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Man kann es kaum begreifen – da dreht eine Frau durch, mordet, brandschatzt und schießt wild um sich. Natürlich fragt man sich, „warum?“, aber die meisten Menschen wissen, dass es auch solche Fragen keine Antworten gibt. Der Grund liegt in den Tätern selber, in psychischen Defekten, deren genaues Auftreten nicht vorausgesagt werden kann.

Doch das reicht der Presse offenbar niemals. Springers „BILD“ will wissen, dass der ermordete Ehemann eine „Geliebte“ hatte. Der WELT reicht dies als Grund nicht, und sie salbadert herum, dass alles möglicherweise mit einer Fehlgeburt zusammenhängen könnte.

Man würde sich wünschen, dass die Springer-Presse, aber auch andere Zeitungen sich solche „Gründe“, aus dem Kopf schlagen würden. Wir brauchen wirklich kein Verständnis für diese Art von Täterinnen und Tätern. Eines der Opfer der Amokschützin war ein völlig unbeteiligter Krankenpfleger. Seine Hinterbliebenen dürfte wenig interessieren, ob die Täterin „Gründe“ für ihre Tat hatte oder ob sie gar eine „große Blumenfreundin“ war.

Ach ja: Gerade hat das Haus Springer einen „Qualitätsjournalismus“ im Internet gefordert. Nun, es ist niemals zu spät, damit zu beginnen.

Die Badische Zeitung berichtete, dass zwei Konten von der Stadt Lörrach als Opferhilfe eingerichtet wurde: Hier der Link.
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