Verführerinnen sind sie alle, weil sie Frauen sind. Aber wie funktioniert die Sache eigentlich? Ich habe all meine Kraft gebraucht, dies in englische Worte zu setzen. Wollen Sie es vielleicht auch in deutscher Sprache? Ich bin gespannt.
sehpferd - am Freitag, 9. September 2005, 23:02 - Rubrik: wundersames
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Sollen junge Frauen Karriere in der Erotikbranche machen? Kira Cochrane untersucht die Sache – und ihr Ergebnis ist natürlich „nein“ . Doch wenn man die Sache noch einmal durchdenkt, gilt natürlich auch etwas Anderes: „Es kommt nicht darauf an, was du tust, sondern wie du es tust“ – Titel eines alten Swingschlagers von Jimmy Lunceford zwar, aber heute noch so gültig wie damals. Mehr beim Nachtfalter oder gleich beim New Statesman.
sehpferd - am Freitag, 9. September 2005, 22:25 - Rubrik: wundersames
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Den verehrungswürdigen Bloggern (und Blogerinnen, natürlich), die sich über mangelnde Verlinkung, VerRSSung und Verblogrollung beim Nachtfalter beklagen, werden höflich gebeten, noch eine Weile brav die Händchen zu falten und zu warten, bis blogg.de aus den Puschen kommt und die nämlichen RSS-feeds, Blogrolls und andere Schmakazien wieder möglich macht.
Falls ihr kreativ seid, könnt ihr mir andererseits ein Icönchen schicken, so wie das auf der rechten Seite gezeigte City-Blog-Icon – es wird dann fest verankert – denn das kann ich selbst. Allerdings wird drüber stehen: Nachtfalter-Partnerblogs. Wer das aushält, mag es tun.
Falls ihr kreativ seid, könnt ihr mir andererseits ein Icönchen schicken, so wie das auf der rechten Seite gezeigte City-Blog-Icon – es wird dann fest verankert – denn das kann ich selbst. Allerdings wird drüber stehen: Nachtfalter-Partnerblogs. Wer das aushält, mag es tun.
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Wie so viele andere Deutsche auch, war ich bislang noch unentschlossen, wem ich bei der Bundestagswahl meine Stimme geben sollte. Doch gestern Abend habe ich mich plötzlich erinnert, warum wie eigentlich wählen - und da habe ich mich gefragt: "Warum sollte ich eigentlich die SPD wählen"?
Falls Sie es lesen - erwarten sie gar nicht erst etwas Parteipolitisches.
Falls Sie es lesen - erwarten sie gar nicht erst etwas Parteipolitisches.
sehpferd - am Freitag, 9. September 2005, 18:46 - Rubrik: zeit geschehen
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Weil mich die Firma Magical Works seit Monaten mit unberechtigen Abbuchungen von meinem Konto bombardierte, habe ich dort gekündigt, den Abbuchungsauftrag zurückgezogen, die Domänen gekündigt und mindestens einen Teil der Domänen an einen neuen Provider übertragen.
Erster Akt: Magical Works gibt die Domäne nicht frei, aber ich erfahre zu meinem erstaunen, dass es gar nicht Magical Works ist, der sie freigeben muss, sondern Strato. Also schreibe ich auch noch Strato an und jemand antwortet mir: „Leider sind die Domains nicht über uns gehostet. Auch ist Magical Works kein Kunde von uns. Es tut uns sehr leid dass wir Ihnen in dieser Sache nicht weiterhelfen können. Wir hoffen, Ihnen mit diesen Angaben weitergeholfen zu haben und wünschen Ihnen einen schönen Tag.“
Na, den schönen Tag hätte sich Herr oder Frau Styrie auch schenken können, dann ich hatte Strato ausdrücklich in der Eigenschaft als DENIC-Mitglied angeschrieben.
Was tut man in einer solchen Situation? Man schreibt der DENIC. Die Antwort kommt postwendend:
„diese Domain liegt bei Strato, bzw. Strato ist das zuständige DENIC-Mitglied. Falls sich Strato weigert die Domaine freizugeben, faxen Sie uns die Providerwechselzustimmung, wir werden diese an Strato weiterleiten.“
Nun, ich kam noch nicht dazu, werde dies aber am Montag machen. Selbstverständlich habe ich mich bei Strato beschwert – es ist schon ein paar Tage her, und ich glaube nicht, dass ich von dort noch irgend eine Antwort erhalte.
Irgendwie stelle ich es mir anders vor, in diesem Land irgendwo Kunde zu sein.
Erster Akt: Magical Works gibt die Domäne nicht frei, aber ich erfahre zu meinem erstaunen, dass es gar nicht Magical Works ist, der sie freigeben muss, sondern Strato. Also schreibe ich auch noch Strato an und jemand antwortet mir: „Leider sind die Domains nicht über uns gehostet. Auch ist Magical Works kein Kunde von uns. Es tut uns sehr leid dass wir Ihnen in dieser Sache nicht weiterhelfen können. Wir hoffen, Ihnen mit diesen Angaben weitergeholfen zu haben und wünschen Ihnen einen schönen Tag.“
Na, den schönen Tag hätte sich Herr oder Frau Styrie auch schenken können, dann ich hatte Strato ausdrücklich in der Eigenschaft als DENIC-Mitglied angeschrieben.
Was tut man in einer solchen Situation? Man schreibt der DENIC. Die Antwort kommt postwendend:
„diese Domain liegt bei Strato, bzw. Strato ist das zuständige DENIC-Mitglied. Falls sich Strato weigert die Domaine freizugeben, faxen Sie uns die Providerwechselzustimmung, wir werden diese an Strato weiterleiten.“
Nun, ich kam noch nicht dazu, werde dies aber am Montag machen. Selbstverständlich habe ich mich bei Strato beschwert – es ist schon ein paar Tage her, und ich glaube nicht, dass ich von dort noch irgend eine Antwort erhalte.
Irgendwie stelle ich es mir anders vor, in diesem Land irgendwo Kunde zu sein.
sehpferd - am Freitag, 9. September 2005, 17:34 - Rubrik: Kunde sein
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TV6 hat nach Eigenangaben den Sendebetrieb nunmehr eingestellt. Was Insider seit Langem erwartet hatten, ist damit eingetreten: Der Sender strahlt gar nichts mehr aus. O-Ton der Macher: „Leider haben sich heute die (finanziellen) Verhandlungen mit Astra zerschlagen und TV6 wird nicht mehr ausgestrahlt“.
Der Totengesang wird demnächst hier in schrillen Tönen gesungen. Wo sonst?

Besser Zeiten: 26. September 2003 screenshot (c) 2005 by sehpferd
Der Totengesang wird demnächst hier in schrillen Tönen gesungen. Wo sonst?

Besser Zeiten: 26. September 2003 screenshot (c) 2005 by sehpferd
sehpferd - am Donnerstag, 8. September 2005, 23:10 - Rubrik: wundersames
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Schon mal beim Sex so gedacht: „Oh, Gott, was wird sich die Putzfrau dabei denken“? Dann wird es Zeit, sich darüber klar zu werden, dass Putzfrauen zum Putzen da sind – und Zimmermädchen dazu, das Hotelzimmer tipp topp aufzuräumen und zu reinigen – und zu sonst gar nichts. Was sie denken und fühlen, kann Ihnen völlig gleichgültig sein: Wenn sie nett sind und ihre Arbeit zu Ihrer Zufriedenheit erledigen, könnten sie aber ein Trinkgeld geben.
Natürlich – in Schweden denkt man anders darüber. Wenn alle Menschen gleich geboren sind und gleiche Rechte haben, dann haben auch Zimmermädchen und Gäste gleiche Rechte. Dort wird man ja auch manchmal von harschen Frühstücksmaiden dazu aufgefordert, in einem 200-Euro-Hotel gefälligst das Frühstücksgeschirr selber aufzuräumen oder sich zusätzliche Serviergabeln für die Heringe selbst vom Büfett zu nehmen– von anderen Dreistigkeiten und Patzern gegenüber Gästen einmal ganz abgesehen.
Sicher, das sind die Ausnahmen – aber es gibt in Schweden eben viel zu viele dieser Ausnahmen. Nun, Hauptsache, man kann keine Pornos mehr in Hotels sehen - ob die Gäste ansonsten zufrieden sind, interessiert ja nicht weiter. Gäste kommen entweder oder eben auch nicht. Kismet.
Auch hier.
Natürlich – in Schweden denkt man anders darüber. Wenn alle Menschen gleich geboren sind und gleiche Rechte haben, dann haben auch Zimmermädchen und Gäste gleiche Rechte. Dort wird man ja auch manchmal von harschen Frühstücksmaiden dazu aufgefordert, in einem 200-Euro-Hotel gefälligst das Frühstücksgeschirr selber aufzuräumen oder sich zusätzliche Serviergabeln für die Heringe selbst vom Büfett zu nehmen– von anderen Dreistigkeiten und Patzern gegenüber Gästen einmal ganz abgesehen.
Sicher, das sind die Ausnahmen – aber es gibt in Schweden eben viel zu viele dieser Ausnahmen. Nun, Hauptsache, man kann keine Pornos mehr in Hotels sehen - ob die Gäste ansonsten zufrieden sind, interessiert ja nicht weiter. Gäste kommen entweder oder eben auch nicht. Kismet.
Auch hier.
sehpferd - am Donnerstag, 8. September 2005, 22:30 - Rubrik: wundersames
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sehpferd - am Donnerstag, 8. September 2005, 18:55 - Rubrik: papierkorb nachrichten
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Wie schön, wenn Maren Kroymann behauptet, dass es in den modernen Volksparteien um „Weltbilder geht, die Lebensentwürfe möglich machen sollen“ – ganz schön idealistisch, die Dame. Aber der Hohn ist nun wirklich, so etwas in die Welt zu streuen: „in der CDU hat ein Lebensentwurf, wie Angela Merkel ihn als kinderlose Intellektuelle vorlebt, überhaupt keinen Platz“. Nun, die Meinung von der Dame in Ehren, doch ist mir neu, dass inzwischen eine Schauspielerin bestimmen will, welche Lebensentwürfe in Parteien Platz haben.
Man sollte Frau Kroymann mal eine Lektion in Demokratie erteilen – und die ARD mal fragen, warum sie soviel Wert auf die politische Meinung von Frau Kroymann legt – gab es keine kompetenteren Ansprechpartner?
Man sollte Frau Kroymann mal eine Lektion in Demokratie erteilen – und die ARD mal fragen, warum sie soviel Wert auf die politische Meinung von Frau Kroymann legt – gab es keine kompetenteren Ansprechpartner?
sehpferd - am Mittwoch, 7. September 2005, 19:48 - Rubrik: zeit geschehen
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Es gibt sehr unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten für Vibratoren – zum Beispiel im Küchenbereich, wie hier in einem polnischen Video zu sehen ist. Bevor sie sich entrüsten – es handelt sich um die Werbung für ein polnisches Kreditinstitut.
Via Blogywood.
Via Blogywood.
sehpferd - am Dienstag, 6. September 2005, 20:56 - Rubrik: wundersames
Wenn ich bedenke, wie wichtig es einigen meiner Zeitgenossen in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gewesen ist, „den Verstand zu verlieren, um zu Sinnen zu kommen“, und wenn ich denke, welche intensiven Diskussionen es um den rechten Weg gab, die Seele zu läutern und das Selbst (was immer man damit meinte) aus den Zwiebeln herauszuschälen – ja, wenn ich daran denke.
Dann denke ich an die vielen ultimativen Begründungen dieser oder jener Lehre, an erwachsene Frauen, die mädchengleich in die Mitte eines Kreises traten und sich benahmen, als hätten sie gerade die Erleuchtung erfahren. Natürlich denke ich auch an jene, die beschimpft und hinausgejagt, verteufelt und verleumdet wurden, weil sie nicht waren, wie sich die selbst ernannten Eliten jener Jahre einen Menschen vorstellten.
Soweit ist es noch lustig. Doch dann denke ich an all die grauen Gesichter, die voll neuer Hoffnung waren und sich ihre Schalen einreißen ließen, die sie besser behalten hätten, um ihr Leben zu meistern, und an die vielen Psychovoyeure, denen es gefiel, von dieser Gruppe in jene zu hüpfen, weil es ja so schön ist, Lebensbeichten beizuwohnen.
Sehen sie und dann denke ich dies: Es ist gut, zu allem etwas Distanz zu wahren, und den Verstand zu gebrauchen, um den Sinn noch zu erkennen.
Dann denke ich an die vielen ultimativen Begründungen dieser oder jener Lehre, an erwachsene Frauen, die mädchengleich in die Mitte eines Kreises traten und sich benahmen, als hätten sie gerade die Erleuchtung erfahren. Natürlich denke ich auch an jene, die beschimpft und hinausgejagt, verteufelt und verleumdet wurden, weil sie nicht waren, wie sich die selbst ernannten Eliten jener Jahre einen Menschen vorstellten.
Soweit ist es noch lustig. Doch dann denke ich an all die grauen Gesichter, die voll neuer Hoffnung waren und sich ihre Schalen einreißen ließen, die sie besser behalten hätten, um ihr Leben zu meistern, und an die vielen Psychovoyeure, denen es gefiel, von dieser Gruppe in jene zu hüpfen, weil es ja so schön ist, Lebensbeichten beizuwohnen.
Sehen sie und dann denke ich dies: Es ist gut, zu allem etwas Distanz zu wahren, und den Verstand zu gebrauchen, um den Sinn noch zu erkennen.
sehpferd - am Dienstag, 6. September 2005, 20:30 - Rubrik: kult und kultur
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Heute habe ich mich nach etwas Abstinenz mal wieder voll in die Wahldiskussion gestürzt – und das provozierend. Denn mich befremdet erheblich, wenn man dauernd Schattenboxen gegen Visionen veranstalten muss – good luck, Angela Merkel.
sehpferd - am Dienstag, 6. September 2005, 20:08 - Rubrik: zeit geschehen
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„This child wanted to know, and probably knew more at seven years old than my mother and I combined knew at 13. Each time he asked a question, I responded with an honest answer.”
Die Sache in Ehren, Ms. Sharon Bird Anderson, aber woher wissen Sie, was ihre Mutter mit 13 wusste? Und wie rechnet sich die Schnittmenge?
Nun, ich habe etwa zwei Monate gefehlt, als die Grundlagen der Algebra gelehrt wurden – es muss an mir liegen, dass ich es nicht herausbekomme.
Die Sache in Ehren, Ms. Sharon Bird Anderson, aber woher wissen Sie, was ihre Mutter mit 13 wusste? Und wie rechnet sich die Schnittmenge?
Nun, ich habe etwa zwei Monate gefehlt, als die Grundlagen der Algebra gelehrt wurden – es muss an mir liegen, dass ich es nicht herausbekomme.
sehpferd - am Dienstag, 6. September 2005, 19:59 - Rubrik: papierkorb nachrichten
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Ich will informiert sein, also halte ich mir eine Fachzeitschrift: INTERNET professionell. Inzwischen weiß ich, dass ich mich aus dem Internet schneller und ausführlicher informieren kann, aber dennoch – Abonnements werden ja in Deutschland mit langen Laufzeiten verkauft. Jedenfalls habe ich auf eine Test-Empfehlung von INTERNET Professionell aus dem Jahre 2001 meine Webseiten bei Magical Works gehostet.
Im Oktober 2004 lobte PC Professionell, die Schwesterzeitschrift von INTERNET Professionell, den Webhoster Magical Works erneut für seine hervorragenden Leistungen – und setze ihn auf Platz 2. In der Ausgabe 12/2004 von INTERNET Professionell reicht es zwar nur noch für Platz 5, allerdings vorwiegend aus der Relation von Preis und Leistung.
Früher freilich war das noch anders: da landete Magical Works schon mal auf Platz 1, und zwar sowohl bei PC Professionell wie auch bei INTERNET Professionell.
Nicht aufgefallen scheint den Herren von PC Professionell und INTERNET Professionell zu sein, dass die Firma Magical Works im Internet inzwischen heftig kritisiert wurde, und zwar in Foren wie auch in der Fachpresse. Z.B. „Fauler Zauber um Magical Works“ vom 09.07.2002. Heftiger noch ging es in den Foren zu (1) (2) (3): In zahllosen Beiträgen wurde MagicalWorks vorgeworfen, die Kunden in der einen oder anderen Art nicht so zu behandeln, wie man das von einem seriösen Webhoster erwarten darf – das ist eine ausgesprochen höfliche Beschreibung der tatsächlichen Verhältnisse.
Das Erstaunliche: Nicht nur Magical Works hüllt sich in Schweigen (Es werden weder Briefe noch Emails beantwortet) sondern auch INTERNET Professionell mauert: Offenbar kann man dort zwar Webhoster empfehlen, ist aber nicht bereit, kritischen Hinweisen nachzugehen. Auf meine mehrfachen Rückfragen bekam ich nur die üblichen lapidaren Antworten. Fragt sich, für wen INTERNET Professionell eigentlich geschrieben wird: Für die Leser oder für die Dienstleister nebst den Soft- und Hardwareanbietern.
Im Oktober 2004 lobte PC Professionell, die Schwesterzeitschrift von INTERNET Professionell, den Webhoster Magical Works erneut für seine hervorragenden Leistungen – und setze ihn auf Platz 2. In der Ausgabe 12/2004 von INTERNET Professionell reicht es zwar nur noch für Platz 5, allerdings vorwiegend aus der Relation von Preis und Leistung.
Früher freilich war das noch anders: da landete Magical Works schon mal auf Platz 1, und zwar sowohl bei PC Professionell wie auch bei INTERNET Professionell.
Nicht aufgefallen scheint den Herren von PC Professionell und INTERNET Professionell zu sein, dass die Firma Magical Works im Internet inzwischen heftig kritisiert wurde, und zwar in Foren wie auch in der Fachpresse. Z.B. „Fauler Zauber um Magical Works“ vom 09.07.2002. Heftiger noch ging es in den Foren zu (1) (2) (3): In zahllosen Beiträgen wurde MagicalWorks vorgeworfen, die Kunden in der einen oder anderen Art nicht so zu behandeln, wie man das von einem seriösen Webhoster erwarten darf – das ist eine ausgesprochen höfliche Beschreibung der tatsächlichen Verhältnisse.
Das Erstaunliche: Nicht nur Magical Works hüllt sich in Schweigen (Es werden weder Briefe noch Emails beantwortet) sondern auch INTERNET Professionell mauert: Offenbar kann man dort zwar Webhoster empfehlen, ist aber nicht bereit, kritischen Hinweisen nachzugehen. Auf meine mehrfachen Rückfragen bekam ich nur die üblichen lapidaren Antworten. Fragt sich, für wen INTERNET Professionell eigentlich geschrieben wird: Für die Leser oder für die Dienstleister nebst den Soft- und Hardwareanbietern.
sehpferd - am Dienstag, 6. September 2005, 19:10 - Rubrik: Kunde sein
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Da feiern die Blogger mal gemeinsam mit der Presse - man zählt dort nämlich gerade Paul Kirchhofs Töchter: Er selber kommt nur auf zwei, Frau Merkel hat vier gesehen. Hat sie alles doppelt gesehen? Mitnichten, mitnichten – sie habe, so korrigierte man schnell, die Schwiegertöchter mitgezählt.
So geht es einer Kandidatin, wenn sie sich auf das Niveau der Boulevard-Presse herablässt: Was nämlich die Töchter oder Schwiegertöchter des Herrn Kirchhof tun, ist alleine deren Privatangelegenheit – es hatte in der TV-Diskussion nichts, aber auch gar nichts zu suchen.
So geht es einer Kandidatin, wenn sie sich auf das Niveau der Boulevard-Presse herablässt: Was nämlich die Töchter oder Schwiegertöchter des Herrn Kirchhof tun, ist alleine deren Privatangelegenheit – es hatte in der TV-Diskussion nichts, aber auch gar nichts zu suchen.
sehpferd - am Dienstag, 6. September 2005, 12:00 - Rubrik: zeit geschehen
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Wenn etwas passiert, was sogar ich für aktuell halte, dann vergesse ich oft, dass ich gar nicht gewohnt bin, die Dinge im gleichen Licht zu sehen wie der Rest meiner Kolleginnen und Kollegen. Also falle ich ein in ihre Pros und Kontras, sehe mir Gestik und Mimik an, bewerte mal nach diesem Kriterium und dann nach jenem – und vergesse doch eines: Das, was ich sehe, ist die Realität einer Flimmerkiste. Das stehen zwei Menschen auf einem Podium: eine Frau und ein Mann. Sie tun etwas, das man Wiener Oberkellnern nachsagt: Leidlich erfolgreich Wiener Oberkellner zu spielen. Die Dame spielt eine Kanzlerkandidatin, der Herr einen Kanzler: Sehen ganz echt aus, die beiden.
Ja, sie spielen, um uns zu gefallen. Sie denken, dass wir denken, sie würden uns gefallen, wenn sie so spielten. Warum spielen wir mit? Morgaine sagte sinnigerweise „wir wollen wissen, was die beiden Kandidaten in Wirklichkeit denken. Wir wollen wissen, ob bei ihnen Handeln und Wille, Handeln und Gefühl übereinstimmen“
Stimme ich dem zu? Was ist, wenn wir die Puppe entlarven, eine Puppe zu sein? Die meisten Menschen wissen, was dann passiert: In der Puppe ist eine Puppe ist eine Puppe ist eine Puppe. Schließlich blicken wir auf eine entblößte Kreatur, so wie wir alle eigentlich nichts als Kreaturen sind. Und? Bringt uns das weiter? Früher spielten die Anhänger eines Herrn Perls gerne „Zwiebelschälen“. Das klang gut: Schale ab, gucken, was drunter ist.
Wissen sie, was drunter war? Eine andere Schale und darunter wieder eine. Das ganze „Zwiebelschälen“ diente nicht der Wahrheit, sondern war Seelstriptease zugunsten eines Publikums, das sich zwar morgen auch schälen musste, darin aber bereits routiniert war.
Wollen wir, mit Verlaub, wirklich wissen, was Frau Merkel oder Herr Schröder „in Wirklichkeit“ denken? Ich nicht. Ich will, dass ein Arzt eine zutreffende, kluge Diagnose stellt oder ein Architekt ein schönes, aber dennoch solides Haus baut. Ich kann darauf verzichten, zu wissen, was er oder sie wirklich denkt. So ist es auch bei Frau Merkel: Ich will, dass sie eine gute Politik macht - und auf einen Blick in ihre Seelenleben verzichte ich dankend.
Die Frau wird noch oft auf der Bühne stehen, von dem Mann glaubt es kaum noch jemand. Die Dame wird nach der Kanzlerkandidatin, die eine Kanzlerkandidatin spielt, eine Kanzlerin sein, die eine Kanzlerin spielt. Ein bisschen umgewöhnen. Heute noch Kandidatin, morgen Kanzlerin. Mag sein, dass sie sogar noch lächeln lernt – das macht sich besser.
Ja, sie spielen, um uns zu gefallen. Sie denken, dass wir denken, sie würden uns gefallen, wenn sie so spielten. Warum spielen wir mit? Morgaine sagte sinnigerweise „wir wollen wissen, was die beiden Kandidaten in Wirklichkeit denken. Wir wollen wissen, ob bei ihnen Handeln und Wille, Handeln und Gefühl übereinstimmen“
Stimme ich dem zu? Was ist, wenn wir die Puppe entlarven, eine Puppe zu sein? Die meisten Menschen wissen, was dann passiert: In der Puppe ist eine Puppe ist eine Puppe ist eine Puppe. Schließlich blicken wir auf eine entblößte Kreatur, so wie wir alle eigentlich nichts als Kreaturen sind. Und? Bringt uns das weiter? Früher spielten die Anhänger eines Herrn Perls gerne „Zwiebelschälen“. Das klang gut: Schale ab, gucken, was drunter ist.
Wissen sie, was drunter war? Eine andere Schale und darunter wieder eine. Das ganze „Zwiebelschälen“ diente nicht der Wahrheit, sondern war Seelstriptease zugunsten eines Publikums, das sich zwar morgen auch schälen musste, darin aber bereits routiniert war.
Wollen wir, mit Verlaub, wirklich wissen, was Frau Merkel oder Herr Schröder „in Wirklichkeit“ denken? Ich nicht. Ich will, dass ein Arzt eine zutreffende, kluge Diagnose stellt oder ein Architekt ein schönes, aber dennoch solides Haus baut. Ich kann darauf verzichten, zu wissen, was er oder sie wirklich denkt. So ist es auch bei Frau Merkel: Ich will, dass sie eine gute Politik macht - und auf einen Blick in ihre Seelenleben verzichte ich dankend.
Die Frau wird noch oft auf der Bühne stehen, von dem Mann glaubt es kaum noch jemand. Die Dame wird nach der Kanzlerkandidatin, die eine Kanzlerkandidatin spielt, eine Kanzlerin sein, die eine Kanzlerin spielt. Ein bisschen umgewöhnen. Heute noch Kandidatin, morgen Kanzlerin. Mag sein, dass sie sogar noch lächeln lernt – das macht sich besser.
sehpferd - am Montag, 5. September 2005, 21:08 - Rubrik: zeit geschehen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Vielen Journalisten und manchem Blogger fiel auf, dass Frau Merkel in der gestrigen Diskussion häufig das Wort „Visionen“ benutzte. Ich erinnere mich aber, dass man früher „Pläne“ oder „Zukunftspläne“ oder „über den Tag hinausgehende Vorstellungen“ hatte.
Visionen? Waren das nicht optische Wahrnehmungen, auch Sinnestäuschungen oder Halluzinationen?
Nun, ich weiß – inzwischen haben die Neohumptydumptynisten wieder zugeschlagen: Visionen sind Vorstellungen von Zuständen, dier in der Zukunft erreicht werden sollen. Pläne sind mir, ehrlich gesagt, bei weitem lieber.
Visionen? Waren das nicht optische Wahrnehmungen, auch Sinnestäuschungen oder Halluzinationen?
Nun, ich weiß – inzwischen haben die Neohumptydumptynisten wieder zugeschlagen: Visionen sind Vorstellungen von Zuständen, dier in der Zukunft erreicht werden sollen. Pläne sind mir, ehrlich gesagt, bei weitem lieber.
sehpferd - am Montag, 5. September 2005, 19:10 - Rubrik: zeit geschehen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Da ich nicht immer alles doppelt schreiben will: Hier können Sie lesen, was mir zum Duell am nächsten Tag (also heute) durch den Kopf ging.
sehpferd - am Montag, 5. September 2005, 18:54 - Rubrik: zeit geschehen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Vielleicht sollte ich eine Satire schreiben über einen meiner Kontrahenten vom Stamm der Schuhkartondenker – jenen Leuten also, die irgendwie alles gleich „einordnen“ müssen. Also: Angela Merkel, so schreibt ein Blogger, sei eine „Vatertochter, eine falsche Schlange“ und weil das wohl noch nicht genug war, dann auch noch „Vatertöchter sind gerade im Sozialen sehr viel unerbittlicher als Männer. Das habe ich lange genug erlebt, mit meinen weiblichen Vorgesetzten“.
Man beachte den überaus intelligenten Rückschluss: Er hatte mal eine Vorgesetzte, die er für eine Vatertochter hielt, (was immer dieses populärpsychologische Kauderwelsch bedeuten mag) ist Angela Merkel ähnlich, weil er sie auch für eine Vatertochter hält.
Sag noch einer, Männer wären logisch.
Diese sind es auch nicht:
" Die Vatertochter will sich aber auch von ihrem Vater emanzipieren, deshalb kämpft sie symbolisch einen Kampf gegen 'die Männer' ...Die Vatertochter ist daher häufig Feministin, ... Vatertöchter finden wir im großen Maße bei den Grünen."
Man beachte den überaus intelligenten Rückschluss: Er hatte mal eine Vorgesetzte, die er für eine Vatertochter hielt, (was immer dieses populärpsychologische Kauderwelsch bedeuten mag) ist Angela Merkel ähnlich, weil er sie auch für eine Vatertochter hält.
Sag noch einer, Männer wären logisch.
Diese sind es auch nicht:
" Die Vatertochter will sich aber auch von ihrem Vater emanzipieren, deshalb kämpft sie symbolisch einen Kampf gegen 'die Männer' ...Die Vatertochter ist daher häufig Feministin, ... Vatertöchter finden wir im großen Maße bei den Grünen."
sehpferd - am Montag, 5. September 2005, 18:45 - Rubrik: blog nachrichten


