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Wer als Mann die Wahl zwischen einer betont schönen Frau ohne andere erkennbare Persönlichkeitseigenschaften und einer Frau von eher durchschnittlicher Schönheit, aber verlässlichen geistigen und emotionalen Qualitäten hat, wird in der Regel die zuletzt Genannte wählen.

Es lohnt sich daher immer, emotionale und geistige Qualitäten in den Vordergrund zu stellen – auch dann, wenn Sie als Frau eine Ausnahmeschönheit sind.

Nachdem ich mich nun ziemlich viel mit Menschen herumgeschlagen habe, die ihr Halbwissen über die Kommunikation aus Psychologiefetzen zusammengenäht haben, will ich demnächst einmal den Kommunikationsprozess mit all seinen Nuancen dokumentieren. Sollten Sie selber daran interessiert sein, an einem Dokument über einen sowohl textlich wie auch optisch verständlich dargestellten Kommunikationsprozess nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft (keine Ideologien, bitte, aber durchaus neue Axiome) mitzuarbeiten, so nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf.

sonntagsreden vom herausgeber

Ein Fachblog über Kommunikation? Hatte ich da wirklich die richtige Idee? Ich denke, ich hatte sie. Das Wort liegt immer noch im Wabbernebel wechselnder Bedeutungen – und was darüber geschrieben wird, dient oft eher der Verirrung als der Erhellung.

Was ist Kommunikation? Etwas ganz Einfaches: der Schlüssel zum sozialen Leben. Entweder dieser Schlüssel passt - oder er passt nicht. Es gibt keine bessere oder schlechtere Kommunikation, aber es gibt Schlösser unterschiedlicher Art, die alle in einer besonderen Art und Weise geöffnet werden wollen.

Worum es mir geht? Dass Sie mit ihren Schlüsseln besser umgehen können und dass sie mehr davon erkennen, was in der Kommunikation vor sich geht – damit sie Türen öffnen können, die Ihnen noch verschlossen sind. Vielleicht auch einfach, damit sie morgen besser verstehen, worüber die Menschen ihrer Umgebung reden und was sie dabei bewegt. Das allein wäre ein großer Fortschritt.

Wenn Partnersuche Ihr Thema ist und sie professionell interessiert sind - ich schreibe für Sie ab 9. September bis einschließlich 1. Oktober einen individuellen Artikel über Chancen und Risiken der Partnerwahl für ihr Blog, ihre Webseite oder Ihre Zeitschrift - zum Anschnuppern ohne Kosten für Sie.

Falls Sie nicht zu dem Kreis der professionell interessierten Menschen gehören – was möchten Sie hier lesen? Wie man Partner erfolgreich finden kann? Was man über die geheimnisumwitterten Codebegriffe wissen muss? Lassen Sie es mich wissen – ich schreibe dann hier über das Thema, das Sie am meisten interessiert.

Wie bereiten Sie sich eigentlich darauf vor, nach einem Blinddate als Parter(in) oder gar als Person abgelehnt zu werden? Schließlich müssen Sie damit rechnen – oder nicht?

Vielleicht habe ich es schon einmal geschrieben - ich erinnere mich nicht. Aber ich mag es noch einmal schreiben: Auch während der Liebe kommunizieren wir. Ich hoffe, sie vergessen wenigstens bei der Liebe, wie sie kommunizieren soll(t)en. Es ist wichtiger, ein Kondom dabei zu haben, als die richtigen Worte zu finden.

Kommunikationstrainings dienen dazu, die menschliche Kommunikation (also ihre persönliche Kommunikation) zu verändern. Die Ansätze sind aber durchaus unterschiedlich: Wer sagt, er ginge mit traditionellen Mitteln, mit nachrichtentechnischen Methoden, mit Kybernetik oder pragmatischen Mitteln vor, will Ihnen zeigen, wie sie die Kommunikation als solche beeinflussen können.

Wer hingegen mit psychologischen (auch psychotherapeutischen) Methoden an die Kommunikation herantritt, will die Kommunikation auf eine andere Weise in Ihrer Persönlichkeit (Ihrem so genannten "Selbst"). Aus der Änderung ihres Empfindens soll dann auch eine veränderte Kommunikation stattfinden.

In der Praxis finden wir sowohl beide Formen in Reinkultur als auch Kombinationen beider. Es empfiehlt sich, sich vorher zu informieren, was der Veranstalter anbietet. Bei der Neukonzeption derartiger Seminare kann man Elemente beider Teile durchaus kombinieren. Meist sind dazu allerdings zwei Trainer mit unterschiedlichen Begabungen nötig.

Generell sind Kommunikationsseminare, die Methoden aus der Psychotherapie nutzen (basierend auf Selbsterfahrungsgruppen) psychisch belastender als solche, die irgendeinen der pragmatischen Ansätze verwerden.

Gelegentlich werde ich gefragt, was denn meine Lehren von denen Anderer unterscheidet. Ich kann es in einem Wort sagen – es ist das Wort „anders“.

Ich behaupte nämlich gar nicht erst, den Stein der Weisen zu haben – sondern ich versuche, meine Schüler dazu zu bewegen, etwas anders zu machen – eben auch anders zu kommunizieren. Nach Watzlawick, Weakland und Fisch gibt es zwei Möglichkeiten, aktuelle Probleme zu lösen: durch „mehr desselben“ oder durch „etwas anderes“.

„Etwas anderes" ist in der Regel schwerer zu verwirklichen - und deshalb will ich Sie jetzt an eine Situation erinnern, die sie möglicherweise schon einmal erlebt haben: Sie wollen eine knifflige Sache lösen, aber immer wieder tauchend Barrieren auf. Verärgert gehen Sie abends ins Bett, wo sich ihre Gedanken reinigen. Am nächsten Tag gehen Sie die Sache noch einmal an - und finden sofort die (meist einfache) Lösung. Sie haben die Dinge in einem neuen Licht gesehen - da ginge es plötzlich. Einer meiner eigenen Lehrer sagte immer: „Wenn es gar nicht weitergeht, fragen Sie den Hausmeister." Es war als Witz gemeint, hatte aber einen realen Hintergrund: Ist unser Denken zu sehr verknotet, so kann ein einfach und linear denkender Mensch oft helfen, das Problem zu lösen.

In meinen Problemlösungsseminaren verwende ich im Übrigen die Methode „etwas in einem anderen Licht zu sehen“ etwas ausgefeilter in der Problembeschreibung.

Manche Kommunikationstrainer kommen stets mit hochtrabenden Ausdrücken daher, die sie in der Welt der Psychologie, gelegentlich auch der Psychotherapie, eingesammelt haben – wobei die Frage ist, ob sie dabei nicht auch im trüben Wasser der Esoterik fischten.

Eines der viel gebrauchten Wörter ist das „Selbst“, das vielfach auch zum „inneren Selbst“ mutiert – dann kommen Sätze zustande wie „wenn unser inneres Selbst in seiner Mitte ruht“ - etwas, das mit dem "Selbst" wenig, mit religionsähnlichen Vorstellungen allerdings bereits viel zu tun hat.

Nun ist das „Selbst" zunächst nichts mehr als ein psychologischer Begriff, der zur Persönlichkeit gehört. Er beinhaltet ältere Bezeichnungen, wie „ICH", „ES" und „ÜBER-ICH", kann aber nicht problemlos als Synonym verwendet werden. Mit dem Modell eines „Selbst" können wir uns (ähnlich wie beim „ICH") von der uns umgebenden Welt unterscheiden. Durch Selbsterfahrung können wir genauer beschreiben, was unser Selbst (mitsamt dem viel zitierten Selbstwertgefühl) ausmacht. Der selbst erfahrene (oder auch wahrhaftig selbstbewusste) Mensch kann, wenn er das Wissen um sich selbst richtig anwendet, erfolgreicher sein als jemand, der nicht so viel um sich weiß - allerdings trifft dies nur auf bestimmte Kommunikationssituationen zu.

Wie alle Begriffe der Psychologie ist auch dieser umstritten. Unser eigenes inneres Weltbild besteht ja schließlich nicht nur aus unserem Selbst, sondern auch aus einem Modell der Welt, in dem neben mir selbst vor allem auch andere handeln. Kann ich ihre potenziellen Handlungen voraussehen („stimmt mein Modell") dann bin ich sicher erfolgreicher als jemand, der dies nicht kann. Die Existenz eines „Andere" wird aber oft von psychologischer Seite bestritten.

Das Selbst und das Modell der Welt gehen - neben vielen anderen Merkmalen - in die Persönlichkeit ein. Sie ist das, was nach außen gezeigt und gelebt wird. Die Frage, wie sich die Persönlichkeitsmerkmale ändern lassen, ist vielschichtig und wird sehr unterschiedlich beantwortet. Doch soviel lässt sich sagen: Das Selbst ist derjenige Teil, der am schwersten zu beeinflussen ist - ein guter Anzug, eine perfekt sitzende Kostümjacke (und das richtige Make-up) sind wesentlich leichter zu steuern - und auch die Kommunikation, die viel zu viel mit Psychologie umkränzt wird, lässt sich durch einfache, sehr praktische Maßnahmen bei weitem schneller verändern als das Selbst.

Ich schreibe für Sie ab 9. September bis einschließlich 17. September insgesamt 20 individuelle Artikel über Kommunikation, Problemlösungen und Partnerfindung für ihr Blog, ihre Webseite oder Ihre Zeitschrift - zum Anschnuppern ohne Kosten für Sie.

Bitte sagen Sie mir Ihre Wünsche: Thema, Zielpublikum und Länge. Der Artikel muss unter meinem bürgerlichen Namen erscheinen. Kontaktieren Sie mich unter meiner bekannten Webadresse oder unter meiner Privatadresse, wenn sie bereits darüber verfügen.

Ausgenommen sind weltanschauliche Organisationen, Sekten sowie Webseiten mit links- oder rechtsextremen Gedankengut. Ich behalte mir außerdem vor, Schreibaufträge auch ohne Begründung abzulehnen, wenn sie nicht in mein Weltbild passen.

Ich dachte, die Diskussion über eine „bessere“ Kommunikation gehöre dem vorigen Jahrhundert an – doch da ebbt sie wieder auf – die „gute Kommunikation“, die „bessere Kommunikation“ und möglicherweise demnächst die „beste Kommunikation“.

Kommunikation? Das ist kaum mehr als ein Gesamtbegriff für den Austausch zwischen Personen – von Blicken bis zu Körpersäften, von Wortfetzen bis zum Vertragsentwurf. Mitte der siebziger Jahre haben uns psychologisch geschulte Trainer nachgerufen, dass nur emotional betonte Kommunikation wirklich sinnreich sei – ja, dass sie die bessere Kommunikation sei. Der Alltag spricht eine andere Sprache: Er erfordert eine Anpassung des Kommunikationsverhaltens je nach der Situation, in der man sich befindet.

Wenn ich jung wäre, würde ich vielleicht vor Ehrfurcht erblassen, wenn man mir heute wieder die Worte von damals um die Ohren hauen würde. Mit Fremdwörtern gespickt, wird aus den trivialsten Sätzen ein pseudowissenschaftliches Tagesmenü, das kaum genießbar ist.

Ich sage Ihnen dies: Bei mir gibt es so etwas nicht. Ich lehre, wie man zu anderen Wegen der Kommunikation kommen kann, wie man etwas in einem neuen Licht sieht. Das Wort „andere“ ist dabei entscheidend: Wer es anders macht, kann es besser machen – aber er muss auch dazu bereit sein, das Neue umzusetzen. Kein Kommunikationstraining setzt sich selber um. Der Teilnehmer entscheidet, ob er das Gelernte annimmt oder verwirft. Sein Erfolg oder Misserfolg im Alltag entscheidet darüber, ob er die Methode weiterempfiehlt. Das ist alles.

Oder hatten Sie noch Fragen?

 

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