Psychiater sind normalerweise keine Plaudertaschen, es sei denn, sie wären welche. Das ist die eine Seite. Die andere Seite: Ehefrauen haben ihre Affären normalerweise nicht in der Nähe der ehelichen Wohnung, es sei denn, sie hätten sie dort.
Wenn nun entweder Psychiater doch Plaudertaschen sind oder Ehefrauen eben doch Sex (mit Kondom, man denke!) in der Nähe der ehelichen Wohnung haben, entsteht möglicherweise eine neue (behandlungswürdige) Krankheit: „Sexualität im Zustand des Schlafes“ radebrecht da eine Zeitung. Der Zeitung sagen wir gleich mal, dass Sexualität im Zustand des Schlafes so normal ist wie Sexualität außerhalb des Schlafes – schließlich werden wir während des Schlafes nicht zum Neutrum.
Und die Ehefrauen, die beim nächtlichen Schlafwandeln stets lustbereite Freier fanden, die auch noch gleich Kondome dabei hatten, nun, denen sagen wir mal: Die Ausrede ist wirklich fantasievoll erdacht – aber dennoch nicht sehr glaubwürdig.
Wenn nun entweder Psychiater doch Plaudertaschen sind oder Ehefrauen eben doch Sex (mit Kondom, man denke!) in der Nähe der ehelichen Wohnung haben, entsteht möglicherweise eine neue (behandlungswürdige) Krankheit: „Sexualität im Zustand des Schlafes“ radebrecht da eine Zeitung. Der Zeitung sagen wir gleich mal, dass Sexualität im Zustand des Schlafes so normal ist wie Sexualität außerhalb des Schlafes – schließlich werden wir während des Schlafes nicht zum Neutrum.
Und die Ehefrauen, die beim nächtlichen Schlafwandeln stets lustbereite Freier fanden, die auch noch gleich Kondome dabei hatten, nun, denen sagen wir mal: Die Ausrede ist wirklich fantasievoll erdacht – aber dennoch nicht sehr glaubwürdig.
sehpferd - am Donnerstag, 14. Oktober 2004, 23:28 - Rubrik: seltsame welt
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Müssen Suchmaschinen jetzt Markennamen entfernen, wenn diese auf irgendetwas hinweisen, was nicht nach dem Herzen der Markennameninhaber ist? Ein Amsterdamer Rechtsanwalt ist jetzt gegen eine Webseite vorgegangen, die über eine Pornografie-Suchmaschine Seiten verlinkt, die das Kürzel einer namhaften Automobilfabrik mit drei Buchtsaben enthalten, aber nicht notwendigerweise etwas mit der gleichnamigen Automobilfabrik zu tun haben. Da gäbe es eine Menge Arbeit: Google fand auf Anhieb mehr als eine halbe Million Einträge, auf denen die besagte Automobilfabrik mit Sex in Verbindung gebracht wird.
Hinweis: In angelsächsischen Ländern gibt es den Begriff "BBW" - "Big Beautiful Women", auf deutsch etwa "Korpulente weibliche Schönheiten". Ersetzt man das zweite "B" duch ein "M" für "Mature" (auf deutsch etwa "reif") , dann also "Korpulente reife Schönheiten", so kommt man auf den Suchmaschinenbegriff.
Hinweis: In angelsächsischen Ländern gibt es den Begriff "BBW" - "Big Beautiful Women", auf deutsch etwa "Korpulente weibliche Schönheiten". Ersetzt man das zweite "B" duch ein "M" für "Mature" (auf deutsch etwa "reif") , dann also "Korpulente reife Schönheiten", so kommt man auf den Suchmaschinenbegriff.
sehpferd - am Mittwoch, 13. Oktober 2004, 20:29 - Rubrik: zeit geschehen
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Ob die Bayrischen Motorenwerke Freude daran haben werden? Der Playboy jedenfalls erklärt detailliert, wie man sich im Mini liebt – nicht lustvoll möglicherweise, aber wohl organisiert.
Via Fleshbot.
Via Fleshbot.
sehpferd - am Mittwoch, 13. Oktober 2004, 20:13 - Rubrik: seltsame welt
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Was sie tun? Nun, auf künstlichen Bullen reiten und dabei genüsslich Hardee's Western Bacon Thickburger essen, obwohl das Ding (nicht der Thickburger, der Bulle) schaukelt, als würde gerade Windstärke zehn herrschen und die See hochgehen. Aber keine Angst: Die Dame wird auf keinen Fall Grün im Gesicht sondern bekommt einen verzückten Gesichtsausdruck – ob er nun vom Bullenreiten oder vom Burger kommt? Selbst entscheiden. Video ansehen.
sehpferd - am Mittwoch, 13. Oktober 2004, 20:08
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Über koscheren Sex weiß SHMULEY BOTEACH alles: Muss er auch, denn erstens ist er Rabbiner und zweitens hat er immerhin zwei Bücher darüber geschrieben. Sein Tenor: Alles, was das Sexleben eines verheirateten Paares anheizt, ist heilig.
Das scheint bei den Brüdern und Schwestern von der christlichen Fakultät bisweilen anders gesehen zu werden. So berichtet der Autor genüsslich über jene texanische Dame, die jüngst mit Dildoverkäufen im Stil der Tupperpartys Furore machte: Sie flog gleich aus zwei christlichen Religionsgemeinschaften raus.
Gelesen in der Jpost.
Das scheint bei den Brüdern und Schwestern von der christlichen Fakultät bisweilen anders gesehen zu werden. So berichtet der Autor genüsslich über jene texanische Dame, die jüngst mit Dildoverkäufen im Stil der Tupperpartys Furore machte: Sie flog gleich aus zwei christlichen Religionsgemeinschaften raus.
Gelesen in der Jpost.
sehpferd - am Mittwoch, 13. Oktober 2004, 19:48 - Rubrik: glaube und aberglaube
Wer Entscheidungen mit Chuzpe, Herz und Verstand fällen will, ist in der Parteipolitik falsch aufgehoben – dies sollte Friedrich Merz gewusst haben, als er in die CDU-Spitze ging. Warum dem kühlen Pragmatiker erst jetzt einfällt, dass er dort fehl am Platze ist, wird wer wohl nur selbst enthüllen können.
Nein, ich habe seine vrgebliche Eiseskälte nicht gemocht – aber er hat besser gewusst, wovon er redet als der größte Teil der Politiker, die sonst von den Parteien zur Schau gestellt werden.
Nein, ich habe seine vrgebliche Eiseskälte nicht gemocht – aber er hat besser gewusst, wovon er redet als der größte Teil der Politiker, die sonst von den Parteien zur Schau gestellt werden.
sehpferd - am Mittwoch, 13. Oktober 2004, 11:18 - Rubrik: einig fallerland
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Mit Helmut Kohl habe ich nichts gemeinsam – außer, dass ich einmal Elefanten gesammelt habe. Originale aus China, Afrika und Indien sowie dem Rest der Welt, mit Rüssel oben, unten und verkringelt, aus Holz, Porzellan, Steingut, Glas, Metall und Stoff (keine Spielzeuge). Dabei sind seltene Unikate, aber sehr wenig Touristen- und Kommerzschrott. (Man weiß schließlich, wer man ist). Etwa 300 Exemplare.
Wer Lust hat, kann Fotos anfordern bei: sehpferd at epost dot de. Stichwort: Havalump.
Wer Lust hat, kann Fotos anfordern bei: sehpferd at epost dot de. Stichwort: Havalump.
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Der Kalender der Schweizer Jungbäurinnen und Jungbauern ist jetzt zwar herausgekommen, aber so ganz sicher ist eigentlich nicht, was wir zu sehen bekommen werden: Noch hält man sich bedeckt und zeigt nur ein paar „Vorabveröffentlichungen“ zum Download, ansonsten aber heißt es „über den Inhalt der Bilder wird noch nichts verraten. Eine Prise knisternde Erotik wird auf jeden Fall nicht fehlen. Der Kalender kommt gegen Ende Jahr 2004 in limitierter Auflage auf den Markt“.
Wenn er so wird, wie man ihn in der Vorabankündigung sehen kann, dann gute Nacht, schöne Großmutter: Was da angeboten wird, ist so erotisch wie die Basler Straßenbahn im November. Wer sich das Machwerk ansehen will - bitte schön: wenig delikat nach Schweizer Art und fotografisch nichts sagend. Schade drum. Das erotischste am Kalender ist das Vorabtitelfoto: Fragt sich nur, ob das Pferd oder die Dame sinnlicher wirkt.
Wenn er so wird, wie man ihn in der Vorabankündigung sehen kann, dann gute Nacht, schöne Großmutter: Was da angeboten wird, ist so erotisch wie die Basler Straßenbahn im November. Wer sich das Machwerk ansehen will - bitte schön: wenig delikat nach Schweizer Art und fotografisch nichts sagend. Schade drum. Das erotischste am Kalender ist das Vorabtitelfoto: Fragt sich nur, ob das Pferd oder die Dame sinnlicher wirkt.
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Auf der Sexmesse „Adultcon“ in Los Angeles sollen sich Pornostars und ihre Fans getroffen haben. Nun, wenn diese Frauen die Pornostars sein sollen – sie sehen eigentlich alle aus wie Frauen im Supermarkt, wenn man von der spärlichen Bekleidung einmal absieht.
Wenn ich es mir recht überlege, sehen Frauen im Supermarkt manchmal jedoch deutlich besser aus. Nun ja, wie sagte schon der alte Häuptling der Indianer? Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf. Uff.
Wenn ich es mir recht überlege, sehen Frauen im Supermarkt manchmal jedoch deutlich besser aus. Nun ja, wie sagte schon der alte Häuptling der Indianer? Wild ist der Westen, schwer ist der Beruf. Uff.
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Freier benutzen glücklicherweise Kondome, wenn sie mit ihren Huren auf einsam gelegene Plätze fahren. Einer Hamburger Boulevardzeitung scheint dies neu zu sein: Sie schreibt von „Ekel-Schmutz“ und meint „unzählige benutzte Kondome ... getragene Unterhosen und Slips“. Das mit den Slips verwundert etwas, aber die Kondome? Oder meinen die Kollegen etwa, die Freier nähmen ihre gebrauchten Kondome mit Heim zur Ehefrau?
sehpferd - am Dienstag, 12. Oktober 2004, 20:04 - Rubrik: seltsame welt
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Seit Jahren ertragen wir jetzt die „Durex Global Sex Survey“, die auch in diesem Jahr wieder für Schlagzeilen sorgen wird: Franzosen tun es am häufigsten, die Griechen ebenfalls und auch die Ungarn frönen gar oft im Jahr der Liebe.
Was das, bitte schön, Jahr für Jahr soll, weiß kein Journalist so richtig – außer wohl, dass der Name Durex unbedingt in die Presse soll und man sich an ein paar dahindümmelnden Stammtischen wieder mal ein bisschen damit Aufblasen kann, dies zu wissen: Franzosen tun es 137-mal im Jahr, jawohl, im Durchschnitt, man denke: Wie viel Mal müssen es dann wohl die Hyperaktiven tun? Oh, das verwirrt euch, nicht wahr? Werden Huren auch mitgezählt? Vermutlich nicht - sie sind nicht oft Online.
Ich bin sicher, dass jedem Stammtischbruder noch ein paar mehr solcher Fragen einfallen. Na, denn mal Prost.
Was das, bitte schön, Jahr für Jahr soll, weiß kein Journalist so richtig – außer wohl, dass der Name Durex unbedingt in die Presse soll und man sich an ein paar dahindümmelnden Stammtischen wieder mal ein bisschen damit Aufblasen kann, dies zu wissen: Franzosen tun es 137-mal im Jahr, jawohl, im Durchschnitt, man denke: Wie viel Mal müssen es dann wohl die Hyperaktiven tun? Oh, das verwirrt euch, nicht wahr? Werden Huren auch mitgezählt? Vermutlich nicht - sie sind nicht oft Online.
Ich bin sicher, dass jedem Stammtischbruder noch ein paar mehr solcher Fragen einfallen. Na, denn mal Prost.
Drei X stehen eigentlich nur für extreme Pornografie – außer diesen Dreien: Sie bezeichnen ein Buch über die Menschen hinter den Damen.
Der Fotograf Timothy Greenfield-Sanders portraitiert 30 Pornostars - und er tut es so, wie man Damen eben portraitiert – mal angezogen, mal nackt, aber immer so dezent, dass die Person nicht in den Hintergrund gerät.
Die Nypost hat auch ein Interview dazu.
Der Fotograf Timothy Greenfield-Sanders portraitiert 30 Pornostars - und er tut es so, wie man Damen eben portraitiert – mal angezogen, mal nackt, aber immer so dezent, dass die Person nicht in den Hintergrund gerät.
Die Nypost hat auch ein Interview dazu.
sehpferd - am Montag, 11. Oktober 2004, 20:04 - Rubrik: lichtbilder - photography
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Wenn sie meinen, dass man Morgan Webb kennen muss – nun ja. Ich kannte sie nicht, doch wer FHM, Ask Men und Maxim Furore macht, der muss irgendwelche Eigenschaften haben, die bei den Menschen da draußen ankommen.
sehpferd - am Montag, 11. Oktober 2004, 19:51 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Neuer Wie geht man mit Männern um, die zu große Augen machen? Wann ist es angebracht, ganz nackt zu sein und wann nicht?
Diesen Fragen geht die Zeitschrift „Good Housekeeping“ nach – wenn man Presseberichten glauben darf. Kann man als Frau in einem Sexshop eine Vorführung der Geräte verlangen? Selbstverständlich. Na also. Nur auf das Umtauschen sollte man in solchen Geschäften verzichten.
Diesen Fragen geht die Zeitschrift „Good Housekeeping“ nach – wenn man Presseberichten glauben darf. Kann man als Frau in einem Sexshop eine Vorführung der Geräte verlangen? Selbstverständlich. Na also. Nur auf das Umtauschen sollte man in solchen Geschäften verzichten.
sehpferd - am Montag, 11. Oktober 2004, 19:24 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Krach zwischen den Veranstaltern der Warschauer Erotik-Messe und der Stadt: Stein des Anstoßes ist weniger die Messe selbst, als der Wettbewerb um den Titel einer Sex-Weltmeisterin.
Wie der Streit zwischen Bürgermeister Lech Kaczynski und Veranstalter Krzysztof Garwatowski ausgeht, war am Wochenende noch offen.
Beim „Sex-Weltrekord" geht es auch nicht eben um etwas Feines, sondern darum, wie viele Männer die drei ausführenden Damen aus Brasilien, den USA und Polen „verkraften“. Der Rekord soll bei 759 stehen.
Daumen nach unten: nur etwas für Schmuddelmänner.
Wie der Streit zwischen Bürgermeister Lech Kaczynski und Veranstalter Krzysztof Garwatowski ausgeht, war am Wochenende noch offen.
Beim „Sex-Weltrekord" geht es auch nicht eben um etwas Feines, sondern darum, wie viele Männer die drei ausführenden Damen aus Brasilien, den USA und Polen „verkraften“. Der Rekord soll bei 759 stehen.
Daumen nach unten: nur etwas für Schmuddelmänner.
sehpferd - am Montag, 11. Oktober 2004, 18:55 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Länder, die wir immer belächelt haben (wir tun es gar heute noch) sind uns mittlerweile weit voraus: in der EU vor allem Irland, dann die Niederlande, ja, sogar Österreich und das Vereinigte Königreich. Das angeblich so unflexible Schweden liegt im Standort-Ranking der Bertelsmann-Stiftung noch über 90 Prozent. Wo bitte, liegt Deutschland? Auf Platz 21.
Nicht nur, dass es überhaupt da ganz unten herumlümmelt. Es liegt auch mit 66,4 Prozent weit abgeschlagen hinter dem ebenfalls schwächelnden Frankreich mit 73,5 Prozent.
Die Ursachen – ach, wir kennen sie nun zur Genüge. Es nützt nichts, sie zu kennen. Wir müssen unsere Stärken nutzen, nicht unsere Deutschtümelei kultivieren.
Via jimmiz
Nicht nur, dass es überhaupt da ganz unten herumlümmelt. Es liegt auch mit 66,4 Prozent weit abgeschlagen hinter dem ebenfalls schwächelnden Frankreich mit 73,5 Prozent.
Die Ursachen – ach, wir kennen sie nun zur Genüge. Es nützt nichts, sie zu kennen. Wir müssen unsere Stärken nutzen, nicht unsere Deutschtümelei kultivieren.
Via jimmiz
sehpferd - am Montag, 11. Oktober 2004, 18:40 - Rubrik: einig fallerland
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Péter Esterházy hat den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhalten. Das wäre allein schon der Erwähnung wert, aber er hat noch dies gesagt: „Ich erlebe immer wieder, dass ich hoffnungslos Europäer bin.“ Ich, für meinen Teil, wäre schon froh, wenn mehr Menschen hoffnungsvoll Europäer wären.
Die Rede des Preisträgers habe ich, im Übrigen, in Ungarn im deutschen Fernsehen gehört – so kann man virtueller Kosmopolit sein.
Die Rede des Preisträgers habe ich, im Übrigen, in Ungarn im deutschen Fernsehen gehört – so kann man virtueller Kosmopolit sein.
sehpferd - am Montag, 11. Oktober 2004, 18:22 - Rubrik: aufgegriffen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Das wöchentliche Geblubber aus den Algen - fast immer sonntags.
Was, bitte, ist wirklich wichtig? Wer Blogs liest, bemerkt bald zweierlei: wirklich wichtig ist zumeist nur die Bloggerin oder der Blogger selbst – auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ist es offenbar eine Idee, meist eher eine Ideologie, oder sagen wir besser gleich: Ein Hirngespinst, was den bloggenden Menschen treibt. Ich vergesse dabei keinesfalls, dass Blogs auch Unterhaltungswert haben – es wäre schlimm, wenn dieser jemals wegfallen würde.
Die „Ich-AG’s“ stellen sich die Frage, was wirklich wichtig ist, gar nicht erst – sie wissen es ohnehin schon: sie selbst allein sind es. Sie, das Gestirn, der Mittelpunkt des Universums. Der Rest der Welt die Umgebungsvariablen – wehe, sie wagen selbstständig zu denken und zu handeln, schon ist das eigene Weltbild zerstört, und da man es aufrecht erhalten muss, wird dann geschmollt, gekämpft, gemauert: Will dies beschissene Mistvolk da draußen denn gar nicht begreifen, dass nur die eigenen Vorstellungen jemals Bestand haben? Schließlich sollen, können, müssen diese doch eines begreifen: Das wichtigste im Leben bin ich. Verstehen sie, Frau oder Herr Sowieso: Ich. Haben sie das endlich kapiert? Immer noch nicht? Dann sind sie bekloppt.
Den ICH-AGs entgegen stehen die Ideologen. Gruppe Strammlinksmitgebrüll teilt mit: der Kapitalismus ist Scheiße. Nächste Mitteilung: Die Globalisierung ist Scheiße. Übernächste Mitteilung: Die Politiker, die Kapitalismus und Globalisierung dennoch nutzen wollen, sind Scheiße. Daraus folgt: Herr Altlinksschreiber hat in der Linkspostille „Ganzneulinks“ geschrieben, dass die deutschen Politiker, die Kapitalismus und Globalisierung dennoch nutzen wollen, Scheiße sind.
Doch die Ideologen sind nicht nur links, und manchmal sind sie nicht einmal politisch: Auch die Anhänger der verschiedensten erotischen Ausrichtungen können ganz schön auf den Nerv gehen: von Fetischisten über Gummiliebhaber bis hin zu den Swingern: wer eine Ideologie aus seiner Veranlagung macht, gerät auch in Gefahr, sich lächerlich zu machen: wenn das Leben nur aus Ledersohlen, Gummihemdchen oder Rudelbummsen besteht, wird es nun einmal langweilig, was noch anginge: aber auch das, was darüber geschrieben wird, erreicht schnell das Verfalldatum. Dann beginnt es zu stinken.
Was wirklich wichtig ist? Für die Menschen in Deutschland wohl, ihr Selbstverständnis in Frage zu stellen, nicht mehr zu verharren, neu aufzubrechen. Die Person im Spiegelbild ist nichts als Schein, die Ideologie ein billiges Stück kollektiven Versteckspiels. Ein Blick auf den letzten Sommer hat gezeigt, dass Ideologen nichts, aber auch gar nichts schaffen: Das gilt für Rechtschreibeformgegner wie für Hartzhasser. Wer etwas schaffen will, muss aufbrechen, sich aus dem Gefängnis der eigenen Ich-Schönheit und der Ideologie befreien und vor allem Neues schaffen – und er muss den Fingerzeigen folgen, statt ständig wie einer Meute hungriger Jagdhunde zu versuchen, die Finger weg zu beißen, die in die Zukunft zeigen.
Was wirklich wichtig ist? Das wir den größten Teil unserer gedanklichen und seelischen Kraft für Arbeit und Wohlstand, Friede und Fortschritt, Freiheit und Glück in unseren jeweiligen Ländern für Europa einsetzen. Den verbleibenden Teil können wir dann immer noch vor dem Spiegel verbringen.
Was, bitte, ist wirklich wichtig? Wer Blogs liest, bemerkt bald zweierlei: wirklich wichtig ist zumeist nur die Bloggerin oder der Blogger selbst – auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ist es offenbar eine Idee, meist eher eine Ideologie, oder sagen wir besser gleich: Ein Hirngespinst, was den bloggenden Menschen treibt. Ich vergesse dabei keinesfalls, dass Blogs auch Unterhaltungswert haben – es wäre schlimm, wenn dieser jemals wegfallen würde.
Die „Ich-AG’s“ stellen sich die Frage, was wirklich wichtig ist, gar nicht erst – sie wissen es ohnehin schon: sie selbst allein sind es. Sie, das Gestirn, der Mittelpunkt des Universums. Der Rest der Welt die Umgebungsvariablen – wehe, sie wagen selbstständig zu denken und zu handeln, schon ist das eigene Weltbild zerstört, und da man es aufrecht erhalten muss, wird dann geschmollt, gekämpft, gemauert: Will dies beschissene Mistvolk da draußen denn gar nicht begreifen, dass nur die eigenen Vorstellungen jemals Bestand haben? Schließlich sollen, können, müssen diese doch eines begreifen: Das wichtigste im Leben bin ich. Verstehen sie, Frau oder Herr Sowieso: Ich. Haben sie das endlich kapiert? Immer noch nicht? Dann sind sie bekloppt.
Den ICH-AGs entgegen stehen die Ideologen. Gruppe Strammlinksmitgebrüll teilt mit: der Kapitalismus ist Scheiße. Nächste Mitteilung: Die Globalisierung ist Scheiße. Übernächste Mitteilung: Die Politiker, die Kapitalismus und Globalisierung dennoch nutzen wollen, sind Scheiße. Daraus folgt: Herr Altlinksschreiber hat in der Linkspostille „Ganzneulinks“ geschrieben, dass die deutschen Politiker, die Kapitalismus und Globalisierung dennoch nutzen wollen, Scheiße sind.
Doch die Ideologen sind nicht nur links, und manchmal sind sie nicht einmal politisch: Auch die Anhänger der verschiedensten erotischen Ausrichtungen können ganz schön auf den Nerv gehen: von Fetischisten über Gummiliebhaber bis hin zu den Swingern: wer eine Ideologie aus seiner Veranlagung macht, gerät auch in Gefahr, sich lächerlich zu machen: wenn das Leben nur aus Ledersohlen, Gummihemdchen oder Rudelbummsen besteht, wird es nun einmal langweilig, was noch anginge: aber auch das, was darüber geschrieben wird, erreicht schnell das Verfalldatum. Dann beginnt es zu stinken.
Was wirklich wichtig ist? Für die Menschen in Deutschland wohl, ihr Selbstverständnis in Frage zu stellen, nicht mehr zu verharren, neu aufzubrechen. Die Person im Spiegelbild ist nichts als Schein, die Ideologie ein billiges Stück kollektiven Versteckspiels. Ein Blick auf den letzten Sommer hat gezeigt, dass Ideologen nichts, aber auch gar nichts schaffen: Das gilt für Rechtschreibeformgegner wie für Hartzhasser. Wer etwas schaffen will, muss aufbrechen, sich aus dem Gefängnis der eigenen Ich-Schönheit und der Ideologie befreien und vor allem Neues schaffen – und er muss den Fingerzeigen folgen, statt ständig wie einer Meute hungriger Jagdhunde zu versuchen, die Finger weg zu beißen, die in die Zukunft zeigen.
Was wirklich wichtig ist? Das wir den größten Teil unserer gedanklichen und seelischen Kraft für Arbeit und Wohlstand, Friede und Fortschritt, Freiheit und Glück in unseren jeweiligen Ländern für Europa einsetzen. Den verbleibenden Teil können wir dann immer noch vor dem Spiegel verbringen.
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen

