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Nachdem ich jetzt bei einer hier ansässigen Dame soviel über den Harem gelesen habe, muss ich doch mal das Bild einer schönen Odaliske zeigen. Und soviel haben ich gelernt:

„Odalisken waren in einem Harem ungefähr das, was eine Kammerzofe an europäischen Höfen war: Sie bediente in der Oda, also der Kammer, die Favoritinnen des Sultans, und sie unterstanden einer Art Hausdame, die ihren Einsatz plante.

Im europäischen Sprachgebrauch, insbesondere in der Malerei, ist eine Odaliske allerdings eine weißhäutige Haremsdame, die man sich in der Kunst eher als eine Art Konkubine vorstellte.

Die Vorstellung, dass weiße Frauen durch obskure Vermittler in die Harems verschleppt wurden, gehört vermutlich in den Bereich der Fabeln, obgleich es Seeräuber gegeben haben soll, die tatsächlich mit der begehrten „Ware“ gehandelt haben. Indessen blieben Sklavinnen wie auch Odalisken nicht ewig bei Hofe: Sie mussten neun Jahre dienen, danach stand ihnen frei, den Weg hinauszuwählen – dem Vernehmen nach waren sie hernach begehrte Ehefrauen, vor allem wegen der hohen Summe an Mitgift, die ihnen zur Verfügung stand, aber natürlich auch wegen der weiter bestehenden Kontakte zum Herrscherhaus“.

Dazu gleich eine Frage: Stimmen meine Recherchen? Bei „Wikipedia“ fand ich keine ausreichende Antwort.

haremsdame

Bild: Frederick Arthur Bridgman "Odaliske", Ausschnitt
 

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