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    <title>alles, was freude bereitet (das leben genießen, gestalten und verändern) : Rubrik:wochenschau</title>
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    <description>das leben genießen, gestalten und verändern</description>
    <dc:publisher>sehpferd</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-07-28T06:32:19Z</dc:date>
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    <title>alles, was freude bereitet</title>
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  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/2489709/">
    <title>Budapest, Blogs und Jazz</title>
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    <description>Es ist Sonntag - und erstmals komme ich in Budapest wieder zum Verschnaufen. Lesen sie doch mal etwas - über den &lt;a href=&quot;http://budapestjournal.com/2006/08/04/tony-lakatos-in-budapest-gypsy-colours/&quot;&gt;Jazzsaxofonisten Tony Lakatos&lt;/a&gt;, zum Beispiel. Oder wollten Sie das Algengeblubber verfolgen? Es hat einen interessanten Titel&lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/438-Mausetote-Blogs.html&quot;&gt; Mausetote Blogs&quot;&lt;/a&gt;. Fragt sich nur, ob sie es schon sind oder bald sein werden - und vor allem, welche Arten von Blogs davon betroffen sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht habe ich nächste Woche einmal Lust, darüber zu schreiben, wie sich die Welt teilt zwischen Damenblogs und Herrenblogs - nein, nicht ganz so grob, aber ein bisschen Wahres ist schon dran - Erstere hauen in die Scheiße, Letztere spucken in die Seele - oder so ähnlich.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-06T12:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/2313444/">
    <title>Budapest</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/2313444/</link>
    <description>Mein Budapest Journal kommt langsam aus der Testphase heraus  inzwischen können Sie jeden Tag einen Beitrag in deutscher und englischer Sprache im neuen Magazin lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das &lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/387-Aprikosen,-Geheimchips-und-Jazz-ueber-70.html&quot;&gt;Algengeblubber befasst sich ganz wesentlich mit Budapest&lt;/a&gt;. Da ich letzte Woche von einem äußerst merkwürdigen Ehepaar bezichtigt wurde, mithilfe eines &lt;a href=&quot;http://budapestjournal.com/2006/07/05/das-cia-chip-in-der-kamera/&quot;&gt;geheimen Fotochips&lt;/a&gt; Menschen zu verletzten sollte mich nicht wundern, wenn mich demnächst jemand nach den Zuständen auf meinem Heimatplaneten fragt, der mich hier in Budapest auf dem Moskauer Platz hat landen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja  &lt;a href=&quot;http://budapestjournal.com&quot;&gt;lesen Sie mehr&lt;/a&gt;, wenn Sie wollen.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-09T08:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/2247457/">
    <title>Ihnen zugerufen: Mit vollem Herzen und kluger Hand</title>
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    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Aus dem neuen Journal  in der Kategorie Algengeblubber&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, &lt;a href=&quot;ttp://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/362-Der-Wandel.html&quot;&gt;dies sind keine letzten Worte&quot;&lt;/a&gt;. Ich werde weiterhin auf Deutschland blicken und sehr darum besorgt sein, dass dieses Land sich wandelt. Wenn ich den Menschen hier etwas zurufen müsste, es wäre, doch bitte ihre eigene Zukunft fest in die Hand zu nehmen und allen widrigen Umständen zum Trotz den Erfolg zu suchen - vielleicht allein, aber besser noch brüderlich, mit vollem Herzen und kluger Hand - als Bürger, als Deutscher und als Europäer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer allerdings glaubt, dass man das Ruder herumreißen muss und  wieder in die dunkelsten Zeiten der Adenauerära  zurückfallen will, sollte mit dem Widerstand aller Bürger rechnen: Die EKD ist offenbar gerade dabei, den Blick nach vorne aufzugeben und sich auf die offenbar aus ihrer Sicht vorbildlichen 50er Jahre zu besinnen. Es wird sich lohnen, &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/363-Daumen-drauf-Das-Diakonische-Werk-geraet-unter-Druck.html&quot;&gt;seiner Kirche scharf auf die Finger zu sehen&lt;/a&gt; und sie - wenn es denn nötig werden sollte, scharf darauf zu verweisen, welche Aufgaben die Diakonie im liberalen und demokratischen Staat zu erfüllen hat und welche nicht.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-27T10:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/2191589/">
    <title>Sommerloch und Algengeblubber</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/2191589/</link>
    <description>Droht uns nun die&lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/337-Wirft-die-CDU-ihr-Eheverstaendnis-ueber-Bord.html&quot;&gt; Kulturrevolution &lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/332-Hurenmaerchen,-Kirchen-und-Literatur.html&quot;&gt;seitens der CDU&lt;/a&gt;? &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/338-Sommerloch,-Nationaldiskussion-und-aufgebundene-Baeren.html&quot;&gt;Im Sommerloch&lt;/a&gt;, so scheint es, ist alles möglich. Da wird Einigkeit und Recht und Freiheit plötzlich in &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/333-GEW-von-allen-guten-Geistern-verlassen.html&quot;&gt;die braune Ecke gedrückt&lt;/a&gt; (von der GEW), eine &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/308-Angezogen-kann-man-nackt-sein.html&quot;&gt;völlig bekleidete Dame &lt;/a&gt;wird als nackt bezeichnet und 40,000 nicht vorhandene zusätzliche Huren geistern, &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/332-Hurenmaerchen,-Kirchen-und-Literatur.html&quot;&gt;von unbekannten Quellen &lt;/a&gt;mit Flugsalbe bestrichen, offenbar auf Besenstilen durch die Republik  während ich eigentlich alles andere zu tun habe, als mich um meine kleinen Journale zu kümmern, die im übrigen auf drei reduziert werden. &quot;Blogg.de&quot; wird dabei als Provider endgültig ausfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier annonciere ich gleich mal, dass ich demnächst (wieder in eigener Regie, und dieses Mal auf Word Press) meine Briefe aus Budapest veröffentlichen werde. Dafür habe ich eine neue Domäne eröffnet  mehr darüber, sobald die Sache aktiv ist.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-18T08:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/2152376/">
    <title>Und wieder blubbert es aus den Algen</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/2152376/</link>
    <description>Es ist mal wieder Sonntag, und das &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/293-Aus-dem-Groebsten-heraus.html&quot;&gt;sehpferd ist nach einem Totalausfall&lt;/a&gt; nun wieder in der Lage, Wasserflöhe zu futtern. Demzufolge fällt das &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/298-Persoenliches-und-Gemeinwohl-absolut-fussballfrei.html&quot;&gt;Algengeblubber heute etwas persönlicher aus &lt;/a&gt;als sonst  und vor allem: Völlig fußballfrei. Nach Ansicht eines katholischen Internet-Traktätchens war am sechsten Juni anno 2006 ohnehin nicht der Beginn des unsäglichen Wadenspektakels, sondern man staune  &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/296-Die-Hurerei-begann-an-einem-neunten-Juni.html&quot;&gt;der Beginn der Hurerei&lt;/a&gt;. Der Link ist auf meinen neuen Seiten.</description>
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    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
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    <dc:date>2006-06-11T09:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/2117762/">
    <title>Heute war Algenblubbertag</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/2117762/</link>
    <description>Ich muss etwas gestehen: mein Computer ist krank. Aber geblubbert habe ich, wie jeden Sonntag, auch an diesem Pfingstsonntag, &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/267-Den-Tag-nicht-vor-dem-Abend-loben.html&quot;&gt;freilich hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas B&lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/276-Von-der-Liebe-aufgescheuert.html&quot;&gt;escheuertes&lt;/a&gt; gibt es hier und eine &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/282-Bloeken-wider-die-Schafskaelte.html&quot;&gt;nackte Mutter mit Bezug zur Jahreszeit &lt;/a&gt;hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur, falls sie mich hier vermisst hatten.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-04T17:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/2086019/">
    <title>Etwas verspätet: Die private Planung geht vor</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/2086019/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Das wöchentliche Geblubber aus den Algen  meist Sonntags&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Woche ist eines mal wieder klar: Erste Dinge zuerst. Das bedeutet gegenwärtig: Eine Wohnung in Deutschland verkaufen, eine andere vermieten, in Budapest letzte Details des Umbaus besprechen, die Zeitpläne erneut anpassen  und hoffen, dass die Pläne auch eingehalten werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern jedenfalls haben wir in Budapest ADSL bestellt: Beratung in englischer Sprache, einfache Abwicklung. Wenn alles immer und überall so wäre  man könnte sich wahrlich zurücklehnen und glücklich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Budapest selbst kann ich ein paar schöne Frühlingstage genießen  entgegen jeder Prognose scheint die Sonne, der Markt beschert Erdbeeren in Hülle und Fülle und die Stadt zeigt sich von ihren schönen Seiten  wenn man von Kanalbauarbeiten und den letzten Resten des Straßenbahnumbaus einmal absieht  nun, nicht in meiner Gegend. Die Haltestelle Szena Ter  (meine Haltestelle) ist fertig, allerdings verkehren noch die alten Straßenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen halten mich die Touristen für einen Budapester und die Budapester für einen Touristen  auch sehr merkwürdig. Die letzten Tage habe ich wieder einmal für einen Gang rund um das Parlament genutzt, wo es ein wunderschönes Jugendstilhaus gibt, das gerade wieder in altem Glanz strahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Politik verblasst ein wenig  oder ist sie so blass? Alle Jahre wieder das Gerangel um Lehrstellen  ich wette, die Gewerkschaftsbürokraten und ihre verlängerten Fangarme in der Sozialdemokratie werden bald wieder Ausbildungsabgaben fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls mich jemand gerade jetzt nach Blogs fragen sollte: die Goldbronze wurde in den letzten Wochen kräftig herunter gewaschen. Langsam zeigt sich die Wahrheit, die ich hier seit langem vertrete  sie werden sehen, dass ich Recht behalt: Blogs sind nichts als Software. Einige sehr geduldige und beständige Menschen werden weiter ihre Webtagebücher oder Kolumnen schreiben, ein par von uns werden ihre kleinen Fachzeitschriften behalten und natürlich werden auch die bekannten Zicken und Knalltüten vereinzelt Erfolge feiern können. Doch das Blog selbst wird in anderen Softwareprodukten aufgehen, und es wird dann ganz normal, ohne Ideologie und Bloggersdörflerei von Verlegern, Verbänden, Industrie- Handels- und Dienstleistungsunternehmen und nicht zuletzt dem Rotlichtgewerbe und seinem Umfeld weiter betrieben werden. Warten wir einmal ab, was aus den Pro Deutschland-Bloggern wird, die derzeit von sich reden machten. So sehr ich ihr Handeln befürworte (sollten sie mehr in die Gänge bringen als zu gackern) so sehr warne ich vor überzogenen Erwartungen: Für Deutschland zu bloggen, ist so gut wie aussichtslos  die Blogger zur Linken der Mitte werden es zerrupfen, und die Blogger zur Rechten der Mitte werden traditionelle Wege bevorzugen, für Deutschland einzutreten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau betrachtet, ist das ganz normal: ein gesunder Wirtschaftskreislauf entsteht nur dann, wenn mit einer Leistung wenigstens minimale Umsätze und Gewinne erzielt werden: das schafft, auf Dauer, eben auch Arbeitsplätze, während die Energie, die von Blogger für Blogger aufgewendet wird, letztendlich nur heiße Luft ist, die sinn- und zweckentleert in einem Scheinuniversum leerer Luftblasen verpufft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich in der Realität einen schönen Sonntag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentarmöglichkeit: &lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/216-Die-private-Planung-geht-vor.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-29T17:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/2041112/">
    <title>Wohlverhalten. Wohlfahrt und wohl eher nicht</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/2041112/</link>
    <description>&lt;i&gt;&lt;b&gt;Das wöchentliche Geblubber aus den Algen  meist sonntags&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: Dass mein neues Blog unglaublich viele Zugriffe hat, liegt weder an der Qualität noch an der Quantität  und weder an den Politikthemen noch an den kleinen Einschüben aus dem Bereich der Erotik, die ich gelegentlich veröffentliche  es liegt an einem einzigen Name: &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/189-Severina.html&quot;&gt;Severina&lt;/a&gt;. Bereits Wochen vor dem &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/192-Song-Contest-2006-Letzte-Lese.html&quot;&gt;European Song Festival&lt;/a&gt;  und lange, bevor ich das neue Blog eröffnete  schnellten meine Zugriffszahlen auf astronomische Höhen  und das ist auch im neuen Blog nicht anders. Alleine gestern wollten fast 1000 Menschen alleine hier wissen, was es denn nun eigentlich auf sich hat mit der kroatischen Sängerin, die vor allem in der BILD-Zeitung so gezeigt wird, wie man Menschen nicht zeigen sollte  auch wenn sie vielleicht in ihrem Leben einmal einen Fehler gemacht haben. Aber das ist BILD bekanntlich egal. Mir war es nicht ganz egal und ich habe deswegen den Link zu der Webseite, auf der das berühmte Video zu sehen ist, gelöscht - &lt;a href=&quot;http://sehpferd.twoday.net/stories/232861/&quot;&gt;mein Haupartikel auf Twoday&lt;/a&gt; brachte es mittlerweile auf die für einen Blogartikel unglaubliche Zugriffszahl von 50.000. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei muss man sich wirklich einmal fragen, wes Geistes Kind die Leute sind, die diese Sängerin dauernd durch den Dreck ziehen müssen  und dazu gehören noch ganz andere als nur BILD-Redakteure: Showbusiness ist Showbusiness und kein Nonnenkloster. Auch die angeblich offensiv zur Schau gestellten Brüste im European Song Contest erwiesen sich als viel harmloser als alles, was man an einem gewöhnlichen Samstagmorgen in einem Budapester Einkaufszentrum sehen kann  lächerlich, über so etwas überhaupt zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir noch auffiel? Die dummdreiste Lüge, dass zur Fußball-WM 40.000 Z&lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/180-Berlin-Korrespondentin-setzt-bei-Huren-auf-Objektivitaet.html&quot;&gt;wangshuren zu erwarten wären&lt;/a&gt;. Die Leute, die so etwas in die Welt gesetzt haben (es handelt sich überwiegend um Kreise, die der evangelischen Kirche nahe stehen) &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/117-Frei-erfunden-die-40.000-zusaetzlichen-Huren-zur-WM.html&quot;&gt;kneifen nun plötzlich oder brabbeln Unsinn &lt;/a&gt;über deren Berechnung. Keine gute Werbung für die Gutmenschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ereignis der letzten Woche wird fast nur in den Kreisen der Retrolinken und Neokommunisten diskutiert, aber es ist wichtig, es auch an eine breitere Öffentlichkeit zu bringen: Unser Sozialwesen muss nämlich so gestaltet sein, dass es die Ärmsten und Hilflosesten an die erste Stelle bei der reinen staatlichen Unterstützung stellt. Diese Tatsache, die jedem einleuchtet, und die so auch schon im Alten Testament der Bibel verankert ist, wurde von den Chefs dreier Wohlfahrtsverbände letzte Woche betont  &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/170-Gerechtigkeit-und-Wohlfahrt.html&quot;&gt;was jede Menge unqualifizierte Schreier auf die Bühne rief&lt;/a&gt;. Und abermals zeigte, dass gewisse Kreise dieser Republik die Fähigkeit zum Dialog inzwischen verloren haben  wie sie mit dieser Einstellung eine Arbeitsstelle finden wollen, bleibt rätselhaft. Ich denke: Wohl eher nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, die so genannten Alpha-Tiere unter den Bloggern: Da haben mich einige ja nun endgültig abgeschrieben, weil ich ihnen den Spiegel vor die Nasen gehalten habe: Sind sie eigentlich nur die &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/149-Ein-Quak-hier,-ein-Quak-dort.html&quot;&gt;Quak-Quaks auf McDonalds Farm&lt;/a&gt; - unglaublich geschwätzig, aber fast nichts zu sagen. Nur - wenn man es ihnen sagt, sind sie beleidigt. Künstlerpech - ich brauche sie nicht, und sie brauchen mich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten  liebe Mitmenschen, mich treiben andere Dinge um: Der Irrsinn, den unsere Verleger&lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/183-Abonnements-man-wird-sie-kaum-los.html&quot;&gt; mit Abonnements&lt;/a&gt; treiben: Wer nicht aufpasst wie ein Spitz, kann praktisch nie kündigen  und ganz ähnlich ist es mit diesen Telefonfritzen, die offenbar die juristische Macht haben, mit ihren 24-Monatsverträgen genauso so zu verfahren  und jetzt bin ich auch noch in &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/181-Versicherungen-erster-Akt.html&quot;&gt;die Falle einer honorigen Versicherung geraten&lt;/a&gt;, die mit einer ähnlichen durchaus legalen List arbeitet. Da kann ich nur sagen: Wenn man schon abschließt  einen Monat später wieder kündigen. Fristgerecht. Dann kommen die Leute angekrochen, um die Verträge zu verlängern, und man muss sich nicht von geschwätzigen Kundendienstabteilungen belehren lassen wenn man (auch aus wichtigem Grunde) zu einem anderen Termin kündigen will. Wer vorübergehend im Ausland leben oder arbeiten will, ist jedenfalls immer der Gelackmeierte. Wobei mir noch eines auffiel: All diese Unternehmer erweisen sich als unverbesserliche Europamuffel: Alles geht nur national. Ich kann weder meinen Telekom-Vertrag (Ungarn hat auch die Deutsche Telekom) noch meinen Handy-Vertrag noch meine Versicherung europäisieren. Es wird wirklich Zeit, dass sich das ändert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentieren Sie bitte nur noch bei &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/&quot;&gt;sehpferd.com&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-21T10:29:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/1973590/">
    <title>Umdenken</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/1973590/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Das wöchentliche Geblubber aus den Algen  meist sonntags&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts ist schwerer als umzudenken  man muss das, was einem lieb geworden ist, aufgeben, muss den Karawanen folgen und nicht mit den Hunden bellen. Aber kaum etwas ist schwieriger, als den Wandel zu vermitteln. Was die politischen oder weltanschaulich orientierten Blogger betrifft, so bellen sie ohnehin lieber mit den Hunden. Da muss man schon nichts aufgeben.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wandel? Erstens  pragmatischer werden. Ideologien über Bord werfen und statt dessen nach möglichen Lösungen suchen  und dies konsequent. Zweitens: Mehr Gemeinsinn entwickeln. Nicht die Hand aufhalten, damit der Staat Geld hineintut, sondern Ideen entwickeln, damit durch das eigene Handeln alle zu Arbeit und Wohlstand kommen. Drittens: Sich der Welt öffnen und sehen, wie es andere machen  und von dem, was sie tun, lernen, wenn es Erfolg bringt. Viertens: Schnell und flexibel handeln  nicht warten, bis das fünfte oder sechste Gutachten nebst Gegengutachten vorliegt, sondern mutig politisch handeln. Vor allem aber fünftens: Sich bewusst werden, dass diese Welt nicht durch andere, sondern nur durch jeden Einzelnen von uns verändert werden kann  und heute damit beginnen. Ja, jetzt, sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spinner dieser Gesellschaftsordnung  gleich ob sie auf der rechten oder auf der linken Seite stehen, zeichnen sich all dadurch aus, dass sie auf den großen Wurf warten: Nein, nicht eines Tages wird mein Prinz kommen und nicht im Wartesaal zum großen Glück, aber durchaus ähnlich  im Grunde Politikkitsch. Die Grünen scheinen gerade ein wenig damit aufzuräumen - jedenfalls scheinen sie von ihrer&lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/118-Integration,-Gruen-und-das-Christentum.html&quot;&gt; Integrationsromantik&lt;/a&gt; Abschied zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Zeit, ein Wort wie Verantwortung ins Spiel zu bringen. Bürger einer Stadt ist nur, wer sich auch für die Belange der Stadt einsetzt, die ihm ein freies, unabhängiges, vielfältiges Leben ermöglicht. Doch viele der Bewohner der Städte sind gar keine Bürger, sondern Stadtkonsumenten. Gerade &lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/119-Gefahr-fuer-die-Staedte-Stadtkonsumenten-statt-Buerger.html&quot;&gt;sieht man es in Freiburg&lt;/a&gt;, wo sich Bürger hinter ihren Wohnungen wie auch hinter ihren Ideologien verschanzen  aber auf der anderen Seite weder mit Geld noch mit Ideen dazu beitragen wollen, ihre Stadt wieder lebensfähig zu machen  denn Freiburg ist hoffnungslos überschuldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, was ich schreibe, interessiert kaum jemanden. Wer will sich schon den Pelz waschen lassen? Wenn ich in das Gejammer um das Arbeitlosengeld-II einstimmen würde, hätte ich mehr Leser. Wenn ich sagen würde, dass man Familien viel mehr Geld geben muss, damit es mehr Kinder gibt, auch. Wenn ich gar in das derzeitige evangelisch-gutmenschlich geprägte Lamento über &lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/117-Frei-erfunden-die-40.000-zusaetzlichen-Huren-zur-WM.html&quot;&gt;angebliche 40.000 Sexsklavinnen&lt;/a&gt; mitsingen würde, sicher ebnenfalls. Aber ich habe nicht vor, die BILD-Zeitung der Blogs zu werden. Sieht man sich an, was die angeblichen Topdogs der Szene schreiben, so muss man sich als Autor eigentlich schämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe letzte Woche ein heißes Eisen augegriffen: Ein junger Mann hatte offenbar beschlossen, mit Hilfe einer Feuerwaffe in Antwerpen so viele &lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/111-Das-Unfassbare,-der-Tod-und-die-Presse.html&quot;&gt;Ausländer umzubringen&lt;/a&gt;, wie er Munition hatte. Er wurde von einem mutigen Polizisten in Zivil gestoppt, nachdem er bereits zwei Menschen umgebracht hatte. Die Sache wird heiß gekocht, weil Verwandet von ihm einer rechtsextremitsischen Partei angehören - und weil ein &lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/116-Ein-belgischer-Blogger-und-der-Tod-in-Antwerpen.html&quot;&gt;belgischer Blogger&lt;/a&gt; in Verdacht geraten ist, die Sache indirekt unterstützt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/113-Blogger-vom-Tod-einer-Spezies.html&quot;&gt;Blogs haben in Europa kaum noch eine Zukunft&lt;/a&gt;  daran ändert auch nichts, dass immer wieder Leute in Hurrageschrei verfallen. In Wahrheit werden mehr und mehr Homepages, die ansonsten ein tägliches Update erfahren müssten, auf Blogs umgestellt  und Web 2.0 interessiert ohnehin nur als Ideologie, nicht aber für die Praxis. Wer glaubt, dass Blogs gute und wichtige Informationen enthalten müssten, &lt;a href=&quot;http://blogscout.de/blogs/top_monatlich?seite=1&quot;&gt;sieht sich ohnehin getäuscht&lt;/a&gt;: Das beliebteste &lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/114-BILD-das-Blog,-die-Bauarbeiter-und-die-Pseudointellektuellen.html&quot;&gt;Blog in Deutschland &lt;/a&gt;ist das BILD-Blog, das ja nichts tut, als auf Probleme und Irrtümer der BILD-Zeitung zu reagieren, mit 1,3 Millionen Zugriffen pro Monat. Wer von hohen Zugriffszahlen träumt, sollte, wissen, dass sich sogar die Blogger, die sich gegenseitig hochjubeln, im Schnitt auf etwa 50.000 Zugriffe pro Monat kommen  während die Einzelkämpfer nur sehr &lt;a href=&quot;http://blogscout.de/blogs/top_monatlich?seite=5&quot;&gt;selten mehr&lt;/a&gt; als 3.000 Zugriffe pro Monat erreichen  und das läge eigentlich schon unterhalb der Grenze, bei der man von Popularität sprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liege  im Übrigen  (in meinem neuen Blog) auch noch unterhalb dieser Grenze  und ich sehe kaum einen Weg, um wesentlich populärer zu werden, als ich es hier bei twoday war: Gegen 10.000 Zugriffe pro Monat waren da schon drin. Doch immerhin lesen mich ein paar Redakteure  und das ist mir oftmals wichtiger, als dass eine Google-Suche mit Severina Vuckovic bei mir landet  davon hätte ich inzwischen über 42.000 zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche Ihnen vor allem einen schönen Sonntag  und etwas Sonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Sie zu diesem Artikel etwas sagen wollen: Tun Sie es bitt &lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/120-Umdenken.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-14T09:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/1927633/">
    <title>Jobs, Software und das Kindermachgeld</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/1927633/</link>
    <description>&lt;i&gt;&lt;b&gt;Das wöchentliche Geblubber aus den Algen  meist sonntags&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Woche habe ich mich gewundert. Denn einerseits lamentieren die Deutschen ja ständig darüber, dass es keine Jobs gibt  und die Arbeitsmarktstatistiken sagen sogar noch das Gleiche aus  und andererseits klagen Personmalchefs darüber, dass der Markt wie leer gefegt ist  insbesondere bei Ingenieuren, IT-Personal und (wie schon lange) bei fast allen Berufen im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Sache &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/88-Jobs-Die-IT-Branche-sucht-haenderingend-Mitarbeiter.html&quot;&gt;ausnahmsweise mal nicht analysiert&lt;/a&gt; und auch nicht die üblichen Klischees geritten, sondern mich an mehrere Gespräche erinnert: Noch vor drei Monaten sagte mir ein Mensch, mit dem ich mich sehr ausführlich und differenziert auseinander gesetzt hatte, ich solle doch diesen Unfug nicht glauben: So etwas stünde doch nur in der Zeitung, um die Stimmung im Lande zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant daran ist zweierlei: Zum einen war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass es zwar auch beim IT-Personal einen gewissen Wandel gibt, dass aber der Bedarf an IT-Personal, um nur ein Beispiel zu nennen, gar nicht gedeckt werden kann. Zweitens scheint mir wichtig, dass Menschen, die sich im Frust suhlen, jeden Unsinn glauben: Zum Beispiel, dass Journalisten das primäre Ziel haben, die Stimmung im Land zu verbessern. Immerhin habe ich ein paar Gedanken zum Thema aufgeschrieben, nämlich hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Informationstechnologie fällt mir vor allem eines auf: Es gibt furchtbar viel Leute, die etwas wissen, und furchtbar wenige, die dieses Wissen auch weitergeben können  einige wenige davon kenne ich persönlich. Sie sind selten wie vierblättrige Kleeblätter. Falls jemand von meinen Leserinnen oder Lesern Näheres wissen möchte  man darf mich (nicht öffentlich) danach fragen. Aktuell habe ich es jetzt gleich zweifach erlebt: die von mir benutzte wunderbare Blog-Software Serendipity habe ich mit Mühe und Not soweit programmieren können, dass sie mir nun fast alles zeigt, was ich will  nur die detaillierte Statistik nicht, die mir twoday bietet. Immerhin kann ich meinen Provider, der Domainfactory, nur zu dieser Wahl beglückwünschen  auch, wenn einem kein Mensch das Zeug wirklich erklären kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitaus schlechter waren meine Erfahrungen mit MAMBO, einer Content-Management-Software mit allerlei netten Schnickschnacks, zum Beispiel tatsächlich Funktionierenden (eingehenden) RSS-feeds. Doch die Beschreibung ist absolut erbärmlich. Kein Handbuch im PFD-Format, das Netz voller Versatzstücke, aber ohne brauchbare Informationen, viel zu wenig Tenplates, die mitgeliefert werden (offenbar, um ein paar Firmen zu unterstützten, die solche Templates anbieten). Und, falls Sie mal MAMBO-Anwendungen gesehen haben: Irgendwie sehe alle ein bisschen gleich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Beschreibuzngswüste zu entrinnen, kauf ich mir ein Buch: MAMBO von Hagen Graf. Ich habe selten so ein geschwätziges Buch gelesen. Informationen sind schwer auffindbar, statt dessen gibt es viele wohl meinend Hinweise, die sich der Autor getrost hätte sparen können. Was zum Beispiel fehlt, ist eine Beschreibung der MAMBO-Internen Variablen  aber ich will sie ja mit meiner heutigen Kolumne nicht mit Technik langweilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit ich mich dieser Tage noch beschäftigte? Mit dem, was linksgerichtete Blogger über den &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/79-Volksheld-Evo-Morales-ein-linker-Populist.html&quot;&gt;bolivianischen Präsidenten &lt;/a&gt;schrieben, insbesondere im Hinblick auf Deutschland. Dazu nur ein Wort: Eine Verteilungsordnung ist keine Wirtschaftsordnung. Wer einmal damit beginnt, mit der Gießkanne Geld unters Volk zu streuen, wird in jedem Land Schiffbruch erleiden  und dazu gehört auch, den Eltern dauernd Kindermachgeld, offiziell &quot;Elterngeld&quot;  in die Hand zu versprechen. Wir brauchen mehr (und weniger religiös gebundene) Kindergärten und Ganztagsschulen, und kein frisches Kindermachgeld in Elternhand: &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/41-Geld-macht-keine-Kinder.html&quot;&gt;Für dieses Geld gibt es nur Mitnahmeeffekte&lt;/a&gt; der Menschen, die sich ohnehin auf ein Leben mit Kindern freuen. Aber die Regierung macht ja seit Jahren die gleichen Fehler: Es kostet, aber es bringt nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos Schule: &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/89-Schuluniformen-fuer-Gleichheit,-Integration-und-Moral.html&quot;&gt;Schuluniformen sind die beste Idee,&lt;/a&gt; die sich die deutsche Regierung einfallen ließ. Ich hoffe, dass sie bald kommen, denn der Wahn, dass Designerklamotten den Menschen aus der Masse herausheben, ist unter Schülern immer noch ungebrochen. In Zukunft werden sie wohl durch Persönlichkeit glänzen müssen  keine schlechte Idee  gar keine schlechte Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ich es vergesse: Für Sie alle einen schönen Sonntag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Kommentare bitte nur noch &lt;a href=&quot;http://sehpferd.com/serendipity/index.php?/archives/90-Irrtuemer-ueber-Jobs,-Journalisten-und-das-Kindermachgeld.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-07T11:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/1894159/">
    <title>Du bist Deutschland  jedenfalls nicht Donald Duck</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/1894159/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Das wöchentliche Geblubber aus den Algen  meist sonntags&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland? Natürlich stehen wir als Nation immer noch unter Beobachtung: Sind die Wolken der dunklen Zeiten wirklich endlich verflogen? Haben Nazis wie auch Stalinisten wirklich keine Chance mehr? Ist der Faschismus ebenso mausetot wie der Kommunismus? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich nicht. Es wäre auch ein Wunder, wenn wir weniger Rechtsextremisten hätten wie Frankreich oder weniger Kommunisten wie Italien. Nur dass diese Ländern kaum unter Beobachtung stehen, während man Deutschland beargwöhnt, fremdenfeindlich, rassistisch, antisemitisch oder sonst etwas zu sein, was uns aus unserer Vergangenheit anhaftet. Äußerst merkwürdig, dass uns niemand bezichtigt, das Virus des Kommunismus in uns zu haben  schließlich wurde ein Teil unserer Bürger ja in genau diesem Sinne erzogen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind nie zur Normalität zurückgekehrt. Wir machen Unterschiede in der Nationalität, wenn jemand Täter oder Opfer ist. Sind beide, Täter wie Opfer, Deutsche, so interessieren uns ihre niederen wie höheren Motive nur wenig. Angesichts der Babyleichen im Osten oder den Vorfällen in Hamburg gehen wir ebenso zur Tagesordnung über wie wir an wild gewordenen Ehemännern vorbeisehen, die ihre ganze Familie mit in den Tod nehmen. Wir fragen also nicht nach dem Warum, sondern nehmen hin, dass jemand tötet. Sind beide Migranten, so werden plötzlich einige Menschen in diesem Land hellwach und schreien, man müsse unsere Werte durchsetzen  geradezu so, als hätten wir nicht genug zu tun damit, unsere eigenen Werte ständig auf uns selbst anzuwenden. Doch dabei bliebt es nicht: Schon werden ganze Völker oder Religionsgemeinschaften, je nach Wahl, bezichtigt, Ehrenmorde zu unterstützen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz ähnliche Unterschiede machen wir, wenn der Täter Migrant oder Schwarz und das Opfer ein weißhäutiger Deutscher ist  schon ziehen wir den Schwanz ein  und unsere Presse wagt auf nicht einmal, die Nationalität zu nennen. Doch ist das Opfer eben Migrant oder Schwarz und der Täter Deutscher, dann gehen unsere Linken auf die Straße und veranstalten ein Geschrei  und das Thema dringt bis in die hinterste Wohnstube, weil Presse, Rundfunk und Fernsehen es hoch köcheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht normal, dass wir tolerant sind ohne die Toleranz anderer vehement einfordern. Wir dürfen erwarten, dass sich der Fremde, der in unser Land kommt, den Gepflogenheit anpasst  und zwar unabhängig von seiner Religion oder Weltanschauung. Wer es nicht will, dem müssen wir deutlich zeigen, dass in diesem Lande nicht sein Recht gilt, sondern unser Recht. Wir selber müssen dies natürlich auch tun. Wenn wir im Land des Anderen sind, müssen wir deren Rechtssystem, deren Gepflogenheiten und deren Verhaltensformen akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland tut gut daran, wieder eine selbstbewusste liberale und demokratische Bastion zu werden  und dies auch überall zu zeigen. Es ist vor allem an der Zeit, dass dies die Linken und Intellektuellen begreifen  sonst überlassen Sie das Feld dem rechten Rand, der ohnehin schon fleißig dabei ist, die nationale Karte zu spielen, wann immer es ihr beliebt. Wir sind nicht die Nation Hitlers  aber auch nicht Nation Ulbrichts. Wir sind ganz einfach das deutsche Volk, ein verlässlicher Partner in der Europäischen Union und gegenwärtig eine der zuverlässigsten Nationen innerhalb der westlich geprägten Demokratien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass einige von ihnen anderer Meinung darüber sind. Aber sonnen Sie sich nicht ein wenig im Anderssein? Und bedeutet das nicht auch, dass sie sich aus der Verantwortung für Deutschland herausdrücken, wann immer sie wollen? Ist es nicht so, dass sich viel von Ihnen sogar aus der europäischen Nation heraus reden? Ja, was sind Sie denn dann noch? Daisy oder Donald Duck, Bürger zu Entenhausen? Haben Sie alle vergessen, dass es eine deutsche Realität gibt, der man sich stellen muss  ob man will oder nicht? Was bitte tun Sie für ihre Stadt, ihr Bundesland, was für Deutschland und was für Europa? Sagen Sie jetzt nicht, Frau Daisy Duck oder Herr Donald Duck, sie sagten an der richtigen Stelle Nein. Das reicht nicht. Sie müssen schon an der richtigen Stelle Ja sagen. Überlegen Sie es sich noch einmal. Es ist noch nicht zu spät.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-30T06:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/1862380/">
    <title>Hinterlistige Tricks mit der moralischen Kultur</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/1862380/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Das wöchentliche Geblubber aus den Algen  meist sonntags&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 2003 habe ich mein erstes Geblubber aus den Algen geschrieben  es hieß belanglose Nachrichten und befasste sich mit den Inhalten von so genannten Weblogs. Seither schreibe ich, wenn ich kann, jeden Sonntag einen Kommentar zur vergangenen Woche, der seit einiger Zeit unter einer eigenen Rubrik erschien  das Algengeblubber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Woche ist nun viel geschehen: Ich habe auf meiner Webseite eine neue Software (serendipity) installiert und bin somit ein wenig unabhängiger geworden. Leider bedeutet es für Sie aber auch, dass mein kleines Journal den Platz wechselt. Es wird in Zukunft &lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/&quot;&gt;anderwärts &lt;/a&gt;zu finden sein  die Gestaltung dürfte Ihnen bekannt vorkommen  sehpferd bleibt &lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com&quot;&gt;sehpferd&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorläufig freilich müssen Sie noch nicht wechseln: Die meisten Kategorien hier bleiben bestehen und sie werden mindestens teilweise noch parallel bedient. Wenn Sie dennoch &lt;a href=&quot;http://www.sehpferd.com/serendipity/index.php?/feeds/index.rss2&quot;&gt;sofort abonnieren&lt;/a&gt; wollen, bin ich dankbar. Sie können es hier tun. Der endgültige Wechsel ist ab Mitte Juli 2006 vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag ist nun die Zeit, sich einmal mit dem Thema zu beschäftigen, das jetzt in Mündern und Mäulern ist  die Moral als Kulturgut. Falls Sie sich noch erinnern: Es ist schon einige Zeit her, seit deutsche Politiker, namentlich Katholische, sich ein Abendland zurechtbasteln und darin Wertmonumente aufstellten  sie nannten es Leitkultur, oft mit dem Zusatz Abendländische, teils aus Überzeugung, teils aus Tarnung. Wo es Überzeugung war, und noch ehrlich gemeint wurde, versagt die Kritik: Doch wo es nichts als Tarnung und Täuschung war, da wurden die Kritiker hellhörig  und ich selbstverständlich auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, liebe Leserinnen und Leser  sie erkennen die hinterlistigen Trickser an ihren Worten  ein Merkmal: Sie benutzen Abendland in einem Atemzug mit Multikulti hat versagt.    Sie sind Lügner, weil das Abendland bereits eine Multikultur darstellt  eine Kulturvermischung, sozusagen. Der zweite Trick: Die Lehren der Katholischen und zum geringeren teil auch der evangelischen Kirche zum Maßstab zu machen: Dies ist gerade in exemplarischer Weise geschehen durch Frau von der Leyen. Sie kann auf Vorbilder der Nachkriegsgeschichte zurückgreifen: Bei Old Conny hatte der konservative Katholizismus stets Vorrang, wenn es um die Moral ging. Schon in der jüngeren Vergangenheit konnte man dies erkennen: Die CDU spricht immer zuerst von einem Christlichen Abendland bevor sie die Kurve zu einem Christlich-Jüdischen Abendland bekommt  und ein paar von den Damen und Herren werfen dann auch den Intellektuellen noch ein paar Brotkrumen hin und fügen noch ein humanistisch hinzu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnigerweise stammt einer der wichtigsten Fähigkeiten des Abendlandes, das Denken in Zahlen und Fakten, von den Griechen, die es bei den Arabern gemaust haben. Diesem Denken freilich muss ein Konterpart beigegeben werden: das Teilen der Güter und die Einbindung derjenigen, die zeitweise oder dauerhaft nichts Erkennbares für die Gemeinschaft leisten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe oft gefragt, wozu wir dazu nun unbedingt ein Christentum brauchen  und ich sage klar und deutlich: Dazu brauchen wir es nicht  die Zehn Gebote mosaischer Prägung reichen völlig aus  und was den weltlichen Teil betrifft, so knüpfen wir eben an die Französische Revolution an: Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Das Christentum aber lassen wir schön dort, wo es hingehört  in den Kirchen, oder besser noch, in den Köpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen (heute von zwei Stellen aus) einen schönen Sonntag.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-23T07:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/1808206/">
    <title>Die Welt hinter dem Spiegel</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/1808206/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Das wöchentliche Geblubber aus den Algen  meist sonntags&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wird immer deutlicher, wie tief ich mich in eine Scheinwelt hineinbegeben habe: Die Welt, die sich aus den Bestandteilen des Webs ergibt, ist eine andere als die, die ich mit Augen, Ohren und Haut erfahren kann. Nicht, dass ich es nicht schon vorher wusste  wie oft habe ich schon geschrieben, dass im Web eine Art Kasperltheater veranstaltet wird? Wie oft habe ich das Lied strapaziert, in dem es (dort mundartlich) heißt Man braucht einen Kasper und eine Gretel, eine Großmutter und ein Krokodil. Am besten geht die Show, wenn Gretels von Krokodilen bedroht werden: Dann kommen die Kasper von überall mit ihren Klatschen herbeigestürmt, Krokodile verprügeln. Das Publikum klatscht Beifall. Man packt die Kasperbude ein  man muss ja morgen wieder woanders spielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich erinnert an Alice, als sie in die Spiegelwelt kommt: Dort spielt man zwar nicht Kaspertheater, aber Schach. Die Welt hinter den Spiegeln zerbricht, als Alice Königin wird  der Weg hinaus ist der Weg hindurch. Vielleicht könnte man die Spiegelweltbewohner durchaus mit den Menschen vergleichen, die sich in die Webwelt einkasteln: Erst, wenn sie hindurch sind, dürfen sie wieder hinaus  und manche bleiben lieber da, weil es bequemer ist. Die virtuelle Hängematte ist eben bequemer als die Konfrontation mit dem Dschungel da draußen  und dort ist es auch wesentlich schwieriger, wieder zu entfliehen, wenn einem der Tiger im Nacken sitzen sollte statt des Schalks. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie- das ist der Unterschied: Ihr Schachspiel im Web können sie immer wieder mit Figuren bestücken  Bäurinnen und Bauern finden sich leicht, Türme auf Zeit auch, Springer sowieso immer  die Königinnenrolle oder Königsrolle besetzen Sie selbst  und schon können sie spielen (und selbstverständlich schummeln) wie sie wollen. Im Web jedenfalls. In der Realität können Sie das nicht. Da muss der Fels in der Brandung schon stehen bleiben, wenn die Horde marodierender Bauern anrückt. Und man selbst? Passt denn die Königinnenrolle, die Königsrolle überhaupt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Kasper König? Ist Gretel Königin? Wenn man die Dinge in anderem Licht sieht, wird klarer, was man ist: ein Mensch eben. Jemand, der eine Hütte bezog dort im Dschungel und die Affenhaare dabei weitgehend verlor. Jemand, der vor einer Glaswand sitzt und sich dort eine Scheinwelt vorgaukeln lassen kann  oder auch eben nicht. Sagen Sie jetzt nicht, dass ja auch hinter der Glaswand nebenan ein nackter Affe sitzt, dem es genau so geht. Dazu müssen Sie ihn aber erst hervorlocken  und dann sind wir wieder da, wo sich die Welt mit Augen, Ohren und Haut erfahren lässt.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-09T07:57:39Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sehpferd.twoday.net/stories/1778686/">
    <title>Wem nützt es?</title>
    <link>http://sehpferd.twoday.net/stories/1778686/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Das wöchentliche Geblubber aus den Algen  meist sonntags&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzte Woche: Riesenaufschrei in Bloggersdorf. Sie erinnern sich? Eine Dame hatte einen Beitrag über eine Freundin, den sie bestenfalls vom Hörensagen kennen konnte, ins Netz gestellt. Der Ex-Arbeitgeber der Freundin beauftragte seinen Syndikus, sich um die Sache zu kümmern, was ein Lawinchen ins Rollen brachte  mindestens ein Wortlawinchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt sich, wem es nützt. Der Dame, einer Bloggerin, nützt es nichts: Ob ein paar Leute mehr oder weniger ihr Weblog lesen, kann ihr letztlich egal sein sie verdient ja nichts daran. Dass sie ins Gerede gekommen ist, nützt ihr deswegen auch nichts  sie hat persönlich nichts davon  und den Ärger hat sie noch dazu. Also: Verlierer Nummer eins. Der Freundin nützt es auch nichts  sie bekommt den Job ja nicht dadurch wieder, dass irgendeine Bloggerin die Organisation schlecht schreibt, gegen die der Artikel sich richtete  und sie glaubt wahrscheinlich bis heute, dass ihre Verhaltensweise klug und richtig war  also Verliererin Nummer 3. Die Organisation, gegen die sich alles richtete, hat den Schaden und wird dafür noch verspottet  Verlierer Nummer drei. Journalisten, die sich für die Organisation im nachhinein, wenngleich nicht immer ganz korrekt, einsetzten, werden mit Häme bedacht  Verlierer Nummer 4 und 5 (weil es deren Zwei waren). Die Blogger? Sie sind Verlierer und Gewinner gleichzeitig: Gewinner, weil sie mal zwei bis fünf Tage zeigen konnten, was für große Macker sie sind und wie sehr es ihnen darum geht, die arme junge Frau zu schützen, und Verlierer, weil sie abermals nichts Positives getan haben, sondern etwas im Prinzip Negatives. Ja ich weiß, sie fühlen sich wie die Robin Hoods der Neuzeit. Nur dass Robin Hood sein Leben einsetzte. Blogger hingegen sitzen hinter ihren Bildschirmen und grinsen sich was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, was Blogger nützen, kann, darf und muss gestellt werden. Einige nützen sich selbst  dagegen ist nichts zu sagen. Aber unter Gemeinnutz stelle ich mir etwas anderes vor. Cem hat es diese Woche auf den Punkt gebracht: Was können wir für gegen die Armut tun? Wenn Blogger denn Macht haben, warum nutzen sie diese nicht wenigstens positiv? Die Antworten überlasse ich meinen Leserinnen und Leser  ich selbst habe lange genug versucht, Blogger zum gemeinsamen Handeln (nur gemeinsam, also unabhängig von positiv und negativ) zu bewegen  und zwar themenbezogen. Das gelingt bekanntlich nicht - demnächst werden derartige Geschäfte wahrscheinlich kommerzielle Medienkonzerne übernehmen. Satt dessen tingeln inzwischen Blogger durch die Städte und lassen sich vorführen wie die Zirkustiere  was für ein Erfolg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt Berlin, bleibt die Schule, bleibt die so genannte Integration. Zunächst zur Integration: Ich wäre schon froh, wenn alle Deutschen gemeinsam positive Dinge angehen würden, wenn alle Deutschen wenigstens in der Öffentlichkeit die deutsche Sprache nutzen würden und nicht die Dialekte, die sie in ihren Familien sprechen  das ist für mich Integration. Integration heißt auch, wenigstens mit seinem Wissen und Können für Deutschland und Europa einzutreten und dabei nachhaltig die europäische Integration zu fördern. Dann können wir mal gucken, ob wir die Ausländerkinder (nicht die Ausländer) dazu bringen können, Deutsch zu sprechen und europäisch zu denken. Das könnten wir natürlich wenn man ihnen spätestens mit fünf Jahren deutschen Sprachunterricht geben würde und anschließend deutschen Förderunterricht. Kinder lernen schnell. Integration misslungen? Bullshit. Die Integration von vielen tausend Ausländern ist gelungen. Und: In der Presse ist plötzlich von Arabern die Rede. Waren es nicht gestern noch Türken und Russen, die als Buhmänner gehandelt wurden? Ich kann mich, mit Verlaub, noch an Zeiten erinnern, als es Italiener, Spanier und Griechen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule? Alles gesagt. Die deutsche Schule ist zwar insgesamt krank, aber Bildung ist Ländersache  und da kann dann eben Bayern oder sonst ein Bundesland behaupten, sein Schulwesen wäre etwas weniger krank. Auch eine Möglichkeit, wieder neues Dummgeschwätz in die Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Berlin? Seht auf diese Stadt, seht auf ihre Landesregierung  und das heißt: Guckt ihr in Zukunft viel genauer auf die Finger  und seht euch selbst öfter mal im Spiegel an, damit ihr den Hauptverantwortlichen für die Misere erkennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsch ich Ihnen allen ein schönes Wochenende.</description>
    <dc:creator>sehpferd</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 sehpferd</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-02T08:14:24Z</dc:date>
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    <title>Nichts geschenkt und zu viel geschenkt</title>
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    <description>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Das wöchentliche Geblubber aus den Algen  meist sonntag&lt;/i&gt;s&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der leidige Wohnungsverkauf nicht wäre  ich wäre schon etliche Schritte weiter. Samstag wieder so ein Anruf: Ach, dort ist Ihre Wohnung  nein das ist mir zu laut. Nun ist meine Wohnung zwar an einer Hauptstraße, aber die ist längst nicht mehr Hauptverkehrsstraße  sehr zum Leidwesen der Anwohner zweier anderer Straßen, in die der Verkehr jetzt fließt  dank einer Tunnellösung bei der S-Bahn, aber auch, weil die Straße für den LKW-Verkehr weitgehend gesperrt wurde. Man kann sagen: Käufer sind halt kritischer geworden, aber man könnte mit dem gleichen Recht sagen: Deutsche wollen halt die eierlegende Wollmilchsau. Natürlich gibt es Häuser auf vereinzelten Grundstücken, die sowohl von einem Gärtchen umgeben sind, als auch an weitgehend ruhigen Straßen liegen und die dennoch zentral genug sind  aber die werden so gut wie nie verkauft. Wie auch immer  ich muss mich um die Sache kümmern  und das kostet Zeit und viel, viel Geduld. Denn das Verkaufen selbst macht auch nur dann Freude, wenn sie tatsächliche Interessenten haben und nicht dieses dümmlichen Besichtigungstouristen, die in Wahrheit gar nicht kaufen wollen  und die Masse merkwürdiger Makler, die sich um Schnäppchen bemühen, um selbst ein attraktiveres Angebot zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehen Sie, ich kann so etwas aushalten. Doch wenn einem dieses lachhafte Sozialdemokratie dann noch mit Sprüchen kommt wie Eigentum verpflichtet, die, obwohl in unserer Verfassung ohnehin verankert und nicht sozialdemokratisch, von den meisten Haus- und Wohnungsbesitzern geradezu übererfüllt werden, dann wird man nun mal eben zornig  selbst dann, wenn diese Sprüche gar nicht in erster Linie an die Wohnungsbesitzer gerichtet wurden, sondern als Lockmittel für Wähler dienen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderdiskussion  in der Öffentlichkeit gottlob wieder eingestellt, weil hirnrissig, ist dies Wochenende in den Leserbriefspalten. Richtig ist dies: Wir haben uns an eine Gesellschaftsordnung gewöhnt, in der Wohlgefühl überwiegend käuflich ist  und nicht durch die Menschen im Land vermittelt wird, wie aus dem Leserbrief in der Badischen Zeitung hervorgeht. Ich denke, das ist ohnehin das Problem in Deutschland: Man muss die Schuld an den Verhältnissen endlich bei sich selbst suchen und nicht diesen Unfug von der sozialen Gerechtigkeit nachplappern.Doch solche positiven Beiträge werden schnell wieder konterkariert: Denn schon der nächste Leserbriefschreiber stellt die Frage, ob man nicht einfach das Kindergeld erhöhen sollte  und gibt abermals den Politikern die Schuld an der angeblichen Misere. So wären dann also wieder beide Seiten präsent  und der Bürger wieder beruhigt, denn wo es zwei Meinungen dieser Art gibt, muss man sich ja nicht entscheiden: Entweder der Staat ist schuld oder man selbst. Bequemer ist allemal: Der Staat ist schuld. Wir doch nicht. Dazu passt das blödsinnige Bloggeschwafel: Ihr  ich nicht, wenn es um Deutschland geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal von Westdeutschland aus gesehen (Ostdeutschland kann ich nicht so gut beurteilen): Haben sie etwa Ihre Großeltern (wenn Sie jetzt um die 20 oder 30 sind) auf den Staat verlassen, als es darum ging, die deutsche Wirtschaft wieder aufzubauen und ein soziales Leben neu zu definieren? Nein, haben sie nicht  sie haben ihre Welt selbst mit Mühe, Schweiß und manchen Tränen aufgebaut  überwiegend, damit es der Kindergeneration (den heute über 50-jährigen) einmal besser gehen sollte. Wenn sie sorgfältig lesen, fehlt hier die Generation der Menschen um die 40  etwa die ab 1968 Geborenen. Was ist mit Ihnen? Sie stehen in der Blüte ihrer Schaffenskraft  wäre es nicht nur recht und billig, wenn sie, denen sehr viel geschenkt wurde, sich nun engagieren würden für Jung und alt? Sie tun es viel zu selten. Wahrscheinlich wurde ihnen einfach zu viel geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns Deutschen wird heute nicht mehr viel geschenkt wir verfügen zwar über eine starke Wirtschaftskraft, doch wandelt sich unsere Wirtschaft stark. Wir können gegen den Wandel protestieren oder ihm folgen. Wer protestieren mag  nun, der soll es tun. Eine Dauerbeschäftigung ergibt sich nicht daraus. Wer ihm folgen will, sollte sich darüber klar sein: Statt mehr Kinder eine qualifiziertere Ausbildung der Kinder, die es heute schon gibt. Denn eines muss deutlich werden: Ungelernte Metallarbeiter, die Spitzenlöhne nach Haus tragen, wird es in Deutschland immer weniger geben. Wer kaum etwas lernt und auch nichts wagt, muss sich eben als Zimmermädchen oder Aushilfskellner verdingen. Auch das ist eine der bitteren Wahrheiten, die es zu vermitteln gilt  bevor man die Kinderdiskussion überhaupt anfängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings: heute ist ja Sonntag - und bei uns im Schwaben- und Badenerland ist Wahltag. Da wünsche ich noch einen schönen Sonntag (bei uns gemischt sonnig) und dass möglichst viele Menschen zur Wahl gehen.</description>
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    <dc:date>2006-03-26T09:52:08Z</dc:date>
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