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Ich weiß nicht, was soll es bedeuten – aber bislang habe ich die Tipps für Besserverlieber immer in der „Cosmopolitan“ vermutet und nicht im Frauenportal. Aber wir leben schließlich in einer Welt, in der alles im Fluss ist, und so rät man der Dame von Welt, doch bitte das Handy beim Sex auszuschalten.

Ich hätte noch ein paar Empfehlungen:

Während er sie begattet, sollten sie nicht

- Zeitung lesen
- Fernsehen
- Eine ganze Flasche Wodka trinken
- Zigaretten rauchen
- Opernarien singen

Hingegen macht es nichts, wenn sie ihre High Heels oder Stiefel anbehalten – aber das stand natürlich alles nicht in der Pressemitteilung des Frauenportals, sondern, dass er seine Socken gefälligst ausziehen soll – da frage ich mich doch: Auch die Hosen? Vermutlich auch die, wenngleich man sich ja mal etwas Abwechslung gönnen sollte, denn „ihn immer auf die gleiche, vorhersehbare Art und Weise“ anzumachen, tötet seine Lust eben auch.

Wie war das noch mit dem Murmeltier? Es grüßt ewig – vor allem wenn „Ort und Zeit immer gleich sind“.

Vergaß ich etwas? Ja, die Ankündigung: „Endlich ist sie da; die Website, speziell für die Frau unseres Jahrhunderts.“

Die Wissenschaft hat festgestellt, festgestellt, festgestellt – Folge 2734: Kaffeetrinker sind bessere Liebhaber. Aber Achtung! Auch die Folgen allzu unvorsichtigen Geschlechtsverkehrs mit Kaffeetrinkern sollten beachtet werden: So haben Wissenschaftler in Folge 2735 festgestellt, „dass die Spermien von Gewohnheitskaffeetrinkern deutlich beweglicher sind als die von Koffein-Abstinenzlern“.

Wie war das? „Kommst du noch mit auf einen Kaffee“? Nachtigall, ich hör dir trapsen.

Wissen Sie, was ich wirklich mag? Fröhliche Könner und Könnerinnen, die etwas von ihrem Beruf verstehen und nicht müde werden, dies auch zu beweisen. Warum ich das sage?

Weil ich einmal ein Loblied auf jene Arzthelferinnen singen möchte, die ihren Arzt so weit kennen, dass der vereinbarte Termin auch gehalten wird und die sich entschuldigen, wenn es einmal nicht klappt und einen dann in ein freundliches Wartezimmer oder auch ins Behandlungszimmer begleiten und sich erkundigen, wie es einem heute geht. Fragt sich nur, warum das nicht alle so machen.

Ach, sie kennen eher das Gegenteil? Ich leider auch. Aber heute habe ich es so erlebt, wie es sein sollte.

Endlich werden Blogger mal nicht belobhudelt, sondern ins rechte Licht gerückt. Und leider stimmt auch der Kommentar dazu, auf den ich hier gestoßen bin.

„Die Blogosphäre sollte sich damit abfinden, dass sie bei sich selbst existiert ... wir Blogger existieren in einer Parallelwelt ... kommt runter von eurem Pferd und akzeptiert die Realität."

Allerdings frage ich mich, ob wir nicht wesentlich wirksamer sein könnten, wenn wir uns endlich einmal zu Themenkreisen (ich wage gar nicht, hier zu sagen: für ein Zielpublikum) vereinigen könnten. Aber mit anderen Bloggern gemeinsame Sache machen?

Ich habe gerade neulich mit einer Bloggerin darüber korrespondiert: Aussichtslos, sagt sie - und sie musse es wissen, denn sie hat es versucht. Was nicht heißt, dass ich es aufgebe: Unter all den Bloggern da draußen müsste sich ja eventuell der eine oder andere verlässliche Mensch mit Verstand und Weitblick finden lassen.

Ein britischer Kolumnist will festgestellt haben, dass die Deutschen ein deutliches Zeichen gegen den „Neoliberalismus“ gesetzt haben. Na schön. Nichts dagegen, wenn jemand die kommunistische französische Presse liest und dort abschreibt.

Freilich wären ein paar politische Kenntnisse des Briten über Deutschland nicht schädlich gewesen. „It is an extraordinary achievement and means that for the first time since the second world war the Social Democrats are faced with a rival party to their left”.

Also gut – es gab keine KPD, keine DKP und keine DFU, von den anderen Parteien einmal abgesehen, die sich “links” nannten, und die Grünen der vergangenen Jahre gab es auch nicht, die sich gerne extremsozialistisch darstellte – bis sie erkannte, dass ihre Wähler deutlich älter und mindestens zum Teil weiser wurden.

Aber davon will ich gar nicht sprechen, sondern von den so genannten Wahlanalytiker, die immer das als Fazit der Wahl annehmen, was ihnen ihre Ideologie schon vorher zu glauben befohlen hat: Dass nämlich die dicken Schlagworte wie „Globalisierung“ und „Neoliberal“ die Wahl bestimmt hätten. Klar, dass dies die extremen Kämpfer auf der Seite der Wirtschaft, der Gewerkschaften und der Linksphantasten in den Blogs behaupten – aber ist es real?

Wer wissen will, warum die Wahl so ausgegangen ist, fragt besser die junge Frau, die im nächsten Jahr gemeinsam mit ihrem Partner ein Heim bauen will: Sie hat errechnet, was sie eine Mehrwertsteuererhöhung von 2 Prozent kosten würde. Andere haben gar nicht erst gerechnet, sonder das Kreuz in dem Bewusstsein nicht bei der CDU gemacht, dass ihnen jede Steuererhöhung schaden würde. Für andere Parteien gilt dies in ähnlicher Weise: Besonders gut verdienende Angestellte, Vermieter und Kleingewerbetreibende fanden ihre faulen Eier im Nest von Rot und Grün, während die FDP wegen des unklaren sozialen Konzepts angezweifelt wurde.

Was sagt die Putzfrau? Sie bringt es auf den Punkt, wie es nur einfache Leute können: bei jeder Partei, so sagt sie, sei irgend etwas gut und irgend etwas schlecht – deswegen hätten sich die Leute nicht klar entschieden. Sie wollten eben ein bisschen von allem. Wie im Supermarkt.

Klar ist diese Sicht nicht besonders fundiert. Aber dies kann ich ihnen allen versprechen: „Globalisierung“ sagt den Leuten nichts, nicht einmal, dass sie dadurch ihre T-Shirts billiger kaufen können, und „Neoliberalismus“ halten sie für ein Kulturphänomen – und die Linkspartei? „Ach, die wo der Lafontaine jetzt ist“. Soweit zur Wahl „gegen dem Neoliberalismus“ - und soweit das Lesen im Kaffesatz - nur, dass ich noch ein bisschen dort herumhöre, wo tatssächliche Leute tasächlichen Kaffe trinken.

Fast wortgleich veröffentlicht auf meiner anderen Seite.

Der Abgesang der Wahlblogs ging sehr friedlich vonstatten – sozusagen friedhofsfriedlich, denn in den Blogs ist es nicht anders als bei den Wahlplakaten: Ein paar bleiben immer hängen. Der Rest hat die Nase voll.

Kein Wunder. Das einzig Positive, was ich von Wahlblogs zu berichten weiß, ist die Konzentration vieler Meinungen an wenigen Plätzen im Web. Ich konnte nicht umhin, mir anzusehen wie Leute die Weblogs vollschmierten, deren Leserbriefe jeder Redakteur mit Recht in den Papierkorb geworfen hätte.

Manche der Kommentatoren, die dort schrieben, erinnerten mich leibhaftig an die verwirrten Menschen, die auf Märkten und in Einkaufspassagen lauthals Parolen vor sich hinblubbern. Offenbar hatten geschickte Wahlkampfmanager auch ein paar U-Boote ausgeschickt, die Blogs mal ein bisschen aufmischen sollten – ich selbst habe einen WASG-Mann gefunden, der solches tat. Da Blogger offenbar verschwörungstheorieempfänglich sind, wurde ich selbst des U-Boot-Daseins verdächtigt: so ziemlich das Dümmste, was man mir unterstellen kann.

Blogger – echt öffentlich, echt geil. „echte veröffentlichte Meinung von Privat Personen“, schrieb mir ein Kommentator. Na und? Was soll ich mit diesen „echten“ Meinungen? Ist der Kommentator meiner Zeitung nicht wesentlich kompetenter als die Leute, die kommentierend über Blogs herfallen? Selbst mein ehemaliger Friseur Franz war da kompetenter: Er konnte zuhören. Blogger können es oft nicht.

Was bleibt? Ein paar gute Artikel, ein paar gute Kommentare, hier und da ein Seelenverwandter. Und die Erkenntnis, dass man mit viel Lebenserfahrung und guten Presserzeugnissen weiter kommt als damit, stundenlang Blogs zu lesen. „Echt veröffentlichte Meinung von Privatpersonen – geil was?“ reicht mir eben nicht.

Bei Lyssa lese ich heute mit Erstaunen Weisheiten über Männer – von Sophie, der Haushälterin ihrer Mutter. Ich wusste natürlich schon immer, dass nur die Putzfrau und der Hausmeister wissen, was sich im Leben tatsächlich abspielt, und so gebe ich dann hier wieder: „Und wenn du 30, dann anderre Frau immärr jünger. Und blondiger. So gett Leben. Reden nix hilft. Hilft nur wegwerrfen alte Mann und suchen anderre Mann. Gleich wegwerrfen, nix ärrgern. ...Neues Mann kein Problem. Mann ist wie Sand von Meer. Viel da. Einfach aufheben.“

Bei dieser Gelegenheit viel mir auf, dass Miss Understood gerade einen 11-Punkte-Entscheidungsplan für Frauen vorgelegt hat, nachdem sie Männer beurteilt. Sie schreibt unter anderem „er muss für sich selbst sorgen können … (und) muss absolut selbstständig handeln und denken können“.

Wie ich schon sagte, kann ich eine Linie zwischen zwei Punkten ziehen, wo andere nicht einmal Punkte sehen, und so sage ich mal dies: Der Mann, der absolut selbstständig denken und handeln kann, wird auch wissen, wann und wofür er eine Frau braucht (beispielsweise zum Naschen) und wofür nicht (beispielsweise, um sie zu heiraten) – das ist dann sozusagen die umgekehrte Haushälterinnen-Philosophie.

Wobei mir angesichts eines neuen Blog-Magazins noch etwas anderes einfiel: Welches Mindesthaltbarkeitsdatum haben Männer derzeit eigentlich?

Die Politiker im fernen Berlin mögen sich noch eine Weile darüber zanken, wer mit dem in den Sandkasten gehen darf und wer nicht – ich für meinen Teil habe die Wahl, das Wahlbloggen und damit letztendlich auch meine Blogvielfalt zu den Akten gelegt. Das Nachkarteln, das jetzt überall stattfindet, möchte ich nicht mitmachen: Ich bin nicht derjenige, der ständig zurückschaut. Für mich muss der Blick nun wieder nach vorne gehen: Zukunft ist angesagt.

Mein Ziel ist eindeutig: Möglichst viele meiner Fähigkeiten an die Allgemeinheit zu verschenken, und dafür eine Kleinigkeit zurück zu bekommen. Ich habe es schon einmal kundgetan, aber ich wiederhole es nochmals: Ich ziehe Ihnen schreibend die Verbindungslinie zwischen zwei Punkten, wo andere nicht einmal die Punkte selbst erkennen. Wem das nützt? Ihnen natürlich, denn einer dieser beiden Punkte kann Ihre Idee sein.

Im Moment kann ich Ihnen, wer immer sie sind, ein Zeitfenster für Aktivitäten öffnen: von Oktober bis Mitte Dezember und dann nochmals vom Januar bis zum Mai 2006. Ab Juni schließt sich das Fenster zunächst wieder – aber schon ab September 2006 wird es sich wieder öffnen.

Womit ich mich wirklich beschäftige? Vor allem damit: Man sagt, die Blogger in Deutschland zahnten noch, doch ich habe meine Zweifel, ob sie wirklich einmal einen festen Biss bekommen. Sehen sie, ich, bin nicht gerne bei den Verlierern, das färbt mit der Zeit ab. Doch wo sind die Gewinner? Sind es zwei oder drei? Zwanzig oder dreißig? Zweihundert oder dreihundert? Ich bin sicher: Es sind unter tausend.

Aber es muss doch außer dem BILD-Blog, das auch langsam in die Jahre kommt, noch andere Menschen geben, die tatsächlich etwas zu sagen haben. Ist es Lyssa? Oder das Fräulein Modeste? Eines weiß ich: Es ist keiner der (mir) bekannten männlichen Verdächtigen. Sie sind überhaupt nur noch populär, weil sie sich in ihren freakigen, links- und techniklastigen Blogs gegenseitig die Bälle zuwerfen, sodass man denkt, dort würde tatsächlich noch etwas gespielt.

Sollte ich mich überhaupt umdrehen? Ich, dessen Name für das starke Geben steht? Ich, der den guten Kampf des Glaubens ausfechten sollte, wie mein Pastor meinte, als ich noch evangelischer Christ war? Ich, der gelernt hat, die Brücken hinter sich zu verbrennen, die Gegenwart zu lieben und mit Freude in die Zukunft zu blicken?

Nein, ich werde mich nicht umdrehen. Und zur Seite drehe ich mich nur noch, wenn jemand mit mir auf Augenhöhe reden will. Sie ahnen gar nicht, was für einen guten Zuhörer sie dann bekommen.

Also entscheiden Sie sich doch nun einmal, liebe Leserinnen und Leser, Mitbloggerinnen und Mitblogger. Ich sagte ja schon: Das Fenster zu mir ist offen für alle bloggerischen, schriftstellerischen und journalistischen Kontakte – privat freilich ist da nichts mehr zu machen: Da hat schon eine andere zugegriffen.

Die Wahl ist vorbei, und ich habe mir erst einmal jegliches Nachkarteln in den Wahlblogs versagt - und es meinen Kommentatoren ebenso nahe gelegt.

Wenn Sie wissen wollen, wer nach meiner Meinung

- die zehn Verlierer oder
- die zehn Gewinner

waren, und welche

zehn Chancen nach der Wahl

ich nun sehe, dann müssen Sie in das Wahlblog wechseln. Es ist ziemlich verwaist, aber kommentiert wird noch immer.

Wie verschiedene Zeitungen und Webquellen berichten, ist wieder einmal von einer geplanten Entjungferung zu berichten: Eine ganz offenbar eher publicitygeile als sexinteressierte angebliche Studentin aus Oxford will es wissen: Der Countdown bis zur Entjungferung läuft – oder er lief jedenfalls bis Ende letzten Monats, denn der Eintrag vom 29. August dieses Jahres kann wohl als Schlusstrich bezeichnet werden.

Wieder einmal mehr gab es also eine dieser künstlichen Sensationen, die uns seit Rosie Reid ständig verfolgen: Ach wie schön, wenn Blogger oder Presserezeugnisse mitmachen und uns sozusagen die Entjungferung live in die Wohnung bringen – es fehlt dann wirklich nur noch das passende Video. Wie war das noch? Man muss erst den Geschlechtsakt dokumentiere, dann das Video durch Freunde verbreiten lassen und schließlich behaupten, es wäre gestohlen werden. Noch Fragen? Ich hoffe doch, nicht.

Damen, deren Broterwerb daran besteht, ihre Zeit stundenweise zu verkaufen, wissen um den Wert eines Hochzeitskleides: Eines sollte man immer im Schrank haben, wenn ein Kunde mit Entjungferungsfantasien und anderen brauterotischen Gelüsten daher kommt.

Brauterotik ist aber auch im Internet eine vielbeachtete Disziplin: Von voyeuristischen Betrachtern, die ihre Augen gerne in Einzelheiten der Hochzeitsnacht hereinhängen bis hin zu den Liebhabern strenger Erziehung, die gerne sehen, wenn die Braut erst einmal die Rute bekommt, bevor die Liebesfreuden beginnen.

Kein Wunder, dass dieses Thema nun auch in Blogs behandelt wird. Alles andere als SFW, selbstverständlich, und gelesen bei Fleshbot, den Leuten, die mehr über dieses Blog wissen.

voyeur

© unknown - extract from a web source

Fotogeschichten von Brautnächten gehören immer noch zu den bevorzugten Themen russischer Erotikseiten.

Ich wurde zwar nicht gefragt, als es darum ging, Autorinnen und Autoren für dieses neue Magazin aus Blogschokolade und Bloghintersinn zu finden – aber darauf kommt es nicht an: Die Damen und Herren, die es erfunden haben, sind ohne Zweifel auf einem guten Weg: Blogs, ein bisschen anspruchsvoller als die Masse, bunt zusammengemischt und recht nett serviert.

Wenn es so weitergeht, werde ich meine schlechte Meinung über die deutschsprachige Bloggerei vielleicht gar noch revidieren.

Die Wahl? Sie wollen wirklich wissen, was ich von dieser Wahl halte?

Nun, es ist eine Wahl, in der es zu viele Verlierer gibt: Im Grunde genommen hat die CDU diese Wahl mit Pauken und Trompeten verloren, und wer eine Wahl verliert, die man mit etwas mehr Geschick hätte gewinnen können, der muss sich fragen lassen, ob man nicht die Führungsmannschaft auswechseln sollte – allen voran Frau Merkel.

Verloren hat aber auch ein Bundeskanzler, der sich und sein Land am Wahlabend lächerlich gemacht hat. Ich erinnere mich noch genau, womit dieser Herr Schröder einst angetreten ist, und ich weiß (offenbar im Gegensatz zu ihm selber) auch noch, warum er die Vertrauensfrage gestellt hat. Wer so versagt, verdient den Posten des Regierungschefs nicht – von seiner unsäglichen Arroganz am Wahlabend mal ganz abgesehen.

Schlimmer noch: Verloren haben wir, die Wähler, und mit uns hat das Ansehen Deutschlands in der Welt gelitten. Hätten wir uns klar und unmissverständlich entschieden – wir wären einen großen Schritt nach vorne gegangen. Weil wir aber kleinlich im Stillstand verharrten, muss nun auch Europa leiden, denn die Europäer hätten sich nichts mehr gewünscht als ein starkes Deutschland, das im Zug der europäischen Wirtschaft die Lokomotive spielt.

Nun kann ich es ja sagen: Ich war am Sonntag Gast der offiziellen Wahlparty der Deutschen Botschaft in Budapest – und ich kann Ihnen verraten, dass man dort genau so überrascht über das Ergebnis der Wahl war wie in Deutschland selbst.

Wie überall im Ausland hätte man sich auch in Budapest ein eindeutigeres Abschneiden einer Parteiengruppe gewünscht. Gleich, welcher Partei die Gäste angehörten, war man einhellig der Meinung, dass dieses Ergebnis nicht sonderlich ruhmreich für Deutschland war – und in Budapest geht es nun mal, wie überall sonst im Ausland auch, um das Ansehen Deutschlands, das nun wieder einen kleinen Kratzer mehr hat.

Ich würde mir wünschen, dass dies auch die Inlanddeutschen einmal begreifen würden: Wenn es um unser Land, um unsere Politik und um unsere Wirtschaft geht, müssen wir neben der Sympathie für eine politische Richtung vor allem Deutschlands Ansehen im Auge behalten: Doch im Wahlkampf, und leider sogar noch am Wahlsonntag, machten viele Politiker nicht den Eindruck, als ob dies ihr Hauptanliegen wäre. Doch dazu später und anderwärts mehr.

Meine Frau ist ohnehin Wahlgewinnerin: Sie kam mit ihrer Wahlprognose dem Hochrechnungsergebnis der Tagesschau von 20 Uhr am nächsten und gewann den begehrten Preis der Lufthansa gegen all die Menschen, die sich für politisch weitsichtig hielten – also auch gegen mich – denn ich hatte fest mit einem Wahlsieg von Schwarz-Gelb gerechnet.

 

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