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Weihnachten – was ist es?

Was ist eigentlich Weihnachten? Nun, es ist nicht das Christfest, wie uns der Herr Pfarrer Jahr für Jahr erzählt, sondern bezeichnet die „Wihen Nachten“ (auch „Rauhnächte“ genannt), die „zwischen den Jahren“ liegen, wie man in Norddeutschland heute noch sagt: zwischen den Monaten nach Mondphasen und den Monaten des Kalenders.

Diese Zeiten waren von wilden Ritualen geprägt, die sich am besten daraus ableiten lassen, dass man der schrecklichen dunklen und trüben November- und Dezemberzeit überdrüssig war: Je nördlicher die Menschen hausten, um so mehr sehnten sie die länger werdenden Tage herbei. Das Haus wurde ausgeräuchert, und die Wesen der „anderen Welt", die man heute wohl als „Geister" bezeichnen würde, wurden willkommen geheißen: Man beschenkte sie symbolisch. Die Skandinavier, deren Länder in ihren nördlichen Teilen besonders lichtarm sind, adoptierten gar noch die „Lucia", die schon am 12. Dezember das Licht in die Welt bringt.

Von den 12 „Wihen Nachten" blieb nur Weihnachten, und zwar das bürgerliche Weihnachten mit dem Adventskranz, dem Tannenbaum und den Figuren „Weihnachtsmann" und „Christkind", wobei der Erstere in dem stark winterlich angepassten, nachempfundenen Mantel eines Bischofs als Imitat des „Heiligen Nikolaus daherkommt, während das Christkind eher in einem zu dünnen Nachthemd als Imitation eines Engels erscheint. Keines dieser Symbole hat ursächlich etwas mit der Geburt des Religionsstifters zu tun.

Was war aber mit jenem? Die so genannte „Weihnachtsgeschichte" wird nur im Lukasevangelium erzählt: Dort verkünden die „himmlischen Heerscharen" den „Hirten auf dem Felde" die Geburt Jesu: dies ist der eigentliche Kern der Geburtenlegende, wie sie heute in den Kirchen dargestellt und in vielen Weihnachtsliedern besungen wird, und ihr Symbol ist der Religionsstifter als Kleinkind in der Krippe, umgeben von den Eltern und den Hirten.

Das Ereignis fand freilich nicht „Mitten im kalten Winter" statt - die Jahreszeit ist in der Bibel nicht exakt definiert. Die Kirchenväter legten den Termin auf den Geburtstag des Sonnegottes Mithras, um seine Religion endgültig auszurotten, und die Missionare des Nordens fanden just zu diesem Zeitpunkt die Sonnenwendfeier vor und versuchten den Trick erneut: So kam es also dazu, dass „Christmas" am 25. Dezember gefeiert wird. Aber, wie ich schon sagte: Das Christentum hat mit Weihnachten nichts zu tun - ganz und gar nichts.

Nachdem das Christentum Weihnachten ziemlich präzis auf die Wintersonnenwende gelegt hatte, musste deren ursprüngliche Bedeutung gewandelt werden: Ab diesem Zeitpunkt feierte man das Fest nämlich nicht mehr in Erwartung des Lichts (also der helleren Tage), sondern widmete es um: Christus habe die Finsternis besiegt, hieß es nun, und deswegen zündete man die Lichter an: Nun ja, man Feierte die feste eben, wie sie fielen.

In der Vorweihnachtszeit gab es zunächst kein Licht: Zwar legte Papst Gregor der Große fest, dass es vier Sonntage in Erwartung des Weihnachtsfests geben sollte, doch Licht kam in die Sache erst vor 162 Jahren, als der evangelische Theologe Johann Wichern in der von ihm begründeten Besserungsanstalt das "Rauhe Haus" auf einem hölzernen Rad dreiundzwanzig Kerzen aufstellte - 4 große weiße für die Sonntage und neunzehn kleine rote für die Werktage bis Heiligabend. 1851 wurde er dann mit Tannegrün umkränzt, und über die "Hausväter" des "Rauhen Hauses" zog die Idee überall in Deutschland ein.

Der Brauch wurde von vielen evangelischen Familien übernommen, wobei aus Platzgründen nur die vier Hauptkerzen genutzt wurden. Später stellten auch katholische Familien einen Adventskranz auf, und ab 1935 wurde dieser dann auf Wunsch auch kirchlich geweiht.

Was eine Provinzposse ist, kann lernen, wer die Diskussion um einen Grundschulnamen im Lörracher Stadtteil Hauingen verfolgt hat: Dort darf sich nach langem Gerangel zwischen Ortsvorsteher und CDU einerseits und der Elternschaft andererseits die örtliche Grundschule nach der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren nennen.

Bis zuletzt war erbittert gekämpft werden, weilt Astrid Lindgren "keine Beziehung zu Hauingen" habe. Sicher ist: Kein Mensch außerhalb Lörrachs kennt Hauingen - mit oder ohne Astrid Lindgren - der Ort ist einfach zu unbedeutend.

Bei der Gelegenheit erinnert man sich an den von „aufrechten“ Männern geführten Kampf um eine Schule im nahen Steinen, die nach der Künstlerin Meret Oppenheim benannte werden sollte: Jene hatte einen Bezug zu Steinen, denn sie war dort einst zur Schule gegangen. Doch eine sinnliche Frau, noch dazu eine Künstlerin und obendrein eine Jüdin war den Steinenern suspekt: Die Schule wurde nicht nach Frau Oppenheim benannt. Chance verpasst? Kaum jemand sah es dort als Chance. Provinz bleibt eben Provinz, und wo es Stammtische gibt, gibt es auch Trottel. Die behaupten dann, es sei "schließlich keine Kunst gewesen", was Frau Oppenheim produziert habe.

Den Artikel der "Badischen Zeitung" dazu muss ich Ihnen leider vorenthalten, weil diese Zeitung zu einer Unsitte übergeangen ist: Nahezu jeder Artikel des in Freiburg erscheinenden Blattes ist mittlerweile nur noch für Abonnenten zugänglich. Schlechte Werbung für die Zeitung, und dazu ein Tiefschlag für den gesamten südbadischen Raum und seine Kultur, die nicht immer "Marke Provinz" ist.

Nicht nur Männer haben häufig ein Verhältnis zur Linken: Auch Frauen leisten sich ab und zu ein kleines feuchtes Abenteuer. Freilich muss Frau sich hüten: „Warum schmeckst du so nach Gummi?“ soll eine japanische Dame neulich von ihrem Freund gefragt worden sein, und eine andere macht sich Sorgen um die Dehnung: Ihr ständiger Freunde hätte eine kleinere Größe als ihr Liebhaber: Also lässt sie jeweils eine Woche verstreichen, dann würde er nicht merken, dass sie in anderen Dimensionen gelebt hat, schreibt die japanische Zeitschrift „Spa!“, die Sex-Geschichten am Band produziert. Die Sprache dort ist allerdings etwas plastischer als meine weichgespülte Übersetzung.

Gelesen in: mainichi.

English in short:

Will he notice the difference? A Japanse Girl is afraid her boyfriend might find out that she has a lover who is "bigger". She thinks that she might expand as well - so she keeps a week difference between the one and the other.

Fotos von halb nackten orientalischen Schönheiten befeuerten einst die Fantasie des Urgroßvaters: die erregend ausgezogenen Orientalinnen sollten vor allem die populären Haremsfantasien beflügeln.

Heute bewundern wir eher, wie die Bilder entstanden: Belichtungszeiten von mehreren Sekunden waren die Regel - und so lange eine „erotische" Stellung zu halten, war gar nicht einfach - wehe, die Brust wippte. Bewunderungswürdig vor allem die Kunst des Colorierens. Absolut sehenswerte Sammlung bei: dieser Webseite

belly dancer bauch tänzerin harem

Die badischen Winzerinnen, die sich für einen Kalender des Jahres 2004 ein wenig entkleideten, hatten Vorbilder: Österreichische Winzerinnen haben sich nämlich 2004 für den Fotografen Peter Oberleithner ausgezogen, der sie dann in Schwarz-Weiß abgelichtet hat. Die meisten Bilder wirken etwas angestaubt: Kein Wunder, denn ein „Spitzenfotograf", wie die Werbung verheißt, ist Herr Oberleithner nun wirklich nicht.

Immerhin gelang es ihm, die Österreicherinnen so darzustellen, dass der Kalender selbst im Pfarramt hängen könnte – so sittsam sind die Winzertöchter – ich habe hier mal die Dame dargestellt, die den September repräsentiert: In warmen Gegenden sollen die Trauben hier schon ihre volle Reife erreichen – wie unschwer zu sehen ist.

Aber so wahr ich Sehpferd heiße: Richtig froh wäre ich erst, wenn die württembergischen Weingärtnertöchter einmal alle Hüllen fallen lassen würden: Das käme nämlich einer Revolution gleich.


nackt wein österreich winzerinnen

(c) 2003 P.Oberleithner

Den Norddeutschen wünscht man einen fleißigen Weihnachtsmann, dem Süddeutschen ein gütiges Christkind: Der Unterschied besteht im Wesentlichen darin, dass ein Christkind ein spät pubertierendes Mädchen im Nachthemd ist, dem man Engelsflügel gab, während der Weihnachtsmann ein älterer männlicher Verwandter im Morgenmantel ist, den man mit Bart, Sack und Rute ausstattet.

Wo immer die beiden ihre Ursprünge haben: Volkes Tradition sichert ihre Existenz über den Tag hinaus, obwohl weltweit nur der Weihnachtsmann zählt: Der Ho-Ho-Hoht von Alaska bis Südafrika, und je nordischer die Tradition ist, umso raubauziger kommt er daher.

Doch was singen die Menschen zu Weihnachten (so schön, so laut, so falsch)? Richtig: von Engeln, vom Christkind, dessen Wiege im Schnee steht, weil es in Palästina ständig schneit, und von den Hirten, den Engeln und drei buntbetuchten Herren aus dem Morgenland.

Zwar werden die Eltern selten vergessen, doch bleibt bis heute die Frage, warum die irdischen Vorfahren des Zimmermanns Josef so eisern durchforscht werden, wenn das Kind gar nicht von ihm war – eines der ungeklärten Mysterien des Glaubens, dem die Christen huldigen.

Wie auch immer, irgendeiner der Weihnachtsliederschreiber ließ sich dann doch mal herab, das zu erwähnen, wozu der Mann denn nun geboren wurde: als Messias. Und dann singen die Leute (abermals so schön, so laut so falsch): Chris de Redda ist da. Mindest rettet sein Fest alljährlich den Umsatz des Handels.

Auszug ("Stille nacht, heilige Nacht")

"Christ, der Retter ist da, Christ, der Retter ist da!"

In der rumänischen Stadt Dabuleni ist Sex im Kirchturm ein gutes Geschäft – für die Polizei. Die weiß nämlich durchaus davon und gibt hunderte von Strafzetteln aus – gutes Geld für die Gemeindekasse.

Der örtliche Pfarrer, Cristian Teodorescu, sieht das natürlich anders: Vor allem nach den Wochenenden muss er erst mal durch die Kondome stapfen – und neulich hat ihm sogar ein böser Bube so ein unappetitliches Ding an die Glocke gehängt.

Nun, die Sache hat durchaus eine Moral: Die Jugendlichen suchen eine Kirche auf - das sollte der Herr Pfarrer doch positiv sehen. Dann benutzen sie Kondome - das ist geradezu löblich. Und außerdem füllen sie noch die schwache Gemeindekasse auf: ein gelungenes Werk der Nächstenliebe. Doch in einem stimmt Sehpferd mit dem Herrn Pfarrer überein: Reinlich sind die Jungs nicht, sonst würden sie auch noch die Kondome wieder aufräumen.

berichtet wurde das Ganze von ananova.

Ich kann manchmal etwas für mich behalten: Ein Geheimnis zum Beispiel. Aber dieses musste ich einfach los werden: In der englischen Ausgabe von GQ findet sich ein bebildeter Artikel über die jüngste Modenschau von Victorias Secret ... und das darf einfach kein Geheimnis bleiben.

victorias secret fashion show 2003
(c) Victorias Secret / GQ (UK)

Mancher Herr wirkt durch seinen Charme, ein anderer durch sein Geld und wieder ein anderer durch seine Männlichkeit. Doch wodurch wirkt ein nicht sonderlich gut aussehender alter Mann, der zu alledem noch pornografische Spielkarten benutzt?

Nun, dank fredbennett® wissen wir es nun. Es ist ... sein Schmuck.

werbung schmuck frauen

Foto: (c) 2003 by fredbennett

Irgendwann einmal ist Schluss: Die Hetzkampagne gewisser Kreise, die sich gegen Kinderlose und Ledige richtet, muss ein Ende haben. Möglicherweise hat dies die CDU in Deutschland inzwischen eingesehen und vielleicht auch die bayrische CSU. Andere jedoch nicht: der „Deutschen Arbeitskreis für Familienhilfe", der eigentlich Eltern-Kind-Fachkliniken betreibt, hat nach einem Pressebericht beim ifo-Institut ein Gutachten in Auftrag gegeben, das „beweist", wie „benachteiligt" die Familien in Deutschland sind - und da sich Zahlen immer gut machen, wird dann mal gleich die Zahl von 33 Milliarden Euro in den Raum gestellt, die den Eltern vorenthalten wurden.

Mit Polemik wird dabei nicht gespart. So wird von „Kinderstrafsteuern" und „systematischer Benachteiligung" gesprochen.

Es wäre an der Zeit, dass sich der Arbeitskreis, aber auch das Ifo-Institut selbst, einmal daran erinnern sollte, dass mit solchen Aufträgen, Gutachten und Berichten Hass in diesem Land geschürt wird. Doch das ist mittlerweile typisch für Deutschland: Es werden keine Lösungen gesucht, sondern Schuldige. Falls jemand demnächst auf die Idee kommen sollte, die Mehrwertsteuer zu erhöhen, ist dies bestimmt wieder eine „Kinderstrafsteuer", obwohl dies die einzige Methode ist, von der ungerechtfertigt hohen Lohnsteuer herunterzukommen.

Vielleicht werfen die Jammerer einmal ein Blick nach Südafrika und in andere Gegenden dieser Welt, wo Eltern Schulgeld zahlen müssen. Dort klag man ebenfalls - aber man engagiert sich auch. Statt zu schreien, zu wehklagen und nach immer mehr Geld zu rufen, sollten sich die Familien einmal darauf besinnen, dass sie auch einen Auftrag haben: Der heißt nicht, Kinder zu produzieren, sondern diese zu verantwortlichen Mitmenschen zu erziehen und ihnen eine brauchbare Basisbildung zu vermitteln. Darüber freilich werden keine „Gutachten“ erstellt – das will nämlich niemand hören.

Das sonntägliche Geblubber aus den Algen:

Goethe, Nittribit, Budapest, Mönchengladbach und irgendwie auch noch Hannover - da muss man erst mal seine Gedanken ordnen. Auf die Zugriffsstatistik zu schauen hat ohnehin keinen Sinn - aus völlig unerfindlichen Gründen interessiert sich das Web immer noch für eine gewisse Cora Schumacher, was ich immer schon völlig unverständlich fand, und auf Shannon Doherty und ihre Aktfotos im „Playboy", was ich schon eher verstehe. Insgesamt wollten jetzt fast 3000 Menschen wissen, was die Sportförderung so schön macht, wenn man mit nackten Maiden dafür wirbt und der Rest ist „TV6".

Jedenfalls beinahe. Auf Platz 21 steht ein österreichisches Thema: Die nackten Jungbäurinnen, über die sich immerhin 171 Menschen informieren wollten – hier werden die Interessenten auch finden, was sie suchen. Wer hingegen meinen Artikel „Blas mir einen“ (auf Platz 17) aufruft, wird kaum das finden, was er sucht ... es geht um Luftballons.

Anspruchsvolle Artikel werden kaum gelesen – aber das wissen wir ja ohnehin.

Wobei ich beim zweiten Thema für heute wäre: Irgendwie vermisse ich auf den Seiten der Edlen und Guten in diesem Zweitags-Netz Artikel, die über den Tag hinaus gehen und dennoch nicht einfach langweilig sind. Denn von 12 Artikeln, die ich selbst aufrufe, sind 11 entweder belanglos oder nur für eingeweihte Zweinetz-Bloggern zumutbar: Generell gilt (leider, leider) je mehr Kommentare, umso trivialer der Beitrag.

Mein drittes Thema? Oh, Weihnachten. Erotisches Weihnachten. Jeden Tag einen Artikel, 24 Tage lang. Ob ich es schaffe?

Fragt sich Sehpferd

Die Schweizer Bahnen haben gegenüber den Deutschen einen großen Vorteil: Es gibt „stille“ Abteile, in denen keinerlei Telefon klingelt, piept, pfeift oder gar diese schrecklichen Melodien absingt, die entfernt an große Kompositionen erinnern.

Doch in Deutschland hat der Bahneisende beständig Unterhaltung, und sind es nicht die Melodien, die an sein Ohr dringen, so sind es denn die Worte: Manchmal still und bedächtig vorgetragen, sodass man nicht in Versuchung kommt, hineinzuhören: Dann ist es wichtig. Oder laut und aufgeregt, in jedem Fall aber noch drei Sitzreihen entfernt deutlich vernehmbar: Dann ist es jemand, der glaubt, wichtig zu sein.

Ab und zu nur hört man eine Frauenstimme: Die tingelnde Sägerin, die stundenlang mit ihrer Freundin darüber spricht, wo sie im nächsten Quartal gebucht ist. Oder die Leise, die offenbar das Wochenende mit ihrem Freund plant und dabei drauf erpicht ist, das öffentliche Wort doch noch privat zu halten. Letztens war da noch die durchgestylte, etwas zu stark geschminkte Schönheit, die den Mund bewegen konnte, ohne sichtbar irgendwelche Gesichtsmuskeln zu beanspruchen. Sie redete, natürlich per „du", noch schnell mit der Besitzerin einer Edelboutique: Diese möge ihr doch die Korsage schicken "jene in Pink, du weißt schon, die ich letzte Woche bei dir probiert habe". Es fiel mir nicht schwer, sie mir in der Korsage vorzustellen, denn die Schilderung war noch etwas blumiger, als ich sie hier wiedergebe - und so laut, dass ich sie nicht überhören konnte.

Geschäftsfrauen habe ich selten telefonieren hören. Vermutlich meinen sie, dass ihre Gespräche nicht an die Öffentlichkeit gerichtet sind. Ich denke sie haben Recht.

Some English:

Mobil phones sing and twitter all day - and of course that happens in trains as well. If somebody is really important, he will speak in a moderate voice, but if someone thinks that he is important, he will scream so loud that everybody can hear how important he is. Ladies use their phones in a different way: they seem to keep their secrets, private or business. Of course there are a few exceptions: last time I heard a girl ordering some underwear - the corselette in pink I tried in your shop, you remember? Well, I could really imagine how she would look like in fancy underwear.

Christkind

Wer in Norddeutschland geboren ist, wird natürlich nie verstehen, was ein Christkind ist, außer das es alle Jahre wieder kommt. Genau genommen heißt es im Weihnachtslied zwar, dass das Christuskind kommt, aber das „us“ ist hier eigentlich fehl am Platze, denn das Christkind kommt natürlich ohne „us“, schon allein deswegen, weil es weiblich ist.

Die Erklärungsversuche, so sie denn nicht christlich motiviert sind, enden denn auch genau wie beim Weihnachtsmann: Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen oder von drauß' vom Walde komm ich her … die Legenden sind austauschbar, die Kostüme nicht: Das Christkind kommt weiblich, jung, hell und mild daher, der Weihnachtsmann männlich, alt, dunkel und bärbeißig.

Wie dem auch sei: Soeben lernte ich, dass es auch Job ist: Für jeweils zwei Jahre schreibt die Stadt Nürnberg die Stelle eines Christkindels aus, um für den gleichnamigen Markt zu werben - und weil es trotz Weihnachtsstimmung auch für ein Christkind manchmal rau zugehen kann, sollte sie mindestens sechzehn, wegen der Glaubwürdigkeit jedoch höchstens 19 Jahre alt sein, und vor allem soll es natürlich „aus dem Volke" kommen - was immer „das Volk" gerade ist.

noch 2 Tage bis zu Sehpferds erotischem Adventsbegleiter ...

English in short:

Do you think a “Christkind” is a German word for Christ in his childhood? No, it is not. Like Father Christmas, who visits the children of the world every year, the “Christkind” comes down to earth on Christmas Eve: female, about 12 to 16 years, and usually dressed in a white night gown. In Nuremberg she is employed for two years: but in this case, she must be between 16 and 19 years of age - and a genuine Bavarian Girl.

Mira sucht nach Dingdong

Mira sucht nach Dingdong, aber offenbar will sie nicht, dass irgendein ein Ding an ihr einfach Dong macht, sondern legt Wert auf Gepflegtheit, was sich unter anderem darin äußert, dass sie handgebrühten Kaffee trinkt und italienisch essen geht. „Ich bin sehr gerne in der Natur habe“, schreibt sie. Tja Mira, dann wird es wohl nichts mit dem Dong: Ich liebe nämlich sehr richtig Schreiben habe – und Frauen, die sich gleich in den Schritt gucken lassen, haben nun mal keinen guten Geschmack – daran ändert auch die gute Handarbeit nichts – wahrscheinlich hätte es sich ohnehin um Pulverkaffee gehandelt.

Belinda will einen Schneemann mit mir bauen

Wahrscheinlich weiß Belinda nicht so genau, wie alt ich bin, sonst wüsste sie, dass ich nie Schneemänner baue, vor allem dann nicht, wenn kein Schnee liegt. Sie wohnt gerade in einer WG, und rennt sich „die Hacken ab" für eine eigene Wohnung. Immerhin will Belinda, dass ich sie oder sonst eine Katze nicht im Sack kaufe und bittet mich auf ihre Webseite ... ach wie schön, dass alle Frauen im Web jung, blond und blauäugig sind. Allerdings hat Belinda das Röckchen nicht gleich hochgezogen, wie es Mira tat.

Bevor ich es vergesse: Schönen Gruß an die unbekannte Märchentante, die mir immer diese Briefe schickt – was wäre der Tag ohne dich ...

mira belinda blond blauäugig pausbäckig

links "Mira" - rechts "Belinda" (c) nicht aufzufinden

Es gibt mittlerweile einige Seiten im Web, auf denen sich ganz gewöhnliche Zahnarzthelferin, Ingenieurinnen und Hausfrauen von ihren schönsten Seiten, aber spärlich bekleidet präsentieren, doch gab es wohl noch keine, auf der Frauen ihre schönsten Stellen dann zeigen, wenn sie auch noch wild tätowiert sind.

Das hat die Webseite von „Inkygirl“ nun geschafft – das Wortspiel mit „Kinky“ dürfte durchaus beabsichtigt sein.

Hier wird es tintig: Inkygirls

mädchen mit tätowierungen  nackt halbnackt

Manche Männer können es gar nicht scharf genug haben – nein, ich meine weder die Brüste der Geliebten noch die Suppe, die sie den Männern einbrockt, sondern ihre Fingernägel, vor allem dann, wenn sie diese tief in den Rücken ihres Liebhabers eingräbt. Das unten stehende Bild soll beim Genießer schon dann Schauer erzeugen, wenn er es nur aus den Augenwinkeln ansieht – für den Rest der Männer ist es einfach eine halb nackte Schönheit mit einem Luftballon.

Gesehen bei: fetishnails.com, die auch das Copyright (c) 2003 auf das unten stehende Bild haben.

scharfe krallen nägel  haut

Wer immer noch nicht weiß, was er seiner jungen, schönen, begehrenswerten und möglicherweise an erotischen Dessous interessierten Freundin schenken könnte, wird vermutlich bei Blissbox fündig.

Dort gibt es den „Lucy Swarovski crystal tanga" - nicht gerade billig mit fast 100 Euro, aber wer denkt schon an Geld, wenn es darum geht, ein einmaliges Geschenk zu machen.

erotischer tanga glitzersteine
(c) unknown

Was haben Artistinnen, Turnerinnen, Stripperinnen und Go-go-Girls gemeinsam? Nun, sie verwenden Stangen, um ihre Kunst zu präsentieren. Doch wozu, um alles in der Welt, bestellt eine Dame solch eine Stange, wenn sie keinen Gymnastikraum hat?

Scharfsinnige Leser erraten es sofort: Was der Ehemann zu Hause bekommt, muss er sich nicht in einer Rotlicht-Bar holen – das wäre eine Erklärung. Eine andre wäre wohl, dass man sich auch einige zahlende Herren in die Wohnung einladen könnte, um sozusagen eine Party für Voyeure in kleinem Kreis zu veranstalten: Wie auch immer, wenn Vermieter, Schornsteinfeger oder Schwiegermutter kommen, soll die Stange wieder verschwinden.

Kein Problem für Randy Blacker. Der hat nämlich eine Marktlücke erkannt und verkauft die Stangen, von denen er behauptet, sie seien in Nullkommanichts aufzustellen. Begonnen hat er damit im Juni 2002 und dank Flüster- und Schleichwerbung verkauft er nun schon 35 bis 40 Stück die Woche, jedes Stück zu 250 bis 350 USD - man darf vermuten, dass davon noch eine Kleinigkeit in Mister Blackers Kasse bleibt.

Also zur Wunschliste hinzufügen: 1 Stück Stripper Pole, dazu noch einige Dessous, die sich leicht entfernen lassen (vorher üben, bitte) und eine rot eingefärbte Glühbirne.

stripper pole stange Gogo-Girl

(c) 2003 by stripper pole

Bekanntlich zahlen Unternehmer nur das an Steuern, was sich partout nicht mehr am Finanzamt vorbeimogeln lässt. Das ist bei Huren nicht anders, und wenn sie schon Steuern zahlen, dann dürfen wir getrost annehmen, dass ein paar Tausender immer durch die Bettritzen fallen. Wie wir inzwischen auch gehört haben, kennen sich die Huren in der Unternehmerregel Nummer eins bestens aus: Das Geschäft geht nie gut, wenn es gut geht, sondern es ist immer so schlecht, dass man es genauso gut aufgeben könnte. Berücksichtigt man all dies, dann sind Beträge zwischen 4000 und 5000 Euro im Monat immerhin noch ganz sehenswert. So viel jedenfalls behauptet der SPIEGEL anhand eines Beispiels aus Berlin, verdient dort eine „Slavia". Dieselbe Zeitschrift will auch wissen, dass die Finanzbeamten „jede berufsbedingte Aufwendung abnicken" würden - zum Beispiel auch mal eine exklusive Peitsche für 500 Euro.

Derweil überlegt der Staat, wie er den Damen sinnvoll in die Tasche greifen kann: In Stuttgart und Düsseldorf, so hörte man, wird etwa 15 bis 25 Euro pro Tag und Arbeitsstätte abgeführt – zahlen muss der Bordellbetreiber.

Die vielen Damen freilich, die tagsüber anderen Tätigkeiten nachgehen und nur einzelne Abende und Wochenenden der Liebesgunst frönen, wird der Fiskus wohl nie erreichen.

Nun haben wir den Salat: Dank der Volksverdummung, die das ZDF „Kultur“ nennt, ist einer der Männer zum „größten Deutschen“ geworden, die es am wenigsten verdient haben: Konrad Adenauer.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Kein Politiker hätte es verdient: auch Willy Brandt, Helmut Kohl oder Helmut Schmidt nicht: Sie sind, im Angesicht der deutschen Kultur, wahrhaftig belanglose Gestalten.

Doch Adenauer war niemals ein „Deutscher“. Er war ein rheinischer Katholik. Ein Deutscher muss das ganze Land repräsentieren, die Landessprache fehlerfrei sprechen und den geistigen Strömungen aller Landesteile gegenüber offen sein. Das alles konnte Adenauer nicht: Die deutsche Sprache beherrschte er überhaupt nur mit Mühe und seine Kulturschranken begangen schon kurz hinter seiner Haustür.

Dankbar können ihm vor allem die Kirchen sein: Er hat sie in den Sattel gehoben, und seither bestimmen sie heimlich überall mit: So wurde der liberale Staat ein für alle Mal ausgehebelt - noch heute werden zu allen Fragen von Ehe und Familie in aller erster Linie die Kirchen gehört: eigentlich eine Unerträglichkeit in einem demokratischen Staat.

Dass die alten Nazis bei Adenauer wieder Morgenluft schnupperten, steht inzwischen sogar im Geschichtsbuch, doch dass der „alte Häuptling der Indianer“ vor allem die Jugend und deshalb so gut wie jede Erneuerung hasste, ist weniger bekannt.

In einem Deutschland, wie es sich Adenneuer vorstellte, würde heute kein Mensch mehr leben wollen: Ein miefiger, altbackener Staat, deren Bürger von mürrische Verwaltern an allem gehindert wurden, was Freude macht, mit unterdrückten, dahinvegetierenden Hausfrauen und einer freudlosen jungen Generation.

Adenauer ein großer Deutscher? Höchstens für alle, die schnell vergessen.

Nun wissen wir endlich, wie grausam die Geschichte der Heiden ist und wer die „Würde der Frau" ins Spiel gebracht hat: ein religiöser Neuerer aus Palästina, der als „Jesus von Nazareth" in die Geschichte einging. Fragt sich freilich, welche Perspektiven.

Viellicht sollten wir uns nun erinnern, dass einige Zeit nach dem Tod des Nazareners im fernen Rom eine Religionsgemeinschaft gegründet wurde, die seinen Namen trägt: Ihr ursprünglicher Teil ist besser als „katholische Kirche" bekannt - doch gerade in ihr ist es nach dem Kenntnisstand des Chronisten einer Frau nicht erlaubt, Priesterin zu werden: Offenbar hat da die Würde noch nicht ganz ausgereicht.

Erstaunt erfahren wir nun auch, dass der bereits zuvor erwähnte Rabbi, Wanderprediger und Religionserneurer ein „Zölibat“ eingerichtet habe. Da die Überlieferung über dergleichen nichts aussagt, wird einfach behauptet, man habe die Sache nun mal im Jahre 310 beschlossen und basta. Auch eine Methode, mit einem Religionsstifter umzugehen.

Was uns das alles sagen will? Dass Keuschheit eine „natürliche Tugend“ ist., für die man „beten und kämpfen“ solle. – meint ein Grazer Psychiater Namens Raphael Bonelli. Nun ja, der muss es schließlich wissen.

Falls der geneigte Leser all diese Zusammenhänge nicht versteht: Sehpferd hat sie auch nicht verstanden: Ob es am kath.net lag oder an dem unausgegorenen Vortrag wird wohl ein Geheimnis bleiben. Allerdings kann sich Sehpferd dunkel erinnern, dass er diesen Vortrag (nur ohne Zölibat) und aus anderem Munde, aber durchaus mit ähnlichem Tenor, schon einmal gehört hat: Muss ungefähr Anno 1962 gewesen sein, in einer bremischen Kirchengemeinde. Ob der Titel damals schon „Der Zeitgeist und die Geschlechtlichkeit'" hieß? Möglich wäre es.

Mal schnell mitdenken, bitte: Also erotische Fantasien sind ein Zeichen von Einfallsreichtum, kreativem Potenzial sowie sexueller Kraft - so etwas hätte Sehpferd von manchem erwartet - aber nicht vom MDR.

Also ist es so: was für der Artisten seine Requisiten sind, ist für den Sexpartner seine Fantasie. Damit vollbringt er dann „das Kunststück", während er ohne solche nichts zustande bringt.

Sehr interessant zu lesen – es muss ich bei den Artisten um Illusionisten handeln: Zauberern, die immer mit diesen großen Kisten kommen, wo dann die Miezen drin sind oder auch nicht. Oder ob der MDR die Sache mit der zersägten Jungfrau meint? Die hat doch noch Opas erotische Fantasien angeregt, weil sie einen nackten Knöchel zeigen durfte.

Immerhin -eines glaubt Sehpferd der Mitteilung des MDR entnommen zu haben: Wenn zwei sich miteinander vergnügen, gibt es manchmal vier Teilnehmer: sie mit ihm, sie mit ihrem Fantasielover und er mit seiner Fantasiegeliebten. Freilich: Jeder Engländer würde unschwer beweisen können, dass es bei jeder Puppe noch eine Puppe in der Puppe gibt - und dann wären wir schon bei „Self and Others".

Eigentlich ist das Thema viel zu ernst, um leicht genommen zu werden. Die Akteure sind eine junge Frau und ein Zahnarzt. Soviel wissen wir: Der 46-jährige Zahnarzt wurde, auch in der Berufung verurteilt, weil er während einer normalen Aktfotositzung durch eine chemische Substanz eine junge Frau willenlos gemacht haben soll, um dann pornografische Aufnahmen von ihr zu machen.

Zuerst fragt sich natürlich, wieso ein Mensch, der so etwas tut, auch noch in die Berufung geht: Mit 18 Monaten auf Bewährung dürfte der feine „Herr" noch außerordentlich gut bedient worden sein - doch die Verteidiger wollen nun sogar Revision einlegen. Zimperlich scheinen diese Verteidiger nicht zu sein: Wie berichtet wurde, griff einer von ihnen im Anschluss an den Prozess sogar noch einen Reporter an.

Der vorsitzende Richter drückte es lapidar aus: "Sie muss das Gefühl haben, zum Sexualobjekt degradiert worden zu sein." Vermutlich richtig. Dafür soll es eine Entschädigung geben: 3000 Euro. Schlecht, weil Geld das erlittene Unrecht nicht wieder gut macht, gut, weil es wenigstens etwas ist – freilich viel zu wenig. Es ist an der Zeit, dass sexuelle Übergriffe solcher Art höher entschädigt werden, so hoch nämlich, dass sich die so genanten „Herren“, die so etwas planen, schon von der Höhe der zu erwartenden Entschädigung abgeschreckt werden.

Weiter nachgedacht: Was steckt dahinter? Eine Männerdenke, die wir schon auf den Müll der Geschichte werfen wollten: Eine Frau, die sich vor einer Kamera auszieht, macht auch alles andere, was man von ihr will. Wer so denkt, muss zwangsläufig damit rechnen, an die Öffentlichkeit gezerrt zu werden und dies völlig zu Recht. Eigentlich kann sich der feine Herr noch freuen, in der Bundesrepublik Deutschland verurteilt worden zu sein, wo man den vollen Namen in der Presse nicht nennt. Mit Namen und Adresse, wie in manchen anderen Ländern üblich, wäre er wohl nicht noch einmal vor den Kadi gezogen.

Freilich sagte der Bericht über das Urteil eines nicht aus: Wie lernten sich beide kennen und warum ließ sich die junge Frau ausgerechnet von einem Zahnarzt fotografieren? In jeder deutschen Kleinstadt gibt es einen Fotografen und Aktfotografie gehört zur Ausbildung. Wer sich geniert, kann in die nächstgrößere Stadt gehen - und sich vor allem auch von einer Frau fotografieren lassen.

So bleibt dem Chronisten nur, einen Rat zu geben: Auf Eselsmärkten kauft man keine Kamele und Fotografen findet man nicht in Zahnarztpraxen. Heute, in der großen, weiten Welt des Internet, wo jeder Kamerabesitzer sich gleich zum Lichtbildkünstler erhebt, ist drei Mal Vorsicht geboten: Erstens, weil man oft schlechte Qualitäten bekommt, zweitens, weil diese Leute selten über die notwendigen Ressourcen verfügen und weil man sich drittens nicht in Gefahr begeben sollte, statt eines Aktfotos eine sexuelle Erniedrigung einzuheimsen.

Meine Quelle: Abendblatt.


Eine Anmerkung: Sehpferd schreibt normalerweise aus grundsätzlichen Erwägungen nicht über Sexualdelikte, es sei denn, dass sie eine generelle Bedeutung für Erotik und Sexualität haben. Dies ist nach meiner Meinung hier gegeben

Wenn man Seligmann heißt, muss man ja wissen, was selig macht - so dachte sich wahrscheinlich die katholische Agentur „kath.net", als sie über des Menschen Glück schrieb. Selbiger Martin Seligmann hat nämlich die englische „SUN“ damit voll geplappert, dass die Befriedigung unserer körperlichen Bedürfnisse auf der „Treppe zum Glück" erst die unterste Stufe darstellt.

Liest man die Agenturmeldung, so muss man zu dem Schluss kommen, dass Herr Seligmann dies just herausgefunden hat („fanden Psychologen heraus“). Eigentlich sollte jedoch sowohl die Agentur wie auch Herr Seligmann wissen, dass diese Theorie bereits von Abraham Maslow („Maslow’s Hierarchy of Needs“) 1954 gefunden wurde.


Derweil wünscht Sehpferd dem „Kath.net “, dass es neue Quellen findet –oder sollte man demnächst hier Zitate aus „Bild“ vorfinden?

Der Zweck heiligte offenbar wieder mal die katholischen Mittel: Für die Überschrift „Sex ist die unterste Stufe zum Glück“ greift man schon mal in die unteren Schubladen der Pressearbeit.

Wer eine Ungarin sucht, wird wohl kaum auf dem Budapester Flughafen fündig, schon gar nicht bei der Abreise – doch es könnte natürlich daran liegen, dass man bei der falschen Telefongesellschaft ist – das nächste Mal bitte richtig wählen – dann klappt es auch mit der Anmache.

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text und bild (c) 2003 by Sehpferd Press

In Budapest reicht ein Weihnachtsmannmützchen, um den Männern zu sagen, was angesagt ist: Kauft eurer Freundin etwas Schickes: Muss man Ungarinnen nicht zwei Mal sagen - sie lieben es, die Brüste so schön zu verpacken, wie es ihnen möglich ist und sie dabei so weit zu heben, dass sie immer gut im männlichen Blickfeld liegen.

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text und bild (c) 2003 by Sehpferd Press

Wer durch Hannover geht, findet bei Nacht dieses Plakat an den Wartehallen der städtischen Verkehrsbetriebe: Die Botschaft allerdings ist zwiespältig: Entweder zu H&M und etwas für die Damen seines Herzens kaufen oder aber eine Dame fürs Herz (nun ja, vielleicht nicht nur fürs Herz) suchen.

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text und bild (c) 2003 sehpferd press

Die meisten Hotels werben mit Fotos von Strahlefamilien mit Papi, Mami und Töchterchen für die verwaisten Wochenenden. Nichts so das Dorint Hotel - da guckt Mama ziemlich erotisch in die Linse und irgendwie wirkt auch die Situation - nun ja, etwas merkwürdig.

Sicher kommt Frau auch ohne Männer aus, und statt der Tochter kann man ja auch die Freundin auf ein lauschiges Hotel-Wochenende zu zweit einladen: Schließlich geht aus der Werbung ja nicht eindeutig hervor, ob hier Mutter und Tochter gemeint sind. Oder habe ich schon wieder etwas missverstanden?

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(c) für das Original-Foto: Dorint Hotel

Manche Menschen lügen, dass sich die Balken biegen. Aber das gleich eine ganze Mehrzweckhalle einstürzt, wenn ein Schweizer Nationalrat ein „primitives Sex-Gedicht“ aufsagt, ist neu: Die Halle ist ja nun auch nicht sogleich eingestürzt, sondern hat etwas Zeit dazu gebraucht.

Wer das ganze Puzzle zusammensetzen will, muss wohl Schweizer sein und den richtigen Blick haben.

Ingrid Mack ist eine ungewöhnliche Frau: Sie handelt mit Erotika, verkauft sie besonders gerne an Frauen, spricht darüber und hat zudem eine Neuigkeit für uns alle: „Ein Kochlöffel und ein Vibrator (gehören) in jeden guten Haushalt", sagte sie den Österreichischen „Nachrichten".

Nun, ich bin keine Österreicher und weiß nicht, was die Damen dort mit Kochlöffeln tun. Hätte man den Rat einer Engländerin gegeben, hätte sie wahrscheinlich gefragt: „Und wofür ist der Kochlöffel?"

Von Jungfrauenschwüren haben wir ja bereits häufiger gehört: Dabei handelt es sich um eine pseudoreligiös motivierte Aktion der Baptistenkirche, die in einem gewissen George W. Bush ihren größten Fan gefunden hat. Wie bekannt, hält man sich hier ein Türchen offen: Einmal gebrochen kann der Schwur wiederholt werden - theoretisch beliebig oft.

Einen anderen Weg geht "Technical Virgin": Vordertür fest verschließen, Hintertür offen lassen und damit „technisch" Jungfrau bleiben. Freilich, so sagt die Organisation, wäre es günstiger, gleichgeschlechtliche Beziehungen aufzunehmen, denn von ihnen würde man niemals schwanger.

Recht haben die Leute. Aber man kann süchtig danach werden. Also doch lieber anal? Vielleicht wird man davon auch süchtig?

Selbstverständlich ist die Sache nicht ernst gemeint, sondern eine Parodie auf die gängigen Kampagnen: Analverkehr ist weitaus gefährlicher als die Sexvarianten, die junge Leute üblicherweise praktizieren.

 

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