Verheiratete Schweine haben es schwer, zumal, wenn sie weiblich sind: Im vorliegenden Fall ersucht eine Dame in einer Kontaktanzeige darum, ab und an als Schwein gehalten zu werden - öfter als ab und an ginge nicht, weil sie verheiratet sei, und dann bemerkt sie noch, dass sie „125 kg Lebendgewicht" auf die Waage bringen würde. Eine Dame als Schweinehalterin würde sie bevorzugen, da sie diese dann als Freundin vorschieben könnte.
Nun, ihr konnte geholfen werden: Geantwortet hat auf diese Anzeige nämlich ein „Schweinehalterpaar", das bereits ein männliches menschliches Schweinchen hält („sehr attraktiv").
Schlafen sollen die beiden dann auf Stroh und fressen müssen sie aus Näpfen. Über die sonstige Ausgestaltung der Beziehung, so die Offerte, müsse man noch reden.
Sehpferd verbürgt sich dafür, dass es sich bei der Anzeige in diesem Bericht um eine tatsächlich auf einer Webseite erschienene Anzeige handelt: Sowohl das Angebot wie auch die Offerte werden authentisch wiedergegeben. Dennoch bittet Sehpferd um Verständnis für seine Auffassung, nicht auf solche Seiten verlinken zu wollen.
Nun, ihr konnte geholfen werden: Geantwortet hat auf diese Anzeige nämlich ein „Schweinehalterpaar", das bereits ein männliches menschliches Schweinchen hält („sehr attraktiv").
Schlafen sollen die beiden dann auf Stroh und fressen müssen sie aus Näpfen. Über die sonstige Ausgestaltung der Beziehung, so die Offerte, müsse man noch reden.
Sehpferd verbürgt sich dafür, dass es sich bei der Anzeige in diesem Bericht um eine tatsächlich auf einer Webseite erschienene Anzeige handelt: Sowohl das Angebot wie auch die Offerte werden authentisch wiedergegeben. Dennoch bittet Sehpferd um Verständnis für seine Auffassung, nicht auf solche Seiten verlinken zu wollen.
sehpferd - am Sonntag, 14. Dezember 2003, 22:03 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Sie werden billig produziert, oft so billig, dass sie schon wieder unfreiwillig komisch wirken: pornografische Darstellungen von Frauen, die wesentliche jüngere Männer verführen. Mittlerweile gibt es ganze Webseiten, die sich mit so etwas beschäftigen, womit eines bewiesen wäre: Auf manche Hoden wirken eben nicht die lutschmundigen Lippenkünste junger Maiden, sondern durchaus auch die Handhabungen lusterfahrener reifer Damen, die sich nicht davor fürchten, den Jünglingen auch mal beim Ausziehen zu helfen.
(c) 2003 by Likematures.com
(Ausschnitt)
(c) 2003 by Likematures.com
(Ausschnitt)
sehpferd - am Sonntag, 14. Dezember 2003, 21:25 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
X-mas ist amerikanisch für Christmas, doch was ist XXXmas? Genau das, was sie denken: ein Weihnachtsfest, an dem den Menschen zwar auch warm wird, aber nicht unbedingt ums Herz. Leider nicht bei uns, sondern „at the Barfly on 8730 W Sunset Blvd”, wie AVN ankündigte.
Doch irgendwann muss dies anders gewesen sein: „In vielen Städten dieses Landes hat die Polizei Mitleid, und man kann die Weihnachten im Bordell verbringen“, schrieb Albert Ehrenstein, 1886 in Wien geboren.
(c) unknown
Doch irgendwann muss dies anders gewesen sein: „In vielen Städten dieses Landes hat die Polizei Mitleid, und man kann die Weihnachten im Bordell verbringen“, schrieb Albert Ehrenstein, 1886 in Wien geboren.
(c) unknown
sehpferd - am Sonntag, 14. Dezember 2003, 19:07 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wenn alte Knacker in junge Mädchen investieren, wird dies oft mit scheelen Blicken gesehen – seien sie minderjährig oder nicht. Doch in Japan kann man nun ohne Gefahr in fünf hoch erotische junge Frauen zwischen 14 und 21 Jahren investieren: Für jede von ihnen werden 100 „Anteile“ zu 50000 Yen (377 Euro) ausgegeben, die wohl hauptsächlich von Herren gezeichnet werden. Sollten die Mädchen im Schaugeschäft Karriere machen, wird ein guter Profit versprochen.
Aus dieser Quelle: Mainichi.
Aus dieser Quelle: Mainichi.
sehpferd - am Sonntag, 14. Dezember 2003, 12:31 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Etwa 700.000 Euro will die Stadt Köln im nächsten Jahr an Huren, Freiern und Swingern verdienen: Der Quadratmeter Bordellfläche soll dabei pro Tag mit 20 Eurocents abgerechnet werden, schreibt der „Express": Das ergibt in der Tat königliche Einnahmen für die Stadtväter, denn Bordelle werden oft in alten Villen eingerichtet, die nicht eben klein sind.
Ob die Damen nun ihr Tarifsystem ändern, ist nicht bekannt, jedoch ist kaum zu erwarten, dass sie in Zukunft statt nach halben Stunden nun nach den für die Aktivität benötigten Quadratmetern abrechnen werden. Vielleicht jedoch werden Schreiner eine wahre Flut von Aufträgen erhalten: Ein Doppelbett hat maximal 4 Quadratmeter - wer nun einfach einen Verschlag darum baut und ihn mit einer Tür versieht, könnte theoretisch Steuern sparen.
Ob die Damen nun ihr Tarifsystem ändern, ist nicht bekannt, jedoch ist kaum zu erwarten, dass sie in Zukunft statt nach halben Stunden nun nach den für die Aktivität benötigten Quadratmetern abrechnen werden. Vielleicht jedoch werden Schreiner eine wahre Flut von Aufträgen erhalten: Ein Doppelbett hat maximal 4 Quadratmeter - wer nun einfach einen Verschlag darum baut und ihn mit einer Tür versieht, könnte theoretisch Steuern sparen.
sehpferd - am Sonntag, 14. Dezember 2003, 12:10 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die Züricher Polizei ist sehr erfolgreich, wenn es auf Hurenjagd geht: 60 Mal in nur sechs Monaten wurden Damen zur Kasse gebeten, die sich halb nackt oder in aufreizenden Dessous zu sehr aus dem Fenster gelehnt hatten, um Kunden zu verlocken.
Hinter der Aktion steht nach Presseberichten eine Gruppe mit dem Namen «Langstrasse Plus», deren Ziel es ist, „die Straßenprostitution zum Verschwinden zu bringen“. Grundlage ist ein Beschluss des Stadtparlaments aus dem Jahr 2003, nach dem so genannte Fensterprostitution überall dort verboten wurde, wo sie „von öffentlichem zugänglichen Grund aus wahrgenommen“ werden kann. Das Ganze mutet etwas eigenartig an, und so spricht man auch von „politischen“ Gründen für die Gesetzesänderung.
Huren, die sich doch erwischen lassen, müssen bei der ersten Anzeige 300 CHF Buße bezahlen.
Hinter der Aktion steht nach Presseberichten eine Gruppe mit dem Namen «Langstrasse Plus», deren Ziel es ist, „die Straßenprostitution zum Verschwinden zu bringen“. Grundlage ist ein Beschluss des Stadtparlaments aus dem Jahr 2003, nach dem so genannte Fensterprostitution überall dort verboten wurde, wo sie „von öffentlichem zugänglichen Grund aus wahrgenommen“ werden kann. Das Ganze mutet etwas eigenartig an, und so spricht man auch von „politischen“ Gründen für die Gesetzesänderung.
Huren, die sich doch erwischen lassen, müssen bei der ersten Anzeige 300 CHF Buße bezahlen.
sehpferd - am Sonntag, 14. Dezember 2003, 11:48 - Rubrik: nachrichten
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Das sonntägliche Geblubber aus den Algen:
Gestern war ich wieder einmal unter den Menschen, die ihre Zeit mit Internet-Geschwätz verbringen, besser als „Chatten" bekannt. Erste Erkenntnis: trotz aller Mobilität erscheint ein Mensch, der häufig auf Reisen ist, den „Bodenständigen" immer noch suspekt: „Die eigene Umgebung ändert sich doch kaum" sagte da jemand - muss eine untere Beamtencharge im Archiv einer Behörde gewesen sein.
Es wären noch andere Erkenntnisse abgefallen – zum Beispiel die, dass Menschen, die häufig im Chat sind, irgendwie der Realitätssinn abhanden kommt – aber das wissen wir ja längst.
Was Weihnachten ist, weiß in Deutschland sowieso kein Mensch mehr. Das so genannte “Dritte Reich“ hat dafür gesorgt, dass alles Germanische verherrlicht wurde, und nun ist das Gegenteil eingekehrt: Alles Germanische wird verdrängt. In Skandinavien ist das nicht so – dort feiert man noch die Wintersonnenwende und verlängert die 12 „Wihen Nachten“ großzügig – beginn am 13. Dezember, Ende erst Anfang Januar.
Also glauben die Leute, Weihnachten würde die Geburt ihres Religionsstifters gefeiert, doch dessen Geburtstag wurde in Rom schon auf den Tag der Geburt des Sonnengottes festgelegt, sodass eigentlich ein anderer Geburtstag zu feiern wäre: Der ganze Pomp mit Christbaumkugel und sonstigen roten und güldenen Verzierungen würde auch besser zu ihm passen als zum „Christuskind“.
Meinen Blog musste ich sträflich vernachlässigen, aber von anderen fand ich auch kaum umfassendere Beiträge. Gelesen werde ich viel, doch leider wollen die Menschen immer nur Prominente und Sexsensationen.
Erotik? Ach, um Himmels willen. Das erotischste, was mir auf meiner ganzen langen Reise begegnete, war die H&M-Werbung und eine Dessous-Bestellung via Handy.
Sagt Sehpferd
Gestern war ich wieder einmal unter den Menschen, die ihre Zeit mit Internet-Geschwätz verbringen, besser als „Chatten" bekannt. Erste Erkenntnis: trotz aller Mobilität erscheint ein Mensch, der häufig auf Reisen ist, den „Bodenständigen" immer noch suspekt: „Die eigene Umgebung ändert sich doch kaum" sagte da jemand - muss eine untere Beamtencharge im Archiv einer Behörde gewesen sein.
Es wären noch andere Erkenntnisse abgefallen – zum Beispiel die, dass Menschen, die häufig im Chat sind, irgendwie der Realitätssinn abhanden kommt – aber das wissen wir ja längst.
Was Weihnachten ist, weiß in Deutschland sowieso kein Mensch mehr. Das so genannte “Dritte Reich“ hat dafür gesorgt, dass alles Germanische verherrlicht wurde, und nun ist das Gegenteil eingekehrt: Alles Germanische wird verdrängt. In Skandinavien ist das nicht so – dort feiert man noch die Wintersonnenwende und verlängert die 12 „Wihen Nachten“ großzügig – beginn am 13. Dezember, Ende erst Anfang Januar.
Also glauben die Leute, Weihnachten würde die Geburt ihres Religionsstifters gefeiert, doch dessen Geburtstag wurde in Rom schon auf den Tag der Geburt des Sonnengottes festgelegt, sodass eigentlich ein anderer Geburtstag zu feiern wäre: Der ganze Pomp mit Christbaumkugel und sonstigen roten und güldenen Verzierungen würde auch besser zu ihm passen als zum „Christuskind“.
Meinen Blog musste ich sträflich vernachlässigen, aber von anderen fand ich auch kaum umfassendere Beiträge. Gelesen werde ich viel, doch leider wollen die Menschen immer nur Prominente und Sexsensationen.
Erotik? Ach, um Himmels willen. Das erotischste, was mir auf meiner ganzen langen Reise begegnete, war die H&M-Werbung und eine Dessous-Bestellung via Handy.
Sagt Sehpferd
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Ich zitiere selten komplett, aber zum Weihnachtsfest fällt mir immer wieder dies ein:
„... immer, wenn ich ratlos bin, versuche ich es mit Bibelstechen.« Sie wird in ihrer Handtasche kramen und den Stielkamm herausfischen, der neben den Präservativen liegen wird. Sie wird mit dem Kamm in die zugeklappte Bibel stechen und dann die Seiten aufschlagen, zwischen die der Kamm gedrungen sein wird. Sie wird vorlesen:
»So spricht der Herr: ›Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie / und kann eure Feiern nicht riechen. / Wenn ihr mir Brandopfer darbringt, / ich habe kein Gefallen an euren Gaben, / und eure fetten Heilsopfer will ich nicht sehen. / Weg mit dem Lärm deiner Lieder! / Dein Harfenspiel will ich nicht hören, / sondern das Recht ströme wie Wasser, / die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.‹ Amos Kapitel 5, Verse 21-24.«"
Quelle: http://members.aol.com/litvhsessen/mehr.htm
„... immer, wenn ich ratlos bin, versuche ich es mit Bibelstechen.« Sie wird in ihrer Handtasche kramen und den Stielkamm herausfischen, der neben den Präservativen liegen wird. Sie wird mit dem Kamm in die zugeklappte Bibel stechen und dann die Seiten aufschlagen, zwischen die der Kamm gedrungen sein wird. Sie wird vorlesen:
»So spricht der Herr: ›Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie / und kann eure Feiern nicht riechen. / Wenn ihr mir Brandopfer darbringt, / ich habe kein Gefallen an euren Gaben, / und eure fetten Heilsopfer will ich nicht sehen. / Weg mit dem Lärm deiner Lieder! / Dein Harfenspiel will ich nicht hören, / sondern das Recht ströme wie Wasser, / die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.‹ Amos Kapitel 5, Verse 21-24.«"
Quelle: http://members.aol.com/litvhsessen/mehr.htm
sehpferd - am Sonntag, 14. Dezember 2003, 10:19 - Rubrik: glaube und aberglaube
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Ein Paar kommt auf die Bühne: Beide wirken lustlos, und die Frau legt sich erst einmal hin: schön ist sie nicht, attraktiv ist sie nicht und die meisten Wasserhähne sind erotischer. Man sieht nun ihr Gesicht, maskenhaft zerschminkt, starren Blickes, ohne jede Regung irgendwelcher Gefühle, seien sie gespielt oder echt.
Der Mann werkelt an ihr herum, so, als würde er das Ventil einer Heizung auswechseln, ebenfalls ohne jede Regung von Lust. Irgendwann dreht die Frau einmal, wie in Zeitlupe den Kopf zur anderen Seite, öffnet und schließt die Augen - und das war dann die Gefühlsregung. Aha. Nachdem ihr Partner sein Hantieren aufgegeben hat, soll sie ihn wohl lutschen - aber da guckt er vorsichtshalber noch einmal auf die Uhr, ob schon die Zeit dafür gekommen ist. Ja, es ist so weit.
Es ist dann auch Zeit, abzuschalten: Jede „VOGUE"-Ausgabe ist erotischer als diese Art von „Unterhaltung" im österreichischen „Erotik"-Fernsehsender „TV6".
(c) für die Momentaufnahme 2003 by sehpferd
(man beachte die Uhr!)
Der Mann werkelt an ihr herum, so, als würde er das Ventil einer Heizung auswechseln, ebenfalls ohne jede Regung von Lust. Irgendwann dreht die Frau einmal, wie in Zeitlupe den Kopf zur anderen Seite, öffnet und schließt die Augen - und das war dann die Gefühlsregung. Aha. Nachdem ihr Partner sein Hantieren aufgegeben hat, soll sie ihn wohl lutschen - aber da guckt er vorsichtshalber noch einmal auf die Uhr, ob schon die Zeit dafür gekommen ist. Ja, es ist so weit.
Es ist dann auch Zeit, abzuschalten: Jede „VOGUE"-Ausgabe ist erotischer als diese Art von „Unterhaltung" im österreichischen „Erotik"-Fernsehsender „TV6".
(c) für die Momentaufnahme 2003 by sehpferd
(man beachte die Uhr!)
sehpferd - am Sonntag, 14. Dezember 2003, 09:56 - Rubrik: seltsame welt
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Vor lauter vorfabrizierten Geschichten zum Advent habe ich doch völlig vergessen, auf eines der wichtigsten Feste für Skandinavien hinzuweisen: das Luciafest. Es ist ein bisschen umstritten, wie die katholische Heilige ins lutherische Skandinavien kam, aber eines ist sicher: Mindestens in Schweden und den schwedischsprachigen Landesteilen von Finnland ist Lucia einer der wichtigsten Weihnachtsfeiertage, immer am 13. Dezember und immer mit einer schönen, strahlenden Lichterkönigin: Fast alle skandinavischen Mädchen wollen einmal in ihrem Leben die offizielle Lucia ihres Heimatortes sein.
Gefeiert wird es als Lichtfest – eine erste Hoffnung auf die Beendigung der langen Winternächte, die in vielen Gegenden von 15 Uhr am Nachmittag bis fast 10 Uhr am Morgen gehen. Lucia kommt ähnlich wie eine schlicht gekleidete Braut daher, in weiß, mit einem Lichterkranz im Blondhaar. Man singt das Lucialied und selbstverständlich auch Weihnachtslieder, trinkt Glühwein und Kaffee und freut sich über das viele Licht – bald wird die schreckliche Zeit der Finsternis vorbei sein.
Eine alte Tradition ist das alles nicht: Erst seit den 30er Jahren feiert Schweden das Luciafest.
Gefeiert wird es als Lichtfest – eine erste Hoffnung auf die Beendigung der langen Winternächte, die in vielen Gegenden von 15 Uhr am Nachmittag bis fast 10 Uhr am Morgen gehen. Lucia kommt ähnlich wie eine schlicht gekleidete Braut daher, in weiß, mit einem Lichterkranz im Blondhaar. Man singt das Lucialied und selbstverständlich auch Weihnachtslieder, trinkt Glühwein und Kaffee und freut sich über das viele Licht – bald wird die schreckliche Zeit der Finsternis vorbei sein.
Eine alte Tradition ist das alles nicht: Erst seit den 30er Jahren feiert Schweden das Luciafest.
sehpferd - am Sonntag, 14. Dezember 2003, 08:45 - Rubrik: kult und kultur
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Wer würde seinen Handel schon „Der batteriebetriebene Liebhaber" nennen? Nun, ein Amerikaner tut es und hat damit seit Jahren Erfolg, und der Name ist Programm: Wer keinen Liebhaber hat, bekommt hier einen: handlich und pflegelicht und in vielen Variationen. Unter den multifunktionalen Liebhabern stehen die „Kaninchen" (nein, es handelt sich nicht um Sodomie) an den Spitzenpositionen: Man weiß eben, was der Kitzel der Hasenohren bewirken kann.
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Eines hat eine 54-jährige „Grüne Dame“ lernen müssen – Ehrenamt ist nicht gleich Ehrenamt und eine „Grüne Dame“ tritt in einem grünen Kittel auf – und nicht nackt.
Dabei hatten sie und dreizehn andere Damen sich die Sache so nett gedacht: Kinderkrebsstationen haben immer zu wenig Geld für ein paar zusätzliche Wünsche und so machten sich die Damen körperlich wo weit fei, wie es schicklich war, fanden einen Fotografen, der sie ablichtete, und einen Drucker, der für den guten Zweck für Gotteslohn druckte - und boten den Kalender für 9,90 Euro an - ein Spottpreis für das exzellente Werk, das der Fotograf Gerhard Launer äußerst professionell in Szene setzte.
Doch die Oberen der „Grünen Damen" war die nackte Schwester fortan nicht mehr grün genug: Sie erhielt die „Kündigung" für ihr Ehrenamt. Begründung: Die Teilnahme an einem erotischen Fotoprojekt sei für eine „Grüne Dame" nicht tragbar.
Für die Presse waren die „Grünen Damen“, deren Aufgabe die ehrenamtliche Betreuung von Krebskranken in Kliniken ist, nicht zu sprechen. Inzwischen glaubt Presseberichten zufolge sogar die katholisch orientierte „Caritas“, unter deren Fittichen die „Grünen Damen“ hausen, dass hier etwas nicht ganz stimmt: Sie will im Streit nun vermitteln.
Zu gewagt für eine Dame mit Edelmut - meinen die "Grünen Damen"
(c) Gerhard Launer
Quelle: br online.
Zentrale der Grünen Damen: Evangelische Krankenhilfe
Dabei hatten sie und dreizehn andere Damen sich die Sache so nett gedacht: Kinderkrebsstationen haben immer zu wenig Geld für ein paar zusätzliche Wünsche und so machten sich die Damen körperlich wo weit fei, wie es schicklich war, fanden einen Fotografen, der sie ablichtete, und einen Drucker, der für den guten Zweck für Gotteslohn druckte - und boten den Kalender für 9,90 Euro an - ein Spottpreis für das exzellente Werk, das der Fotograf Gerhard Launer äußerst professionell in Szene setzte.
Doch die Oberen der „Grünen Damen" war die nackte Schwester fortan nicht mehr grün genug: Sie erhielt die „Kündigung" für ihr Ehrenamt. Begründung: Die Teilnahme an einem erotischen Fotoprojekt sei für eine „Grüne Dame" nicht tragbar.
Für die Presse waren die „Grünen Damen“, deren Aufgabe die ehrenamtliche Betreuung von Krebskranken in Kliniken ist, nicht zu sprechen. Inzwischen glaubt Presseberichten zufolge sogar die katholisch orientierte „Caritas“, unter deren Fittichen die „Grünen Damen“ hausen, dass hier etwas nicht ganz stimmt: Sie will im Streit nun vermitteln.
Zu gewagt für eine Dame mit Edelmut - meinen die "Grünen Damen"
(c) Gerhard Launer
Quelle: br online.
Zentrale der Grünen Damen: Evangelische Krankenhilfe
sehpferd - am Samstag, 13. Dezember 2003, 20:18 - Rubrik: lichtbilder - photography
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Ein halbes Dutzend Trägerinnen und Träger von Weihnachtsmannmützen spazierten am heutigen Samstag durch die Stuttgarter Innenstadt. Daran wäre wohl nichts Besonderes, wenn sie nicht so weit gegangen wären, ausschließlich dieses Kleidungsstück zu tragen und sonst nichts.
So aber erregten sie ein wenig Aufsehen – vor allem bei der Polizei, die sich vor allem für die Personalien interessierte: nicht so sehr wegen der Nacktheit, sondern wegen der Teilnahem an einer nicht angemeldeten Demonstration. Wie die „link to="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/568431
" text= "Stuttgarter Nachrichten"%>“ schrieben, ging es mal wieder um Pelze – die Damen und Herren waren Tierschutzaktivisten.
So aber erregten sie ein wenig Aufsehen – vor allem bei der Polizei, die sich vor allem für die Personalien interessierte: nicht so sehr wegen der Nacktheit, sondern wegen der Teilnahem an einer nicht angemeldeten Demonstration. Wie die „link to="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/568431
" text= "Stuttgarter Nachrichten"%>“ schrieben, ging es mal wieder um Pelze – die Damen und Herren waren Tierschutzaktivisten.
sehpferd - am Samstag, 13. Dezember 2003, 20:01 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wann immer eine Sache heikel ist, kann man diskutieren. Über die Dreistigkeit zum Beispiel, eine Sendung wie den „Bachelor" überhaupt zu produzieren, die Dummheit, sie anzusehen über die Einfalt, daran teilzunehmen. Nur über eines kann man nicht diskutieren: „über das Frauenbild, das dem Publikum vermittelt wird". Auch dann nicht, wenn irgendeine „Familienexpertin" mal wieder in BILD zu Wort kommen will (offenbar hat man anderwärts die Nase voll von solchen Frauen). Nein, liebe Frau Sabine Bätzing, „erschreckend" ist nicht das Sendekonzept, erschreckend ist, dass sich Frauen finden, die unbedingt im Fernsehen die Hühnchen im Korb des Hahns spielen wollen. Was sie sonst gesagt hat, die liebe Frau Bätzing (SPD)? Das alles erinnere sie an einen „arabischen Kamelhandel". Das ist nun eigentlich eine Beleidigung für die Kamele.
Soweit die Stimme der Sozialdemokratie. Doch auch die CDU hat nichts als Plattweisheiten zu sagen: Ihre „Bildungsexpertin" Katherina Reiche meinte, dass „Alice Schwarzer" möglicherweise „umsonst" gekämpft habe. Nein, Frau Reiche, hat sie nicht. Sie ist bei ihrem so genannten „Kampf" reich und berühmt geworden - umsonst hat sie das alles nicht gemacht. Nun, und dann sagte dieselbe Dame noch, dass die Frauen „benutzt" würden. So weit man hörte, rissen sich die Damen darum, an der Veranstaltung teilzunehmen. Aber das sagte ich schon.
Einzelne Inhalte wurden nach einer Lektüre von focus wiedergegeben.
Soweit die Stimme der Sozialdemokratie. Doch auch die CDU hat nichts als Plattweisheiten zu sagen: Ihre „Bildungsexpertin" Katherina Reiche meinte, dass „Alice Schwarzer" möglicherweise „umsonst" gekämpft habe. Nein, Frau Reiche, hat sie nicht. Sie ist bei ihrem so genannten „Kampf" reich und berühmt geworden - umsonst hat sie das alles nicht gemacht. Nun, und dann sagte dieselbe Dame noch, dass die Frauen „benutzt" würden. So weit man hörte, rissen sich die Damen darum, an der Veranstaltung teilzunehmen. Aber das sagte ich schon.
Einzelne Inhalte wurden nach einer Lektüre von focus wiedergegeben.
sehpferd - am Samstag, 13. Dezember 2003, 12:57 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
„Wirklich bei sich ist die Frau auf der Couch nur in ihren vielen Versprechern, mit denen sie die spärlichen Pointen vergeigt“
Inge Bäuerle über Michaela Schaffrath in der „Eßlinger Zeitung“.
Inge Bäuerle über Michaela Schaffrath in der „Eßlinger Zeitung“.
sehpferd - am Samstag, 13. Dezember 2003, 12:35
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Hideo Tsuchiyas "Töchter" werden verkauft - zu einem Stückpreis von 600.000 Yen (etwa 4.500 Euro) und er schämt sich dessen nicht - ganz im Gegenteil - seine „Töchter", wie sie hier genannt werden, sind - Liebespuppen.
Für den Preis darf man natürlich etwas Besonderes erwarten: Voll ausgeformte Körper, sinnliche, weiche Brüste und ein wenig Detailarbeit sind schon nötig, um den anspruchsvollen Kunden zufrieden zu stellen. Der allerdings nutzt Tsuchiyas „Töchter" nicht nur, um sexuelle Dienstleistungen zum Nulltarif zu erheischen, sondern investiert auch in sie: Mit der Zeit entstünde so eine Art Liebesbeziehung zwischen Mensch und Puppe, sagt der Hersteller und verweist auf die zahlreichen Internet-Seiten, in denen Männer von der Liebe zu ihren Puppen schreiben.
Wer seine Puppe liebt, darf sie nicht einfach auf den Müll werfen, wenn sie ausgedient hat: Selbstverständlich werden die „Töchter" am Ende ihrer Lebenszeit zurückgenommen, und sie erhalten einen Platz in einem kleinen Tempel, wo man Mantras für sie spricht - warum auch nicht: Schließlich haben sie ja „gelebt".
Die Quelle der Information
Die Quelle der Puppen
(c) oriental dolls, japan
English:
Hideo Tsuchiya sells what he calls his "daughters" - at 600.000 Yen each.(app. 4.500 USD) and he is quite happy with that, because those "daughters" are - love dolls.
Für den Preis darf man natürlich etwas Besonderes erwarten: Voll ausgeformte Körper, sinnliche, weiche Brüste und ein wenig Detailarbeit sind schon nötig, um den anspruchsvollen Kunden zufrieden zu stellen. Der allerdings nutzt Tsuchiyas „Töchter" nicht nur, um sexuelle Dienstleistungen zum Nulltarif zu erheischen, sondern investiert auch in sie: Mit der Zeit entstünde so eine Art Liebesbeziehung zwischen Mensch und Puppe, sagt der Hersteller und verweist auf die zahlreichen Internet-Seiten, in denen Männer von der Liebe zu ihren Puppen schreiben.
Wer seine Puppe liebt, darf sie nicht einfach auf den Müll werfen, wenn sie ausgedient hat: Selbstverständlich werden die „Töchter" am Ende ihrer Lebenszeit zurückgenommen, und sie erhalten einen Platz in einem kleinen Tempel, wo man Mantras für sie spricht - warum auch nicht: Schließlich haben sie ja „gelebt".
Die Quelle der Information
Die Quelle der Puppen
(c) oriental dolls, japan
English:
Hideo Tsuchiya sells what he calls his "daughters" - at 600.000 Yen each.(app. 4.500 USD) and he is quite happy with that, because those "daughters" are - love dolls.
sehpferd - am Samstag, 13. Dezember 2003, 11:00 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Ein japanischer Veranstalter hat 24 Millionen Yen (etwa 180.000 Euro) in nur sieben Monaten damit verdient, am Tage Orgien zu veranstalten. Die orgiastischen Feste wurden nun allerdings abrupt von der Polizei gestoppt: Dabei wurde Japans Antiprostitutionsgesetz angewendet - sonst eher ein zahnloser Tiger.
Der Veranstalter sorgte jeweils dafür, dass genügend Damen anwesend waren, denen angeblich nur die Fahrkosten erstattet wurden. Zum Standard des Hauses gehörte auch, die Damen mit der Art von Kleidung auszustatten, die japanische Männer an Damen schätzen: Schulmädchenuniformen. Wie Besucher berichteten, habe es sich bei den Damen nicht um typische Huren, sondern um anständige Damen gehandelt, die offenbar Freude am ihrer Tätigkeit hatten.
gelesen bei mainichi.com
Der Veranstalter sorgte jeweils dafür, dass genügend Damen anwesend waren, denen angeblich nur die Fahrkosten erstattet wurden. Zum Standard des Hauses gehörte auch, die Damen mit der Art von Kleidung auszustatten, die japanische Männer an Damen schätzen: Schulmädchenuniformen. Wie Besucher berichteten, habe es sich bei den Damen nicht um typische Huren, sondern um anständige Damen gehandelt, die offenbar Freude am ihrer Tätigkeit hatten.
gelesen bei mainichi.com
sehpferd - am Samstag, 13. Dezember 2003, 10:23 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Nach einem Pressebericht von Ananova nimmt die DHL ihren Kurierdienst sehr ernst – zu ernst für manche. Denn die Budapester Galerie MEO behauptete gegenüber Pressevertretern, die DHL habe angekündigt, Kunstwerke des japanischen Fotografen Nobuyoshi Araki „zu zerstören“: Der Schaden hätte sich auf ungefähr 375.000 Euro belaufen.
Die DHL hat dies sofort dementieren lassen, musste jedoch zugeben, dass ein Mitarbeiter die Galerie offenbar angerufen habe, um zu sagen, dass es Schwierigkeiten mit der Verzollung geben könnte, da die Behörden die Fotos möglicherweise als „Pornografie" ansehen würden.
Die Galerie sieht das freilich anders und macht aus ihrer Verärgerung keinen Hehl: Galerie-Direktorin Julia Szocs sagte, man habe drei Tage lang mit der ungarischen Niederlassung von DHL über das Problem verhandeln müssen, um überhaupt wieder an die Bilder zu kommen – schließlich habe man die Bilder persönlich vom Budapester Flughafen abholen müssen.
gelesen in zwei Artikeln bei: ananova (mit den Bildern) und und nochmals hier.
Die DHL hat dies sofort dementieren lassen, musste jedoch zugeben, dass ein Mitarbeiter die Galerie offenbar angerufen habe, um zu sagen, dass es Schwierigkeiten mit der Verzollung geben könnte, da die Behörden die Fotos möglicherweise als „Pornografie" ansehen würden.
Die Galerie sieht das freilich anders und macht aus ihrer Verärgerung keinen Hehl: Galerie-Direktorin Julia Szocs sagte, man habe drei Tage lang mit der ungarischen Niederlassung von DHL über das Problem verhandeln müssen, um überhaupt wieder an die Bilder zu kommen – schließlich habe man die Bilder persönlich vom Budapester Flughafen abholen müssen.
gelesen in zwei Artikeln bei: ananova (mit den Bildern) und und nochmals hier.
sehpferd - am Samstag, 13. Dezember 2003, 09:51 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wer sie nicht kennt, kennt kein Internet: so genannte „Cum"-Seiten, auf denen sich überwiegend Damen, aber auch vereinzelt Herren mit einer weißlichen, halb transparenten Flüssigkeit zeigen, die meist auf das Gesicht aufgebracht wird. Wo die Sache konsequent betrieben wird, ist der Stoff in der Tat Sperma, ansonsten Joghurt - auf einem Foto ist der Unterschied schwer auszumachen.
Nun aber griff erstmals ein Kunstfotograf ein: der 40-jährige Fotograf Ashkan Sahihi. Eigentlich sollte seine Serie „Facial Analysis" mit Fremden bestückt werden - doch von denen wollte sich niemand „so" fotografieren lassen. Also mussten Freundinnen und Freunde heran, um zu zeigen, wie auf einem meist ernsten und seriösen Alltagsgesicht ein paar Spritzer Sperma aussehen können.
Nun, vielleicht wird der „Zeitgeist" demnächst nicht nur dafür sorgen, dass es schick wird, sich mit einem Spritzer Sperma im Gesicht fotografieren zu lassen, sondern - wer weiß - erleben wir vielleicht einen Kunststoffhersteller, der künstliche Sperma-Streifen aus Kunststoff zum Aufkleben auf die Haut für die nächste Party verkauft. Der Chronist wundert sich über nichts mehr.

(c) 2003 by Ashkan Sahihi
gesehen bei nerve
Nun aber griff erstmals ein Kunstfotograf ein: der 40-jährige Fotograf Ashkan Sahihi. Eigentlich sollte seine Serie „Facial Analysis" mit Fremden bestückt werden - doch von denen wollte sich niemand „so" fotografieren lassen. Also mussten Freundinnen und Freunde heran, um zu zeigen, wie auf einem meist ernsten und seriösen Alltagsgesicht ein paar Spritzer Sperma aussehen können.
Nun, vielleicht wird der „Zeitgeist" demnächst nicht nur dafür sorgen, dass es schick wird, sich mit einem Spritzer Sperma im Gesicht fotografieren zu lassen, sondern - wer weiß - erleben wir vielleicht einen Kunststoffhersteller, der künstliche Sperma-Streifen aus Kunststoff zum Aufkleben auf die Haut für die nächste Party verkauft. Der Chronist wundert sich über nichts mehr.

(c) 2003 by Ashkan Sahihi
gesehen bei nerve
sehpferd - am Samstag, 13. Dezember 2003, 09:20 - Rubrik: lichtbilder - photography
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Eine gewisse Natascha Berg weiß es: Von den nunmehr feststehenden 14 Teilnehmerinnen der Endrunde zur „Miss T-Online" könnten einige „ganz weit kommen".
Wie weit sie kommen können, ließ die Dame nicht verlauten – für eine „Miss-Kandidatin“ endet der Weg meist da, wo der Laufsteg zuende ist.
gesehen bei:
T-Onlne.de
Wie weit sie kommen können, ließ die Dame nicht verlauten – für eine „Miss-Kandidatin“ endet der Weg meist da, wo der Laufsteg zuende ist.
gesehen bei:
T-Onlne.de
sehpferd - am Samstag, 13. Dezember 2003, 08:41 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Sti-hil-le Naaaacht …. ja, so ist sie, die Nacht. Still, abweisend, unerotisch. Kein geheimnisvolles Lächeln hier, kein Glanzäuglein dort, ja nicht einmal ein nackter Bauch – nichts. Graue Frauengesichter, von ihren Inhaberinnen mühevoll auf „man-tut-was-man-kann“ geschminkt, aber das nützt gar nichts. Höchstens bei Straßenhuren hilft das Schminken, um Freier im Scheinwerferlicht anzulocken, die Soliden aber wirken durch ihre Blicke – und die sind matt, ohne den Sternenschein des vergangen Frühjahrs, der Sommers und des Frühherbstes.
Erotik? Zu Weihnachten? Die Gutmenschen schütteln ohnehin ihre Häupter, dass die Heiligenscheine nur so wackeln. Da ist uns doch Jesus geboren, und wir feiern das Fest der Liebe, wenden sie ein. Nur haben diese Leute vergessen, dass sie aus der Geburt ihres Religionsstifters Familienrituale gemacht haben, die alle ausgrenzen, die Weihnachten nicht um den Tannenbaum herumstehen und sich anlächeln – verlogen oder nicht: Es ist Weihnachten und Friede ist Friede, Freude ist Freude, und Eierkuchen ist Eierkuchen.
Nach der Wahrheit von Glauben, Religion und Christentum fragt sowieso nie jemand: Egal, was es ist: Hinein in den großen Brei von Heidentum, Christentum und Familienideologie: Es ist Weihnachten. Die ledige Sachbearbeiterin wird auf der Weihnachtsfeier von einem Familienvater geschwängert, ohne Erotik, einfach zwischendurch. Aber das weiß sie noch nicht. Es gibt Geschenke. Es gibt Rotwein. Hicks.
Die Erotik? Ach ja. Sie ist Weihnachten so rar wie eine Palme in der Arktis. Palmen in der Arktis sind freilich nicht unbedingt nötig. Erotik zu Weihnachten wäre indessen sehr wünschenswert – und also: geht miteinander ins Bett, auch wenn er/sie nicht ganz die perfekte Beziehung ist. Möglicherweise klärt es sich nach Rotweingenuss. Hicks. Und vielleicht bleibt es nicht beim „Hicks“.
Erotik? Zu Weihnachten? Die Gutmenschen schütteln ohnehin ihre Häupter, dass die Heiligenscheine nur so wackeln. Da ist uns doch Jesus geboren, und wir feiern das Fest der Liebe, wenden sie ein. Nur haben diese Leute vergessen, dass sie aus der Geburt ihres Religionsstifters Familienrituale gemacht haben, die alle ausgrenzen, die Weihnachten nicht um den Tannenbaum herumstehen und sich anlächeln – verlogen oder nicht: Es ist Weihnachten und Friede ist Friede, Freude ist Freude, und Eierkuchen ist Eierkuchen.
Nach der Wahrheit von Glauben, Religion und Christentum fragt sowieso nie jemand: Egal, was es ist: Hinein in den großen Brei von Heidentum, Christentum und Familienideologie: Es ist Weihnachten. Die ledige Sachbearbeiterin wird auf der Weihnachtsfeier von einem Familienvater geschwängert, ohne Erotik, einfach zwischendurch. Aber das weiß sie noch nicht. Es gibt Geschenke. Es gibt Rotwein. Hicks.
Die Erotik? Ach ja. Sie ist Weihnachten so rar wie eine Palme in der Arktis. Palmen in der Arktis sind freilich nicht unbedingt nötig. Erotik zu Weihnachten wäre indessen sehr wünschenswert – und also: geht miteinander ins Bett, auch wenn er/sie nicht ganz die perfekte Beziehung ist. Möglicherweise klärt es sich nach Rotweingenuss. Hicks. Und vielleicht bleibt es nicht beim „Hicks“.
sehpferd - am Freitag, 12. Dezember 2003, 08:09 - Rubrik: zeit geschehen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Ein Professor aus Düsseldorf hat erkannt, dass durch das Internet eine neue Kulturlandschaft entsteht. Wie er zu dieser Erkenntnis gekommen ist, die mittlerweile die Spatzen von den Dächern pfeifen, wissen wir nicht, doch ist er damit immerhin weiter als die meisten verknöcherten Kulturkollegen, die noch nicht einmal dies wahrgenommen haben.
Doch da auch Professoren wissen, was ankommt, muss noch ein bisschen „Sex sells“ dazu, natürlich als Mahnung: „Neue Formen der Prostitution“ wittert der Professor, und siehe, auch dies haben wir schon erkannt: Schulmädchenseiten in Japan, Hurenseiten allüberall, aber auch neue Formen, auf die ein Artikel in „Verifox“ hinweist: Auktionen.
Erinnern wir uns noch an die „Girls“, die sich selbst und einen Kasten Bier versteigert hatten? Nein, nicht für Sex, für eine lustige Party, freilich eine teure: Mehr als 25000 Euro, die dafür geboten wurden, sind ein Haufen Geld.
Nun, man hörte von „Trittbrettfahrerinnen“, die schnell nachschoben, doch die Idee erscheint bekannt: „Biete eine Flasche Deutz und meine Unterhaltung für mindestens zwei Stunden“ ist nach dem reinen Wortsinn nicht eigentlich anrüchig und keinesfalls Prostitution. Man sieht, die Möglichkeiten des Web sind eben doch ungeheuerlich, und vielleicht hat der Herr Professor so mancher Dame eine Marktlücke gezeigt.
Doch da auch Professoren wissen, was ankommt, muss noch ein bisschen „Sex sells“ dazu, natürlich als Mahnung: „Neue Formen der Prostitution“ wittert der Professor, und siehe, auch dies haben wir schon erkannt: Schulmädchenseiten in Japan, Hurenseiten allüberall, aber auch neue Formen, auf die ein Artikel in „Verifox“ hinweist: Auktionen.
Erinnern wir uns noch an die „Girls“, die sich selbst und einen Kasten Bier versteigert hatten? Nein, nicht für Sex, für eine lustige Party, freilich eine teure: Mehr als 25000 Euro, die dafür geboten wurden, sind ein Haufen Geld.
Nun, man hörte von „Trittbrettfahrerinnen“, die schnell nachschoben, doch die Idee erscheint bekannt: „Biete eine Flasche Deutz und meine Unterhaltung für mindestens zwei Stunden“ ist nach dem reinen Wortsinn nicht eigentlich anrüchig und keinesfalls Prostitution. Man sieht, die Möglichkeiten des Web sind eben doch ungeheuerlich, und vielleicht hat der Herr Professor so mancher Dame eine Marktlücke gezeigt.
sehpferd - am Donnerstag, 11. Dezember 2003, 16:44 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
In Österreich könnte demnächst Gesetz werden, dass jemand, der ein erotisches Bild einer 23-jährigen besitzt, die wie eine 17-jährige aussieht, in den Knast wandert. Selbst, wenn eine 16-jährige das Bild selbst fotografiert und es ihrem Freund schenkt, könnte sie reif für eine „Freiheitsstrafe bis zu eineinhalb Jahren“ sein, schrieb der „Standard“.
Sollte die Alpenrepublik dies wirklich zum Gesetz machen, dürfte sich ein Drittel der Jugendlichen demnächst im Knast wieder finden. Möglicherweise lernt man dort, ein gesitteter Österreicher zu sein.
Sollte die Alpenrepublik dies wirklich zum Gesetz machen, dürfte sich ein Drittel der Jugendlichen demnächst im Knast wieder finden. Möglicherweise lernt man dort, ein gesitteter Österreicher zu sein.
sehpferd - am Donnerstag, 11. Dezember 2003, 16:24 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die so genannte „Wissenschaft“ stellt immer wieder „fest“ – jedenfalls behauptet sie dies. Eigentlich betreibt sie jedoch oft ein Spiel mit gezinkten Karten: Jedenfalls bei Soziologen und Psychologen, denn „fest“ gestellt wird mal dies und mal jenes, und je nach Durchmischung der Karten ähneln die Ergebnisse denen von Zufallsgeneratoren.
So will jetzt eine Studie aus Hamburg-Eppendorf festgestellt haben, dass zu Beginn einer Beziehung die Begierde bei den Partnern annährend gleich ist, dass aber bereits nach drei Jahren die weibliche Gier nach Sex erheblich abnimmt, so das am Ende bei den Damen Lustebbe herrscht: Magere 26 Prozent der studierenden Damen sahen „sich selbst als den aktiveren oder zumindest gleich aktiven Part“.
Wird die Studie „erklärt“ (was in der Praxis oft heißt, dass ein Fädchen hinzu gesponnen wird, was so gar nicht beforscht wurde), dann stehe die „Sexualität bei Frauen vor allem im Dienst der Bindung“.
Wieso die Eppendofer zu dem Schluss kommen, dass eine Studie an ein paar Studierenden auch für den Rest der Menschheit aller Altersstufen gilt, wird wohl ein Rätsel bleiben: Veröffentlicht hat es „Psychologie Heute“, und berichtet wurde es durch N24.
So will jetzt eine Studie aus Hamburg-Eppendorf festgestellt haben, dass zu Beginn einer Beziehung die Begierde bei den Partnern annährend gleich ist, dass aber bereits nach drei Jahren die weibliche Gier nach Sex erheblich abnimmt, so das am Ende bei den Damen Lustebbe herrscht: Magere 26 Prozent der studierenden Damen sahen „sich selbst als den aktiveren oder zumindest gleich aktiven Part“.
Wird die Studie „erklärt“ (was in der Praxis oft heißt, dass ein Fädchen hinzu gesponnen wird, was so gar nicht beforscht wurde), dann stehe die „Sexualität bei Frauen vor allem im Dienst der Bindung“.
Wieso die Eppendofer zu dem Schluss kommen, dass eine Studie an ein paar Studierenden auch für den Rest der Menschheit aller Altersstufen gilt, wird wohl ein Rätsel bleiben: Veröffentlicht hat es „Psychologie Heute“, und berichtet wurde es durch N24.
sehpferd - am Donnerstag, 11. Dezember 2003, 16:09 - Rubrik: printmedien
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In den meisten Hotelzimmern hängen entweder gar keine Bilder oder so schlechte Reproduktionen, dass es fast besser wäre, wenn keine dort hingen. In meinem Berliner Hotel hängt allerdings das Bild einer Dame mit üppigen halbnackten Brüsten, die ganz offenkundig drauf und dran ist, den Verführungen eines jungen Mannes zu erliegen – die Röschen hat er ihr mindestens schon in den Schoß gelegt.
Ob das Hotel dies als Anregung gedacht hatte? Jedenfalls fand ich keinen diskreten Hinweis, welche Nummer ich anzurufen hätte, falls ich in eine ähnliche Situation gebracht werden wollte.
Ob das Hotel dies als Anregung gedacht hatte? Jedenfalls fand ich keinen diskreten Hinweis, welche Nummer ich anzurufen hätte, falls ich in eine ähnliche Situation gebracht werden wollte.
sehpferd - am Donnerstag, 11. Dezember 2003, 12:07 - Rubrik: reisen bildet
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Komme ich schon mal nach Hamburg, ist dort die Hölle los – Regierungskrise, nein doch keine, dann wieder eher doch eine, nun schließlich Neuwahlen.
Die Situation, die ich mir, wie immer, von Taxifahrern habe schildern lassen, ist klar: Hamburg hatte die Nase voll von Rot-Grün, und noch heute sagen die Leute angewidert „Igitt“, wenn sie nur das Wort hören: denn Rotgrün bedeutete in Hamburg Stillstand, Kriminalität, Drogen und Einschränkung der Lebensfreude – und das mögen die Hamburger so alles auf einem Haufen nun mal gar nicht.
Deswegen haben sie Herrn Schill und seine Rechtsfreunde gewählt: blinden Auges auf Risiko setzend, haben sie den extremen Rechten die Rathaustüren geöffnet – und waren sogar ganz zufrieden mit Herrn Schill, der eines tat, was nun wirklich nötig war: den Abschaum der Straße von dort zu verbannen, wo die Stadt ihr Tor hat – am Bahnhof. Angeblich auch sonst wo, doch das bliebe noch zu beweisen.
Taxifahrer wissen besser, was Menschen denken: Vor Jahren, so berichtet einer, habe er noch ältere Damen bis auf den Bahnsteig begleiten müssen, wenn sie auf den Zug wollten – heute gäbe es keine Gefahren mehr, den Bahnhofsvorplatz und die Hallen zu durchqueren. Nun, schlimmere Gräuelgeschichten (nicht alle sind freilich wahr) habe ich nicht einmal aus Johannesburg gehört.
Natürlich freuten sich meine Taxifahrer über den zügigeren Verkehr, den Rotgrün (Schande über Grün) aus der Großstadt verbannen wollte, indem man die Straßen verkommen ließ, doch manche wetterten auch nach Kräften über Asylbewerber – ziemlich nahe am Ausländerhass.
Das wichtigste aber: Herrn Schill will hier niemand mehr, und seine Partei auch nicht. Die Frage, wer die Wahl gewinnt, ist auch klar: Umfragen hin, Umfragen her, so die Taxifahrer: Gewinnen wird die Bürgermeisterpartei (CDU) – und vielleicht reicht es sogar zur absoluten Mehrheit.
Die Situation, die ich mir, wie immer, von Taxifahrern habe schildern lassen, ist klar: Hamburg hatte die Nase voll von Rot-Grün, und noch heute sagen die Leute angewidert „Igitt“, wenn sie nur das Wort hören: denn Rotgrün bedeutete in Hamburg Stillstand, Kriminalität, Drogen und Einschränkung der Lebensfreude – und das mögen die Hamburger so alles auf einem Haufen nun mal gar nicht.
Deswegen haben sie Herrn Schill und seine Rechtsfreunde gewählt: blinden Auges auf Risiko setzend, haben sie den extremen Rechten die Rathaustüren geöffnet – und waren sogar ganz zufrieden mit Herrn Schill, der eines tat, was nun wirklich nötig war: den Abschaum der Straße von dort zu verbannen, wo die Stadt ihr Tor hat – am Bahnhof. Angeblich auch sonst wo, doch das bliebe noch zu beweisen.
Taxifahrer wissen besser, was Menschen denken: Vor Jahren, so berichtet einer, habe er noch ältere Damen bis auf den Bahnsteig begleiten müssen, wenn sie auf den Zug wollten – heute gäbe es keine Gefahren mehr, den Bahnhofsvorplatz und die Hallen zu durchqueren. Nun, schlimmere Gräuelgeschichten (nicht alle sind freilich wahr) habe ich nicht einmal aus Johannesburg gehört.
Natürlich freuten sich meine Taxifahrer über den zügigeren Verkehr, den Rotgrün (Schande über Grün) aus der Großstadt verbannen wollte, indem man die Straßen verkommen ließ, doch manche wetterten auch nach Kräften über Asylbewerber – ziemlich nahe am Ausländerhass.
Das wichtigste aber: Herrn Schill will hier niemand mehr, und seine Partei auch nicht. Die Frage, wer die Wahl gewinnt, ist auch klar: Umfragen hin, Umfragen her, so die Taxifahrer: Gewinnen wird die Bürgermeisterpartei (CDU) – und vielleicht reicht es sogar zur absoluten Mehrheit.
sehpferd - am Donnerstag, 11. Dezember 2003, 10:08 - Rubrik: reisen bildet
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Wir alle wissen: Geister senden des Nachts auf der Kurzwelle, und weltweit gibt es eine kleine, aber eingeschworene Gemeinde von Menschen, die sie auffangen, auf Tonband sammeln und auswerten – und mancher sprach gar schon mit einem Geist. Falls sie es nicht wissen sollte: die Tatsache, dass Menschen so etwas tun, ist wahr, die Geister sind frei erfunden – für den Rest von uns. Für die Geisterjäger freilich nicht – sie glauben daran.
Ein paar wichtigtuerische, harmlose Idioten?
Wie liest sich dies: In der Physik haben wir gelernt, dass sich Aluminium nicht entmagnetisieren lässt, und selbst, falls die möglich wäre, würden dadurch die Aufzeichnungen einer CD um nichts verändert. Die Aufzeichnungen auf ihr haben mit Magnetismus nichts zu tun. Dennoch schreiben deutsche Hobbymagazine, allen voran „Stereo“, dass es sinnvoll ist, CDs zu entmagnetisieren – der Klang wäre gleich ein ganz anderer: „Viel räumlicher und weniger ‚digital’“, zum Beispiel.
Ein Tipp: Fragen sie nie (aber wirklich nie) einen so genannten „High-End“-Enthusiasten nach Beweisen. Er hört „es“ nämlich. Dass sich HiFi-Anlagen bei Vorführungen sehr leicht manipulieren lassen und Massensuggestion auch reine Töne erzeugt, schreckt kleinen der Redakteure solcher Gazetten, und seriöse Musikexperten gehen nicht auf Werbeveranstaltungen des örtlichen Handels – sie hören eine verstimmte zweite Geige auch auf einer Anlage für 200 Euro.
Außerdem ist Sehpferd äußerst gespannt darauf, wie die Hi-Fi-Selige Welt auf Datenträger reagieren wird, in die man nichts hineinmanipulieren kann oder die sich gar nicht erst bewegen: Mit großer Wahrscheinlichkeit wird bald eine Firma aus dem Böhmerwald oder sonst wo her auf die Idee kommen, einen „Absorber“ für elektronische Festspeicher anzubieten, da diese durch den Einfluss von Bassfrequenzen in unzulässige Schwingungen versetzt würden, wodurch die Hochtonwiedergabe „unnatürlich scharf“ würde.
Wie wir alle wissen, senden Geister nachts auf der Kurzwelle.
Ein paar wichtigtuerische, harmlose Idioten?
Wie liest sich dies: In der Physik haben wir gelernt, dass sich Aluminium nicht entmagnetisieren lässt, und selbst, falls die möglich wäre, würden dadurch die Aufzeichnungen einer CD um nichts verändert. Die Aufzeichnungen auf ihr haben mit Magnetismus nichts zu tun. Dennoch schreiben deutsche Hobbymagazine, allen voran „Stereo“, dass es sinnvoll ist, CDs zu entmagnetisieren – der Klang wäre gleich ein ganz anderer: „Viel räumlicher und weniger ‚digital’“, zum Beispiel.
Ein Tipp: Fragen sie nie (aber wirklich nie) einen so genannten „High-End“-Enthusiasten nach Beweisen. Er hört „es“ nämlich. Dass sich HiFi-Anlagen bei Vorführungen sehr leicht manipulieren lassen und Massensuggestion auch reine Töne erzeugt, schreckt kleinen der Redakteure solcher Gazetten, und seriöse Musikexperten gehen nicht auf Werbeveranstaltungen des örtlichen Handels – sie hören eine verstimmte zweite Geige auch auf einer Anlage für 200 Euro.
Außerdem ist Sehpferd äußerst gespannt darauf, wie die Hi-Fi-Selige Welt auf Datenträger reagieren wird, in die man nichts hineinmanipulieren kann oder die sich gar nicht erst bewegen: Mit großer Wahrscheinlichkeit wird bald eine Firma aus dem Böhmerwald oder sonst wo her auf die Idee kommen, einen „Absorber“ für elektronische Festspeicher anzubieten, da diese durch den Einfluss von Bassfrequenzen in unzulässige Schwingungen versetzt würden, wodurch die Hochtonwiedergabe „unnatürlich scharf“ würde.
Wie wir alle wissen, senden Geister nachts auf der Kurzwelle.
sehpferd - am Donnerstag, 11. Dezember 2003, 10:07 - Rubrik: zeit geschehen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Damen, die nicht genug Brüste zeigten oder nicht willig genug waren, wurden nach Hause geschickt, der Rest durfte so lange in einem zitronenfarbenen Harem verbleiben, bis sich der Prinz entschieden hatte, am Ende eine (möglicherweise auch mehrere der Damen) etwas tiefer gehend zu testen. Am Ende freilich wurde keine geheiratet – so ging die ungarische Version der US-Amerikanischen Sendevorlage „"The Bachelor"“ aus, die nach einem Bericht der „Budapester Zeitung“ vor allem gelangweilt hat.
Ungarische Feministinnen sind schon auf den Barrikaden: „Ein Sklavenmarkt und ein Bordell“ sei dies, sagten sie mit Hinblick auf die ungarischen Männer, die sich ohnehin gerne etwas mehr herausnehmen würden, als schicklich sei.
Freilich gibt es eine Revanche: Bei der nächsten Sendung sollen 25 Männer zur Verfügung stehen, die von einer Frau gründlich inspiziert werden, bevor geheiratet werden soll – oder eben auch nicht.
Ungarische Feministinnen sind schon auf den Barrikaden: „Ein Sklavenmarkt und ein Bordell“ sei dies, sagten sie mit Hinblick auf die ungarischen Männer, die sich ohnehin gerne etwas mehr herausnehmen würden, als schicklich sei.
Freilich gibt es eine Revanche: Bei der nächsten Sendung sollen 25 Männer zur Verfügung stehen, die von einer Frau gründlich inspiziert werden, bevor geheiratet werden soll – oder eben auch nicht.
sehpferd - am Mittwoch, 10. Dezember 2003, 12:33 - Rubrik: seltsame welt
Wer im Weihnachtsstress befürchten muss, in die Klapsmühle zu kommen, weil ihn die Gespielin antreibt, doch noch etwas schönes zu Weihnachten zu schenken, sein Chef aber noch ein Projekt abgeschlossen haben will, kann dem Konflikt entgehen, indem er sich in einen Erotikmarkt begibt. Meinen ein paar Schweizer Werbefritzen – herausgekommen ist ein Webespot, was sonst? Zu sehen ist er hier und Bildauszüge kann man hier sehen.
Es gibt aber einen einfacheren Wert: Diamantring schenken, ab 2000 Euro aufwärts. Komm immer an.
Es gibt aber einen einfacheren Wert: Diamantring schenken, ab 2000 Euro aufwärts. Komm immer an.
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