Seit den die Geschichten um die Blüten und Bienen zur Sexualaufklärung benutzt wurden, ahnten wir schon immer, dass es die schwärmenden Bienen sind, die für den Sex verantwortlich sind.
Das behaupten auch Bulgariens Imker, die im Distelhonig eine Alternative zu Viagra sehen. Die Käufer sollen überwiegend Frauen sein, die den sexuellen Appetit ihrer Männer wieder anheizen wollen.
Und Ananova hat es gewusst.
Das behaupten auch Bulgariens Imker, die im Distelhonig eine Alternative zu Viagra sehen. Die Käufer sollen überwiegend Frauen sein, die den sexuellen Appetit ihrer Männer wieder anheizen wollen.
Und Ananova hat es gewusst.
sehpferd - am Dienstag, 9. Dezember 2003, 16:32 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Was wir schon länger wussten: Englands Frauen geraten im Dezember vermittels Weihnachtsfeiern, Alkohol und Gelegenheit relativ häufig in Situationen, die Schwängerungen als Folge haben können – die dortigen Beratungsstellen können garstige Lieder davon singen.
Nun will eine Studie herausgefunden haben, dass es weniger der Alkohol ist, der die Gelüste zum Kochen bringt, sondern die pure Lust: „Nur“ 45 Prozent der Befragten einer britischen Studie gaben an, dass der Alkohol sie zur schnellen Lust auf der Weihnachtsfeier trieb, während es bei 52 Prozent eine bereits lange existierende Begierde war.
Mehr zu diesem Thema bei:
Mens Health
Nun will eine Studie herausgefunden haben, dass es weniger der Alkohol ist, der die Gelüste zum Kochen bringt, sondern die pure Lust: „Nur“ 45 Prozent der Befragten einer britischen Studie gaben an, dass der Alkohol sie zur schnellen Lust auf der Weihnachtsfeier trieb, während es bei 52 Prozent eine bereits lange existierende Begierde war.
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sehpferd - am Dienstag, 9. Dezember 2003, 16:10 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Singles haben zwar nach Ansicht der Familienideologen ein wunderbares Leben und verfressen den Familien die Zukunft, aber dafür dürfen sich die lieben Familien einmal im Jahr rächen, nämlich Weihnachten.
Dann, so weiß die Wissenschaft, schiebt der Single nämlich Frust, und möglicherweise flüchtet er sich dann schnell in ein warmes Bett, in dem schon jemand drin liegt – nicht etwa, um Sex zu haben, sondern um zu kuscheln. Meint jedenfalls der Leipziger Sexualwissenschaftler Kurt Starke, den ich hier nach der „svz“ zitiere.
Dann, so weiß die Wissenschaft, schiebt der Single nämlich Frust, und möglicherweise flüchtet er sich dann schnell in ein warmes Bett, in dem schon jemand drin liegt – nicht etwa, um Sex zu haben, sondern um zu kuscheln. Meint jedenfalls der Leipziger Sexualwissenschaftler Kurt Starke, den ich hier nach der „svz“ zitiere.
sehpferd - am Montag, 8. Dezember 2003, 12:49 - Rubrik: nachrichten
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Nicht nur, wer Liebesspiele der etwas härteren Art betreibt, ist von seinem Partner schon einmal im Rausch der Wollust gebissen worden – dies passiert durchaus auch den braven Bürgern bei monogamen Bettspielen.
Doch die Kunde, die jetzt aus dem Kantonshospital im schweizerischen Zug kommt, sollte alle bedenklich stimmen, die gebissen werden: dort hat jetzt nämlich ein Professor verkündet, dass „Menschenbisse gefährlicher als Tierbisse“ seien. Er plädierte dafür, die Wunden umgehend zu versorgen, „mit steriler Kochsalzlösung“ (Kein Scherz). Aber das ist noch nicht alles: Anschließend geht es ab zur Ambulanz – Antibiotika, Tetanus, Hepatitis Typ „B“.
Was die Botschaft ist? Nun wer will es schon so genau wissen. Jedenfalls hat es die „Ärzte-Zeitung“ veröffentlicht. Ob es nur für Beiß- oder auch für Kratzwunden gilt, ist ebenfalls nicht bekannt, doch dies scheint eine Tatsache zu sein: Zwanzig Prozent der Menschenbisse sind Folge eines Liebesspiels, der Rest stammt aus körperlichen Gewalthandlungen.
Die Botschaft entnahm Sehpferd der mainpost
Doch die Kunde, die jetzt aus dem Kantonshospital im schweizerischen Zug kommt, sollte alle bedenklich stimmen, die gebissen werden: dort hat jetzt nämlich ein Professor verkündet, dass „Menschenbisse gefährlicher als Tierbisse“ seien. Er plädierte dafür, die Wunden umgehend zu versorgen, „mit steriler Kochsalzlösung“ (Kein Scherz). Aber das ist noch nicht alles: Anschließend geht es ab zur Ambulanz – Antibiotika, Tetanus, Hepatitis Typ „B“.
Was die Botschaft ist? Nun wer will es schon so genau wissen. Jedenfalls hat es die „Ärzte-Zeitung“ veröffentlicht. Ob es nur für Beiß- oder auch für Kratzwunden gilt, ist ebenfalls nicht bekannt, doch dies scheint eine Tatsache zu sein: Zwanzig Prozent der Menschenbisse sind Folge eines Liebesspiels, der Rest stammt aus körperlichen Gewalthandlungen.
Die Botschaft entnahm Sehpferd der mainpost
sehpferd - am Montag, 8. Dezember 2003, 12:46 - Rubrik: seltsame welt
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Da haben wir die Bescherung schon vor der Bescherung: 65% aller Männer meinen, Frauen sollten doch bitte ein Negligé tragen, wenn es darum geht, die Liebe anzuschieben – und also gilt: Noch schnell in ein edles Wäschegeschäft (man sollte selbstverständlich die ungefähre Größe wissen) und dann nichts wie eingekauft – schließlich ist bald Bescherung: Wie man weiß, schenkt der praktisch denkende Mann seiner Frau immer etwas, das auch ihm nützt.
Fragt sich nur, ob die Herren, die so votiert haben, ihre Ansichten der Realität entnommen haben oder kecken Spielfilmen (von Pornos gar nicht erst zu reden): Dort werden Negligés nämlich stets von jungen, schlanken, gut aussehenden und vor allem langbeinigen Damen getragen, und an denen haben sie dann tatsächlich den sinnlichen Effekt, den sich die Herren herbeiwünschen. Ähnliches dürfte für die ebenfalls in einer Emnid-Umfrage erwähnten Büstenhalter, Höschen und Strapse gelten.
Nun, in diesem Fall wissen wir wenigstens, was das Emnid-Institut versäumt hat: Eine Wäsche-Frau-Relation mit einzubauen, was bei dieser Umfrage nicht viel geschadet hat – schließlich gibt es deren vielerlei und die Ergebnisse sind dem entsprechend beliebig. Doch was, falls entsprechende Bezüge auch anderwärts vernachlässigt würden? Etwa bei der Rentendiskussion?
Derweil raten wir den Herren, sich nicht ausschließlich auf Negligés festzulegen: Die feste Freundin oder Ehefrau, aber auch die Geliebte oder Gespielin, sehen in vielerlei Bekleidung erotisch appetitlich aus – und wie bekannt, kann der Auslöser alles sein – vom Fußknöchel bis zur Armbeuge.
Die Damen freilich sollten wir darauf verweisen, die Verführung mit einem meist
unterschätzten erotischen Körperteil zu beginnen – und das sind allemal die Augen.
Das Original stand beispielsweise hier.
Fragt sich nur, ob die Herren, die so votiert haben, ihre Ansichten der Realität entnommen haben oder kecken Spielfilmen (von Pornos gar nicht erst zu reden): Dort werden Negligés nämlich stets von jungen, schlanken, gut aussehenden und vor allem langbeinigen Damen getragen, und an denen haben sie dann tatsächlich den sinnlichen Effekt, den sich die Herren herbeiwünschen. Ähnliches dürfte für die ebenfalls in einer Emnid-Umfrage erwähnten Büstenhalter, Höschen und Strapse gelten.
Nun, in diesem Fall wissen wir wenigstens, was das Emnid-Institut versäumt hat: Eine Wäsche-Frau-Relation mit einzubauen, was bei dieser Umfrage nicht viel geschadet hat – schließlich gibt es deren vielerlei und die Ergebnisse sind dem entsprechend beliebig. Doch was, falls entsprechende Bezüge auch anderwärts vernachlässigt würden? Etwa bei der Rentendiskussion?
Derweil raten wir den Herren, sich nicht ausschließlich auf Negligés festzulegen: Die feste Freundin oder Ehefrau, aber auch die Geliebte oder Gespielin, sehen in vielerlei Bekleidung erotisch appetitlich aus – und wie bekannt, kann der Auslöser alles sein – vom Fußknöchel bis zur Armbeuge.
Die Damen freilich sollten wir darauf verweisen, die Verführung mit einem meist
unterschätzten erotischen Körperteil zu beginnen – und das sind allemal die Augen.
Das Original stand beispielsweise hier.
sehpferd - am Montag, 8. Dezember 2003, 09:15 - Rubrik: seltsame welt
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Das wöchentliche Geblubber aus den Algen
Also - eines kann ich euch sagen: Reisen bildet nicht nur, es ermüdet auch. Vor allem, wenn alles grau in grau war wie letzte Woche. Zwar haben mich ein paar Münchnerinnen angelächelt, aber so richtig sinnlich ist diese Jahreszeit nicht - trotz Advent, trotz der in Massen angebotenen roten Dessous, trotz der sinnlichen Düfte. Allerdings haben mich einige italienische Kellner aufheitern können: Die Art, in der sie servieren, ist einfach wunderbar.
In meinem Blog findet man zurzeit leider viel Vorproduziertes - die Folge meiner vielen Reisen. Wie immer wird nur das gelesen, was spektakulär daherkommt, Prominetennamen enthält oder bereits im Fernsehen platt gewalzt wurde.
Ganz gut stehe ich in der Konkurrenz zu sexuellen Verlockungsseiten: Blogger scheinen Respekt und Vertrauen zu genießen – und so kann ich eigentlich beruhigt in die nächste Woche gehen, die mich noch einmal auf die Reise führt.
Was mich manchmal ein wenig stört, ist die arrogante Beharrlichkeit, mit der hier Menschen absolut einen bestimmten Standpunkt loswerden wollen: Vieles von dem, was ich anderwärts gelesen habe, troff nur so von Selbstherrlichkeit: Zwar ist jeder einzigartig, aber jeder existiert auch nur ein Mal - und das eine Mal kann man besser nutzen als damit, sich ausschließlich selbst darzustellen und ohne Pause ins rechte Licht zu setzen.
Also - eines kann ich euch sagen: Reisen bildet nicht nur, es ermüdet auch. Vor allem, wenn alles grau in grau war wie letzte Woche. Zwar haben mich ein paar Münchnerinnen angelächelt, aber so richtig sinnlich ist diese Jahreszeit nicht - trotz Advent, trotz der in Massen angebotenen roten Dessous, trotz der sinnlichen Düfte. Allerdings haben mich einige italienische Kellner aufheitern können: Die Art, in der sie servieren, ist einfach wunderbar.
In meinem Blog findet man zurzeit leider viel Vorproduziertes - die Folge meiner vielen Reisen. Wie immer wird nur das gelesen, was spektakulär daherkommt, Prominetennamen enthält oder bereits im Fernsehen platt gewalzt wurde.
Ganz gut stehe ich in der Konkurrenz zu sexuellen Verlockungsseiten: Blogger scheinen Respekt und Vertrauen zu genießen – und so kann ich eigentlich beruhigt in die nächste Woche gehen, die mich noch einmal auf die Reise führt.
Was mich manchmal ein wenig stört, ist die arrogante Beharrlichkeit, mit der hier Menschen absolut einen bestimmten Standpunkt loswerden wollen: Vieles von dem, was ich anderwärts gelesen habe, troff nur so von Selbstherrlichkeit: Zwar ist jeder einzigartig, aber jeder existiert auch nur ein Mal - und das eine Mal kann man besser nutzen als damit, sich ausschließlich selbst darzustellen und ohne Pause ins rechte Licht zu setzen.
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wer weihnachtlich wissend werden will, muss in die Schweiz gehen: Dort wurde gerade ein Essay über Kläuse veröffentlicht, schweizerisch eher Chläuse genannt und auf Hochdeutsch dann Nikoläuse. Diese, so der Autor, seien eigentlich eine Art männlicher Huren („Callboys" heißt es im Original) - nur schlechter rasiert.
Doch eigentlich, so der Autor, haben doch die Gefährten des „echten" Nikolaus drei Damen vor der Hurerei bewahrt - und nun soll sich alles umkehren?
Was der Autor sonst noch über die Tätigkeit eines Weihnachtsmannes, Pardon, eines „Samichlaus“ (Norddeutsch etwa: „Sunnerklus“, englisch „Santa“) berichtet, lesen sie besser im Original – Romantiker sollten es besser ganz bleiben lassen.
Doch eigentlich, so der Autor, haben doch die Gefährten des „echten" Nikolaus drei Damen vor der Hurerei bewahrt - und nun soll sich alles umkehren?
Was der Autor sonst noch über die Tätigkeit eines Weihnachtsmannes, Pardon, eines „Samichlaus“ (Norddeutsch etwa: „Sunnerklus“, englisch „Santa“) berichtet, lesen sie besser im Original – Romantiker sollten es besser ganz bleiben lassen.
sehpferd - am Samstag, 6. Dezember 2003, 11:11 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Von der Universität Cambridge kommt seltsame Kunde: Dort hat eine Zoologin festgestellt (also nicht eigentlich an der Uni, sonder am Ort der Handlungen), dass Pinguinweibchen sich für Sex bezahlen lassen – in Steinwährung. Doch es kommt noch dicker: Die Weibchen bekommen die Steine auch schon dafür, dass sie ein bisschen mit den männlichen Pinguinen herumschmusen.
Natürlich lassen sich aus dem aufrechten Gang der Pinguine nicht unbedingt Parallelen zum Menschen finden (man bedenke, Pinguine sind Vögel, auch wenn sie nicht so aussehen), aber: Irgendwie denkt man doch unwillkürlich an Menschendamen, die auch schon für kleine Gunstbezeugungen Steinchen verlangen, und für die größeren - nun, da muss es schon ein Stein sein, gefasst, nicht unter 2000 Euro - falls es sich um eine „Solide" handelt - Huren nehmen bekanntlich lieber Bargeld.
Den Teil mit der Zoologin und den Pinguinen kann man bei „Tirol.com" nachlesen - den Rest hat, wie immer, Sehpferd hinzugedichtet.
Natürlich lassen sich aus dem aufrechten Gang der Pinguine nicht unbedingt Parallelen zum Menschen finden (man bedenke, Pinguine sind Vögel, auch wenn sie nicht so aussehen), aber: Irgendwie denkt man doch unwillkürlich an Menschendamen, die auch schon für kleine Gunstbezeugungen Steinchen verlangen, und für die größeren - nun, da muss es schon ein Stein sein, gefasst, nicht unter 2000 Euro - falls es sich um eine „Solide" handelt - Huren nehmen bekanntlich lieber Bargeld.
Den Teil mit der Zoologin und den Pinguinen kann man bei „Tirol.com" nachlesen - den Rest hat, wie immer, Sehpferd hinzugedichtet.
sehpferd - am Freitag, 5. Dezember 2003, 21:52 - Rubrik: printmedien
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die WAZ hat es erfasst: Die Psychologie und alle ihr Getue um die sinnliche Mutterbrust und die Pubertät, ist absolut zweitrangig. Wobei zur Pubertät diese Erleuchtung hervorzuheben ist „nicht alle Mädchen sind doof, sondern die meisten“.
Wie dem auch sei, was der Kolumnist zum Nikolaus entdeckt hat (und das gilt auch für den Weihnachtsmann, den Osterhasen und das Christkind): Alle Psychoanalytiker kümmern sich nur um Sex, als ob das so wichtig wäre, und in Wahrheit sollten sie sich mal um eine andere Desillusionierung kümmern: um den Moment nämlich, in dem den Knaben und Mägdelein deutlich wird, dass der Nikolaus Onkel Fritz ist, der Weihnachtsmann ein arbeitsloser Schauspieler und das Christkind die frühreife Cousine Beatrix.
Nur in einem Punkt, so sagt der WAZ-Kolumnist, gibt es keine Diskussion: Den Osterhasen, den gibt es wirklich. Oder hat schon einmal irgendjemand Onkel Fritz mit aufgestellten Ohren eierlegend über die Wiese hoppeln sehen? Na also.
(c) 2003 by sehpferd gefunden auf dem Weihnachtsmarkt München
Wie dem auch sei, was der Kolumnist zum Nikolaus entdeckt hat (und das gilt auch für den Weihnachtsmann, den Osterhasen und das Christkind): Alle Psychoanalytiker kümmern sich nur um Sex, als ob das so wichtig wäre, und in Wahrheit sollten sie sich mal um eine andere Desillusionierung kümmern: um den Moment nämlich, in dem den Knaben und Mägdelein deutlich wird, dass der Nikolaus Onkel Fritz ist, der Weihnachtsmann ein arbeitsloser Schauspieler und das Christkind die frühreife Cousine Beatrix.
Nur in einem Punkt, so sagt der WAZ-Kolumnist, gibt es keine Diskussion: Den Osterhasen, den gibt es wirklich. Oder hat schon einmal irgendjemand Onkel Fritz mit aufgestellten Ohren eierlegend über die Wiese hoppeln sehen? Na also.
(c) 2003 by sehpferd gefunden auf dem Weihnachtsmarkt München
sehpferd - am Freitag, 5. Dezember 2003, 21:31 - Rubrik: aufgegriffen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen

