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WELT-Autor Alexander Kohnen empört sich darüber, dass angebliche 19 Prozent der deutschen Studenten schon einmal Geschlechtsverkehr auf dem Campus hatten.

Offenbar sieht er die Vorbildfunktion der angeblichen „Eliten“ damit gefährdet, denn er schreibt: „Also wirklich. Dabei wollen sie doch bald die Elite des Landes werden.“

Ja, Bildung schützt vor Bumsen nicht, oder wie soll ich’s sonst sagen? Also, zukünftige Eliten: ab in die Betten mit euch – und vor allen Dingen: Kinder zeugen, damit das verunglückte Konzept der Bundesregierung aufgeht. Das Konzept? Wenn Sie jetzt fragen „welches Konzept denn, bitte?“, dann denken Sie genau das, was ich auch denke.

Pheromone sind bei Menschen vermutlich unwirksam - und die übrigen Duftstoffe, die so hoch gepriesen werden, zeigen zwar eine Wirkung - am Ende entscheidet aber der Verstand und nicht die Nase. Die Liebepur hat genau nachgelesen.

Die Krise ist an allem schuld - ja, wer denn sonst?

Die Liebepur setzt sich kritisch mit Leuten auseinander, die jetzt über "die Krise" und "die Partnersuche" schwätzen. Die Krise? Welche Krise? Die einzige Krise, die Liebepur-Autor Gebhard Roese festmachen konnte, ist die Krise, die durch sogenannte "anspruchsvolle" Partnersuchende entsteht.

Ich kenne noch eine Zeit, als man Adressen von Partnersuchenden kaufen konnte - ohne jede Kontaktchance. Kürzlich gab es einen Anbieter, bei dem man die Kontake per eMail kaufen konnte - ich bin mir nicht sicher, ob der überhaupt noch existiert.

Jetzt taucht jemand auf, bei dem man "bei Annahme des Dates" eine Gebühr entrichten muss. Die Liebepur hat die Details.

Orgien sind das Privileg der oberen Schichten eines Volkes – und der unteren. Wer glaubt, dass Männer die Initiatoren sind und Frauen die armen Opfer, liegt weder auf der einen noch auf der anderen Seite richtig. Von einer Orgie vor 1900 in besten Kreisen berichtet nun ein Buchautor – die Liebeszeitung weiß, worüber er schreibt.

Erotische Geschichten gibt es im Internet jetzt ja überall. Doch wie entstehen sie? Kann man sie selber schreiben? Was muss man beachten, wenn man eine gute Autorin oder ein guter Autor werden will? Nach vielen Anläufen hat der Liebesverlag geschafft, jemanden zu finden, der sich auskennt. Lesen Sie hier den ersten Artikel – und die erste Warnung, denn mit Erotik macht man sich keine Freunde, sondern schafft sich Neider und Feinde.

Ich selber kann mich gut erinnern, wie ich hier angefeindet wurde, als ich über Erotik schrieb – und anschließend über Religion. Dabei wird wenigen Leuten klar: Religion und Erotik haben etwas Gemeinsames: Man glaubt, aus dem Schrifttum mehr herauslesen zu können, als wirklich drin steht. Echte spirituelle Erfahrungen sind, ähnlich den erotischen Erfahrungen, kaum beschreibbar.

Machen Sie sich nichts draus: Fast kein Gefühl ist genau beschreibbar – vor allem die Liebe nicht.

 

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