Alles redet von der Passion – sollten wir da die Ostereier nicht besser in Passionseier umbenennen? Natürlich gäbe es dazu noch mehr Vorschläge. Einen besonders Makabren hat die Webseite „Teile die Passion Christi“. Dort werden nämlich Passions-Nägel angeboten (fast geschenkt, nur 17 USD), und zwar (man staune) als Halsschmuck.
Wer es lieber ein wenig romatisch-österlich will, kann ein Körbchen kaufen – nicht mit Eiern, sondern mit der Seife alle Seifen: „Wasch deine Sünden Weg“. Na also. Und wem auch das noch nicht reicht, der kann im selben Shop auch noch Kruzifix - Lollys kaufen, das Stück zu 99 Cents.
Das alles erfuhr ich über Miss Poppy, der Bloggerin von "Adult Christianity".
Wer es lieber ein wenig romatisch-österlich will, kann ein Körbchen kaufen – nicht mit Eiern, sondern mit der Seife alle Seifen: „Wasch deine Sünden Weg“. Na also. Und wem auch das noch nicht reicht, der kann im selben Shop auch noch Kruzifix - Lollys kaufen, das Stück zu 99 Cents.
Das alles erfuhr ich über Miss Poppy, der Bloggerin von "Adult Christianity".
sehpferd - am Donnerstag, 18. März 2004, 21:12 - Rubrik: glaube und aberglaube
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Gerade las ich in Iafrica, dass ein Künstler Namens Robson Bahia von der Polizei nachdrücklich gebeten wurde, seine Skulpturen vom Strand von Copacabana zu entfernen, was sehr einfach wäre, sie sind nämlich aus Sand.
Gestaunt habe ich freilich darüber, wie lange der Herr Bahia das schon macht: 1993 soll er damit angefangen haben – da war er gerade mal 10 Jahre alt. Iafrica ließ freilich offen, ob er bereits mit voluminösen nackten Frauenskulpturen begann oder mit Burgen und Fischen.
Gestaunt habe ich freilich darüber, wie lange der Herr Bahia das schon macht: 1993 soll er damit angefangen haben – da war er gerade mal 10 Jahre alt. Iafrica ließ freilich offen, ob er bereits mit voluminösen nackten Frauenskulpturen begann oder mit Burgen und Fischen.
sehpferd - am Donnerstag, 18. März 2004, 20:01 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Erinnern Sie sich vielleicht noch an die Fernsehserie „Mit Schirm, Charme und Melone“ („The Avengers“)?
Wenn ja, dann hat Ihnen sicherlich Diana Rigg gefallen. Wem sie auch heute noch gefällt, der kann sie auf „Retrocrush“ sehen – und wird sich bald über ihr Outfit wundern, nennt man das heute nicht ein Domina-Outfit? Also, damals hieß es noch nicht so – aber Männerfantasien hat es auch damals angeregt.
Wenn ja, dann hat Ihnen sicherlich Diana Rigg gefallen. Wem sie auch heute noch gefällt, der kann sie auf „Retrocrush“ sehen – und wird sich bald über ihr Outfit wundern, nennt man das heute nicht ein Domina-Outfit? Also, damals hieß es noch nicht so – aber Männerfantasien hat es auch damals angeregt.
sehpferd - am Donnerstag, 18. März 2004, 19:47 - Rubrik: heute - damals
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Im norwegischen Trondheim ist zwar schon einer von fünf Einwohnern Student, aber es sollen noch mehr werden: Die Studentenvereinigung wirbt nämlich gegenwärtig damit, dass jedem Studenten (und selbstverständlicher jeder Studentin) in Trondheim die Liebe garantiert wird. Ein paar eigene Aktivitäten, so ein Sprecher, seien freilich dennoch nötig: Freundlich sein, sich öfter mal waschen und natürlich soziale Kontakte pflegen.
Gefunden in der Tageszeitung Aftenposten.
Gefunden in der Tageszeitung Aftenposten.
sehpferd - am Donnerstag, 18. März 2004, 11:59 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Ein Realschuldirektor in Schwabmünchen bei Augsburg hat etwas gegen die Unmoral: Ein T-Shirt nämlich, das offenbar so beschissen aussieht (Pardon, liebe Leser), dass die jungen Mädchen aus lauter Horror vor der Büßerhemden-Folter schon gar nicht mehr wagen, bauchfrei in den Unterricht zu kommen: Ziel erreicht.
Überflüssig zu sagen, dass dieses Hemd ein Strafhemd ist. Notiz am Rande: Das T-Shirt ist am nächsten Tag wieder gewaschen mit in die Schule zu bringen, wenn es denn zum Einsatz gekommen ist.
Mehr in der Süddeutschen Zeitung (Rubrik Job und Karriere).
Und via Typepad gefunden..
Überflüssig zu sagen, dass dieses Hemd ein Strafhemd ist. Notiz am Rande: Das T-Shirt ist am nächsten Tag wieder gewaschen mit in die Schule zu bringen, wenn es denn zum Einsatz gekommen ist.
Mehr in der Süddeutschen Zeitung (Rubrik Job und Karriere).
Und via Typepad gefunden..
sehpferd - am Mittwoch, 17. März 2004, 23:03 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Einen Film? Über die letzten Tage des Religionsstifters? Mag ja sein. Ich werde ihn mir nicht ansehen, denn ich bin nicht manipulierbar. Die Kirche allerdings schon. Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendein Medium darüber berichtet, dass nach Meinung dieses oder jenes (überwiegend katholischen) Würdenträgers dieser Film so oder so oder noch anders ist.
Was ist eigentlich mit dieser Kirche passiert? Ist sie so armselig, dass sie zu den vier bereits bestehenden Evangelien noch das Evangelium des Mel Gibson braucht? Wie kommt es, dass irgendein Super-Schaubuden-Produzent wie Herr Gibson die gesamte Kirche manipulieren kann? Doch wohl nur, weil die Kirche schon lange keine wirkliche Bedeutung mehr hat. Die hat jetzt Herr Gibson, und alle fallen darauf herein.
Was ist eigentlich mit dieser Kirche passiert? Ist sie so armselig, dass sie zu den vier bereits bestehenden Evangelien noch das Evangelium des Mel Gibson braucht? Wie kommt es, dass irgendein Super-Schaubuden-Produzent wie Herr Gibson die gesamte Kirche manipulieren kann? Doch wohl nur, weil die Kirche schon lange keine wirkliche Bedeutung mehr hat. Die hat jetzt Herr Gibson, und alle fallen darauf herein.
sehpferd - am Mittwoch, 17. März 2004, 22:43 - Rubrik: glaube und aberglaube
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Echten, wilden und ursprünglichen Sex auf dem Dach eines Hochhauses im Internet? Oh ja, vorausgesetzt man akzeptiert das Alter der Akteure, denn so viel will ich verraten: Sie sind nicht mehr ganz taufrisch. Am Ende, wie könnte es anders sein, ist wieder einmal niemand verantwortlich, und die Unschuldigen werden bestraft. So wie das Leben eben ist.
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Der Rummel um die Aktfotos von Rachel Hunter im Playboy hat vor allem zwei Gründe: erstens, weil sich ihre Fans fragen, ob sie nun völlig nackt sein wird oder nicht, und zweitens, weil sie für die Fotos in der Herrenzeitschrift angeblich 1,5 Millionen US-Dollar bekommen haben soll.
Die Nachricht, die Schauspielerin würde sich „nicht völlig nackt“ im Playboy zeigen wurde „einer Quelle aus ihrer Umgebung“ zugeschrieben – offenbar sprudelte sie vor allem, um ein Verwirrspiel zu beginnen, denn nun ist die April-Ausgabe des amerikanischen Playboys am Kiosk – und auf dem Titel ist klar zu lesen, wie sie innen zu sehen ist – nämlich nackt.
Ist sie es nun tatsächlich? Oh ja – zwei Mal mindestens auf einem weißen Himmelbett, auf dem sie sich ganz leidlich macht, einmal auf einem Badetuch auf der grünen Wiese, auf der ihr Körper ziemlich scheußlich wirkt, und dann noch etliche Male in Schwarz-Weiß. Genießer werden wohl vor allem die Fotos lieben, auf denen sie ein bisschen weißen Tüll vor dem Mund und an den Armen hat, sodass man den Eindruck bekommt, sie sei gefesselt.
Woher ich das alles weiß? Nun, ich lese Blogger. Die wissen in der Regel alles, und natürlich auch, wo noch mehr zu finden ist. Etwa die gleichen Bilder veröffentlichte Gorillamask.
English:
Rachel Hunter in Playboy - does she really appear in the nude in Playboy? As some Newspapers wrote 'YES' while others wrote 'NO": Yes, she is in the nude. You can see the pics on Gorillamasks. Website.
Die Nachricht, die Schauspielerin würde sich „nicht völlig nackt“ im Playboy zeigen wurde „einer Quelle aus ihrer Umgebung“ zugeschrieben – offenbar sprudelte sie vor allem, um ein Verwirrspiel zu beginnen, denn nun ist die April-Ausgabe des amerikanischen Playboys am Kiosk – und auf dem Titel ist klar zu lesen, wie sie innen zu sehen ist – nämlich nackt.
Ist sie es nun tatsächlich? Oh ja – zwei Mal mindestens auf einem weißen Himmelbett, auf dem sie sich ganz leidlich macht, einmal auf einem Badetuch auf der grünen Wiese, auf der ihr Körper ziemlich scheußlich wirkt, und dann noch etliche Male in Schwarz-Weiß. Genießer werden wohl vor allem die Fotos lieben, auf denen sie ein bisschen weißen Tüll vor dem Mund und an den Armen hat, sodass man den Eindruck bekommt, sie sei gefesselt.
Woher ich das alles weiß? Nun, ich lese Blogger. Die wissen in der Regel alles, und natürlich auch, wo noch mehr zu finden ist. Etwa die gleichen Bilder veröffentlichte Gorillamask.
English:
Rachel Hunter in Playboy - does she really appear in the nude in Playboy? As some Newspapers wrote 'YES' while others wrote 'NO": Yes, she is in the nude. You can see the pics on Gorillamasks. Website.
sehpferd - am Mittwoch, 17. März 2004, 19:10 - Rubrik: printmedien
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wie der Spiegel in seiner Online-Ausgabe schreibt, sei es „an vielen Schulen“ der Vereinigten Staaten von Nordamerika untersagt, das Wort „Kondom“ auszusprechen. Schlechte Zeiten für Amerikas Jugend: Die Geschlechtskrankheiten sind wieder auf dem Vormarsch, und dies besonders bei den Gutmenschen, die Jungfrauenschwüre getan haben. (Sehpferd berichtete bereits).
sehpferd - am Mittwoch, 17. März 2004, 18:42 - Rubrik: seltsame welt
Noch ist Herr Köhler nicht einmal Bundespräsident, da kürt er schon eine Pfarrerstochter zur Kanzlerin: „Und ich werde im Prinzip den gleichen Ansatz haben, wenn dann hoffentlich jemand von der CDU - Frau Merkel - Bundeskanzlerin ist." Schrieb rp-online.
Was bitte, soll das, Herr Köhler? „Ich mach dich zum Präsidenten, dafür machst du mich zur Kanzlerin?“
Von einem Kandidaten zum Bundespräsidenten hätten wir uns mehr erwartet. Vor allem mehr Schweigsamkeit, wenn es angebracht ist.
Mehr zum Beruf des Köhlers.
Was bitte, soll das, Herr Köhler? „Ich mach dich zum Präsidenten, dafür machst du mich zur Kanzlerin?“
Von einem Kandidaten zum Bundespräsidenten hätten wir uns mehr erwartet. Vor allem mehr Schweigsamkeit, wenn es angebracht ist.
Mehr zum Beruf des Köhlers.
sehpferd - am Mittwoch, 17. März 2004, 16:47 - Rubrik: einig fallerland
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Judith Kadach stammt aus Freiburg im Breisgau– und sie kam ziemlich unversehens zu der Ehre, einer der schönsten Studentinnen Deutschlands zu sein – jedenfalls, wenn man Playboy-Maßstäbe anlegt.
Heike Spannagel von der „Badischen Zeitung“ wollte natürlich alles genau wissen – und bekam auch schon mal einen Korb, als sie fragte: „Wie viel Geld haben Sie für die Fotos bekommen?“ Ja, das interessiert natürlich Badener in erster Linie: Wenn das Maitli schon so etwas macht, hat es sich dann wenigstens gelohnt? Doch die schöne Judith verweigerte in diesem Fall die Antwort.
Ansonsten beantwortete die Studentin die Fragen recht offenherzig: Barbusig sei man ja auch am Baggersee, und „unten herum“ sei sie ja nicht fotografiert worden.
Sehpferd würde ja so gerne zum Artikel der BZ verlinken, aber die „Badische Zeitung“ gehört zu jenen zugeknöpften Medien, die Online-Artikel nur ihren Abonnenten zugänglich machen: Badische Sparsamkeit, verbunden mit einer gewissen Provinzarroganz.
Heike Spannagel von der „Badischen Zeitung“ wollte natürlich alles genau wissen – und bekam auch schon mal einen Korb, als sie fragte: „Wie viel Geld haben Sie für die Fotos bekommen?“ Ja, das interessiert natürlich Badener in erster Linie: Wenn das Maitli schon so etwas macht, hat es sich dann wenigstens gelohnt? Doch die schöne Judith verweigerte in diesem Fall die Antwort.
Ansonsten beantwortete die Studentin die Fragen recht offenherzig: Barbusig sei man ja auch am Baggersee, und „unten herum“ sei sie ja nicht fotografiert worden.
Sehpferd würde ja so gerne zum Artikel der BZ verlinken, aber die „Badische Zeitung“ gehört zu jenen zugeknöpften Medien, die Online-Artikel nur ihren Abonnenten zugänglich machen: Badische Sparsamkeit, verbunden mit einer gewissen Provinzarroganz.
sehpferd - am Dienstag, 16. März 2004, 22:23 - Rubrik: printmedien
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Heute: "Die Sinnlichste"
Was ist eigentlich sinnlich im Netz? Nun, Sehpferd befragte mal Google, und zwar zunächst nach „die Sinnlichste“. Die ersten fünf Ergebnisse sollten untersucht werden - gleichgültig, worum es ging.
Nun, die Resultate dürften überraschen: ein Artikel über Mode, zwei über Musiker, einer über eine Messe und schließlich eine blumige Pressemitteilung aus dem Hause Carl Zeiss.
„Hochwertige Stoffe um einen Körper zu legen, ist die sinnlichste Sache der Welt“, sagt Giorgio Armani und kommt damit auf Platz 1 bei der Suche nach „die sinnlichste“. Schon auf Platz 2 folgt Musik: „Die sinnlichste Musik seit Erfindung des Wiedererkennungseffekts“. Man erkennt die Ankündigung eines Artikels aus der österreichischen „Jazzzeit“ über einen Akkordeonisten namens Krzysztof Dobrek – bei „Jazzzeit“ furchtbar schwer zu finden, und schließlich als pdf-Datei bei dem Musiker zu haben, der so sinnlich ist.
Sinnlich geht es auch bei Carl Zeiss zu, und wir lauschen ergriffen der Dichtung einer Pressemitteilung: „Mit dem optischen Projektor wird die Natur auf die sinnlichste und anschaulichste Art und Weise simuliert“. Na also, es geht auch ohne Mode und Musik, mit einem Projektor eben. In die höchsten Töne versteigt man sich eben immer, wenn für etwas geworben werden muss, zum Beispiel für die schweizerische Expo 2002: „Biel ist urban, Murten poetisch, Yverdon ist die sinnlichste, Neuchâtel die künstlichste aller Arteplages." Also, auf nach Yverdon, aber bitte nur zu Messezeiten, ansonsten ist die Schweiz alles andere als sinnlich.
Sinnlich kommt uns dann wieder die Musik: „Die sinnlichste Orgelmusik, die zu hören man sich wünschen kann“ – na bitte. Dabei geht es um einen Bernard Brauchli und dessen CD „The Organ of Evora Cathedral“.
Womit nun klar sein dürfte, was sinnlich ist, und ich bin ganz sicher, dass „die sinnlichste“ noch eine Fortsetzung haben wird.
Was ist eigentlich sinnlich im Netz? Nun, Sehpferd befragte mal Google, und zwar zunächst nach „die Sinnlichste“. Die ersten fünf Ergebnisse sollten untersucht werden - gleichgültig, worum es ging.
Nun, die Resultate dürften überraschen: ein Artikel über Mode, zwei über Musiker, einer über eine Messe und schließlich eine blumige Pressemitteilung aus dem Hause Carl Zeiss.
„Hochwertige Stoffe um einen Körper zu legen, ist die sinnlichste Sache der Welt“, sagt Giorgio Armani und kommt damit auf Platz 1 bei der Suche nach „die sinnlichste“. Schon auf Platz 2 folgt Musik: „Die sinnlichste Musik seit Erfindung des Wiedererkennungseffekts“. Man erkennt die Ankündigung eines Artikels aus der österreichischen „Jazzzeit“ über einen Akkordeonisten namens Krzysztof Dobrek – bei „Jazzzeit“ furchtbar schwer zu finden, und schließlich als pdf-Datei bei dem Musiker zu haben, der so sinnlich ist.
Sinnlich geht es auch bei Carl Zeiss zu, und wir lauschen ergriffen der Dichtung einer Pressemitteilung: „Mit dem optischen Projektor wird die Natur auf die sinnlichste und anschaulichste Art und Weise simuliert“. Na also, es geht auch ohne Mode und Musik, mit einem Projektor eben. In die höchsten Töne versteigt man sich eben immer, wenn für etwas geworben werden muss, zum Beispiel für die schweizerische Expo 2002: „Biel ist urban, Murten poetisch, Yverdon ist die sinnlichste, Neuchâtel die künstlichste aller Arteplages." Also, auf nach Yverdon, aber bitte nur zu Messezeiten, ansonsten ist die Schweiz alles andere als sinnlich.
Sinnlich kommt uns dann wieder die Musik: „Die sinnlichste Orgelmusik, die zu hören man sich wünschen kann“ – na bitte. Dabei geht es um einen Bernard Brauchli und dessen CD „The Organ of Evora Cathedral“.
Womit nun klar sein dürfte, was sinnlich ist, und ich bin ganz sicher, dass „die sinnlichste“ noch eine Fortsetzung haben wird.
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Dank MockTurtle bin ich auf eine Seite gestoßen, auf der sich Damen sich nach und nach ganz in Gold hüllen – ob es nun erotisch ist oder pornografisch, es ist jedenfalls äußerst japanisch, und aus diesem Land kommen denn auch die Videos.
Jugendliche unter 18 Jahren dürfen diese Seite nach einer Erklärung des Betreibers nicht ansehen, also muss auch ich mich auf die Startseite beschränken. Es düfte nicht schwer sein, den richtigen Eingang zu finden.
(c) 2004 by manon.sfcgi.com
Jugendliche unter 18 Jahren dürfen diese Seite nach einer Erklärung des Betreibers nicht ansehen, also muss auch ich mich auf die Startseite beschränken. Es düfte nicht schwer sein, den richtigen Eingang zu finden.
(c) 2004 by manon.sfcgi.com
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
John John Jesse hat künstlerisch umgesetzt, was Katholizismus bedeutet, wenn man ihm das Christentum entzieht. Seine weiblichen Figuren, die pubertären Träumen zu entspringen scheinen, könnten beinahe Ikone sein, wenn sie nicht immer wieder auch Nacktheit, Alkoholismus und sexuelle Ausschweifungen symbolisieren würden. Manche scheinen der Kindheit näher zu sein als dem Erwachsensein, während andere schon wieder mit dem Tod kokettieren: eine irrsinnige Welt der Gefühle, die kaum einen Betrachter unbeteiligt lässt.
Diese Nachricht wurde inspiriert durch ticklefight, stammt von der Webseite von art@large und kann hier überprüft werden.
(c) 2004 by John John Jesse
Diese Nachricht wurde inspiriert durch ticklefight, stammt von der Webseite von art@large und kann hier überprüft werden.
(c) 2004 by John John Jesse
sehpferd - am Dienstag, 16. März 2004, 18:57 - Rubrik: kult und kultur
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Solange Ministerinnen sich mediumswirksame Empörungsmasken anlegen, braucht die Produktionsgesellschaft Endemol keine Angst um die Popularität einer Sendung zu haben, die an sich nicht auf das Gemüt von Ministerinnen abzielt, sondern auf Verkäuferinnen und Friseurinnen: Natürlich ist die Rede von "Big Brother".
Warum die Berliner SPD-Ministerin Renate S. und ihre CSU-Kollegin Monika H. auf den Fliegenleim der Produktionsgesellschaft Endemol gegangen sind, wissen wahrscheinlich nur sie selbst und ein paar Journalisten der BILD-Zeitung, in der das Ganze gestanden haben soll.
Offenbar haben die Damen derzeit keine anderen Probleme.
Gelesen habe ich es im Spiegel.
Warum die Berliner SPD-Ministerin Renate S. und ihre CSU-Kollegin Monika H. auf den Fliegenleim der Produktionsgesellschaft Endemol gegangen sind, wissen wahrscheinlich nur sie selbst und ein paar Journalisten der BILD-Zeitung, in der das Ganze gestanden haben soll.
Offenbar haben die Damen derzeit keine anderen Probleme.
Gelesen habe ich es im Spiegel.
sehpferd - am Dienstag, 16. März 2004, 16:52 - Rubrik: einig fallerland
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Es soll ja viele Methoden geben, um die weibliche Brust besser hervorzuheben, aber mit dieser hier hätte ich denn doch nicht gerechnet.
Via ticklefight. Original Web Source by: BringtItUp.
(c) 2004 by BringItUp
Via ticklefight. Original Web Source by: BringtItUp.
(c) 2004 by BringItUp
Das wöchentliche Geblubber aus den Algen
Im zweiten Teil des vorigen Jahrhunderts haben wir uns daran gewöhnen müssen, dass mehrere Wahrheiten nebeneinander existieren. Seit wir uns alle im Internet bewegen, wissen wir auch, dass Menschen nicht eine, sondern vielfältige Identitäten haben können. Manche Menschen, unter ihnen auch Blogger, machen sich einen Spaß daraus: einem Namen vertreten sie den einen Standpunkt, während sie unter einem anderen Namen den entgegen gesetzten Standpunkt vertreten. Unzulässig? Aber nicht doch: Wie jeder weiß, wohnen in des deutschen Brust (ach) zwei Seelen, und die schreiben eben gelegentlich auch.
Diese Woche schien die deutschsprachige Bloggerwelt eine Sensation zu haben: Ein Mann, so schrieb ein Blogger vom anderen ab, habe doch die Frechheit besessen, als Frau zu bloggen. Wieder so ein Web-Phänomen: Hinter einem Nick wird niemals wirklich transparent, wen wir vor uns haben: Ist es ein Mann? Ist es eine Frau? Sind es mehrere Autoren, die einen Nick teilen? Wir wissen es so gut wie nie. Das einzige, was wir wirklich wissen, ist dies: Das, was der Mensch sagt, berührt etwas in mir – oder eben nicht. Insoweit dürfte es uns eigentlich einen feuchten Kehricht angehen, ob der Mensch männliche, weibliche oder andersartige Eigenschaften hat: Es sollte zählen, was der Mensch schreibt. Die Bloggerin oder der Blogger oder wie auch immer, haben im Übrigen inzwischen dementiert, dass er oder sie eine Person sind.
Ich selbst wundere mich manchmal, was gelesen wird: Der absolute Renner unter meinen eigenen Artikeln des letzten Monats ist der über eine chinesische Bloggerin. Er wurde erst am 21.02.2004 geschrieben und hat dennoch schon weit über 1300 Zugriffe bekommen – und damit meine Seite gleich mehrfach unter die 10 populärsten deutschen Blogs gebracht. Da verblasst selbst Rosie Reid dahinter: das war die englische Dame, die angeblich ihre Jungfernschaft versteigert hat.
Im zweiten Teil des vorigen Jahrhunderts haben wir uns daran gewöhnen müssen, dass mehrere Wahrheiten nebeneinander existieren. Seit wir uns alle im Internet bewegen, wissen wir auch, dass Menschen nicht eine, sondern vielfältige Identitäten haben können. Manche Menschen, unter ihnen auch Blogger, machen sich einen Spaß daraus: einem Namen vertreten sie den einen Standpunkt, während sie unter einem anderen Namen den entgegen gesetzten Standpunkt vertreten. Unzulässig? Aber nicht doch: Wie jeder weiß, wohnen in des deutschen Brust (ach) zwei Seelen, und die schreiben eben gelegentlich auch.
Diese Woche schien die deutschsprachige Bloggerwelt eine Sensation zu haben: Ein Mann, so schrieb ein Blogger vom anderen ab, habe doch die Frechheit besessen, als Frau zu bloggen. Wieder so ein Web-Phänomen: Hinter einem Nick wird niemals wirklich transparent, wen wir vor uns haben: Ist es ein Mann? Ist es eine Frau? Sind es mehrere Autoren, die einen Nick teilen? Wir wissen es so gut wie nie. Das einzige, was wir wirklich wissen, ist dies: Das, was der Mensch sagt, berührt etwas in mir – oder eben nicht. Insoweit dürfte es uns eigentlich einen feuchten Kehricht angehen, ob der Mensch männliche, weibliche oder andersartige Eigenschaften hat: Es sollte zählen, was der Mensch schreibt. Die Bloggerin oder der Blogger oder wie auch immer, haben im Übrigen inzwischen dementiert, dass er oder sie eine Person sind.
Ich selbst wundere mich manchmal, was gelesen wird: Der absolute Renner unter meinen eigenen Artikeln des letzten Monats ist der über eine chinesische Bloggerin. Er wurde erst am 21.02.2004 geschrieben und hat dennoch schon weit über 1300 Zugriffe bekommen – und damit meine Seite gleich mehrfach unter die 10 populärsten deutschen Blogs gebracht. Da verblasst selbst Rosie Reid dahinter: das war die englische Dame, die angeblich ihre Jungfernschaft versteigert hat.

