“.

Weihnachten ist bekanntlich das Fest der Liebe - und da können Männer mal so richtig tief in die Tasche greifen, um Dessous zu kaufen. Wer bei Victoria's Secret kauft, soll angeblich nicht enttäuscht werden. Was auf dem Bild zu sehen ist, kostet etwa 120 US-Dollar - ohne die schöne Dame, selbstverständlich. (Preisangabe ohne Gewähr). Weitere Einzelheiten und andere Modelle: Victorias Secret.

 sexy nachtwäsche victorias secret

(c) 2003 by Victoria's Secret

Strippen ist in England zu einem ganz normalen Job zur Finanzierung des Studiums geworden, und auch überall sonst auf der Welt wird es salonfähig: überraschenderweise für beide Seiten, Stripperinnen und Zuschauer.

Neu freilich ist, dass sich immer mehr Frauen mittleren Alters in Strip-Lokale trauen: befreit vom Schmuddelimage, ist die Art der Unterhaltung, die in einem Striplokal geboten wird, lediglich eine Alternative zu anderen Abendveranstaltungen auch. Hinzu kommt, dass immer mehr Lokale auch feine Dinner zum Strip anbieten – das zieht die bessere Kundschaft an.

Es scheint, als könnten die Damen die Erotik der Tänzerinnen genau so, wenn nicht besser genießen als Männer: Die Kombination von schönen Körpern auf hochhackigen Schuhen in schöner Wäsche stimuliert offenbar auch Frauenaugen.

Proteste kommen – wie könnte es anders sein – von Amerikas Kirchen. Einer der Führer der Baptisten-Kirche zog denn auch kräftig vom Leder und bezichtigte die Zuschauerinnen, sie hätten die „Biblische Lehre“ vergessen.

Einen längeren Artikel zu diesem Thema ähnlichen Inhalts ist jetzt auf der Webseite von „USATODAY“ zu lesen.

Nun wissen wir es genau: Falsch ist, dass 15 der 26 deutschen Bischöfe die Arbeit der katholischen, aber nicht als katholisch anerkannten Beartungsstelle „Donum Vitae“ unterstützen, wie "REPORT" behauptet hatte.

Richtig ist hingegen, dass sie es zwar tun, aber nicht direkt, sondern nur, wenn eine „richtige“ katholische Beratungsstelle zustimmt – dies meldete „Radio Vatikan“ nach einem Bericht der katholischen Presseagentur „kath.net“.

Was die Frauen von diesen Affentänzchen der Kirchenoberen halten
sollen, mag jede Katholikin selbst entscheiden.

Mit einer Kampagne „Praktiziere Oralsex – sprich mit deinem Partner über Kondome“. Wollte das spanische Gesundheitsministerium junge Leute dazu anregen, vor dem Geschlechtsverkehr noch mal zu bedenken, ob ein Kondom nicht sinnvoll wäre. Doch angeblich wurde die Aktion als „Kampagne für den Oralsex“ missverstanden. Sie musste zurückgezogen
werden.

Quelle: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/20222642

Die katholische Kirche hat in der BBC einen neuen Erzfeind entdeckt: Wie die katholische Nachrichtenagentur „kath.net“ mitteilte, beruhe die Berichterstattung der BBC über die Möglichkeiten der Abtreibung in Südamerika „einseitig“ auf der Position der Organisation „Catholics for a Free Choice".

Die Organisation wurde im selben Artikel bezichtigt, vo einer „Bastionen der Abtreibungs-Befürworter“ finanziert zu werden. Wie jedermann selbst feststellen kann, ist der Bericht der BBC genügend distanziert, um die Meinungsmacher der Katholiken-Presse zu widerlegen.

Wahrheit katholischer Art
Wahrheit englischer Art

Die Baden-Württembergische Kultusministerin und überzeugte Katholikin Annette Schavan hat mit der ihr eigenen Arroganz einen Gesetzentwurf vorgelegt, der dem berühmten „Kopftuch“ im Unterricht endliche den von ihr angestrebten und vehement vertretenen Garaus machen soll. Danach sind „religiöse Bekundungen verboten", die „die Neutralität des Landes gegenüber Schülern und Eltern gefährden“ (Zitat: Badische Zeitung).

„Christliche und abendländische“ Bildungs- und Kulturwerte sind hingegen erlaubt: Christenkreuze und Kruzifixe also allemal. Man darf allerdings gespannt sein, was passiert, wenn Lehrer Symbole des Judentums, der griechischen Religion oder gar des Germanentums in der Schule verbreiten: die neue Auseinandersetzung vor Gericht ist vorogrammiert.

 

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