anstoss

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Hatte ich ihnen nicht heute eine Geschichte von den „Schwarzen Witwen“ aufgetischt. Da wusste ich noch nicht, dass auch noch die Gottesanbeterinnen zur Sprache kommen würden.

Nämlich in einem Interview mit dem Merkel-Biografen Gerd Langguth:
(Zitat von hier):

(Ist es bei Frau Angela Merkel) ...wie bei der Gottesanbeterin, die nach der Begattung das Männchen umbringt?

Langguth: Hier geht es nicht um Sex, sondern um Politik. ... auch mit Konkurrenten geht sie nicht zimperlich um ...die Zahl ihrer Skalps ist enorm.

Interessantes Thema – Montags, aus meinem Papierkorb – wie überlebt man eigentlich Sex mit einer Frau, in deren Netzen man sich restlos verfangen hat?

Ich meine, außerhalb der Welt der „Schwarzen Witwen“ – dort muss man sich als Mann nur „einschnüren“. Ich glaube nicht, dass dies bei männlichen Menschen funktioniert.

Betriebe, die Dienstleistungen oder Waren zur Befriedigung sexueller Bedürfnisse“ anbieten, dürfen sich in irgendwelchen Stadteilen von Düsseldorf nicht mehr ansiedeln.

So ein Pech aber auch.- müssen die Leute eben wieder im Internet kaufen – jedenfalls die Waren. Wobei mir einfällt – die Dienstleistungen, könnte man die nicht beim Pizza-Service mitbestellen?

Nun, ich glaube, den Satz streiche ich mal wieder – und frage mich, warum die Pacht denn eigentlich in diesen Stadtteilen so hoch ist, dass sich kein Pizza-Service mehr ansiedeln kann. Sehen sie, so wird eine anständige Nachricht daraus – und jetzt schnell im Papierkorb veröffentlichen.

Wie ich gerade lese, kann „jeder fünfte Deutsche“ auf Sex in der Beziehungen verzichten. In einer mit einem stinknormalen, andersgeschlechtlichen Partner, wie ich vermute.

Kein Wunder, dass es keine erotischen Nachrichten mehr gibt – und sollte die Enthaltsamkeit beim Gebären vielleicht auch ihren tieferen Grund in der Verweigerung der nämlichen zwanzig Prozent haben?

Ach so – der Trend ist aus „Amerika“ (merkwürdiger Ausdruck für das Land) „herübergeschwappt“. Na sehen sie mal, wie die Trends so schwappen. Man kann sich auch als Wissenschaftler ganz schön lächerlich machen, wenn sie mich fragen.

Der Witz offenbart sich eigentlich nur in englischsprachigen Ländern, aber ich bringe diese Meldung dennoch: Wenn sie eine Schlampe werden wollen, können sie ab sofort „Schlampen-Pillen“ kaufen – 180 Stück in der Packung, das reicht lange für eine Schlampe.

Das schlechte an der Sache: Sie wirken nicht bei menschlichen Schlampen („Bitches“) sondern nur bei denen, von denen sie ihren Namen haben – Hündinnen nämlich.

bitch

Bei ihnen wirken sie nicht

Eines sollte jedem Menschen klar sein: Wer unter Gewaltanwendung zur Prostitution gezwungen wird, verdient unser Mitleid, und dort, wo es möglich ist, eine neue Chance – auch, falls es sich bei der Frau um eine illegale Einwanderin handelt.

Das ist die gute Seite an den Botschaften, die gerade aus Schweden zu mir kommen: dort will man möglicherweise in Zukunft Frauen, die als Prostituierte gegen ihren Willen arbeiten mussten, eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis geben.

Die schlechte Seite: Nach schwedischem Verständnis, das ausgesprochen stark von feministischen Kräften beeinflusst ist, sollen Männer, die solche „Sklavinnen“ als Bettgefährtinnen nehmen, wie Vergewaltiger bestraft werden.

Es ist wie so oft in Schweden: Man will das Gute im Menschen herausarbeiten, und fördert doch nur das Böse: Wenn die käufliche Sexualbereitschaft, sei sie fremd beeinflusst oder nicht, nämlich mit der Vergewaltigung gleichgesetzt würde, dann würde das widerwärtige und menschenverachtende Verbrechen der Vergewaltigung abgewertet.

Zudem haben die schwedischen Neomoralisten offenbar eine merkwürdige Vorstellung von Prostitution: sie glauben, dass vor der Tür einer „Sexsklavin“ ein Mann steht, der den Hurenlohn kassiert – und das, so meint man, sei dann eben das deutliche Zeichen für den Zwang. Wenn es so einfach wäre, dann wäre die Welt wirklich ein beschaulicher Ort, an dem die Guten daran zu erkennen wären, dass sie gut sind und die Bösen daran, dass sie Böse sind. Vielleicht hätten die schwedischen Politiker mal ihre Polizei fragen sollen, bevor sie darüber in der Öffentlichkeit reden?

Nun, lassen wir die Schweden in Ihrem Glauben. Nur vermeiden sie bitte, in Schweden auch nur in die Nähe eines Bordells zu gehen.

 

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