anstoss

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Falls sie schon lange keine Tastatur mehr benutzt haben: Hier wäre die Gelegenheit, einer Dame damit Laute der Wonne zu entlocken - versuchen Sie es mal mit dem Ypsilon.

Falls sie ihre Lautsprecher immer auf Dröhnlautstärke gestellt haben, ist Ihnen am Arbeitsplatz die Aufmerksamkeit ihrer Kollegen und vereinzelter Kolleginnen sicher.

Mario Sixtus betätigte sich als Dr. Watson in den Blogstats und ermittelte, dass sich offenbar die meisten Blogger für Globalisierung, Arbeitslosigkeit und Angela Merkel interessierten.

Allerdings schlug Harry Potter mit 3456 Treffern alle politischen Themen. Ob es ein Thema gab, das noch mehr Interessenten hatte? Na klar: Ficken. Es kam 3972 Mal vor.

Was ich dazu sage? Das eine Wort sagt mehr über den Zustand der deutschen Bloggerei als tausend andere Wörter

Zweite Mahnung, Säumniszuschlag von 7,91 (!) Euro – na schön, die Leute müssen ja zu ihrem Geld kommen. Das kamen sie auch bisher immer, weil sie von meinem Kredikarten-Konto abgebucht haben. Bis zum letzten Jahr. Da fingen sie plötzlich mit der Unsitte an. Rechnungen zu schicken. Die schicken sie inzwischen auch nicht mehr, weil ich sie online bekommen sollte. Was gut wäre, wenn die Leute mir diese wenigstens per Email schicken würden – tun sie aber nicht. Statt dessen mahnen sie, bevor ich jemals Rechnungen gesehen habe.

Inzwischen bin ich schlauer: Ich muss die Rechnungen selbst online aufzurufen. Selbst dies ging nicht auf Anhieb: Der beste Webbrowser der Welt, Mozilla, scheiterte kläglich an dieser Aufgabe. Die Webseite der Firma, von der ich rede nämlich TALKLINE, tut nämlich nicht, was jede anständige Webseite tun sollte: Ein neues Fester öffnen. Statt dessen wird versucht, Subwindows zu öffnen – und diese Funktion stellt ja inzwischen sogar jeder IE-Benutzer ab, der nicht ständig von der öden Finanzberater- Krankenversicherungs- und Ebay-Werbung genervt werden will. So, und nachdem ich nun heute dank einiger Klimmzüge meine Rechnungen gesehen habe, stelle ich fest, dass sie nicht nur viel höher sind als zuvor, sondern dass ich dank dieser Rechnungsaussenderei auch einen günstigen Sonderkündigungstermin bei dieser Firma versäumt habe.

Irgendwie bin ich nicht bereit, dies als Schicksal hinzunehmen – auf der anderen Seite lohnt ee sich wegen ein paar Euro fünfzig aber auch nicht, einen Rechtsanwalt zu nehmen. Ich jedenfalls bin schlauer geworden: Ob der Vertrag nun vorzeitig gekündigt werden kann oder nicht - ich persönlich werde mir jedenfalls hinter die Ohren schreiben, auf gar keinen Fall mehr einen dieser Handy-Verträge einzugehen, von denen man selbst nichts als Ärger hat und die jemanden der allerhöchstens Auslandsgespräche damit führt, außerdem einen Dreck nützen - aber das steht wieder einmal nur im klein Gedruckten.

Nun. Warten wir einmal ab, wie sich die TALKLINE zu meiner Beschwerde stellt, nur eines ist sicher: Hätten sich die Leute an die ursprünglichen Vereinbarungen gehalten, hätte ich nicht einmal die Rechnungen kontrolliert. Nun, TALKLINE wird ja wissen, was es kostet, einen Kunden zu gewinnen. Dann wissen die Leute aber auch, was es kostet, einen Kunden zu verlieren. Oder doch nicht?

Das hier und das hier schien sie auch nicht zu interessieren.

Ich hatte ja schon mal angekündigt, dass ich verschwinden würde, wenn jeder meiner Top-25 Artikel über 1000 Zugriffe haben würde, und habe es dann in diesem Artikel wieder zurückgenommen.

Inzwischen haben diese alle über 2000 Zugriffe. Das ist der positive Teil der Nachricht. Der Negative: Nur drei davon sind aus 2005 und die meisten betreffen leider nackte „Schönheiten“. Nur ein einziges Mal ging es um eine interessante moralische Frage, die relativ viele Menschen bewegte: Wie passt das soziale Engagement einer Frau zu ihrer Darstellung mit freier Brust in einem ebenfalls sozialen Zwecken dienenden Kalender?

Falls sie angesichts der Quoten vor Neid erblassen sollten: Vergessen sie es. Es bringt ihnen 0,00 Euro Gewinn, etwa 120 Euro Verlust in Bargeld und mehr als 20.000 Euro Verlust, wenn sie es in Arbeitszeit rechnen - und nebenbei bekommen sie noch einen schlechten Ruf als Autor.

Ach, sie meinen, da sei ein sozialer Gewinn? Erstens habe ich ihn nicht angestrebt, und zweitens muss auch ein sozialer Gewinn Früchte bringen - und dies ist ebenfalls nicht der Fall.

Dennoch: Sie können mich hier noch bis Ende 2005, eventuell bis Anfang 2006 lesen. Ab diesem Zeitpunkt muss ich ohnehin meine Interessen neu ordnen.

 

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