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Wenn Schweizer Prominente einen Porno oral vortragen, ist es noch lange kein Porno, zumal, wenn es kein Porno ist – so etwa lässt sich ein Artikel des Schweizer „Blick“ zusammenfassen. Unter den Prominenten, die ein vermeintlich pornografisches Manuskript vorgelesen haben, war auch die Schweizerin Darstellerin „Laetitia“, die ein Geheimnis preisgab: „Privat“, so sagte sie dem „Blick“, habe sie nur mit vier Männern Sex gehabt.

Die Aufführung von „Attabambi-Pornoland - Die Reise durchs Schwein“ von Christoph Schlingensief ist nach mehreren Presseberichten vom Züricher Publikum bestenfalls „verhalten“ aufgenommen worden – Teile des Publikums reagierten hingegen eher verärgert.

Schlingensief hatte sich im Vorfeld der Aufführung bereits durch seine unerträgliche Selbstherrlichkeit bei der Schweizer Presse unbeliebt gemacht.

Einst gab es einen ungelösten Fall in der Bremer Justiz: Da wurde ein Handwerker beschuldigt, einer Dame in die „Mysterien gegriffen zu haben“ da dieser Tatbestand nun aber nicht im Gesetzbuch stand und die Dame nicht bereit war, den Vorgang näher zu erläutern, legte der zuständige Richter erst einmal eine Pause ein.

Erwägend, dass ihm vielleicht eine Marktfrau helfen könne, fragte er sie ob "er sie mal in die Mysterien greifen“ solle, worauf sie ihm eine Ohrfeige gab. Der Richter verurteilte, wie es heißt, den Handwerker darauf hin zu „drei Tagen“. Von diesem Richter gibt es noch mehr solche Anekdoten, und auch „drei Mal ist Bremer Recht“ soll darauf zurückzuführen sein.

Nun las ich folgende Anzeige: „Wer will mich w, 39 in einer Konditorei tagsüber ausgreifen? Ich trage unter der Bluse nur eine Busenkette und unter dem Rock nichts.“

Nun, mir ist nicht klar, warum der nämliche Vorgang in einer Konditorei stattfinden soll, aber welche österreichische Marktfrau kann mir bitte mit dem Begriff „ausgreifen“ weiter helfen? Der Duden sagt „Verhören“ als Synonym – sagen die Marktfrauen das auch?

Das Stöbern im Web kann schon sehr informativ sein: Damen, die Schwarzarbeiter suchen, haben jedenfalls eine neue Möglichkeit entdeckt, wie sie mit geringem Risiko an einen Grau-Handwerker kommen können: Da sucht eine „junge Herrin“ einen „devot-masochistischen“ Malersklaven, der einige ihrer Räume renovieren soll – anschließend wird dem Herrn dann versprochen, dass er das Handwerk der Dame kennen lernen kann. Bewerben möchte er sich bitte „ohne Genitalfoto“.

Nun ja, Tauschwirtschaft nennt sich so etwas – wird die Damen und Herren von der extremen Linken freuen, die das Geld ja gerne abschaffen würden. Aber einen Moment, bitte: Ein Schwarzarbeiter soll je nach Gegend die Stunde so etwa 10 – 20 Euro bekommen, eine Domina-Stunde kostet ungefähr 300 Euro: Da muss der Herr schon viel malern, wenn es sich wirklich rechnen soll. (Gefunden bei SmartCafe.at).

 

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