nachrichten
Zufällige Zuschauer des österreichischen Spiele- und Erotiksenders TV6 dürften überrascht gewesen sein: Der Sender zog gestern noch vor Mitternacht sämtliche Register seiner Möglichkeiten: Neben zahlreichen Damen, die ihre entblößten Unterkörper ausgiebig zur Schau stellten, war auch das „aktuelle Paar“ längere Zeit zu sehen, das auf der Bühne eine ausgesprochen freizügige und detaillierte Vorführung seiner sexuellen Möglichkeiten gab. Überraschenderweise wurden bei dieser Gelegenheit auch Besucher des Linzer „Sexodrom“ gezeigt, die der Vorführung aber eher gelangweilt zusahen.
sehpferd - am Mittwoch, 10. März 2004, 06:44 - Rubrik: nachrichten
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Die Bordellbesitzerin Felicitas Weigmann staunte nicht schlecht, als 40 Damen vor ihrer Tür standen: Zwar hatte sie ihr Bordell zur Besichtigung freigegeben, doch mit diesem Andrang hatte sie nicht gerechnet. Veranstaltet hatte das Ganze der Verein „Frauenfrühling“ und die „Hydra“.
Die offene Tür bei Deutschlands berühmtester Bordellbesitzerin (Café Pssst!) war nicht der Einzige an diesem Tag: Am Vormittag hatte bereits eine Dame eingeladen, die sonst eigentlich nur Herren dressiert. Die Besucherinnen wollten wissen, ob die Schmerzensschreie der Herren nicht etwas laut wären für die Gegend, doch die Antwort fällt pragmatisch aus: Wer zu laut schreit, wird geknebelt.
Mehr geschrieben hat darüber Eva Dorothée Schmid und lesen kann man es bei Berlinonline.
Die offene Tür bei Deutschlands berühmtester Bordellbesitzerin (Café Pssst!) war nicht der Einzige an diesem Tag: Am Vormittag hatte bereits eine Dame eingeladen, die sonst eigentlich nur Herren dressiert. Die Besucherinnen wollten wissen, ob die Schmerzensschreie der Herren nicht etwas laut wären für die Gegend, doch die Antwort fällt pragmatisch aus: Wer zu laut schreit, wird geknebelt.
Mehr geschrieben hat darüber Eva Dorothée Schmid und lesen kann man es bei Berlinonline.
sehpferd - am Montag, 8. März 2004, 19:37 - Rubrik: nachrichten
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„Die Klage wurde abgewiesen“ war die lakonische Auskunft des Pressesprechers am Verwaltungsgericht Ansbach. Dort hatte nämlich ein 35-jähriger Sozialhilfeempfänger daruf bestanden, dass es ein bisschen Extra-Stütze für den Puff geben müsste: 16 Besuche zu je 100 Euro wollte der blauäugige Mann vom Sozialamt haben - und als er sie nicht bekam, zog er vor den Kadi.
Das will er auch weiterhin tun: Die nächste Instanz ist schon anvisiert, schrieb die Mainpost.
Das will er auch weiterhin tun: Die nächste Instanz ist schon anvisiert, schrieb die Mainpost.
sehpferd - am Freitag, 5. März 2004, 19:12 - Rubrik: nachrichten
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Wer heiratet eigentlich wen? Gute Frage, nicht wahr? Soziologen wollen nun herausgefunden haben, dass Bildungseinrichtungen die wichtigsten Plätze sind, um das begehrte Wild „Ehepartner“ zu jagen – und dies gar in 13 Ländern. Fazit: Erstens lernt man sich heute oft an der Uni kennen, zweitens heiraten „gleich und gleich“ und drittens sind gebildete Frauen heute begehrter als früher. Vor Rutschpartien freilich wird gewarnt: „Abwärts heiratende“ Frauen verstößen auch heute noch gegen eine Norm und seien erklärungspflichtig, heißt es in der Studie, über die mehr im SPIEGEL steht.
sehpferd - am Donnerstag, 4. März 2004, 11:57 - Rubrik: nachrichten
Die „Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau“ geht in die Schulen und bietet dort Aufklärung für junge Mädchen aus ärztlichem Munde an. Dies ist offenbar immer noch nötig, denn die deutschen Mädchen gehen mit Sex zwar leichtfüßig, aber kaum verantwortlich um.
„Sex“, so sagte jetzt eine der Ärztinnen, die für den gemeinnützigen Verein arbeiten, sei „zum Konsumartikel“ geworden. Verhindern wollen die Ärztinnen vor allem die Teenagerschwangerschaften, die nun auch in Deutschland mehr und mehr zum Problem werden.
Gelesen in der Fuldaer Zeitung mit Hinweisen auf die Webseite der (deutschen) Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Loveline sowie der genannten Ärztevereinigung.
„Sex“, so sagte jetzt eine der Ärztinnen, die für den gemeinnützigen Verein arbeiten, sei „zum Konsumartikel“ geworden. Verhindern wollen die Ärztinnen vor allem die Teenagerschwangerschaften, die nun auch in Deutschland mehr und mehr zum Problem werden.
Gelesen in der Fuldaer Zeitung mit Hinweisen auf die Webseite der (deutschen) Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Loveline sowie der genannten Ärztevereinigung.
sehpferd - am Mittwoch, 3. März 2004, 19:23 - Rubrik: nachrichten
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Ole von Beust triumphiert bei der Hamburger Bürgerschaftswahl mit einem sensationellen Ergebnis von etwa 47 Prozent. Diese ergaben erste Hochrechnungen. Die Schill-Partei wird demnach nicht in die neue Bürgerschaft einziehen und auch für die FDP hat es nach der Hochrechung mit etwa 3,1 Prozent der Stimmen nicht gereicht.
Was man von Ole von Beust bisher sagte, war einfach: Er hat den Verkehr wieder zum Fließen gebracht und die Stadt so weit wieder sicher gemacht, dass man als Renter(in) wenigstens wieder allein in die Vorhalle des Hauptbahnhofs gehen konnte.
Von dem alten Parteienbündnis (Rot-Grün) sagen die Hamburger allgemein wenig Psoitives, und dies ist milde ausgedrückt – „nie wieder Rot-Grün“ war die Meinung vieler Wähler Ende des vergangenen Jahres, und unter ihnen waren viele Wechselwähler.
Was in Hamburg verwundert, ist dies: Herrn Schill wird nach wie vor viel Gutes angedichtet, und hätte er nicht den ersten Bürgermeister durch den Dreck gezogen, dann würden ihm viele Hamburger heute noch zujubeln. Darin lag lange Zeit die Unsicherheit am heutigen Wahltag: Doch nun haben die Hamburger Bürger Herrn Schill aus dem Parlament gejagt – und das ist gut so für Hamburg.
Wie inzwischen verlautete, will Herr Schill nach seinem politischen und persönlichen Desaster auswandern: Sein Ziel sei "vermutlich" Südamerika, sagte er im Deutschen Fernsehen. Laut "SPIEGEL" war der Kommentar Kommentar des ZDF-Moderators Knut Terjung: "Gute Reise, Herr Schill."
Die wünscht ihm Sehpferd auch - und möge er in Südamerika so glücklich werden, dass er niemals zurückkehrt.
Was man von Ole von Beust bisher sagte, war einfach: Er hat den Verkehr wieder zum Fließen gebracht und die Stadt so weit wieder sicher gemacht, dass man als Renter(in) wenigstens wieder allein in die Vorhalle des Hauptbahnhofs gehen konnte.
Von dem alten Parteienbündnis (Rot-Grün) sagen die Hamburger allgemein wenig Psoitives, und dies ist milde ausgedrückt – „nie wieder Rot-Grün“ war die Meinung vieler Wähler Ende des vergangenen Jahres, und unter ihnen waren viele Wechselwähler.
Was in Hamburg verwundert, ist dies: Herrn Schill wird nach wie vor viel Gutes angedichtet, und hätte er nicht den ersten Bürgermeister durch den Dreck gezogen, dann würden ihm viele Hamburger heute noch zujubeln. Darin lag lange Zeit die Unsicherheit am heutigen Wahltag: Doch nun haben die Hamburger Bürger Herrn Schill aus dem Parlament gejagt – und das ist gut so für Hamburg.
Wie inzwischen verlautete, will Herr Schill nach seinem politischen und persönlichen Desaster auswandern: Sein Ziel sei "vermutlich" Südamerika, sagte er im Deutschen Fernsehen. Laut "SPIEGEL" war der Kommentar Kommentar des ZDF-Moderators Knut Terjung: "Gute Reise, Herr Schill."
Die wünscht ihm Sehpferd auch - und möge er in Südamerika so glücklich werden, dass er niemals zurückkehrt.
sehpferd - am Sonntag, 29. Februar 2004, 18:31 - Rubrik: nachrichten
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Ein neues „Programmschema“ stellte der Fernsehsender „9Live“ vor. Zwar will man nicht so hart wie die „Dschungel-Show“ werden, doch seien für „richtig eklige“ Szenen angeblich „10.000 Euro drin“. „Rolltreppen ablecken“ gehört möglicherweise nicht zum ekligsten, und Geschäftsführer Marcus Wolter frohlockt: „Sie glauben gar nicht, für wie wenig Geld da interessante Dinge passieren“.
Der Sender setzt auch auf Hokuspokus, der als „Beratungssendung“ ausgewiesen wird: man präsentiert eine Astrologin, eine Kartenlegerin und eine „Schamanin“, die angeblich „Rauch lesen“ kann.
Nun, es muss wohl Kunden dafür geben, jedenfalls sackt der Sender im angeblich sparsamen Deutschland ganz schön ab: 78,7 Millionen Euro Umsatz machte man im Jahr 2003, wusste das BBV-Net.
Der Sender setzt auch auf Hokuspokus, der als „Beratungssendung“ ausgewiesen wird: man präsentiert eine Astrologin, eine Kartenlegerin und eine „Schamanin“, die angeblich „Rauch lesen“ kann.
Nun, es muss wohl Kunden dafür geben, jedenfalls sackt der Sender im angeblich sparsamen Deutschland ganz schön ab: 78,7 Millionen Euro Umsatz machte man im Jahr 2003, wusste das BBV-Net.
sehpferd - am Samstag, 28. Februar 2004, 21:48 - Rubrik: nachrichten
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Die BILD-Zeitung kann es nicht lassen, die deutschen Stammtische mit „Enthüllungen“ über Sibel Kekilli zu verwöhnen. Heute titelte die Tageszeitung im BILD-üblichen Kindergartendeutsch: „Wie viel Sünde kommt da noch raus?“. „Enthüllt“ wurden Kontakte von Frau Kekilli zum Uhse-Konzern und der Dolly-Buster-Produktion. Technischer Titel der Seite: porno_sibel/porno_sibel.htm. Verantwortliche BILD-Journalisten: Christoph Hülskötter (Redaktionsname „Hülzie“) und B. Friedrich.
sehpferd - am Samstag, 28. Februar 2004, 21:34 - Rubrik: nachrichten
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Der Dresdener Parteienforscher Werner J. Patzelt weiß, was politische Betätigung früher hatte: Sex-Appeal“. Ob sein Ratschlag allerdings sehr sexy ist, muss bezweifelt werden, denn auch er hat nur deutschen Tugendrat: „Die Parteien müssen sich wieder auf ihr Kerngeschäft zurückziehen“. Man sein, mag sein – aber das ist nun gar nicht sehr erotisch. Was ar denn nun eigentlich früher am Politikbetrieb so sexy? Der Heiratsmarkt für die spät Berufenen? Die Lust an der Macht?
Ach, Professorchen, wir hätten ja so gerne gewusst, wie wir den deutschen Schäferhund wieder zum Schwanzwedeln kriegen, aber sie haben uns nur am Knochen riechen lassen.
Die "Leipziger Volkszeitung" fragte auch nicht danach - nun, vielleicht hat jemand aus der Leserschaft dieses Blogs einen Vorschlag.
Ach, Professorchen, wir hätten ja so gerne gewusst, wie wir den deutschen Schäferhund wieder zum Schwanzwedeln kriegen, aber sie haben uns nur am Knochen riechen lassen.
Die "Leipziger Volkszeitung" fragte auch nicht danach - nun, vielleicht hat jemand aus der Leserschaft dieses Blogs einen Vorschlag.
sehpferd - am Freitag, 27. Februar 2004, 19:30 - Rubrik: nachrichten
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Was Pornografie ist, mag eine einfache Frage für den Stammtischbruder sein, doch wer es genau wissen will, muss schon das Gesetz befragen – wenn es denn eindeutige Antworten darauf hat. Der norwegische Verleger Stein-Erik Mattson freilich glaubt, dass die Gesetze seines Landes dies nicht eindeutig beschreiben – und verteilte kurzerhand 13000 freie Exemplare eines Lustmagazins unter die Bevölkerung, um angeklagt zu werden: Nun muss nämlich ein Gericht prüfen, was Pornografie ist. Bislang wurde erst einmal ein Gutachter gehört: Er meinte, was „anstößig“ sei, müsse von der Gesellschaft ständig neu definiert werden – ewige Werte gäbe es dafür nicht. Zu lesen in der norwegischen Tageszeitung Aftenposten
sehpferd - am Freitag, 20. Februar 2004, 07:57 - Rubrik: nachrichten
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