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Die Studentinnen und Studenten der Universität Bamberg sind mit ihrem Aktfotokalender ganz schön ins Gerede gekommen – was wohl auch eine der Absichten war.

Die Hochschulleitung indessen war von der Idee überhaupt nicht angetan: Sie könne, so wollen Presseberichte wissen, „die Kommerzialisierung des nackten Körpers“ nicht befürworten. Muss sie ja an sich auch nicht – aber sie könnte den Erfindungsreichtum ihrer Studierenden loben – beispielsweise. Tut sie aber auch nicht, sondern sie behauptet, „bei ähnlichen Aktionen in anderen Städten“ seien „negative Erfahrungen“ gemacht worden. Das ist allerdings neu.

Völlig neu ist auch, dass eine „als Aktmodell abgebildete Pflegekraft“ ihren Arbeitsplatz verloren haben soll. Falls der spektakuläre Fall der „grünen Dame“ gemeint sein sollte: Diese Dame hatte keinen „Arbeitsplatz“, sondern leistete einen freiwilligen sozialen Dienst. Damals hatte nicht etwa die Öffentlichkeit, sondern lediglich die Leiterin der „Grünen Damen“ Anstoß genommen – und damit einen beispiellosen Verkaufserfolg des Kalenders bewirkt.

Nun ja, aber bei der Leitung der Universität zu Bamberg wird der Mond ja möglicherweise mit der Gardinenstange geschoben.
 

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