anstoss

  sehpferdvs sehpferds magazin für anstöße und anstößiges
Wenn sie wirklich wissen wollen, womit ich mir die Zeit gerade vertreibe: Heimisch werden in Budapest, deutsch sein im Ausland und die Politik der deutschen Regierung kopfschüttelnd aus der Ferne betrachten. Zeitweilig lebe ich mit meiner Frau auf 12 Quadratmetern - nicht wegen einsetzender Armut, sondern wegen längst fälliger Renovierungsarbeiten. Ein wenig kann ich jetzt aufatmen: die letzten Handwerker sind im Haus, und mindestens zwei Räume sind bereits vollständig beziehbar.

So ganz nebenbei gebe ich mein Budapest Journal heraus – was angesichts der äußeren Umstände auch nicht so einfach ist – aber es ist online und ich bin dort sehr aktiv – mit täglichen Briefen aus Budapest.

Mein Budapest Journal kommt langsam aus der Testphase heraus – inzwischen können Sie jeden Tag einen Beitrag in deutscher und englischer Sprache im neuen Magazin lesen.

Auch das Algengeblubber befasst sich ganz wesentlich mit Budapest. Da ich letzte Woche von einem äußerst merkwürdigen Ehepaar bezichtigt wurde, mithilfe eines geheimen Fotochips Menschen zu verletzten sollte mich nicht wundern, wenn mich demnächst jemand nach den Zuständen auf meinem Heimatplaneten fragt, der mich hier in Budapest auf dem Moskauer Platz hat landen sehen.

Nun ja – lesen Sie mehr, wenn Sie wollen.

Lesen Sie etwas über den Budapester Markt, den öffentlichen Nahverkehr, das renovierte Gebäude des ehrwürdigen Cafés New York, die Benzinpreise und überhaupt das liebe Geld bei sehpferds Budapest Journal.

Aus dem neuen Journal – in der Kategorie „Algengeblubber“

Nun, dies sind keine „letzten Worte". Ich werde weiterhin auf Deutschland blicken und sehr darum besorgt sein, dass dieses Land sich wandelt. Wenn ich den Menschen hier etwas zurufen müsste, es wäre, doch bitte ihre eigene Zukunft fest in die Hand zu nehmen und allen widrigen Umständen zum Trotz den Erfolg zu suchen - vielleicht allein, aber besser noch brüderlich, mit vollem Herzen und kluger Hand - als Bürger, als Deutscher und als Europäer.

Wer allerdings glaubt, dass man das Ruder herumreißen muss und wieder in die dunkelsten Zeiten der Adenauerära zurückfallen will, sollte mit dem Widerstand aller Bürger rechnen: Die EKD ist offenbar gerade dabei, den Blick nach vorne aufzugeben und sich auf die offenbar aus ihrer Sicht vorbildlichen 50er Jahre zu besinnen. Es wird sich lohnen, seiner Kirche scharf auf die Finger zu sehen und sie - wenn es denn nötig werden sollte, scharf darauf zu verweisen, welche Aufgaben die Diakonie im liberalen und demokratischen Staat zu erfüllen hat und welche nicht.

Droht uns nun die Kulturrevolution seitens der CDU? Im Sommerloch, so scheint es, ist alles möglich. Da wird „Einigkeit und Recht und Freiheit“ plötzlich in die braune Ecke gedrückt (von der GEW), eine völlig bekleidete Dame wird als „nackt“ bezeichnet und 40,000 nicht vorhandene „zusätzliche“ Huren geistern, von unbekannten Quellen mit Flugsalbe bestrichen, offenbar auf Besenstilen durch die Republik – während ich eigentlich alles andere zu tun habe, als mich um meine kleinen Journale zu kümmern, die im übrigen auf drei reduziert werden. "Blogg.de" wird dabei als Provider endgültig ausfallen.

Hier annonciere ich gleich mal, dass ich demnächst (wieder in eigener Regie, und dieses Mal auf Word Press) meine „Briefe aus Budapest“ veröffentlichen werde. Dafür habe ich eine neue Domäne eröffnet – mehr darüber, sobald die Sache aktiv ist.

 

Add to Technorati FavoritesMy Popularity (by popuri.us)

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma