anstoss

  sehpferdvs sehpferds magazin für anstöße und anstößiges
Wer Holländer ist und etwas für die nationale Sportförderung tun will, kann dies jetzt bei „Sportsmeiden“ – die Damen, allesamt hochrangige holländische Sportlerinnen, haben nämlich ihre Aktfotos ins Internet gestellt – gegen Bezahlung. Nur wenige Fotos weisen darauf hin, was man zu sehen bekommen wird ... aber Männer, es ist doch gleich – was tut man nicht alles für die Sportförderung – und schließlich bekommt man nicht alle Tage nackte Sportlerinnen zu sehen – es sei denn, man wäre eine.

Zu den nackten Sportmaiden

nackte sportlerinnen holland
(c) 2003 by sportmeiden.nl

Added some English:

So surfers, are you looking for the nude „sportmeiden“, which are often spelled as „sportmaiden“? Then please, click here: Sportsmeiden Website in Dutch

Kondomhersteller lassen sich immer etwas einfallen, damit Leute auf ihre Webseiten kommen – aber das Interessanteste fand Sehpferd auf der Webseite von condoms.au.com, die ihre Produkte unter dem Namen „Four Seasons Condoms“ vertreiben. Dort kann man nämlich animierten Puppen zusehen, wie sie die schönste Sache der Welt betreiben – und dies nicht ausschließlich in der Missionarsstellung, aber immer mit Gummi.

Mach mir den Stier

Nein, diesmal habe ich etwas nicht selbst entdeckt, sondern mich mal verführen lassen, auf eine Webseite zu gucken, auf der lauter japanische Zeichen stehen ... doch diese Maschine, die habe ich auch ohne Worte verstanden.

Früher gab es mal eine Fernsehserie, „Adams Family“ genannt. Da brachte das „eiskalte Händchen“ die Post. Dieses Händchen, soviel will ich verraten, ist nicht für die Post zuständig.

sexspielzeug hand virbrierend

(c) by the manufacturer

Die Fangemeinde der erotischen Moderatoren von TV6, Steffi und Boris, kann aufatmen: Beide sind wieder nachts live auf Sendung, und wie immer kann man ihnen per SMS alle möglichen und unmöglichen Fragen schicken.

Die meisten SMSler waren freilich froh, die beiden überhaupt wiederzusehen - die Fangemeinde ist inzwischen erheblich gewachsen - und dazu gehören nicht nur Männer. Steffi gab sich gestern besonders sexy in halb transparenten Dessous und die Fans schwärmten: „Schön, dass ihr wieder da seid, haben euch vermisst".

Doch auf die Frage, wo und ob es eine Programmvorschau von TV6 gibt, mussten die beiden die Antwort schuldig bleiben. Sehpferd auch. Denn auf der Webseite von TV6 steht immer noch der Rohentwurf für eine Webseite, ein bisschen Werbung für die Damen, die auch in TV6 ihre Dienste anpreisen und sonst - nichts.

steffi boris tv6

Steffi gestern in TV6
(c) sehpferd 2003

Für registrierte Email-Kunden bietet „Victorias Secret" gegenwärtig 20 Prozent Rabatt auf ihrer Webseite. Baumwoll-BHs sind teilweise noch kräftiger reduziert. Nicht ganz so offensiv sexy wie die anderen Produkte, aber dafür angenehm im Tragen, passend zur Jahreszeit und dennoch sehr verführerisch, wie alles von „Victorias Secret".

pssssst

Nachtrag: Das Angebot galt für Oktober 2003 - und mittlerweile ist längst Ende November 2003, doch auch für die Weihnachtsgeschenke lohnt sich natürlich ein Besuch bei Victorias Secret - oder auch hier: Mehr von Sehpferd

Wer als Frau die Lust am eigenen Körper in möglichst knappen Bikinis oder auch nur Tangas ausdrücken will, kann dies am besten, indem „sie" mal den Shop von „wickedweasel" besucht.

Was dort geboten wird, ist so aufregend, dass Frauen das Wasser im Mund (wo sonst?) zusammenläuft. Für Männer gibt es natürlich auch etwas - wunderschöne Bikini-Bilder zum Herunterladen - und zwar gratis. Wer da noch bei T-Online Bilder einer ehemaligen Pornoqueen für harte Euros herunterlädt, ist selber schuld.

wickedweasel, die auch das copyright am foto haben (c) 2003

wicked

Neuer Beitrag über WickedWeasel hier.

Jemals etwas von med1.de gehört? Das Medizinforum für Laien hat einige ganz hervorragende Seiten über die Liebe ... und was so alles mit dem Körper passiert, wenn man heftig liebt. Extrem heiße Diskussionen gibt es natürlich um alles, was die schönste Sache der Welt betrifft: zum Beispiel auch die Frage einer jungen Frau, warum die Männer immerzu Pornos gucken müssen. Die Teilnehmer sind teilweise recht jung, deshalb muss man sprachlich gewisse Abstriche machen, und Registrierung ist Pflicht.

med1 - man muss sich erst registrieren lassen

Menschen suchen nach Sensationen, ganz klar, und sie suchen nach Sex. So verwundert nicht, dass inzwischen 1031 Menschen wissen wollten, ob Cora Schumacher nackt in der GQ zu sehen ist - sie ist es nicht, wie alle meine Leser wissen. Die Menschen interessieren sich auch lebhaft für Steffi und Boris, die beiden Schleckmäulchen von TV6, wie denn überhaupt TV6-Artikel außerordentlich gut laufen: allein der Sehpferd-Artikel „Keine Frage ist zu blöd ..." wurde 264-mal aufgerufen, überwiegend von Google-Benutzern. Merkwürdig: 89 Menschen wollten partout wissen, was es mit dem öffentlichen Sex auf sich hat, doch beim genaueren Hinsehen zeigte sich, dass ihr Interesse der dort benannten „Vergewaltigungsdroge" galt - und die sollte, so meint Sehpferd, nun wirklich keine Verbreitung finden. In den USA ist sie übrigens verboten, in Europa aber auf dem Markt.

Holländische Wissenschaftler haben eine besondere Unterwäsche entwickelt, die Sensoren enthält, um den Herzschlag zu messen. Hat der Träger oder die Trägerin einen Herzanfall, so lösen die Sensoren über ein Handy sofort Alarm aus.

Die an sich sehr seriöse Nachricht von ananova fordert jedoch Menschen mit schrägen Fantasien dazu heraus, über Unterwäsche mit Sensoren noch einmal nachzudenken ... könnte man bestimmte Daten nicht per Funk auf den PC des Partners übertragen? Dagegen spricht allerdings, dass derartige Kleidungsstücke ja ohnehin ausgezogen werden, wenn die Sache wirklich turbulent wird.

Ein belgischer Juwelier hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um die Gemeinsamkeit der Brautleute für immer zu betonen: Er erzeugt ein Elektrokardiogramm von beiden Partnern, während sie sich in die Augen sehen, das später in den Ring eingraviert wird.

Der Juwelier bekennt, dass die Sache beim ersten Mal nicht immer heftig genug ausfällt – er bäte dann das Paar „es noch einmal zu versuchen“. So jedenfalls ananova .

Da fragt sich Sehpferd, ob es nicht gut wäre, es einmal mit etwas anderem als „in die Augen sehen" zu probieren, bekennt aber, dass die Gravur besser ist als das Hochzeitsdatum - es könnte als Verfalldatum interpretiert werden.

Was für die Flagellaten Sonja ist, ist Zenobia (benannt nach der Königin von Palmyra) für eine andere Gruppe der seltsamen Wesen des buchstäblichen Menschenzoos: die Liebhaber menschlicher Haustiere.

Wer annimmt, dass sie nicht sehr viel Auswahl haben bei der Wahl ihrer Partner, dürfte recht haben: das Lamento vor allem männlicher "Hunde" und "Ponies" ist groß, und sie lassen ihren Frust in mehr oder weniger dickem Sprechblasen in ihren besonderen Foren heraus. Meist kommt auf die bescheidenen Wünsche („psychologische Abrichtung und Erniedrigungen können beliebig vollzogen und stetig perfektioniert werden") gar keine Reaktion, und so nimmt es nicht wunder, dass alle zu lechzen beginnen, sobald eine Frau auftaucht - in diesem Fall also die „Reitherrin Zenobia" - 3018-mal wurde ihre am 24. August 2003 erschienene Anzeige bisher aufgerufen.

Zenobia hat denn auch eine Fülle von Antworten auf ihre Anzeige bekommen, die sich gekürzt so liest:

„Mein Beruf und meine Berufung ist die Ausbildung von Pferden und die Erteilung von Reitunterricht. Vor einiger Zeit habe ich die Lust am Reiten Humaner Ponys entdeckt. Es macht mir Spaß, Männer in Reitbekleidung zu dominieren und nach realen Vorbildern auszubilden, nach dem Motto:mit harter Hand, aber nicht ohne Verstand. Mein Ziel ist, körperlich das Machbare mit Sporen und Gerte herauszukitzeln und die Ponys widerstandsfrei zum absoluten Gehorsam zu erziehen."

Freilich wird ihr Liebesdienst nicht überall positiv aufgenommen. In der typischen verklemmten Diskussionsweise der „Human Pets", wie sie sich nennen, wird diskutiert, ob es wohl gerecht sei, dass „Reitherrin Zenobia" für ihre Tätigkeit am menschlichen Tier schon dann einen Obulus kassiert, wenn die eigentliche Erziehung noch gar nicht begonnen wurde: von 50 Euro ist die Rede, was für den einen Geld, für den anderen Peanuts sein mögen.

Ein offenbar Kundiger, der die Dienste der Herrin wohl in Anspruch nahm, will wissen, dass es sich wohl „eher um 250 Euro" handle, und aus der Schule plaudert er auch: Die Reitherrin, so will er wissen, setze sich nicht auf nackte, sondern nur auf behoste Ponies.

Man sieht, es ist ganz schön hart, in dieser Welt ein menschliches, männliches Pony zu sein.

sehpferd bedauert, auf die betroffene Webseite nicht verweisen zu können, da ihre weiteren Inhalte zu Missverständnissen Anlass geben könnten

Wer es noch nicht wusste: Sex ist das beste, was man für seine Gesundheit tun kann. Nicht nur der Geruchssinn wird geschärft, sondern auch Herzkrankheiten wird vorgebeugt. Selbstverständlich sorgt die körperliche Aktivität auch für Fitness, und sie führt darüber hinaus zu Gewichtsverlusten.

Wer Sex genießt, wird seltener krank, produziert mehr Endorphine, die den Schmerz reduzieren, neigt weniger zu Depressionen und hat sogar bessere Zähne - und vielleicht (wenn er denn ein Mann ist) eine "glücklichere" Prostata.

Warum Sex gut für die Zähne ist, lassen die Autoren von „Forbes" ein bisschen im Dunkel und entschuldigen sich damit, dass man schließlich eine Familienzeitschrift herausgäbe. Verraten werden darf aber, dass im Sperma Zink und Kalzium sowie andere Mineralien enthalten sind, die angeblich der Zahngesundheit dienen. Aber vielleicht liegt das Ganze auch nur daran, das sich viele Menschen vor oder nach dem Sex (je nachdem ...) die Zähne putzen.

Mehr kann man bei Forbes nachlesen.

Nicht nur junge Frauen haben manchmal Probleme, sich zur rechten Zeit das Blümchen pflücken zu lassen, auch junge Männer haben nicht immer das Glück, ihre Jungfräulichkeit beizeiten an eine Dame zu verschenken.

Wer in Japan wohnt, allerlei Tests besteht und seine Jungfräulichkeit öffentlich an ein Pornosternchen verlieren möchte, dem hilft der dortige Satelliten Sender „Paradiese TV" möglicherweise zu seinem Glück. Die Sendung heißt „Berühmte Porno Starlets rauben dir deine Jungfräulichkeit". Dem glücklichen Gewinner winkt die Entjungferung vor laufender Kamera.

Bei den ersten Testaufnahmen erwiesen sich einige der jungen Männer allerdings als abgesprochen „kamerascheu“ ... ihnen fehlte einfach die nötige „Energie“. Doch, wie eine Zeitung berichtete, die dabei sein dufte, gab es für sechs der neun Kandidaten eine zweite Chance.

gelesen bei mainichi

Etwas habe ich übersehen: Reflekto-Pornografie. Entdeckt haben sie Besucher von Ebay, die mal einen Wasserkessel und mal eine Fernsehmattscheibe entdeckten, auf denen das nackte Spiegelbild der Fotografin zu sehen war. All das wäre noch keine Sensation gewesen, wenn nicht Yahoo inzwischen eine Kategorie für Reflekto-Pornografie eingerichtet hätte. Magere drei Beiträge gab es bisher, die sich zudem noch alle auf die gleichen Objekte bezogen, aber nun ja - bei dem gegenwärtigen Mangel an erotischen Nachrichten hätte ich das natürlich keinesfalls übersehen dürfen, so wahr ich Sehpferd heiße.

frohes Suchen bei Yahoo

Die Weltgesundheitsorganisation hat die katholische Kirche deutlich gewarnt, die Horrorgeschichten von “winzigen Löchern in Kondomen” weiter zu verbreiten.

Der Vatikan wurde zudem warnend darauf hingewiesen, dass er damit Menschenleben gefährde.

Nach einem Bericht des BBC, der am kommenden Sonntag ausgestrahlt wird, würde die Löchergeschichte von Kardinälen, Bischöfen und Nonnen in vier Kontinenten verbreitet. Gesendet werden soll unter anderem ein Interview mit Kardinal Alfonso Lopez Trujillo, in dem dieser vor dem Gebrauch von Kondomen warnt und sie als unsinnig in der HIV-Bekämpfung brandmarkt.

In derselben Sendung kommt auch der Erzbischof von Nairobi zu Wort, der die Kondome für die Ausbreitung des Virus verantwortlich macht – sein knapper Kommentar: Aids verbreite sich so schnell, weil überall Kondome erhältlich wären.


BBC Webseite

Es gehörte nicht zum offiziellen Programm, doch das erste Rennen wurde bei den Panafrikanischen Spielen in Nigeria nach 48 Stunden siegreich für alle Teilnehmer beendet: Es ging um 40.000 kostenlose Kondome, die zu den Spielen verteilt wurden: Insgesamt, so eine Schätzung, würden etwa 80.000 der möglicherweise lebensrettenden Gummis während der Spiele benutzt.

gelesen bei yahoo

Bestimmt die "Kleiderordnung für Huren" den Ton in der Pariser Mode?

Frankreichs Radikalfeministinnen haben die Nase voll - doch ihre Wut richtet sich nicht gegen die Modehäuser Ungaro oder Versac, die für ihre schwül erotischen Kampagnen bekannt sind, sondern gegen eine Sloggi-Werbung der deutschen Firma Triumph, die sich offenbar an junge Mädchen wendet, denn fotografiert wurden Frauen, die „eher als Heranwachsende" gelten könnten. Mit starken Worten wurde nicht gespart: Die feministische Autorin Florence Montreynard sagte im Fernsehsender LCI, dass seit dem neunzehnten Jahrhundert die Kleiderordnung für Huren den Ton in der Mode bestimme.
Die Anzeige wurde von der Selbstkontrollinstitution der Werbebranche gerügt, da zahlreiche Beschwerden eingegangen waren. Indessen scheint es sich um eine Einzelmaßnahme zu handeln, denn Nacktheit in der Werbung, so ein Sprecher, würde es in Frankreich immer geben – es sei Teil der französischen Kultur. Die Firma Triumph habe nach Presseberichten bislang nicht erkennen lassen, dass sie die Werbung zurückziehen würde. Ein Foto der beanstandeten Werbung war zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erhältlich.

reuters-nachrichten aus CNN

Aus der Nähe wirken die Augen der Frauen sinnlich, und halbnah lockt des Körpers Form die Männerwelt an. Doch auf die Entfernung wirkt nur eines: Haar, entweder sehr lang oder sehr füllig. Für letzteres sorgte eine Erfindung, die heute vor 97 Jahren das Licht der Welt erblickte: die Dauerwelle. Chemisch aufgebrochen, erhitzt und neu in Form gebracht wird das Haar, und am Ende lockt es mit fülliger Pracht: Erfunden hat sie der Todtnauer Ziegenhirt Karl Ludwig Nessler, der sich später, als er den honorigen Friseurberuf ergriffen hatte, Charles Nestle nannte. Sein Ruhm bleibt so fest wie seine Frisuren, doch sein Reichtum fiel der Weltwirtschaftskrise zum Opfer. Als er 1951 starb, war er bettelarm.

Man kann sie mieten wie ein Hotelzimmer, aber man kann sie nicht besitzen: Etwa so bildet der Fotojournaslist Reagan Louie asiatische Huren ab. Auf den ersten Blick weiß man nicht, was man empfinden soll, den bei den Bildern stellt sich weder Lust noch Frust ein: Was man sieht, ist was man bekommt: Junge Frauen bei der Arbeit – nur, dass ihre Arbeit darin besteht, Männern ihre Dienste anzubieten.

Die Galerie

Nerve(Mitgliederbereich)

Das Buch:
Orientalia: Sex In Asia
Paperback, 192 Seiten
Verlag: powerHouse Books, erschienen im September 2003
ISBN: 157687186X

„Gott gab mir Finger und eine Klitoris" - so viel hat die Redakteurin Lola Garcia jedenfalls gelernt und noch einiges mehr. Zum Beispiel, dass es vier Stufen des Orgasmus gibt und eine Unzahl von Methoden, sich selbst Lust zu bringen: Ein sehr attraktives Angebot für die junge Journalistin, die vorgibt, nicht eine einzige zu kennen.
Inzwischen dürfte sie einige kennen gelernt haben, und sie weiß nun wohl auch, dass es andere Methoden gibt, als elektrische Zahnbürsten zu erforschen: „Das Kaninchen" zum Beispiel. Keine Panik - es ist nicht das lebende Haustier gemeint, sondern ein Vibrator gleichen Namens, dessen strategisch wichtige Teile die beiden Hasenohren sind.
Besucht hat sie den "Dienstag Abend Masturbations Workshop" der feministischen Aktionsgruppen am Grinnel College, Iowa, USA.

aus dem Scarlet and Black Online

Die Aktion kommt spät, denn die heißen Tage neigen sich schon dem Ende zu, doch nun stimmen auch Frankreichs Schuldirektoren in den Chor der Anti-Sex-Welle mit ein: Sichtbare Tangas und nackte Bäuche sollen aus der Schule verbannt werden. Die Begründung ist sehr einfach, aber nicht einleuchtend: In den Augen der Jungen, so eine offizielle Stimme, reduziere solche Kleidung die Mädchen auf ihre Hintern, und dann setzt sie noch eines drauf: Auf diese Weise würden Frauenkörper wie eine gewöhnliche Ware vorgezeigt.

Die Wäschehersteller sind natürlich nicht erbaut: Sie stellen die erotischen Teilchen schon für Mädchen ab 10 Jahre her.

Indessen, so meint Sehpferd, wird die Diskussion bald abflauen: Im Winter holen sich die modebewussten Mädchen in den kleinen Tangas schnell eine Blasenentzündung, und das ist nicht sehr sexy. Und im nächsten Jahr ist die Diskussion wieder vergessen, es sei denn, man beginnt sie Ende Oktober wieder aufs Neue. Aber dann dürften die meisten Tangas bereits verkauft sein.

die fakten kamen von reuters

Norwegen steht vor einer schwierigen Frage: Das traditionell an einem partnerschaftlichen Frauenbild orientierte Land duldet keine organisierte Prostitution – aber was passiert, wenn ein Selbsthilfeprojekt denen zu Sex verhelfen will, die daran sonst kaum teilhaben könnten? Nun, vorerst bekamen die Organisatoren erst einmal Ärger.

Das Projekt mit dem Namen „Lotus" ist nicht neu: Bereits in den Niederlanden hatte es etwas Ähnliches gegeben, und überraschenderweise würden sich auch genügend Menschen finden, die den sexuellen Kontakt zu Körperbehinderten aufnehmen würden - nur: Es ist gegen das Gesetz, das jegliche Organisation sexueller Dienstleistungen verbietet.

Nun hoffen die Initiatoren, dass ihnen der Staat eine Ausnahmegenehmigung gibt: Wie die Chancen dafür sind, konnte aus der norwegischen Quelle nicht ermittelt werden.


aus nettavisen

Es gibt Berichte, die man selber nicht wahr haben will – aber die Journalistin Sarah Fenske wollte es genau wissen: Wieso baggern betrunkene Männer extrem beleibte Frauen an, und was denken sie sich eigentlich dabei? Das Ergebnis ist schlimmer, als man vermuten würde.

Wenn sie genügend Biere intus haben, gehen die Männer „Schweinefleisch aufreißen" oder, wie sie sagen „hogging": Eine Frau anbaggern, die wirklich fett ist. Ein paar Pfunde zählen nicht: Über 100 Kilo muss sie schon haben: Gelegentlich loben die Hogger Wettbewerbe aus: wer die Frau mit dem höchsten Gewicht aufreißt um sich mit ihr sexuell einzulassen, gewinnt den Siegerpreis.

„Eigentlich sollten sie uns dankbar sein, dass wir sie wenigstens Oralverkehr machen lassen", sagt einer der „Hogger" - denn echter Sex mit den Damen, so seine Meinung, koste „viel Überwindung": Wenn man die Fleischberge sehe, dann habe man schon genug. Für die Frauen als Person haben die Männer nichts übrig: Sie wüssten doch, dass sie wie Schweine aussähen, da hätten sie keine Chance auf Sex - schon allein, weil sie niemand nackt sehen wolle.

Fettleibigkeits-Fetischisten sind sie nicht, im Gegenteil: Sie machen die Frauen wegen ihrer Fettleibigkeit herunter, doch die spielen dennoch mit: verfügbar seien sie eben, so sagen die Hogger, und sie könnten ganz gut oralen Sex machen.

Das wichtigste verraten sie aber erst am Schluss: Es sei immer nur Sex, so tönen sie selbstzufrieden, nichts anderes. Beziehungen? Völlig ausgeschlossen, im Gegenteil: Hinterher will die Frauen niemand von den Hoggern mehr sehen.

Sehr viel ausführlicher im Original, aus dem zitiert wurde:


clevescene

Es gab einmal eine Zeit, das sagten Frauen, Männer seien Schweine. Dann kamen viele Jahre, in denen Frauen sagten, sie benämen sich wie Schweine - und heute betteln offenbar einige darum, Schweine sein zu dürfen. Jedenfalls findet man im Internet immer wieder merkwürdige Anzeigen, in denen Herren (nun ja, Herren sind sie vermutlich kaum) wie Schweine gehalten werden wollen.

Auch das gab es schon einmal, aber da wollten es die Männer nicht, sondern sie wurden einfach dazu gemacht. Nun ja, und von all dem gab es dann noch eine Parodie: „Circe" von Friedrich Hollaender. Da kommt Odysseus in die Tür „und lüpft die Wade" und fragt doch mal ganz frech, ob denn nun dorten die Villa sei, wo „gestripteast“ würde. Doch die Circe belehrt ihn sogleich: Fälschlich, so meint sie, glaube Odysseus, in der Circe läge die Würze, jedoch wisse der gebildete Mensch, dass sie, die Circe nämlich, aus allen Männern Schweinchen mache.

Hereingelassen hat sie ihn dann doch: „Nun sind se schon mal da, nun komm’ se rein – und wie das Schicksal spielt, ich habe gerad’ kein Schwein.“ Na also – wer sagt, dass Zauberinnen zu nichts gut sind?

Deutsche Männer sind lieber erfolgreich im Beruf als im Bett: Nur 27 Prozent von ihnen lechzen nach gutem Sex, der Rest will vor allem Erfolg im Job – und natürlich Kinder. Die kann man bekanntlich auch bei schlechtem Sex bekommen. Was Deutschlands Frauen zu diesem Umfrageergebnis des Instituts Gewis meinen, war nicht zu erfahren. Sehpferd Vermutung: Sie wussten es schon immer.

gelesen bei rp-onlione

Heute vor 78 Jahren, am 7. Oktober 1925, trat eine junge Frau von nur 19 Jahren zum ersten Mal in Europa auf – und erlangte gewissermaßen über Nacht Weltruhm. Sie hatte weder eine abgeschlossene Schulausbildung noch irgendeine andere Ausbildung: Mit nur 13 Jahren folgte sie fahrenden Komödianten und kam so von ihrem Geburtsort St. Louis in Missouri nach New York, wo sie wenigstens in zweiter Reihe tanzen durfte. Denn eines konnte sie – tanzen. Sie wurde bald darauf entdeckt und für ebene jene neue Revue engagiert, deren Star sie in Paris bald werden sollte.

Ihr Geburtsname war Josephine Freda Mac Donald, und berühmt wurde sie unter ihrem ersten Vornamen und dem Nachnamen ihres zweiten Ehemannes: Josephine Baker.

Sie war eine der wenigen Frauen dieser Welt, die schon früh erotische Ausstrahlung und ein lustbetontes Leben mit Anerkennung, Reichtum, und sozialem Engagement verbanden. Letzteres ist kaum jemandem bekannt, so zum Beispiel ihr Eintreten gegen die Rassentrennung, die Aufnahme von Waisenkindern in ihren Haushalt oder ihre Beitrag zum französischen Widerstandskampf gegen die deutsche Besatzungsmacht.

Unvergessen sind neben einigen frechen Chansons („Don’t touch my tomatoes“) vor allem ihre legendären Tänze in der „Revue Nègre“: dort trug sie auch das berühmte Bananenröckchen – und nichts sonst.

Unverschämtheiten musste sie ihr ganzes Leben ertragen, doch besonders diffamiert wurde sie in Österreich: Als sie 1928 in Wien auftrat, löste sie den „Negerskandal“ aus: die katholische Kirche zelebrierte sogar Sondergottesdienste als „Buße für schwere Verstöße gegen die Moral, begangen von Josephine Baker“ – im trauten Einklang mit den österreichischen Nationalsozialisten, die ein Auftrittsverbot forderten.

„Man muss Heu machen, wenn die Sonne scheint“, ist nicht nur das Motto der Bauern auf der schwäbischen Alb, sondern auch die Bordellbesitzer im Australischen Sydney haben sich jetzt diesen Wahlspruch gegeben: Grund dafür ist die Rugby-Weltmeisterschaft, bei der zehntausende von Besuchern erwartet werden.
Man hat so seine Erfahrungen: Der Weltkongress der Kirchen 1994 in Canberra brachte einen Umsatzzuwachs von 250 Prozent, und vom Rugby erwartet man sich natürlich noch ein bisschen mehr.

Einige Bordelle setzten auf Kunden ganz bestimmter Länder: Ein Bordell wurde ganz in den Farben Italiens gestrichen, und für die Rugbybegeisterten aus dem vereinigten Königreich hat man rechtzeitig Damen angeheuert, die sich in sadomasochistischen Praktiken auskennen: Man wisse doch, dass die Oberklasse in England sich an Schlägen begeistere, sagte ein Manager.
gelesen bei der BBC

 

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