Wenn wir Kommunikation kybernetisch betrachten, haben wir einen einzigen Prozess, den es zu analysieren gilt. Das heißt, es kann uns ganz egal sein, ob an dem Gespräch Hans und Grete oder Hans und Fritz beteiligt sind, welche Beziehungen sie zueinander haben und was sie zu bereden haben.
Die Kybernetik untersucht Systeme, überwiegend solche, die so kompliziert sind, dass man auf Einzelheiten in ihrem Inneren gar nicht mehr eingehen will. Man untersucht, was in ihnen vorgeht, indem man ihr Verhalten beobachtet.
Bai Paul Watzlawick entsteht nun ein Widerspruch: Das so genannte „erste Axiom" verlangt eine völlig kybernetische Betrachtungsweise - wenn man nicht nicht kommunizieren kann, dann muss man die Untersuchungen so anlegen, dass Veränderungen erkennbar werden. Ein einfaches Beispiel: Zwei Personen unterhalten sich offenbar über sehr persönliche Dinge, eine dritte Person kommt hinzu und obwohl sie schweigt, wechseln sogleich beide Personen das Thema.
Im zweiten Axiom jedoch greift Watzlawick auf einen traditionellen Dualismus zurück: Er unterstellt Inhalts- und Beziehungsaspekte. (Wie ich schon anderwärts erwähnte, ist Watzlawick klug genug, nicht „einen" Inhalts- und „einen" Beziehungsaspekt zu unterstellen - dies wäre nun ganz falsch). Er behauptet außerdem, dass die Inhaltsaspekte bei der Kommunikation untergeordnet seien: die Beziehung determiniere (bestimme) den Inhalt.
Soweit ist dies alles erträglich. Warum soll jemand, der Kommunikation erklären will, nicht zwei Aspekte trennen, um zu verdeutlichen, wie beide wirken? Das Problem dabei ist schnell beschreiben: In der Praxis durchdringen sich alle Aspekte der Kommunikation auf vielfache Weise - und ob es sich nun um zwei (wie bei Watzlawick), vier (wie bei Schulz) oder gar ein Dutzend handelt - sie alle lassen sich nicht führen wie die Hunde an der Leine. Meine Beziehungsaspekte zu einer Person beinhalten oft Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - und möglicherweise noch sehr unterschiedliche Rollen, in denen wir einander erlebt haben. Wer würde verlangen, dass ich diese Beziehungsaspekte alle berücksichtige? Wichtiger, als jedes Mal über Beziehungs- und Inhaltsaspekt nachzudenken ist es dann, mir selber treu zu bleiben - denn ich wirke mit meiner Kommunikation eben auch durch Beständigkeit und Zuverlässigkeit.
Der Hinweis auf Widersprüche bei Paul Watzlawick hat nun wenig damit zu tun, ob die Lehre, insbesondere die Trennung in Beziehungs- und Inhaltsaspekte, richtig oder falsch ist. Er soll nur darauf hinweisen, dass alle Lehren von der menschlichen Kommunikation hinterfragt werden müssen - die berühmten wie auch die weniger bekannten.
Die Kybernetik untersucht Systeme, überwiegend solche, die so kompliziert sind, dass man auf Einzelheiten in ihrem Inneren gar nicht mehr eingehen will. Man untersucht, was in ihnen vorgeht, indem man ihr Verhalten beobachtet.
Bai Paul Watzlawick entsteht nun ein Widerspruch: Das so genannte „erste Axiom" verlangt eine völlig kybernetische Betrachtungsweise - wenn man nicht nicht kommunizieren kann, dann muss man die Untersuchungen so anlegen, dass Veränderungen erkennbar werden. Ein einfaches Beispiel: Zwei Personen unterhalten sich offenbar über sehr persönliche Dinge, eine dritte Person kommt hinzu und obwohl sie schweigt, wechseln sogleich beide Personen das Thema.
Im zweiten Axiom jedoch greift Watzlawick auf einen traditionellen Dualismus zurück: Er unterstellt Inhalts- und Beziehungsaspekte. (Wie ich schon anderwärts erwähnte, ist Watzlawick klug genug, nicht „einen" Inhalts- und „einen" Beziehungsaspekt zu unterstellen - dies wäre nun ganz falsch). Er behauptet außerdem, dass die Inhaltsaspekte bei der Kommunikation untergeordnet seien: die Beziehung determiniere (bestimme) den Inhalt.
Soweit ist dies alles erträglich. Warum soll jemand, der Kommunikation erklären will, nicht zwei Aspekte trennen, um zu verdeutlichen, wie beide wirken? Das Problem dabei ist schnell beschreiben: In der Praxis durchdringen sich alle Aspekte der Kommunikation auf vielfache Weise - und ob es sich nun um zwei (wie bei Watzlawick), vier (wie bei Schulz) oder gar ein Dutzend handelt - sie alle lassen sich nicht führen wie die Hunde an der Leine. Meine Beziehungsaspekte zu einer Person beinhalten oft Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - und möglicherweise noch sehr unterschiedliche Rollen, in denen wir einander erlebt haben. Wer würde verlangen, dass ich diese Beziehungsaspekte alle berücksichtige? Wichtiger, als jedes Mal über Beziehungs- und Inhaltsaspekt nachzudenken ist es dann, mir selber treu zu bleiben - denn ich wirke mit meiner Kommunikation eben auch durch Beständigkeit und Zuverlässigkeit.
Der Hinweis auf Widersprüche bei Paul Watzlawick hat nun wenig damit zu tun, ob die Lehre, insbesondere die Trennung in Beziehungs- und Inhaltsaspekte, richtig oder falsch ist. Er soll nur darauf hinweisen, dass alle Lehren von der menschlichen Kommunikation hinterfragt werden müssen - die berühmten wie auch die weniger bekannten.
Gebhard Roese - am Dienstag, 5. September 2006, 07:59 - Rubrik: kommunikation
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Vor längerer Zeit hatte ich einmal einen heftigen Disput mit einer schon etwas angejahrten Studienrätin, die sich mit ihrem Wissen über Kommunikation profilieren wollte und von „verbal" und „nonverbal" sprach. Ich wies sie zunächst freundlich darauf hin, dass wir neuerdings von „analog" und „digital" sprechen (immerhin seit 1967) und musste dann erleben, dass Studienräte oft eine eigenartige Form haben, mit neuem Wissen umzugehen: Sie kannte weder Watzlawick noch „Menschliche Kommunikation" noch die Axiome, die Watzlawick verwendet.
Nun ist es keine große Affäre, ob wir „nonverbal" oder „analog" sagen - aber wenn ich es ganz genau nehme, was mir zeitweilig schon einfällt, dann ist „analog" so falsch wie „nonverbal" auch. Denn: Anders als Watzlawick angenommen hat, steht analoge Kommunikation eben auch in Zeichen, nur eben nicht in Worten, während „nonverbale" Kommunikation eben durchaus verbal sein kann, nur eben mit jenen Untertönen, die bei uns „analog" ankommen.
Lustig ist auch, dass in Schulaufsätzen immer wieder von „einer analogen Kommunikation" gesprochen wird. Das ist insoweit falsch, als die analoge Kommunikation mehrkanalig ist, also beispielsweise über deutlich sichtbare Gesten, eine kaum wahrnehmbare Mimik und eben auch noch über Düfte, Stoffe und Töne transportiert werden kann. Solche mehrkanaligen analogen Informationen können nun durchaus miteinander im Widerspruch stehen - etwas, das uns die Psychologie meist verschweigt. Hier gilt immer noch: „Der Körper lügt nicht".
Was wir gegen all dies tun können? Nicht alles auf die Goldwaage zu legen. In vielen Situationen dringt die analoge Kommunikation gar nicht in unser Bewusstsein vor – sie findet einfach statt – und wir lassen sie geschehen, weil sie uns gut tut. Sehen Sie, das Leben ist das Leben – es findet jetzt statt, und wir sind nicht aufgefordert, dabei ständig unsere Kommunikation zu überprüfen.
Nun ist es keine große Affäre, ob wir „nonverbal" oder „analog" sagen - aber wenn ich es ganz genau nehme, was mir zeitweilig schon einfällt, dann ist „analog" so falsch wie „nonverbal" auch. Denn: Anders als Watzlawick angenommen hat, steht analoge Kommunikation eben auch in Zeichen, nur eben nicht in Worten, während „nonverbale" Kommunikation eben durchaus verbal sein kann, nur eben mit jenen Untertönen, die bei uns „analog" ankommen.
Lustig ist auch, dass in Schulaufsätzen immer wieder von „einer analogen Kommunikation" gesprochen wird. Das ist insoweit falsch, als die analoge Kommunikation mehrkanalig ist, also beispielsweise über deutlich sichtbare Gesten, eine kaum wahrnehmbare Mimik und eben auch noch über Düfte, Stoffe und Töne transportiert werden kann. Solche mehrkanaligen analogen Informationen können nun durchaus miteinander im Widerspruch stehen - etwas, das uns die Psychologie meist verschweigt. Hier gilt immer noch: „Der Körper lügt nicht".
Was wir gegen all dies tun können? Nicht alles auf die Goldwaage zu legen. In vielen Situationen dringt die analoge Kommunikation gar nicht in unser Bewusstsein vor – sie findet einfach statt – und wir lassen sie geschehen, weil sie uns gut tut. Sehen Sie, das Leben ist das Leben – es findet jetzt statt, und wir sind nicht aufgefordert, dabei ständig unsere Kommunikation zu überprüfen.
Gebhard Roese - am Montag, 4. September 2006, 17:03 - Rubrik: changes
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
In dieser Rubrik werden in loser Folge Artikel veröffentlicht, die Schülern und Studenten den Zugang zur Kommunikationstheorie erleichtern sollen. Dabei werden bekannte und unbekannte Begriffe durchleuchtet, ihre Kerne herausgearbeitet und die Begriffe selbst einer sorgfältigen Kritik unterzogen. Wo es nötig ist, wird auf andere Seiten verwiesen.
Autoren, die eigene Fachgebiete haben, die von mir nicht oder nur schwer abgedeckt werden können, bitte ich, sich mit mir in Verbindung zu setzen.
Autoren, die eigene Fachgebiete haben, die von mir nicht oder nur schwer abgedeckt werden können, bitte ich, sich mit mir in Verbindung zu setzen.
Gebhard Roese - am Montag, 4. September 2006, 13:15 - Rubrik: lebensgrundlagen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Ich weiß nicht, wie s Ihnen geht – aber für mich ist Kommunikation zunächst einmal der Dialog unter Anwesenden. Bereits bei Telefonieren gelten etwas andere regeln – doch was ist eigentlich los mit dem Chat, der Foren und nicht zuletzt den Blogs? Sie kennen meine Meinung über Blogs – aus meiner Sicht findet dort eine Kommunikation im Sinne eines zwischenmenschlichen Dialogs nicht statt. Auch in Foren muss man sich anstrengen, zwei Autoren zu finden, die wirklich aufeinander eingehen – wobei wir wohl alle schon einmal gesehen haben, dass es Diskussionsteilnehmer gibt, die andere Absichten verfolgen. Am Schlimmsten find ich die Situation in Chats: Ein furchtbares Geschnatter übelster Art, das zumeist nicht einmal den Grundüberzeugungen des sozialen Miteinanders standhält – geschweige irgendetwas mit sinnreichen Dialogen zu tun hat.
Natürlich können Sie sagen, schreiben und schnattern, was sie wollen, wie sie wollen und wann immer sie es wollen. Die Frage ist - welches Ziel verfolgen Sie damit? In Chats beispielsweise ist eines der Ziele, Aufmerksamkeit zu erregen. Hat man sie, pickt man sich Menschen zu mehr oder sinnvollen Dialogen heraus. Klar ist das auch Kommunikation aber wer will sie eigentlich? Nein, ich bin nicht verbiestert. Ich verstehe Spaß und habe Freunde an Menschen, die sich in Wortspielereien wohlfühlen - aber das deklarieren wir dann mal als Freizeitspaß.
Wir haben, wie mir scheint, eine Fähigkeit verloren: Unserer Kommunikation den Sinn zurückzugeben, den Sie für Menschen hat - gemeinsam zu empfinden (selbstverständlich auch zu lachen), gemeinsam zu denken und gemeinsam zu handeln. Alles andere ist - verzeihen Sie mir den norddeutschen Ausdruck - ein Tüdelkram für Dummbacken.
Natürlich können Sie sagen, schreiben und schnattern, was sie wollen, wie sie wollen und wann immer sie es wollen. Die Frage ist - welches Ziel verfolgen Sie damit? In Chats beispielsweise ist eines der Ziele, Aufmerksamkeit zu erregen. Hat man sie, pickt man sich Menschen zu mehr oder sinnvollen Dialogen heraus. Klar ist das auch Kommunikation aber wer will sie eigentlich? Nein, ich bin nicht verbiestert. Ich verstehe Spaß und habe Freunde an Menschen, die sich in Wortspielereien wohlfühlen - aber das deklarieren wir dann mal als Freizeitspaß.
Wir haben, wie mir scheint, eine Fähigkeit verloren: Unserer Kommunikation den Sinn zurückzugeben, den Sie für Menschen hat - gemeinsam zu empfinden (selbstverständlich auch zu lachen), gemeinsam zu denken und gemeinsam zu handeln. Alles andere ist - verzeihen Sie mir den norddeutschen Ausdruck - ein Tüdelkram für Dummbacken.
Gebhard Roese - am Montag, 4. September 2006, 09:42 - Rubrik: changes
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Meinen Schülern sage ich immer dies: Versucht, alles einfach zu sagen. Erklärt zunächst, worüber ihre eigentlich redet, dann führt aus, was ihr dazu zu sagen habt und schließlich erläutert ihr noch die Bedeutung, die eure Aussage für eure Zielgruppe haben könnte.
Wissen Sie, wenn mir schon jemand mit den Watzalwickschen Axiomen kommt – dann klappen bei mir schon die Ohrdeckel zu - und ich bin sicher einer der Wenigen, die Watzlawick wirklich im Original gelesen haben. Axiome sind Dinge, mit denen sich Wissenschaftler beschäftigen können – meinetwegen.
Sehen Sie mal, liebe Leserin, lieber Leser – die meisten Menschen schaffen es gerade noch, einen einzigen Gedanken zurzeit zu verfolgen. Also konzentrieren wir uns darauf: Wir wissen, was wir sagen wollen. Wir gliedern es in Teile. Wir geben jedem Teil eine neue „Überschrift“. Wir erklären bei jedem Teil, was wir sagen wollen und erläutern die Bedeutung. So machen wir es, wenn wir etwas sagen wollen.
Neben all dem, was wir da lernen müssen, um überhaupt etwas zu sagen, müssen wir auch lernen, wie man wirklich zuhören kann.
Wenn nun die Leute mit ihren Beziehungsaspekten und Vierohrenprinzipien und dem sonstigen Psychokoffer voller Bedenken kommen, dann frage ich doch einmal dies: „Was wollen sie, lieber Herr Diplompsychologe, eigentlich selber von der Kommunikation?“
Im Deutschen würden wir vielleicht die Antwort bekommen: "Verstanden werden". Es hat eine dieser Doppelbedeutungen, die es uns so schwer machen, uns überhaupt auszudrücken. Mir persönlich reicht es, wenn sie meine Worte verstehen. Ich verlange nicht, dass sie mich verstehen. Wenn Sie es aber wirklich wollen - der Weg steht Ihnen offen.
Wissen Sie, wenn mir schon jemand mit den Watzalwickschen Axiomen kommt – dann klappen bei mir schon die Ohrdeckel zu - und ich bin sicher einer der Wenigen, die Watzlawick wirklich im Original gelesen haben. Axiome sind Dinge, mit denen sich Wissenschaftler beschäftigen können – meinetwegen.
Sehen Sie mal, liebe Leserin, lieber Leser – die meisten Menschen schaffen es gerade noch, einen einzigen Gedanken zurzeit zu verfolgen. Also konzentrieren wir uns darauf: Wir wissen, was wir sagen wollen. Wir gliedern es in Teile. Wir geben jedem Teil eine neue „Überschrift“. Wir erklären bei jedem Teil, was wir sagen wollen und erläutern die Bedeutung. So machen wir es, wenn wir etwas sagen wollen.
Neben all dem, was wir da lernen müssen, um überhaupt etwas zu sagen, müssen wir auch lernen, wie man wirklich zuhören kann.
Wenn nun die Leute mit ihren Beziehungsaspekten und Vierohrenprinzipien und dem sonstigen Psychokoffer voller Bedenken kommen, dann frage ich doch einmal dies: „Was wollen sie, lieber Herr Diplompsychologe, eigentlich selber von der Kommunikation?“
Im Deutschen würden wir vielleicht die Antwort bekommen: "Verstanden werden". Es hat eine dieser Doppelbedeutungen, die es uns so schwer machen, uns überhaupt auszudrücken. Mir persönlich reicht es, wenn sie meine Worte verstehen. Ich verlange nicht, dass sie mich verstehen. Wenn Sie es aber wirklich wollen - der Weg steht Ihnen offen.
Gebhard Roese - am Montag, 4. September 2006, 09:17 - Rubrik: changes
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Manchmal denke ich über die Branche nach – Kommunikationsseminare – sehr schön. Doch sind wir wirklich da, wo unsere Kunden sind? Und wer sind überhaupt unsere Kunden? Sind es nicht zumeist Eliten, die ohnehin mit Bildung voll gestopft werden – und sind es nicht eben auch jene, die dazu ausgebildet werden, uns die Ohren abzureden und uns dabei einzulullen?
Fragen – nur Fragen. Die Antworten müssten eigentlich öffentliche Bildungseinrichtungen finden. Kommunikation ist eine Sache aus dem Alltag für den Alltag. Ähnliche Gedanken finden sich auch auf meiner „Wortwechsler“-Seite.
Fragen – nur Fragen. Die Antworten müssten eigentlich öffentliche Bildungseinrichtungen finden. Kommunikation ist eine Sache aus dem Alltag für den Alltag. Ähnliche Gedanken finden sich auch auf meiner „Wortwechsler“-Seite.
Gebhard Roese - am Montag, 4. September 2006, 09:03 - Rubrik: changes
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Niemand von uns – und ich meine damit die Kommunikationslehrer – wird ganz auf den Begriff „Metakommunikation“ verzichten können. Die stark an psychologische Schulen anknüpfenden Dozenten und Trainer idealisieren dabei gerne die Metakommunikation – sie wird bei ihnen als ein sehr wichtiges Mittel betrachtet, um die Knoten der Kommunikation aufzulösen und Konflikte zu bereinigen.
Die Konfusion um den Begriff beginnt bereits bei Paul Watzlawick. Er behauptet, dass der Beziehungsaspekt eines Gesprächs den Inhaltsaspekt dominiert und „daher eine Metakommunikation ist“. Abgesehen davon, dass nicht in jeder Kommunikation die Beziehungsaspekte dominieren, wurde seither der Begriff verwaschen. Metakommunikation ist nämlich eigentlich eine ganz bestimme Form der Gesprächsführung, die zwar im Notfallkoffer ihren festen Platz haben sollte, die im Alltag aber eher unangebracht ist.
Wenn ein Dialog stockt, kann dies mehrere Gründe haben: Entweder, unser Partner hat uns tatsächlich nicht verstanden oder aber er hat uns zwar verstanden, lehnt aber unsere Vorschläge und Absichten für sich selbst ab. Stockende Dialoge aber sind kein Grund für Metakommunikation, sondern fordern die emotionale Intelligenz des Gesprächsführers heraus – hat er sie nicht, versucht er zumeist, mit rhetorischen Tricks zu arbeiten.
Metakommunikation ist für solche Menschen ein rhetorischer Trick. Sie wenden sozusagen Gewalt an, um das Gespräch zu wenden. Aus meinen Erfahrungen kann ich Ihnen dies sagen: Solche Gewaltmaßnahmen kommen nicht gut an, aber das ist nicht alles - jeder, der Metakommunikation einfordert, verlässt die bisherige Gesprächsebene (und damit auch ihre Ergebnisse) und verlangt eine andere. Dies kann einen schweren, nicht wieder gut zu machenden Eingriff in das Gespräch bedeuten.
Die Lösung besteht meist darin, die Sache, die gerade besprochen wird, in einem anderen Licht oder aus einer anderen Perspektive zu sehen – das ist für den Partner leichter zu akzeptieren als eine Neuverhandlung über das gegenseitige Verhalten im Gespräch.

Die Grafik zeigt, dass sie Ihr Ziel nur kurzzeitig verlassen, wenn Sie im Gespräch traditionelle Methoden zur Bewältigung kleiner Krisen im Gespräch benutzen – während sie bei der Metakommunikation auf eine sehr, sehr tiefe Ebene herunter müssen, von der nicht einmal sicher ist, ob Sie wieder dahin kommen, wo sie waren.
Meine Empfehlung: Metakommunikation im Notfallkoffer lassen und vor allem für verfahrene Situationen verwerden, in denen sich beide Partner total verkrampft haben - ansonsten traditionelle Methoden einsetzen.
Die Konfusion um den Begriff beginnt bereits bei Paul Watzlawick. Er behauptet, dass der Beziehungsaspekt eines Gesprächs den Inhaltsaspekt dominiert und „daher eine Metakommunikation ist“. Abgesehen davon, dass nicht in jeder Kommunikation die Beziehungsaspekte dominieren, wurde seither der Begriff verwaschen. Metakommunikation ist nämlich eigentlich eine ganz bestimme Form der Gesprächsführung, die zwar im Notfallkoffer ihren festen Platz haben sollte, die im Alltag aber eher unangebracht ist.
Wenn ein Dialog stockt, kann dies mehrere Gründe haben: Entweder, unser Partner hat uns tatsächlich nicht verstanden oder aber er hat uns zwar verstanden, lehnt aber unsere Vorschläge und Absichten für sich selbst ab. Stockende Dialoge aber sind kein Grund für Metakommunikation, sondern fordern die emotionale Intelligenz des Gesprächsführers heraus – hat er sie nicht, versucht er zumeist, mit rhetorischen Tricks zu arbeiten.
Metakommunikation ist für solche Menschen ein rhetorischer Trick. Sie wenden sozusagen Gewalt an, um das Gespräch zu wenden. Aus meinen Erfahrungen kann ich Ihnen dies sagen: Solche Gewaltmaßnahmen kommen nicht gut an, aber das ist nicht alles - jeder, der Metakommunikation einfordert, verlässt die bisherige Gesprächsebene (und damit auch ihre Ergebnisse) und verlangt eine andere. Dies kann einen schweren, nicht wieder gut zu machenden Eingriff in das Gespräch bedeuten.
Die Lösung besteht meist darin, die Sache, die gerade besprochen wird, in einem anderen Licht oder aus einer anderen Perspektive zu sehen – das ist für den Partner leichter zu akzeptieren als eine Neuverhandlung über das gegenseitige Verhalten im Gespräch.

Die Grafik zeigt, dass sie Ihr Ziel nur kurzzeitig verlassen, wenn Sie im Gespräch traditionelle Methoden zur Bewältigung kleiner Krisen im Gespräch benutzen – während sie bei der Metakommunikation auf eine sehr, sehr tiefe Ebene herunter müssen, von der nicht einmal sicher ist, ob Sie wieder dahin kommen, wo sie waren.
Meine Empfehlung: Metakommunikation im Notfallkoffer lassen und vor allem für verfahrene Situationen verwerden, in denen sich beide Partner total verkrampft haben - ansonsten traditionelle Methoden einsetzen.
Gebhard Roese - am Sonntag, 3. September 2006, 12:37 - Rubrik: kommunikation
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts begann ein beispielloser Boom der Selbsthilfebewegung in Deutschland. So könnte es in den Geschichtsbüchern stehen. Doch was passierte wirklich in jenen Jahren – und vor allem – wie weit reichte der Boom in die Bevölkerung hinein?
Der Boom hatte drei Quellen: Die Erste war eine weitgehend neue Emanzipationsbewegung. Viele bisherige Außenseiter, insbesondere aber Homosexuelle, konnten sich zu Anfang der 70er Jahre neu definieren - und mit Ihnen eben auch viel, die von der Psychoanalyse wie auch von der Medizin selbstherrlich behandelt und nicht selten abgewertet wurden. Sie bildeten tatsächlich einige Gruppen, in denen ihr eigenes Wissen die Grundlage für gegenseitiges Verständnis oder (je nach Problemlage) auch Heilungschancen boten.
Ganz allgemein kam eine neue Epoche als zweite Quelle in Frage: Das Stichwort war der „mündige Patient", der eigenverantwortlich zur seelischen, sozialen und körperlichen Gesundheit kommen wollte (oder auch sollte) - und die Gruppe sollte ihm dabei halt geben.
Als dritte Quelle dürfen Personen oder Gruppierungen gelten, die eben diese Ideen auch in die Tat umsetzten. In Deutschland war es vor allem Michael Lukas Moeller, eine vielschichtige Persönlichkeit, die aus ganzen Herzen und doch zum eigenen Ruhm dafür sorgte, dass Selbsthilfe in Deutschland bekannt wurde. Mithilfe einiger weniger Gesinnungsgenossen gründete er 1981 die „Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen“ und später – mithilfe politischer Freunde – die NAKOS.
Der angebliche Boom allerdings blieb aus. Zwar wurden vereinzelt Selbsthilfegruppen neu gegründet, und die Patientenorganisationen boomten eine Zeit lang, doch die Bewegung schlief nach und nach ein – ihr fehlte eine innere, aus der Bevölkerung kommende Eigendynamik.
So blieb es im Wesentlichen dabei, dass bestehende Organisationen, die ohnehin etabliert waren, gestärkt wurden. Menschen mit psychischen Problemen, die sich von der Bewegung zunächst stark angezogen fühlten, mussten aber bald erkennen, dass sie in ihr kaum Hilfe finden konnten - so blieb ihnen kaum mehr als das, was es vorher auch schon gab - die Anonymen Gruppen, die den Boom unbeschadet überlebt haben.
Der Boom hatte drei Quellen: Die Erste war eine weitgehend neue Emanzipationsbewegung. Viele bisherige Außenseiter, insbesondere aber Homosexuelle, konnten sich zu Anfang der 70er Jahre neu definieren - und mit Ihnen eben auch viel, die von der Psychoanalyse wie auch von der Medizin selbstherrlich behandelt und nicht selten abgewertet wurden. Sie bildeten tatsächlich einige Gruppen, in denen ihr eigenes Wissen die Grundlage für gegenseitiges Verständnis oder (je nach Problemlage) auch Heilungschancen boten.
Ganz allgemein kam eine neue Epoche als zweite Quelle in Frage: Das Stichwort war der „mündige Patient", der eigenverantwortlich zur seelischen, sozialen und körperlichen Gesundheit kommen wollte (oder auch sollte) - und die Gruppe sollte ihm dabei halt geben.
Als dritte Quelle dürfen Personen oder Gruppierungen gelten, die eben diese Ideen auch in die Tat umsetzten. In Deutschland war es vor allem Michael Lukas Moeller, eine vielschichtige Persönlichkeit, die aus ganzen Herzen und doch zum eigenen Ruhm dafür sorgte, dass Selbsthilfe in Deutschland bekannt wurde. Mithilfe einiger weniger Gesinnungsgenossen gründete er 1981 die „Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen“ und später – mithilfe politischer Freunde – die NAKOS.
Der angebliche Boom allerdings blieb aus. Zwar wurden vereinzelt Selbsthilfegruppen neu gegründet, und die Patientenorganisationen boomten eine Zeit lang, doch die Bewegung schlief nach und nach ein – ihr fehlte eine innere, aus der Bevölkerung kommende Eigendynamik.
So blieb es im Wesentlichen dabei, dass bestehende Organisationen, die ohnehin etabliert waren, gestärkt wurden. Menschen mit psychischen Problemen, die sich von der Bewegung zunächst stark angezogen fühlten, mussten aber bald erkennen, dass sie in ihr kaum Hilfe finden konnten - so blieb ihnen kaum mehr als das, was es vorher auch schon gab - die Anonymen Gruppen, die den Boom unbeschadet überlebt haben.
Gebhard Roese - am Sonntag, 3. September 2006, 11:30 - Rubrik: knowledge
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
sonntagsreden vom herausgeber
Da redet man von einem „heiß umkämpften Seminarmarkt“ und meint doch nur, dass sich alle Anbieter auf die Wirtschaft stürzen, um dort mal mit erwiesener Qualität, mal aber auch nach Art der Glücksritter Aufträge zu erhalten.
Vom wirtschaftlichen Standpunkt der Anbieter mag dies alles korrekt sein – man muss leben – und etwas mehr als ein Salamibrötchen sollte dabei auch abfallen – schließlich ist der Beruf manchmal Nerven aufreibend.
Lassen Sie mich aber bitte dennoch dies sagen: Deutschland hat unendlich große Ressourcen an Fähigkeiten und Fertigkeiten, die auf Eis liegen oder die schlicht in Arbeitslosigkeit vergammeln.
Würden diese Ressourcen genutzt, so könnten sie zum Wohl aller genutzt werden. Wer meint, dies sei nur eine Frage von Arbeitsplätzen, der irrt - es ist auch eine Frage des politischen und gesellschaftlichen Wollens - und selbstverständlich eine Frage, die sich jeder Einzelne stellen muss.
Nein, ich habe kein Patentrezept – wie ich denn überhaupt alle Patentrezepte in den nächstbesten Mülleimer werfe. Aber ich weiß, dass wir Konzepte entwickeln können, die unsere Bürgerinnen und Bürger ein klein wenig auf die neuen Herausforderungen vorbereitet. Ich kann einen Teil davon tun – andere können einen anderen Teil dazu beitragen.
Nun, - und wann fangen wir damit an?
Da redet man von einem „heiß umkämpften Seminarmarkt“ und meint doch nur, dass sich alle Anbieter auf die Wirtschaft stürzen, um dort mal mit erwiesener Qualität, mal aber auch nach Art der Glücksritter Aufträge zu erhalten.
Vom wirtschaftlichen Standpunkt der Anbieter mag dies alles korrekt sein – man muss leben – und etwas mehr als ein Salamibrötchen sollte dabei auch abfallen – schließlich ist der Beruf manchmal Nerven aufreibend.
Lassen Sie mich aber bitte dennoch dies sagen: Deutschland hat unendlich große Ressourcen an Fähigkeiten und Fertigkeiten, die auf Eis liegen oder die schlicht in Arbeitslosigkeit vergammeln.
Würden diese Ressourcen genutzt, so könnten sie zum Wohl aller genutzt werden. Wer meint, dies sei nur eine Frage von Arbeitsplätzen, der irrt - es ist auch eine Frage des politischen und gesellschaftlichen Wollens - und selbstverständlich eine Frage, die sich jeder Einzelne stellen muss.
Nein, ich habe kein Patentrezept – wie ich denn überhaupt alle Patentrezepte in den nächstbesten Mülleimer werfe. Aber ich weiß, dass wir Konzepte entwickeln können, die unsere Bürgerinnen und Bürger ein klein wenig auf die neuen Herausforderungen vorbereitet. Ich kann einen Teil davon tun – andere können einen anderen Teil dazu beitragen.
Nun, - und wann fangen wir damit an?
Gebhard Roese - am Sonntag, 3. September 2006, 08:18 - Rubrik: changes
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Warum denken sie so, warum schreiben sie das, warum empfinden Sie die Dinge so?
Manchmal wird man mit derartigen Fragen förmlich gelöchert. Erstaunlich dabei ist vor allem, dass die Menschen, die Sie so etwas fragen, nicht einmal genau wissen, wie und was Sie denken, was und wo Sie schreiben und wie Sie die Dinge tatsächlich empfinden. Dazu muss man sich nämlich aufrichtig auf den Mitmenschen einlassen.
Das können viele nicht. Und gerade sie sind es, die dann „ warum?“ fragen.
Ob ich dabei helfen kann, diese lästigen Wirrköpfe abzuwehren?
Es kommt zunächst darauf an, ob diese Menschen ihnen wichtig sind. Vielleicht gibt es etwas, dass sie miteinander teilen können – doch dies erfordert abermals Zeit und wieder ein großes Maß an Aufrichtigkeit. Überprüfen Sie, ob die Menschen, die sie mit Fragen löchern, auch selbst bereit sind, sich einzulassen, etwas von sich preiszugeben. Wenn nicht, brechen Sie das Gespräch ab.
Ganz lästige Fragesteller kann man – entgegen meinen sonstigen Empfehlungen – auch mit einer Gegenfrage verblüffen: „Sie fragte mich gerade, warum ich dieses fühle – sagen sie mir doch bitte, was daran so wichtig für Sie ist – es fällt mir dann leichter, ihre Frage zu beantworten."
Manchmal wird man mit derartigen Fragen förmlich gelöchert. Erstaunlich dabei ist vor allem, dass die Menschen, die Sie so etwas fragen, nicht einmal genau wissen, wie und was Sie denken, was und wo Sie schreiben und wie Sie die Dinge tatsächlich empfinden. Dazu muss man sich nämlich aufrichtig auf den Mitmenschen einlassen.
Das können viele nicht. Und gerade sie sind es, die dann „ warum?“ fragen.
Ob ich dabei helfen kann, diese lästigen Wirrköpfe abzuwehren?
Es kommt zunächst darauf an, ob diese Menschen ihnen wichtig sind. Vielleicht gibt es etwas, dass sie miteinander teilen können – doch dies erfordert abermals Zeit und wieder ein großes Maß an Aufrichtigkeit. Überprüfen Sie, ob die Menschen, die sie mit Fragen löchern, auch selbst bereit sind, sich einzulassen, etwas von sich preiszugeben. Wenn nicht, brechen Sie das Gespräch ab.
Ganz lästige Fragesteller kann man – entgegen meinen sonstigen Empfehlungen – auch mit einer Gegenfrage verblüffen: „Sie fragte mich gerade, warum ich dieses fühle – sagen sie mir doch bitte, was daran so wichtig für Sie ist – es fällt mir dann leichter, ihre Frage zu beantworten."
Gebhard Roese - am Samstag, 2. September 2006, 11:50 - Rubrik: kommunikation
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Seit es Seminare für Kommunikation und Persönlichkeitsbildung gibt, behaupten einzelne Trainer und Denkschulen, die einzige richtige, sichere Erfolgsmethode im Rucksack zu haben.
In Wahrheit sind all diese Methoden der Zeit und der Mode unterworfen. Wirkliche Neuerungen, wie die Erkenntnisse der Kybernetik für die Kommunikation, Carl Rogers Beobachtungen bei der Beratung, die einfache Welt der TA und Paul Watzlawicks umfassende Theorie sind oft weniger bekannt als Zeitplanungssysteme, Zielorientierung, Engpassstrategien, esoterische Denkschulen und allerlei Scharlatanerien am Rande.
Um Ihnen ein Beispiel zu geben - die Kraft des positiven Denkens ist eine Tatsache, die wir alle nutzen können, auch ohne dass uns die von den Türmen heruntertrompetet wird. Indessen hat auch das kritische Denken eine ungeheure, positive Kraft. Innovationen entstehen kaum, indem man positiv an einer bestehenden Sache herumdenkt - sondern dadurch, dass man eine bereits existierende Sache bezweifelt.
In Wahrheit sind all diese Methoden der Zeit und der Mode unterworfen. Wirkliche Neuerungen, wie die Erkenntnisse der Kybernetik für die Kommunikation, Carl Rogers Beobachtungen bei der Beratung, die einfache Welt der TA und Paul Watzlawicks umfassende Theorie sind oft weniger bekannt als Zeitplanungssysteme, Zielorientierung, Engpassstrategien, esoterische Denkschulen und allerlei Scharlatanerien am Rande.
Um Ihnen ein Beispiel zu geben - die Kraft des positiven Denkens ist eine Tatsache, die wir alle nutzen können, auch ohne dass uns die von den Türmen heruntertrompetet wird. Indessen hat auch das kritische Denken eine ungeheure, positive Kraft. Innovationen entstehen kaum, indem man positiv an einer bestehenden Sache herumdenkt - sondern dadurch, dass man eine bereits existierende Sache bezweifelt.
Gebhard Roese - am Samstag, 2. September 2006, 09:12 - Rubrik: knowledge
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wer Lust hat, Kooperationen in Österreich, der Schweiz, Deutschland oder gar Ungarn mit mir zu beginnen – bitte, Sie sind herzlich eingeladen. Auch unabhängig von Plänen zur Zusammenarbeit ist der Gedankenaustausch mit professionellen oder privaten Interessenten stets willkommen.
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Ich freue mich, Ihnen heute beim Wortwechsler die komplette Vorlage liefern zu können, wie Sie Ihre Partnersuche verbessern können – vom Entschluss bis zur Ausführung.
Anregungen und Kritik sind willkommen – bitte hier in der Kommentarspalte. Beratung über meine Email-Adresse.
Anregungen und Kritik sind willkommen – bitte hier in der Kommentarspalte. Beratung über meine Email-Adresse.
Gebhard Roese - am Freitag, 1. September 2006, 14:06 - Rubrik: dating experte
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
So gut wie alle Personalchefs wollen von Ihnen wissen, ob sie ihre wichtigsten Eigenschaften kennen – wenn sie diese Frage nicht beantworten, ausweichend antworten oder ihre Antwort wie auswendig gelernt klingt, werden sie misstrauisch.
Gebhard Roese - am Freitag, 1. September 2006, 07:43 - Rubrik: job
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Vor ein paar Tagen habe ich hier geschrieben, dass Sie vermeiden sollten, sich mit anderen zu vergleichen. Vergleiche, so wiederhole ich hier, erzeugen Neid und nicht selten Schwermut: „Warum hat er/sie es geschafft, Abteilungsleiter(in) zu werden und ich nicht?“ oder, auf dem Gebiet der Partnerschaft: „Die Freundin (typische Zicke!) hat so einen liebevollen Mann bekommen und ich lerne immer nur die Luschen kennen“.
Fragen Sie nicht, vergleichen Sie nicht. Was aber sollten sie stattdessen tun? Zunächst einmal ist diese Frage, ob sie glücklich (oder wenigstens zufrieden) sind. Wer die Frage mit „ja" beantwortet, muss gar nichts tun. Sollten Sie aber die Frage mit „nein" beantworten oder mit „ein wenig schon, aber ...", dann ist es an der Zeit, dies zu tun:
- Erstellen Sie eine Liste ihrer Fähigkeiten
- Schreiben sie auf, wann und wie sie diese jetzt nutzen
- Skizzieren Sie sodann, wann und wie sie diese nun besser nutzen könnten
- Erkennen Sie die Differenz und arbeiten sie diese heraus
- Planen Sie, wie, wann und wo sie Ihre ungenutzten Fähigkeiten einsetzen wollen
- Setzen Sie sich dafür Ziele
- Verwirklichen Sie Ihren Plan
Haben Sie dies getan? Wunderbar. Wenn nicht, wann werden Sie damit beginnen, wenn nicht heute?
Fragen Sie nicht, vergleichen Sie nicht. Was aber sollten sie stattdessen tun? Zunächst einmal ist diese Frage, ob sie glücklich (oder wenigstens zufrieden) sind. Wer die Frage mit „ja" beantwortet, muss gar nichts tun. Sollten Sie aber die Frage mit „nein" beantworten oder mit „ein wenig schon, aber ...", dann ist es an der Zeit, dies zu tun:
- Erstellen Sie eine Liste ihrer Fähigkeiten
- Schreiben sie auf, wann und wie sie diese jetzt nutzen
- Skizzieren Sie sodann, wann und wie sie diese nun besser nutzen könnten
- Erkennen Sie die Differenz und arbeiten sie diese heraus
- Planen Sie, wie, wann und wo sie Ihre ungenutzten Fähigkeiten einsetzen wollen
- Setzen Sie sich dafür Ziele
- Verwirklichen Sie Ihren Plan
Haben Sie dies getan? Wunderbar. Wenn nicht, wann werden Sie damit beginnen, wenn nicht heute?
Gebhard Roese - am Freitag, 1. September 2006, 07:37 - Rubrik: changes
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen

