anstoss

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Der Kuss unter Frauen ist das einzige Thema der Webseite „Welt der küssenden Frauen“. (“A World of Girls Kissing”).

Nun, dass in Dänemark viel öffentliche Küsse von Frau zu Frau ausgetauscht werden, haben wir ja schon anderwärts gehört, aber was ist mit der prüden Schweiz? Immerhin zeigt die Seite 70 Bilder von jungen schweizer Frauen, die es offenbar lieben, einander zu küssen. Zum Vergleich: Däninnen sind 1500-mal vertreten.

swiss girls kissing

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Das wöchentliche Geblubber aus den Algen

Diese Woche hat mich überrascht: Irgendwie war ich ein paar Stunden lang unter den zehn meistgelesenen deutschen Bloggern. Warum? Ich weiß es nicht. Vermutlich habe ich aus Versehen über eine nackte Prominente oder über eine prominente Nackte berichtet, die gerade mächtig anderwärts im Gespräch ist – denn globale erotische Sensationen gab es nun wirklich nicht.

Was mir so auffiel: Moraldiskussionen, zuletzt verbunden mit der Heroisierung von Sportlerinnen. Erinnerte mich fatal an „ein deutsches Mädel tut es nicht“, aber es waren ja nicht unbedingt deutsche Maiden gemeint, sondern alle: Sportlerinnen, zieht auch nicht aus, sonst ziehen sich bald alle aus. Nun ja, tun sie das nicht ohnehin schon?

Tja, dann war da noch die verkaufte Jungfrau, die mir reichlich Leser bescherte. Rosie heißt die Dame, die ihre Jungfräulichkeit erfolgreich verauktionierte. Ob das Ganze tatsächlich ernst gemeint war oder nur ein Gag der Dame, um auf Umwegen an das Geld zu kommen, steht für mich noch lange nicht fest. Dennoch habe ich recherchiert, wie denn der Preis der Jungfräulichkeit im Laufe der Jahrhunderte war, und siehe. Er fiel und fiel und fiel, von 50 Silberschekel zur Zeit Mose auf 0,00 Euro nach dem BGB – der entsprechende § 1300 existiert nicht mehr.

Moralische Probleme? Nicht damit. Ich hatte eher schon Probleme damit, 50 Silberschekel irgendwie in Euro umzurechnen.

Neuere Artikel von mir werden nach wie vor wenig gelesen: Immer noch wuseln Leute durchs Netz, die nicht genug über die Hotelerbin Paris Hilton erfahren konnten – und dies, obwohl sie bei mir auch nicht mehr erfahren – dennoch näherte sich die Anzahl der Zugriffe der Zahl 3500. Was nun Österreich betrifft: Über 1000 Surfer wollten mittlerweile den Artikel über die nackten Jungbäurinnen lesen – an Österreicherinnen muss wohl etwas besonders sein.

 

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