Grün ist die „taz", die „taz" ist grün - und da mag sie nicht, wenn die Justizministerin denkt: Das mindestens hat die „taz" mittlerweile mit den Katholiken gemeinsam. Und so fragt sie sich denn auch, was wie und wo im Leben Vorrang hat: Zellklumpen hier, Zellklumpen da, Zellklumpen in Amerika.
Man kann, freilich, ernsthafter über Embryonenforschung diskutieren. Aber das Niveau, auf dem sich die taz mittlerweile bewegt, ist dem der Boulevardpresse nicht unähnlich.
Man kann, freilich, ernsthafter über Embryonenforschung diskutieren. Aber das Niveau, auf dem sich die taz mittlerweile bewegt, ist dem der Boulevardpresse nicht unähnlich.
sehpferd - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 23:23 - Rubrik: printmedien
Schwester Ansgar vom Orden der Missionsdominikanerinnen fand immerhin 30 Zuhörer, als sie in Nordenham über ihre Tätigkeit in Sambia berichtete. Doch eine Ordensschwester ist eben nicht nur eine Ordenschwester, sondern auch eine Vertreterin der katholischen Kirche, und dann verdreht sich die Wahrheit eben so: (Zitat)
„Sexualität (muss) auf das Eheleben beschränkt bleiben. Darin sieht sie die einzige Chance im Kampf gegen Aids. Die uralten sexuellen Tabus seien in den vergangenen 40 Jahren verloren gegangen. Häufiger Partnerwechsel und Prostitution seien die wichtigsten Ursachen der rasanten Ausbreitung“.
Freilich liest man bereits im nächsten Satz, dass auch die „Beschränkung der Sexualität auf das Eheleben“ nichts nützt, wenn man Frau ist: „Vor wenigen Monaten erst habe sie eine Freundin, eine Französisch-Lehrerin, beerdigt, die an Aids gestorben war. Sie hinterlasse zwölf Kinder, und eine ihrer Töchter sei auch schon infiziert. Überträger sei ihr Mann, ein Angehöriger der Armee“.
Da fragt doch Sehpferd (mit schelmisch-zynischem Seitenblick auf die Kollegen von der BBC): "Wie wäre es, liebe Frau Ordensschwester, wenn Sie Kondome verteilen würden, die Sorte ohne Löcher, die jeder Hersteller im Angebot hat?"
Ergibt sich natürlich die Zusatzfrage, warum Redakteur HENNING BIELEFELD von der NWZ so unkritisch über die Veranstaltung berichtete, und dann noch provokant titelte „Ohne sexuelle Tabus greift Aids um sich" – keine Chuzpe, Herr Kollege? Oder gerade in Unterstützungsmission unterwegs?
„Sexualität (muss) auf das Eheleben beschränkt bleiben. Darin sieht sie die einzige Chance im Kampf gegen Aids. Die uralten sexuellen Tabus seien in den vergangenen 40 Jahren verloren gegangen. Häufiger Partnerwechsel und Prostitution seien die wichtigsten Ursachen der rasanten Ausbreitung“.
Freilich liest man bereits im nächsten Satz, dass auch die „Beschränkung der Sexualität auf das Eheleben“ nichts nützt, wenn man Frau ist: „Vor wenigen Monaten erst habe sie eine Freundin, eine Französisch-Lehrerin, beerdigt, die an Aids gestorben war. Sie hinterlasse zwölf Kinder, und eine ihrer Töchter sei auch schon infiziert. Überträger sei ihr Mann, ein Angehöriger der Armee“.
Da fragt doch Sehpferd (mit schelmisch-zynischem Seitenblick auf die Kollegen von der BBC): "Wie wäre es, liebe Frau Ordensschwester, wenn Sie Kondome verteilen würden, die Sorte ohne Löcher, die jeder Hersteller im Angebot hat?"
Ergibt sich natürlich die Zusatzfrage, warum Redakteur HENNING BIELEFELD von der NWZ so unkritisch über die Veranstaltung berichtete, und dann noch provokant titelte „Ohne sexuelle Tabus greift Aids um sich" – keine Chuzpe, Herr Kollege? Oder gerade in Unterstützungsmission unterwegs?
sehpferd - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 22:59 - Rubrik: glaube und aberglaube
Wem zu Halloween noch irgendetwas gefehlt hat, der mag sich bei „Hypnox" durchaus erotisch gruseln. Viel sagt der junge Fotograf nicht über sich, außer dass er offenbar Doug heißt und reichlich mit seiner Kameraausstattung prahlt - was Fotografen normalerweise nicht gerade auszeichnet. Indessen ist sehenswert, was er macht, wenngleich man vorher einen gehörigen Schluck Whisky trinken sollte - nichts für ängstliche Naturen und Gutmenschen jeglicher Couleur.
(c) 2003 by hypnox
(c) 2003 by hypnox
sehpferd - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 21:50 - Rubrik: lichtbilder - photography
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Zitat:
Zurück zur Sinnlichkeit: Das ist der Trend, auf den die Gesellschaft laut Zukunftsforschern zusteuert. An der Lust aufs Aquarium zeigt sich dieser Lebensstil besonders gut. Die beschauliche Unterwasserwelt im Glaskasten gilt schon lange nicht mehr als spießiges Altherrenhobby. Zierfische wirken beruhigend und sind auch noch exotisch und dekorativ.
Sehperd sah jüngst dieses:

(c) für die Webdarstellung 2003 by sehpferd
Zurück zur Sinnlichkeit: Das ist der Trend, auf den die Gesellschaft laut Zukunftsforschern zusteuert. An der Lust aufs Aquarium zeigt sich dieser Lebensstil besonders gut. Die beschauliche Unterwasserwelt im Glaskasten gilt schon lange nicht mehr als spießiges Altherrenhobby. Zierfische wirken beruhigend und sind auch noch exotisch und dekorativ.
Sehperd sah jüngst dieses:

(c) für die Webdarstellung 2003 by sehpferd
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Nicht nur die Korsetts, sondern auch die Webseiten von Vollers sind einfach wunderschön anzuschauen – schon am Bildschirm. In der Realität wirken sie freilich an einer schönen Frau noch lustvoller. Winternächte können bekanntlich sehr lang sein. Das gezeigte Modell heißt "Zoe" und verlangt einen ziemlich tiefen Griff in den Geldbeutel.
(C) 2003 Vollers
Natürlich gibt es nicht nur Vollers - auch Wettbewerber Axfords hat ein wundervolles Angebot.
(C) 2003 Vollers
Natürlich gibt es nicht nur Vollers - auch Wettbewerber Axfords hat ein wundervolles Angebot.
"Erster Kontakt einzig durch Email zeigen mir so Ihre Erfahrung und Ihre Motivationen, daß Ihre Telefonnummer, damit ich Sie verbinden könnte, wenn Ihre Kandidatur zurückgehalten wird.
Nach einer ersten Sitzung ,vous könnt mich unmittelbar über meinem tragbaren Telefon. Sie werden mir immer immer Meisterin und Sie rufen, werden Ihnen respektvoll zeigen und poliert. Hoffen Sie auf keine Geschlecht-Form durch Telefon".
(Aus einer Webseite)
Nach einer ersten Sitzung ,vous könnt mich unmittelbar über meinem tragbaren Telefon. Sie werden mir immer immer Meisterin und Sie rufen, werden Ihnen respektvoll zeigen und poliert. Hoffen Sie auf keine Geschlecht-Form durch Telefon".
(Aus einer Webseite)
sehpferd - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 20:09 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wussten wir es nicht immer? Frauen suchen sich "heiße" Typen bestenfalls, wenn sie in sexuelle Extase verfallen wollen, während sie für ein Leben zu zweit eher brave und beständige Männer suchen. Das ist etwas verkürzt das Ergebnis einer Studie, die mit literarischem Material englischer Herkunft an 257 Studentinnen durchgeführt wurde.
Abgesehen von der ungewöhnlichen Methode mit der englischen Literatur – wen überrascht das Ergebnis? Selbst der Studienleiter gab sich nicht sehr beeindruckt, sondern faselte etwas davon, dass „dieses Verhalten offenbar in uns angelegt ist“. Muss ein extrem erleuchteter Denker sein, dieser Dr. Daniel J. Kruger von der Universität Michigan.
Zum Artikel
Abgesehen von der ungewöhnlichen Methode mit der englischen Literatur – wen überrascht das Ergebnis? Selbst der Studienleiter gab sich nicht sehr beeindruckt, sondern faselte etwas davon, dass „dieses Verhalten offenbar in uns angelegt ist“. Muss ein extrem erleuchteter Denker sein, dieser Dr. Daniel J. Kruger von der Universität Michigan.
Zum Artikel
sehpferd - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 19:42 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Da äußert eine Beauftragte der „Hydra" auf der Berliner Hurentagung eher beiläufig, dass „Kennenlernpreise und Happy Hours" in Berliner Bordellen Gang und Gebe wären", da zieht die „BZ" eine 22-jährige Joyce aus der Tasche und fragt: „und was sagen die Mädels auf der Straße zur Happy Hour?", und da eine „von der Straße" wohl gerade nicht verfügbar war, war es eben Joyce, die ihre Geschäfte aus einer Privatwohnung heraus erledigt und 70 Euro für ein Kurzprogramm von 20 Minuten nimmt. Im Preis geht sie schon mal runter - für Stammkunden. Aber von Kennenlernpreisen will sie nichts wissen - sagt der Redakteur der „BZ". Fragt sich nur, was die „arme Hure", deren Jahreseinkommen Fachleute auf mindestens 150.000 Euro schätzen würden, wohl vor „fünfzehn Jahren" genommen hätte, als angeblich noch goldene Zeiten im Puff herrschten.
sehpferd - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 18:58 - Rubrik: printmedien
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Vor allem Traditionsbordelle haben unter den Behören zu leiden: immer wieder, so der Verein „Hydra“, käme es zu Übergriffen seitens der Behörden.
Schuld daran seien vor allem fehlende Durchführungsrichtlinien zum Prostituierten-Gesetz. Probleme gäbe es auch mit der Steuer, denn, kaum ein Steuerberater kenne sich mit dem Steuerrecht für Prostituierte aus. Diese und ähnliche Themen wurden laut „berlinonline“ bei einer Fachtagung der Prostituierten in Berlin diskutiert.
Auch die Honorare sollen seit „15 Jahren ständig gefallen sein“, wie eine Sprecherin sagte: Eine bestimmte Dienstleistung, die sich nicht näher definierte, habe sie vor 10 Jahren für 75 Euro angeboten, jetzt bekommen sie dafür nur noch 50 Euro.
Gegenwärtig, so hörte man am Rade der Veranstaltung, hätten einige Damen wohl nachkalkuliert und Möglichkeiten der Kostenoptimierung gefunden: zu den Stunden, die nicht gerade zu den Stoßzeiten des Gewerbes zählen, würden hin und wieder „Happy Hour“ Tarife zu reduzierten Preisen geboten.
Schuld daran seien vor allem fehlende Durchführungsrichtlinien zum Prostituierten-Gesetz. Probleme gäbe es auch mit der Steuer, denn, kaum ein Steuerberater kenne sich mit dem Steuerrecht für Prostituierte aus. Diese und ähnliche Themen wurden laut „berlinonline“ bei einer Fachtagung der Prostituierten in Berlin diskutiert.
Auch die Honorare sollen seit „15 Jahren ständig gefallen sein“, wie eine Sprecherin sagte: Eine bestimmte Dienstleistung, die sich nicht näher definierte, habe sie vor 10 Jahren für 75 Euro angeboten, jetzt bekommen sie dafür nur noch 50 Euro.
Gegenwärtig, so hörte man am Rade der Veranstaltung, hätten einige Damen wohl nachkalkuliert und Möglichkeiten der Kostenoptimierung gefunden: zu den Stunden, die nicht gerade zu den Stoßzeiten des Gewerbes zählen, würden hin und wieder „Happy Hour“ Tarife zu reduzierten Preisen geboten.
sehpferd - am Donnerstag, 30. Oktober 2003, 16:41 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Nichts ist so erotisch wie eine Frauenzeitschrift - denn längst haben die Werbemacher erkannt, was in der Öffentlichkeit erst tröpfchenweise durchsickert: Fast alle Frauen sind von der Erotik anderer Frauen angetan. In der „VOGUE" sind immer eine ganze Menge Anzeigen und redaktionelle Beiträge enthalten, die ein prickeln auf Frauenhaut erzeugen - und auch auf Männer bisweilen sehr erotisch wirken.
In der November-Ausgabe kann man Pelze auf (fast) nackter Haut bewundern, erlebt sinnliche Momente mit einer lasziven Verführerin in Schwarz-Weiß und wird schließlich mit Brüsten verlockt, die fest in Männerhand sind.

(c) Jean-Paul Gaultier
In der November-Ausgabe kann man Pelze auf (fast) nackter Haut bewundern, erlebt sinnliche Momente mit einer lasziven Verführerin in Schwarz-Weiß und wird schließlich mit Brüsten verlockt, die fest in Männerhand sind.

(c) Jean-Paul Gaultier
sehpferd - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 22:19 - Rubrik: damen - ladies
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Zwar ist es still geworden um die „Jungfrauenkampagne" der Bush-Administration in den USA, doch wie man sieht, gibt es sehr unterschiedliche Wege, um die Braut keusch zu halten: Die obere Dame wirbt dafür, die Finger von Jungfrauen zu lassen, sondern lieber ihre Dienste in Anspruch zu nehmen, während die provokante Werbung einer religiösen Organisation dafür eintritt, in der Erziehung auf den Wert der Jungfräulichkeit zu achten: „Jungfrau" ist kein schmutziges Wort. Wer hätte das gedacht?
(c) ?? both sources are unknown
(c) ?? both sources are unknown
sehpferd - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 20:15 - Rubrik: zeit geschehen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Auch deutschen Männern mag dies bekannt vorkommen: man heiratet eine Dame, verbringt mit ihr ein paar rauschende Jahre, in denen die Lust nur so durch die Venen rauscht, und dann bekommt man ein Baby – gewollt selbstverständlich, und propper, und alles könnte so schön sein, wenn damit nicht auch die Lust ein Ende hätte.
In Japan jedenfalls ist dann oft Schluss mit der Lust, und Japans Männer stimmen ein Klagelied an: Sobald ihre Ehefrauen Bays haben, verwandeln sie sich von Frauen in Mütter – und aus ist es mit der Fleischeslust, berichtet das japanische Magazin „Spa!“.
In Japan jedenfalls ist dann oft Schluss mit der Lust, und Japans Männer stimmen ein Klagelied an: Sobald ihre Ehefrauen Bays haben, verwandeln sie sich von Frauen in Mütter – und aus ist es mit der Fleischeslust, berichtet das japanische Magazin „Spa!“.
sehpferd - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 19:57 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Weihnachten ist bekanntlich das Fest der Liebe - und da können Männer mal so richtig tief in die Tasche greifen, um Dessous zu kaufen. Wer bei Victoria's Secret kauft, soll angeblich nicht enttäuscht werden. Was auf dem Bild zu sehen ist, kostet etwa 120 US-Dollar - ohne die schöne Dame, selbstverständlich. (Preisangabe ohne Gewähr). Weitere Einzelheiten und andere Modelle: Victorias Secret.
(c) 2003 by Victoria's Secret
(c) 2003 by Victoria's Secret
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Strippen ist in England zu einem ganz normalen Job zur Finanzierung des Studiums geworden, und auch überall sonst auf der Welt wird es salonfähig: überraschenderweise für beide Seiten, Stripperinnen und Zuschauer.
Neu freilich ist, dass sich immer mehr Frauen mittleren Alters in Strip-Lokale trauen: befreit vom Schmuddelimage, ist die Art der Unterhaltung, die in einem Striplokal geboten wird, lediglich eine Alternative zu anderen Abendveranstaltungen auch. Hinzu kommt, dass immer mehr Lokale auch feine Dinner zum Strip anbieten – das zieht die bessere Kundschaft an.
Es scheint, als könnten die Damen die Erotik der Tänzerinnen genau so, wenn nicht besser genießen als Männer: Die Kombination von schönen Körpern auf hochhackigen Schuhen in schöner Wäsche stimuliert offenbar auch Frauenaugen.
Proteste kommen – wie könnte es anders sein – von Amerikas Kirchen. Einer der Führer der Baptisten-Kirche zog denn auch kräftig vom Leder und bezichtigte die Zuschauerinnen, sie hätten die „Biblische Lehre“ vergessen.
Einen längeren Artikel zu diesem Thema ähnlichen Inhalts ist jetzt auf der Webseite von „USATODAY“ zu lesen.
Neu freilich ist, dass sich immer mehr Frauen mittleren Alters in Strip-Lokale trauen: befreit vom Schmuddelimage, ist die Art der Unterhaltung, die in einem Striplokal geboten wird, lediglich eine Alternative zu anderen Abendveranstaltungen auch. Hinzu kommt, dass immer mehr Lokale auch feine Dinner zum Strip anbieten – das zieht die bessere Kundschaft an.
Es scheint, als könnten die Damen die Erotik der Tänzerinnen genau so, wenn nicht besser genießen als Männer: Die Kombination von schönen Körpern auf hochhackigen Schuhen in schöner Wäsche stimuliert offenbar auch Frauenaugen.
Proteste kommen – wie könnte es anders sein – von Amerikas Kirchen. Einer der Führer der Baptisten-Kirche zog denn auch kräftig vom Leder und bezichtigte die Zuschauerinnen, sie hätten die „Biblische Lehre“ vergessen.
Einen längeren Artikel zu diesem Thema ähnlichen Inhalts ist jetzt auf der Webseite von „USATODAY“ zu lesen.
sehpferd - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 18:55 - Rubrik: damen - ladies
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Nun wissen wir es genau: Falsch ist, dass 15 der 26 deutschen Bischöfe die Arbeit der katholischen, aber nicht als katholisch anerkannten Beartungsstelle „Donum Vitae“ unterstützen, wie "REPORT" behauptet hatte.
Richtig ist hingegen, dass sie es zwar tun, aber nicht direkt, sondern nur, wenn eine „richtige“ katholische Beratungsstelle zustimmt – dies meldete „Radio Vatikan“ nach einem Bericht der katholischen Presseagentur „kath.net“.
Was die Frauen von diesen Affentänzchen der Kirchenoberen halten
sollen, mag jede Katholikin selbst entscheiden.
Richtig ist hingegen, dass sie es zwar tun, aber nicht direkt, sondern nur, wenn eine „richtige“ katholische Beratungsstelle zustimmt – dies meldete „Radio Vatikan“ nach einem Bericht der katholischen Presseagentur „kath.net“.
Was die Frauen von diesen Affentänzchen der Kirchenoberen halten
sollen, mag jede Katholikin selbst entscheiden.
sehpferd - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 18:27 - Rubrik: glaube und aberglaube
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Mit einer Kampagne „Praktiziere Oralsex – sprich mit deinem Partner über Kondome“. Wollte das spanische Gesundheitsministerium junge Leute dazu anregen, vor dem Geschlechtsverkehr noch mal zu bedenken, ob ein Kondom nicht sinnvoll wäre. Doch angeblich wurde die Aktion als „Kampagne für den Oralsex“ missverstanden. Sie musste zurückgezogen
werden.
Quelle: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/20222642
werden.
Quelle: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/20222642
sehpferd - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 18:24 - Rubrik: printmedien
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die katholische Kirche hat in der BBC einen neuen Erzfeind entdeckt: Wie die katholische Nachrichtenagentur „kath.net“ mitteilte, beruhe die Berichterstattung der BBC über die Möglichkeiten der Abtreibung in Südamerika „einseitig“ auf der Position der Organisation „Catholics for a Free Choice".
Die Organisation wurde im selben Artikel bezichtigt, vo einer „Bastionen der Abtreibungs-Befürworter“ finanziert zu werden. Wie jedermann selbst feststellen kann, ist der Bericht der BBC genügend distanziert, um die Meinungsmacher der Katholiken-Presse zu widerlegen.
Wahrheit katholischer Art
Wahrheit englischer Art
Die Organisation wurde im selben Artikel bezichtigt, vo einer „Bastionen der Abtreibungs-Befürworter“ finanziert zu werden. Wie jedermann selbst feststellen kann, ist der Bericht der BBC genügend distanziert, um die Meinungsmacher der Katholiken-Presse zu widerlegen.
Wahrheit katholischer Art
Wahrheit englischer Art
sehpferd - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 18:21 - Rubrik: glaube und aberglaube
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die Baden-Württembergische Kultusministerin und überzeugte Katholikin Annette Schavan hat mit der ihr eigenen Arroganz einen Gesetzentwurf vorgelegt, der dem berühmten „Kopftuch“ im Unterricht endliche den von ihr angestrebten und vehement vertretenen Garaus machen soll. Danach sind „religiöse Bekundungen verboten", die „die Neutralität des Landes gegenüber Schülern und Eltern gefährden“ (Zitat: Badische Zeitung).
„Christliche und abendländische“ Bildungs- und Kulturwerte sind hingegen erlaubt: Christenkreuze und Kruzifixe also allemal. Man darf allerdings gespannt sein, was passiert, wenn Lehrer Symbole des Judentums, der griechischen Religion oder gar des Germanentums in der Schule verbreiten: die neue Auseinandersetzung vor Gericht ist vorogrammiert.
„Christliche und abendländische“ Bildungs- und Kulturwerte sind hingegen erlaubt: Christenkreuze und Kruzifixe also allemal. Man darf allerdings gespannt sein, was passiert, wenn Lehrer Symbole des Judentums, der griechischen Religion oder gar des Germanentums in der Schule verbreiten: die neue Auseinandersetzung vor Gericht ist vorogrammiert.
sehpferd - am Mittwoch, 29. Oktober 2003, 09:11 - Rubrik: glaube und aberglaube
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Rosemarie Nitribitt war die uneheliche Tochter einer Düsseldorfer Putzfrau. Sie hatte Heimerziehung genossen, galt dort als aufsässig und war Zeit ihres Lebens kaum des Schreibens fähig. Auf allen Fotos, die von ihr existieren, wirkt sie nicht einmal besonders schön. Warum, so mag man sich fragen, gierten die Männer dann nach ihrer Nähe? Was machte diese Frau so unglaublich attraktiv?
Nun, zu ihren besten Zeiten also Mitte der 50er Jahre, musste eine Hure nicht schön sein, um Männer zu faszinieren. Die meisten der damaligen Ehefrauen kamen im Bett bestenfalls ihren "Pflichten" nach, und das auch nur widerwillig und nach mehreren Aufforderungen. Lustvolle Erotik im ehelichen Schlafzimmer gab es nicht. Da hatten es Huren leicht: Ein wenig die Dessous zeigen, den Erfrischungsraum immer schön feucht halten und natürlich "französisch": Das war schon fast alles.
Damals wollten Männer noch keine durchgestylten Huren, keine Lebedamen, keinen "Begleitservice". Schönheit zählte weniger als sexuelle Freizügigkeit. Was sagte noch immer die Barfrau der legendären "Bodega" zu Bremen? : "Du verkennst die Dinge, mein Lieber - es ist nicht der Stoff, der Kleider so teuer macht, es ist die Machart". Das erste Mal, als ich es hörte, habe ich recht verdutzt geguckt.
(c) 2003 for the digital reprint by sehpferd
Nun, zu ihren besten Zeiten also Mitte der 50er Jahre, musste eine Hure nicht schön sein, um Männer zu faszinieren. Die meisten der damaligen Ehefrauen kamen im Bett bestenfalls ihren "Pflichten" nach, und das auch nur widerwillig und nach mehreren Aufforderungen. Lustvolle Erotik im ehelichen Schlafzimmer gab es nicht. Da hatten es Huren leicht: Ein wenig die Dessous zeigen, den Erfrischungsraum immer schön feucht halten und natürlich "französisch": Das war schon fast alles.
Damals wollten Männer noch keine durchgestylten Huren, keine Lebedamen, keinen "Begleitservice". Schönheit zählte weniger als sexuelle Freizügigkeit. Was sagte noch immer die Barfrau der legendären "Bodega" zu Bremen? : "Du verkennst die Dinge, mein Lieber - es ist nicht der Stoff, der Kleider so teuer macht, es ist die Machart". Das erste Mal, als ich es hörte, habe ich recht verdutzt geguckt.
(c) 2003 for the digital reprint by sehpferd
sehpferd - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 21:26 - Rubrik: geschichte - history
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Vermutlich heute, am 29. Oktober vor 46 Jahren wurde zu Frankfurt die Hure Rosemarie Nitribitt, in Branchenkreisen besser bekannt als „Rebecca“, in ihrer Wohnung ermordet. Einziger Zeuge war ihr Pudel „Joe“.
Ihr Tod wurde am 1. November 1957 bemerkt. Der längst überalterte Bundeskanzler Konrad Adenauer (81) hatte gerade mit seiner zynischen Parole „keine Experimente“ erneut die Bundestagswahl gewonnen, und sein Wirtschaftsminister versprach endlich „Wohltand für alle“ – das war auch nötig, denn diejenigen, die bisher vom Wirtschaftswunder profitierten, waren keinesfalls die Arbeiter und Angestellten.
Die Hure, die an jenem regnerischen Novembertag aufgefunden wurde, hatte ihren Anteil des Wirtschaftswunders längst in trockenen Tüchern: Ihr Jahreseinkommen betrug etwa 50.000 Euro, die sie mit Hilfe ihres „Dienstwagens“, eines Mercedes 190SL mit roten Ledersitzen, für ihre Liebesdienste erhielt.
Die Meldung verbreitete sich wie ein Lauffeuer, denn die Adenauer-Republik, wie man damals sagte, galt als grau, fromm fleißig und gerecht. Arbeiter und Angestellte mussten angeblich Lohnverzicht üben, damit die Unternehmer fleißig in ihre Betriebe investieren konnten - doch nun, da ruchbar wurde, dass sie offenkundig auch in Huren investiert hatten, platze manchem der Kragen: Wenn schon eine Hure 50000 Euro im Jahr „machen“ konnte, was wurde dann erst für andere Vergnügungen ausgegeben? Auch der hauchdünne Schleier des katholischen Moralgehabes fiel plötzlich: die Doppelmoral, von der schon jahrelang gemunkelt wurde, trat nun offen zu Tage.
Nun, es kam noch schlimmer: Der Autor Erich Kuby schrieb eine fiktive Geschichte zum echten Mord, in der die Marode Gesellschaft von 1957 und ihr arroganter Herrschaftsklüngel vorgeführt wurde: „Das Mädchen Rosemarie“ hatte zwar mit der Nitribitt nichts gemein, aber mit der maroden Nachkriegsrepublik schon: Die Politik versuchte sogar, dem Film von der Biennale fernzuhalten: Das ansehen der jungen Republik würde angeblich geschädigt.
Das echte „Mädchen“ Rosemarie geriet noch als Leiche in die Hände einer sensationsgierigen und verlogenen Presse, die sich die mit sexueller Neugier gepaarte Pseudoempörung der Bürger zu Nutze machte, um die Auflage zu steigern.
Dichtung und Wahrheit vermischten sich bald so sehr, dass niemand mehr genau wusste, wer die Nitribitt eigentlich war: Eine äußerst geschäftstüchtige Frau einfachster Herkunft, die aus den Lügen der Adenauer-Ära ihren finanziellen Profit mit Hilfe des bezahlten Geschlechtsverkehrs zog.
Die Legende will wissen, dass sie es „schon für 40 Euro (80 Mark) tat“, und dieses Argument wurde später genutzt, um zu erklären, wie "gewöhnlich" diese Hure war. Doch wer so redet, verkennt, dass eine „Nummer“ für 80 Mark damals etwas war, das sich nur ganz wenige leisten konnten: es entsprach in etwa der monatlichen Kaltmiete für eine Dreizimmerwohnung. Heute würde eine halbe Stunde in ihren Armen also mindestens etwa 500 Euro kosten.
Derweil gammelt auf dem Friedhof zu Derendorf (einem Stadtteil von Düsseldorf) auf dem Nordfriedhof ein Grabstein vor sich hin, auf dem die Worte stehen: „Nichts Besseres darin ist, denn fröhlich sein im Leben“. Wie wahr.
(c) the author of this picture is unknown
Ihr Tod wurde am 1. November 1957 bemerkt. Der längst überalterte Bundeskanzler Konrad Adenauer (81) hatte gerade mit seiner zynischen Parole „keine Experimente“ erneut die Bundestagswahl gewonnen, und sein Wirtschaftsminister versprach endlich „Wohltand für alle“ – das war auch nötig, denn diejenigen, die bisher vom Wirtschaftswunder profitierten, waren keinesfalls die Arbeiter und Angestellten.
Die Hure, die an jenem regnerischen Novembertag aufgefunden wurde, hatte ihren Anteil des Wirtschaftswunders längst in trockenen Tüchern: Ihr Jahreseinkommen betrug etwa 50.000 Euro, die sie mit Hilfe ihres „Dienstwagens“, eines Mercedes 190SL mit roten Ledersitzen, für ihre Liebesdienste erhielt.
Die Meldung verbreitete sich wie ein Lauffeuer, denn die Adenauer-Republik, wie man damals sagte, galt als grau, fromm fleißig und gerecht. Arbeiter und Angestellte mussten angeblich Lohnverzicht üben, damit die Unternehmer fleißig in ihre Betriebe investieren konnten - doch nun, da ruchbar wurde, dass sie offenkundig auch in Huren investiert hatten, platze manchem der Kragen: Wenn schon eine Hure 50000 Euro im Jahr „machen“ konnte, was wurde dann erst für andere Vergnügungen ausgegeben? Auch der hauchdünne Schleier des katholischen Moralgehabes fiel plötzlich: die Doppelmoral, von der schon jahrelang gemunkelt wurde, trat nun offen zu Tage.
Nun, es kam noch schlimmer: Der Autor Erich Kuby schrieb eine fiktive Geschichte zum echten Mord, in der die Marode Gesellschaft von 1957 und ihr arroganter Herrschaftsklüngel vorgeführt wurde: „Das Mädchen Rosemarie“ hatte zwar mit der Nitribitt nichts gemein, aber mit der maroden Nachkriegsrepublik schon: Die Politik versuchte sogar, dem Film von der Biennale fernzuhalten: Das ansehen der jungen Republik würde angeblich geschädigt.
Das echte „Mädchen“ Rosemarie geriet noch als Leiche in die Hände einer sensationsgierigen und verlogenen Presse, die sich die mit sexueller Neugier gepaarte Pseudoempörung der Bürger zu Nutze machte, um die Auflage zu steigern.
Dichtung und Wahrheit vermischten sich bald so sehr, dass niemand mehr genau wusste, wer die Nitribitt eigentlich war: Eine äußerst geschäftstüchtige Frau einfachster Herkunft, die aus den Lügen der Adenauer-Ära ihren finanziellen Profit mit Hilfe des bezahlten Geschlechtsverkehrs zog.
Die Legende will wissen, dass sie es „schon für 40 Euro (80 Mark) tat“, und dieses Argument wurde später genutzt, um zu erklären, wie "gewöhnlich" diese Hure war. Doch wer so redet, verkennt, dass eine „Nummer“ für 80 Mark damals etwas war, das sich nur ganz wenige leisten konnten: es entsprach in etwa der monatlichen Kaltmiete für eine Dreizimmerwohnung. Heute würde eine halbe Stunde in ihren Armen also mindestens etwa 500 Euro kosten.
Derweil gammelt auf dem Friedhof zu Derendorf (einem Stadtteil von Düsseldorf) auf dem Nordfriedhof ein Grabstein vor sich hin, auf dem die Worte stehen: „Nichts Besseres darin ist, denn fröhlich sein im Leben“. Wie wahr.
(c) the author of this picture is unknown
sehpferd - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 20:41 - Rubrik: geschichte - history
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die Gewerkschaft der Schauspieler hat sich beschwert, dass ein italienischer Filmproduzent in Rumänien Porno-Amateure nur mit Whisky und Energydrinks bezahlt hat.
Die „Schauspieler" indessen beklagten sich offenbar nicht: Sie seien „sehr glücklich" gewesen und sie „täten alles nur aus Freude", sagte der Regisseur der Zeitschrift „National" - Ananova berichtete darüber.
Die „Schauspieler" indessen beklagten sich offenbar nicht: Sie seien „sehr glücklich" gewesen und sie „täten alles nur aus Freude", sagte der Regisseur der Zeitschrift „National" - Ananova berichtete darüber.
sehpferd - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 20:13 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Eine Schulleiterin aus Bukarest tat wohl etwas zu viel des Guten, um eine Abschlussfeier so richtig in Schwung zu bringen: Angeblich zog sie einen Schüler aus und vollführte mit ihm einen „erotischen Tanz".
Was wirklich vorgefallen ist, wird wohl ans Tageslicht kommen: Die Schüler haben von dem Ereignis ein Videoband aufgenommen, dass auch der eigentliche Anlass zur Beschwerde eines Elternpaares war. Berichtet wurde das Ganze von der „Evenimentul Zilei" und verbreitet hat es Ananova.
English:
A high school headmistress might have performed erotic dances with students at a graduation party - so say some parents who complained after seeing a video of the event.
Was wirklich vorgefallen ist, wird wohl ans Tageslicht kommen: Die Schüler haben von dem Ereignis ein Videoband aufgenommen, dass auch der eigentliche Anlass zur Beschwerde eines Elternpaares war. Berichtet wurde das Ganze von der „Evenimentul Zilei" und verbreitet hat es Ananova.
English:
A high school headmistress might have performed erotic dances with students at a graduation party - so say some parents who complained after seeing a video of the event.
sehpferd - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 20:02 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wie schön, dass die Kirche Jesu Christi barmherzig ist - sie hat nämlich „echte Hilfe" für Homosexuelle zur Hand - jedenfalls in ihrer rechten Hand, der Organisation „Kaleb" („Kooperative Arbeit Leben Ehrfürchtig Bewahren"). Die „Echte Hilfe“ besteht selbstverständlich darin, die Homosexuellen zur Überwindung der Homosexualität zu bewegen.
Dazu ist auf der Webseite eines "Weißen Kreuzes" das seitenlange Lamento eines gewissen Markus Hoffmann über die Falschheit der herrschenden Wissenschaft zu lesen. Sein Fazit (nach hunderten von Zeilen): „Wir dürfen sie uns nicht so vorstellen, dass ein homosexuell empfindender Mensch auf einmal genauso empfindet wie ein Heterosexueller". Welch Erkenntnis, welch Erkenntnis.
Dazu ist auf der Webseite eines "Weißen Kreuzes" das seitenlange Lamento eines gewissen Markus Hoffmann über die Falschheit der herrschenden Wissenschaft zu lesen. Sein Fazit (nach hunderten von Zeilen): „Wir dürfen sie uns nicht so vorstellen, dass ein homosexuell empfindender Mensch auf einmal genauso empfindet wie ein Heterosexueller". Welch Erkenntnis, welch Erkenntnis.
sehpferd - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 19:52 - Rubrik: glaube und aberglaube
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Ein gewisser Joachim Kardinal Meisner, seines Zeichens Erzbischof zu Köln am Rhein in Deutschland im Jahre des Herrn 2003, hat die Hauptschuldigen an der gegenwärtigen Krise in Europa ausfindig gemacht:: Es sind Fortschritts- und Wissenschaftsgläubigkeit, die „giftige Stoffe" ausscheiden würden, die nun „ausgeschwitzt" werden müssten.
Der Kölner Stadt Anzeiger will in diesem Zusammenhang in Erfahrung gebracht haben, dass der Kardinal in der gleichen Rede auch gleich Homosexuelle, Alt-68er, Drogensüchtige und Terroristen in seinem Rede-Eintopf verwurstet hat.
Aus der Skandal-Rede des Kardinals Meisner, gehalten in Budapest in deutscher Sprache: (nachgetragen)
„Unsere europäische Gegenwart trägt … auf vielfältige Weise solche Todeskeime in sich, die den gesunden Organismus vergiften, ja zum Kollabieren kommen lassen …sie scheiden dann nämlich gleichsam auf natürliche Weise giftige Stoffe aus, die langsam das lebendige Gewebe unseres christlichen Abendlandes verseuchen und vergiften und schließlich zerstören“
Zitiert nach:
Kölnische Rundschau
Letzte Meldung:
Der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST) hat Strafanzeige wegen Beleidigung gegen den Kölner Erzbischof gestellt, weil Meisner in einem Referat nach Presseberichten Homosexuelle mit Terroristen verglichen habe, berichtet news.de.
English:
According to the German cardinal Joachim Meisner, archbishop from Cologne, the culture in Europe contains several death germs, and they will poison or even destroy the complete organism. As those “death germs” seem to produce several kinds of poison, it will contaminate and finally destroy the “Christian occident” completely. Meisner said that while visiting the German catholic congregation in Budapest, Hungary.
Der Kölner Stadt Anzeiger will in diesem Zusammenhang in Erfahrung gebracht haben, dass der Kardinal in der gleichen Rede auch gleich Homosexuelle, Alt-68er, Drogensüchtige und Terroristen in seinem Rede-Eintopf verwurstet hat.
Aus der Skandal-Rede des Kardinals Meisner, gehalten in Budapest in deutscher Sprache: (nachgetragen)
„Unsere europäische Gegenwart trägt … auf vielfältige Weise solche Todeskeime in sich, die den gesunden Organismus vergiften, ja zum Kollabieren kommen lassen …sie scheiden dann nämlich gleichsam auf natürliche Weise giftige Stoffe aus, die langsam das lebendige Gewebe unseres christlichen Abendlandes verseuchen und vergiften und schließlich zerstören“
Zitiert nach:
Kölnische Rundschau
Letzte Meldung:
Der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST) hat Strafanzeige wegen Beleidigung gegen den Kölner Erzbischof gestellt, weil Meisner in einem Referat nach Presseberichten Homosexuelle mit Terroristen verglichen habe, berichtet news.de.
English:
According to the German cardinal Joachim Meisner, archbishop from Cologne, the culture in Europe contains several death germs, and they will poison or even destroy the complete organism. As those “death germs” seem to produce several kinds of poison, it will contaminate and finally destroy the “Christian occident” completely. Meisner said that while visiting the German catholic congregation in Budapest, Hungary.
sehpferd - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 19:19 - Rubrik: glaube und aberglaube
Fragen darf man ja, und so verzeiht Sehpferd denn auch Pater Eberhard von Gemmingen, der über etwas geschrieben hat, wovon er naturgemäß keine Ahnung hat: die Ehe.
Jedenfalls fragt sich der Gottesmann, warum alle Welt auf dem armen Helmut Kohl herumhackt, während niemand die Spitzen der gegenwärtigen Regierung angreift: Zitat: „Warum ist die Empörung über die Gesetzesverletzungen durch den langjährigen Kanzler so groß, und Warum kommentiert fast niemand, dass in Deutschland Männer an der politischen Spitze stehen, denen es nicht gelungen ist, längerfristig in einer Ehe auszuharren“.
Jedenfalls fragt sich der Gottesmann, warum alle Welt auf dem armen Helmut Kohl herumhackt, während niemand die Spitzen der gegenwärtigen Regierung angreift: Zitat: „Warum ist die Empörung über die Gesetzesverletzungen durch den langjährigen Kanzler so groß, und Warum kommentiert fast niemand, dass in Deutschland Männer an der politischen Spitze stehen, denen es nicht gelungen ist, längerfristig in einer Ehe auszuharren“.
sehpferd - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 10:05 - Rubrik: glaube und aberglaube
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Yahoo weiß, wer auf Sex hoffen darf: Damen geben sich nämlich bevorzugt jener Sorte Freier hin, die sie bereits das erste Mal betört haben. Soweit die gute Seite der Botschaft. Die Schlechte: Der Rest wird aufgefressen. Es handelt sich nämlich um Wolfsspinnen.
sehpferd - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 09:05 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wenn irgendjemand die Grenzen zwischen Redaktion und Promotion auf die leichte Schulter nimmt, dann ist es T-Online. Wer einen Artikel „Endstation Sehnsucht - Überlebenshilfe für die Fernbeziehung" anklickt, landet auf T-Onlines Promotion-Seite für T-Onlines heftig gesponserten Partner match.com.
Dabei haben die Jungs von T-Online Recht: Der neue Volkssport „Partnersuche im Internet" führt tatsächlich dazu, dass immer mehr Beziehungen zu Fern-Partnerschaften werden, oder wie T-Online dichtet: „Was früher nur den Seenmannsbräuten bestimmt war, ist mittlerweile das Schicksal vieler Paare." Wohl war. Doch dass sich daraus resultierend „am Sonntagabend auf deutschen Bahnhöfen wahre Dramen" abspielen, ist wohl etwas übertrieben - kann aber auch sein, dass Sehpferd so etwas nicht sieht, weil er sich dann auf Schweizer Flughäfen herumtreibt.
Indessen wäre es wirklich sinnvoll, einmal zu untersuchen, wie sich das Internet auf die Partnerbeziehungen auswirkt. Doch bis die Damen und Herren Soziologen in die Startlöcher gekommen sind, ist der Trend möglicherweise schon wieder vorbei.
Dabei haben die Jungs von T-Online Recht: Der neue Volkssport „Partnersuche im Internet" führt tatsächlich dazu, dass immer mehr Beziehungen zu Fern-Partnerschaften werden, oder wie T-Online dichtet: „Was früher nur den Seenmannsbräuten bestimmt war, ist mittlerweile das Schicksal vieler Paare." Wohl war. Doch dass sich daraus resultierend „am Sonntagabend auf deutschen Bahnhöfen wahre Dramen" abspielen, ist wohl etwas übertrieben - kann aber auch sein, dass Sehpferd so etwas nicht sieht, weil er sich dann auf Schweizer Flughäfen herumtreibt.
Indessen wäre es wirklich sinnvoll, einmal zu untersuchen, wie sich das Internet auf die Partnerbeziehungen auswirkt. Doch bis die Damen und Herren Soziologen in die Startlöcher gekommen sind, ist der Trend möglicherweise schon wieder vorbei.
sehpferd - am Dienstag, 28. Oktober 2003, 07:07 - Rubrik: zeit geschehen
Die Weisheit des Kindergartens reicht für die Liebe
Meinen Em & Lo von Nerve (Auszug)
Teile alles
... jedoch keine Geheimnisse, Sexspielzeuge, die du schon bei jemand anderem angwendet hast und vor allem keine Geschlechtskrankheiten
Lege die Dinge dahin zurück, wo due sie hergenommen hast
Wenn es für eine Nacht ist: lass den Medizinschrank in Ruhe, raub den Kühlschrank nicht aus und betätige die Wasserspülung.
Kümmere dich um deinen Dreck
Wo immer Du hingespritzt hast, mach es wieder sauber – besonders im Gesicht.
Nimm vom Fremden keine Süßigkeiten an
Mach erst einen Aids-Test.
Meinen Em & Lo von Nerve (Auszug)
Teile alles
... jedoch keine Geheimnisse, Sexspielzeuge, die du schon bei jemand anderem angwendet hast und vor allem keine Geschlechtskrankheiten
Lege die Dinge dahin zurück, wo due sie hergenommen hast
Wenn es für eine Nacht ist: lass den Medizinschrank in Ruhe, raub den Kühlschrank nicht aus und betätige die Wasserspülung.
Kümmere dich um deinen Dreck
Wo immer Du hingespritzt hast, mach es wieder sauber – besonders im Gesicht.
Nimm vom Fremden keine Süßigkeiten an
Mach erst einen Aids-Test.
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Auf der Webseite von Nerve findet man immer wieder Partnersuchende, die sich ziemlich entblößen - nicht so sehr körperlich, sondern vor allem, was ihre Vorlieben betrifft: Diese Dame behauptet, in ihrem Schlafzimmer eine 24-Stunden-Videokamera zu haben. Sexy sei, so beteuert sie, ín gefesseltem Zustand erotisch stimuliert zu werden.
Das glaubt Sehpferd ihr sogar, wenngleich sie über ihr Alter nicht so sicher zu sein scheint: Bei Nerve gibt sie an, 22 Jahre alt zu sein, bei Livejournal ist sie bereits 24 - und wer ihre Schönheit bewundern will, kann dies auf ihrer eigenen Webseite tun.

(c) 2003 by miss mal lithium or nerve
Das glaubt Sehpferd ihr sogar, wenngleich sie über ihr Alter nicht so sicher zu sein scheint: Bei Nerve gibt sie an, 22 Jahre alt zu sein, bei Livejournal ist sie bereits 24 - und wer ihre Schönheit bewundern will, kann dies auf ihrer eigenen Webseite tun.

(c) 2003 by miss mal lithium or nerve
Gerade, als sie ihrem Höhepunkt entgegenkam, entglitt der Liebhaber 19-jährige Liebhaber seiner 28-jährigen Partnerin, entfernte das Kondom und ergötzte sich daran, die Liebesperlen auf ihren Bauch zu verteilen – nicht gerade zu ihrer Freude. Doch das schlimmste war, dass er sie dann gefragt habe, ob sie die Freudentränen nicht lieber auf ihren Brüsten gehabt hätte.
Wie aus dem Bericht einer japanischen Zeitung hervorgeht, haben die Damen die kleinen Fontänen lieber dort, wo sie immer noch am schönsten sind. Doch die Männer wollen gerne das tun, was sie in Pornofilmen sehen: merkwürdige joghurtähnliche Pfützen, die sich über weibliche Gesichter ergießen.
Das kann schon mal ins Auge gehen: Zwei tage hatte eine 19-jährige Studentin an einer Augenentzündung zu laborieren, und eine 21-jährige Krankenschwester musste erfahren, dass nicht jede Frau zum Schleckermäulchen geboren ist: Nein, so sagte sie, die Dinge, die Männer so anbieten würden, schmeckten nicht wie grünes Gras, sondern eher wie hässliche Raupen.
gelesen bei Mainichi
Wie aus dem Bericht einer japanischen Zeitung hervorgeht, haben die Damen die kleinen Fontänen lieber dort, wo sie immer noch am schönsten sind. Doch die Männer wollen gerne das tun, was sie in Pornofilmen sehen: merkwürdige joghurtähnliche Pfützen, die sich über weibliche Gesichter ergießen.
Das kann schon mal ins Auge gehen: Zwei tage hatte eine 19-jährige Studentin an einer Augenentzündung zu laborieren, und eine 21-jährige Krankenschwester musste erfahren, dass nicht jede Frau zum Schleckermäulchen geboren ist: Nein, so sagte sie, die Dinge, die Männer so anbieten würden, schmeckten nicht wie grünes Gras, sondern eher wie hässliche Raupen.
gelesen bei Mainichi
sehpferd - am Montag, 27. Oktober 2003, 20:43 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Zur Eröffnung der Woche gegen Pornografie empfiehlt Sehpferd die Lektüre zweier Bildbände des Fotografen Dave Naz: Panties und Lust Circus. Beide Bände erfreuen der Menschen Herz, indem sie den weiblichen Körper in seiner Schönheit glänzen lassen, doch stets ein wenig verhüllt – bei Panties natürlich durch Höschen.
(c) 2003 by Dave Naz und Nerve
Sehpferd empfiehlt ausserdem einen kleinen Gang zu Nerve, in deren Mitgliederbereich mehr Fotos zu sehen sind.
(c) 2003 by Dave Naz und Nerve
Sehpferd empfiehlt ausserdem einen kleinen Gang zu Nerve, in deren Mitgliederbereich mehr Fotos zu sehen sind.
sehpferd - am Montag, 27. Oktober 2003, 20:01 - Rubrik: lichtbilder - photography
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die Shortnews-Gründer Andreas Mihalovits und Oliver Stangl wollen nun auch am Partnermarkt teilhaben: Auf ihrer meistgelesenen Webseite, "Stern Short News", werben sie für die hauseigene neue Partneragentur „DateAttack“.
Wer die entsprechende Webseite aufklickt, erfährt, dass er 3 Monate für 12,98 Euro insgesamt 12 Flirtvorschläge bekommt – jeden Mittwoch einen. Allerdings verrät „FlirtAttack“ weder etwas über die Anzahl der gegenwärtigen Mitglieder noch über die Alters- Regional und Sozialstruktur. Das machen andere Partnerdienste bereits erheblich besser.
(sämtliche Preisangaben ohne Gewähr)
Wer die entsprechende Webseite aufklickt, erfährt, dass er 3 Monate für 12,98 Euro insgesamt 12 Flirtvorschläge bekommt – jeden Mittwoch einen. Allerdings verrät „FlirtAttack“ weder etwas über die Anzahl der gegenwärtigen Mitglieder noch über die Alters- Regional und Sozialstruktur. Das machen andere Partnerdienste bereits erheblich besser.
(sämtliche Preisangaben ohne Gewähr)
sehpferd - am Montag, 27. Oktober 2003, 19:47 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Der US-amerikanische Präsident George W. Bush hat die Woche vom 25. Oktober bis zum 1. November 2003 zur "Schutz-vor-Pornografie-Woche" erklärt. Nach Meinung des Präsidenten kann Pornografie Gemeinden, Ehen, Familien und Kinder gefährden.
Wie wäre es, Mister President, mit einer „Schutz-vor-Dummheit-Woche"? Durch Dummheit werden wesentlich mehr Menschen gefährdet als durch Pornografie. Aber dann müssten vermutlich auch einige nichtpornografische Seiten in Amerika umgestaltet werden.
English:
The US-American President, Mr. George W. Bush, wrote: "Pornography can have debilitating effects on communities, marriages, families, and children. During Protection From Pornography Week, we commit to take steps to confront the dangers of pornography".
How about a "Protection from Stupidity Week"? Stupidity effects more people then pornography does.
Wie wäre es, Mister President, mit einer „Schutz-vor-Dummheit-Woche"? Durch Dummheit werden wesentlich mehr Menschen gefährdet als durch Pornografie. Aber dann müssten vermutlich auch einige nichtpornografische Seiten in Amerika umgestaltet werden.
English:
The US-American President, Mr. George W. Bush, wrote: "Pornography can have debilitating effects on communities, marriages, families, and children. During Protection From Pornography Week, we commit to take steps to confront the dangers of pornography".
How about a "Protection from Stupidity Week"? Stupidity effects more people then pornography does.
sehpferd - am Montag, 27. Oktober 2003, 19:24 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Eine 54-jährige Hebamme im norwegischen Jaeren wurde so von der Liebe erwischt, dass sie ihrem Wunschliebhaber seit 1997 nahezu 2000 Briefe schrieb – dazu kamen noch etliche Telefongespräche, Hausbesuche und Päckchen mit christlicher Literatur.
Die religiöse Dame glaubte offensichtlich, dass ein Mann, der sie ablehne, vom Teufel besessen sein müsse und sah in ihrem Tun deshalb wohl eine Art Missionswerk.
Die Sache endete nun vor Gericht mit einer 75-tägigen Gefängnisstrafe für die aufdringliche Hebamme, die auch noch 10.000 Norwegische Kronen Strafe, die Gerichtskosten und eine Entschädigung bezahlen muss. Ins Gefängnis muss sie freilich nur, wenn sie ihren Liebhaber auch in Zukunft belästigt: Mindestens zwei Jahre lang darf sie keinerlei Kontakt mit dem Fahrer aufnehmen.
Sehpferd las dies in der Aftenposten.
English:
A 54-year-old midwife faces 75 days in prison after sending a bus driver nearly 2,000 unwanted loveletters since 1997, not to mention telephone calls and visits, the Norwegian ewspaper Jaerbladet reports according to Oslo's newspaper Aftenposten.
Die religiöse Dame glaubte offensichtlich, dass ein Mann, der sie ablehne, vom Teufel besessen sein müsse und sah in ihrem Tun deshalb wohl eine Art Missionswerk.
Die Sache endete nun vor Gericht mit einer 75-tägigen Gefängnisstrafe für die aufdringliche Hebamme, die auch noch 10.000 Norwegische Kronen Strafe, die Gerichtskosten und eine Entschädigung bezahlen muss. Ins Gefängnis muss sie freilich nur, wenn sie ihren Liebhaber auch in Zukunft belästigt: Mindestens zwei Jahre lang darf sie keinerlei Kontakt mit dem Fahrer aufnehmen.
Sehpferd las dies in der Aftenposten.
English:
A 54-year-old midwife faces 75 days in prison after sending a bus driver nearly 2,000 unwanted loveletters since 1997, not to mention telephone calls and visits, the Norwegian ewspaper Jaerbladet reports according to Oslo's newspaper Aftenposten.
sehpferd - am Montag, 27. Oktober 2003, 14:33 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Spencer Tunick hat eine neue Serie von Massenaktfotos erstellt – diesmal um 3 Uhr in der Frühe in New York Hauptbahnhof. Wo er etwa 450 Damen ringförmig um einen zentralen Informationsstand drapierte: sie sollten auf diese Weise die vom Bahnhof abgehenden Straßen und Gebäude symbolisieren.
Wie fast immer, fotografierte Tunick aus einer erhöhten Position von einer Treppe aus, während er seine Anweisungen über ein Megafon gab. Für „normale“ Besucher war der Bahnhof während dieser Zeit gesperrt.
Schwierigkeiten mit der Polizei gab es diesmal in New York nicht – bei vorausgegangenen Aktaufnahmen in New York war Tunick bereits mehrfach verhaftet worden.
gelesen bei ananova - dort gibt es auch Bilder davon
Wie fast immer, fotografierte Tunick aus einer erhöhten Position von einer Treppe aus, während er seine Anweisungen über ein Megafon gab. Für „normale“ Besucher war der Bahnhof während dieser Zeit gesperrt.
Schwierigkeiten mit der Polizei gab es diesmal in New York nicht – bei vorausgegangenen Aktaufnahmen in New York war Tunick bereits mehrfach verhaftet worden.
gelesen bei ananova - dort gibt es auch Bilder davon
sehpferd - am Montag, 27. Oktober 2003, 12:25 - Rubrik: lichtbilder - photography
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Mancher produziert Dessous, weil dies schon Vater und Großvater taten, doch Unternehmer Frank Schilling produzierte T-Shirts nur so nebenbei: Als Beigabe zu Konzerten seiner Eventagentur. Dabei wäre es auch wohl geblieben, hätte nicht die Berliner Designerin Simone Franze eine Kollektion entworfen, bei denen der Sohn des Christengottes auf Höschen und BHs prangte. Himmlisch war dies freilich nur für den Erfolg des Unternehmens, denn die Gläubigen auf Erden protestierten erst einmal mit allem, was zur Verfügung stand, vor allem mit Telefon- und Faxbelästigungen. Inzwischen ist der Erfolg Bestandteil des Schwenninger Unternehmens, das den ganz unschwarzwäldlerischen Namen „Nastrovje Potsdam“ trägt. Religionsfanatiker dürfen beruhigt sein: in diesem Jahr wirbt das Unternehmen mit ganz braven Märchenfiguren, wie zum Beispiel dem Rotkäppchen oder fantasievollen Zauberfeen.
(Sehpferd verwendete als Quelle die Druckausgabe der „Badischen Zeitung“ – Schwarzwälder sind bekanntlich sparsam und haben die Online-Ausgabe deshalb auf Abonnenten eingeschränkt.)
Foto: © 2003 Vive Maria
http://www.vivemaria.de/
English:
Would you expect a company producing fancy lingerie in the heart of the Black Forest? Well, that seems to be most uncommon. But indeed, “Vive Maria” is a new label which has been founded in 1997 in the city of Schwenningen, which is really deep down in the old Black Forest. But not only that they are producing underwear – they put Christian religious motives on their pants and bras – this shocked a lot of people a few years ago.
(Sehpferd verwendete als Quelle die Druckausgabe der „Badischen Zeitung“ – Schwarzwälder sind bekanntlich sparsam und haben die Online-Ausgabe deshalb auf Abonnenten eingeschränkt.)
Foto: © 2003 Vive Maria
http://www.vivemaria.de/
English:
Would you expect a company producing fancy lingerie in the heart of the Black Forest? Well, that seems to be most uncommon. But indeed, “Vive Maria” is a new label which has been founded in 1997 in the city of Schwenningen, which is really deep down in the old Black Forest. But not only that they are producing underwear – they put Christian religious motives on their pants and bras – this shocked a lot of people a few years ago.
sehpferd - am Montag, 27. Oktober 2003, 09:51 - Rubrik: damen - ladies
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die Hindustian Times präsentierte stolz einige Fotos der "Miss Afghanistan", bürgerlich Vida Samadzai. Das Foto entstand während eine Pressepräsentation am 23. Oktober 2003. Die 25-jährige junge Dame steht zwar für Afghanistan im Wettbewerb, hat aber vorgezogen, das Land zu verlassen: Seit 1996 lebt sie bereits in Kalifornien (USA). Ob sie die schönste von 60 Kandidatinnen wird, entscheidet sich am 9. November dieses Jahres.
© Reuters / Hindustian Times
© Reuters / Hindustian Times
sehpferd - am Sonntag, 26. Oktober 2003, 20:22 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
In der frommen norwegischen Stadt Kristiansand haben etliche Damen ihre Kleider ausgezogen, um es den englischen „Calendar Girls" nachzutun: Das örtliche Kino und der Fotograf Renato Langfeldt haben jetzt einen Kalender zugunsten der Krebskrankenhilfe herausgebracht. Man hofft, daraus etwa 150.000 norwegische Kronen (ungefähr 20.000 Euro) erlösen zu können. Wie weit die Damen auf den Bildern ausgezogen sind, war nicht auszumachen, nur, dass sie „Schwesternuniformen mit kurzen Röcken" tragen würden, schreibt Nettavisen.
(c) 2003 by Nettavisen, Norway
Nachtrag:
Inzwischen schrieb ich einen Beitrag über einen anderen Kalender, nämlich hier, und das Frauenfußballteam, das sich entbößte, ist hier durch ein Bild vertreten.
English:
They say that the women from Kristiansand are a little bit pietistic, but when "Kristiansand Kino" invited the women to shed their clothes to collect money for the cancer ward for their local hospital, some forgot about being pietistic, it seems.
(c) 2003 by Nettavisen, Norway
Nachtrag:
Inzwischen schrieb ich einen Beitrag über einen anderen Kalender, nämlich hier, und das Frauenfußballteam, das sich entbößte, ist hier durch ein Bild vertreten.
English:
They say that the women from Kristiansand are a little bit pietistic, but when "Kristiansand Kino" invited the women to shed their clothes to collect money for the cancer ward for their local hospital, some forgot about being pietistic, it seems.
sehpferd - am Sonntag, 26. Oktober 2003, 19:32 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Zu einer etwas eigenartigen Auseinandersetzung ist es jetzt in Dänemarks Armee gekommen: Die bisherigen Striptease-Veranstaltungen in Kasernen werden voraussichtlich ganz verboten, weil sie nicht dem dänischen Frauenbild entsprächen.
Wie es heiß, hatten nicht nur Soldaten, sondern auch Soldatinnen durchaus Gefallen an derartigen Veranstaltungen gefunden. Allerdings war es in der dänischen Armee häufiger zu Übergriffen männlicher Soldaten auf ihre Kameradinnen gekommen: Bis zu 18 Prozent der Soldatinnen sollen angegeben haben, „Opfer sexueller Belästigungen“ gewesen zu sein.
Die Quelle ist allerdings österreichisch - eine entspechende dänische Quelle konnte nicht gefunden werden.
Wie es heiß, hatten nicht nur Soldaten, sondern auch Soldatinnen durchaus Gefallen an derartigen Veranstaltungen gefunden. Allerdings war es in der dänischen Armee häufiger zu Übergriffen männlicher Soldaten auf ihre Kameradinnen gekommen: Bis zu 18 Prozent der Soldatinnen sollen angegeben haben, „Opfer sexueller Belästigungen“ gewesen zu sein.
Die Quelle ist allerdings österreichisch - eine entspechende dänische Quelle konnte nicht gefunden werden.
sehpferd - am Sonntag, 26. Oktober 2003, 18:55 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Ein 38-jähriger Großbergener Landwirt wollte das große Geld mit einer Internet Sex-Seite machen - doch seine Bemühungen als Hard-Core-Karrierist scheiterten schon an seinen Finanzen: Die Rechnung der Werbeagentur, der er den Auftrag zur Erstellung der Seite gegeben hatte, konnte er nicht bezahlen. Die Agentur entschloss sich zu einem für Kaufleute relativ ungewöhnlichen Schritt: Sie verklagte den Bauern wegen Betrugs - und erhielt jetzt vor einem deutschen Gericht recht: Der Möchtegern-Porno-Webmaster wurde zu sechs Monaten Gefängnis mit Bewährung verurteilt, berichtete das Schwandorfer Wochenblatt.
sehpferd - am Sonntag, 26. Oktober 2003, 18:43 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Es mag ja sein, dass Frauen sich in Gruppen stark fühlen – aber diesen Unsinn ertrage ich nicht:
„Weniger bewusst ist dagegen, dass alle frauenpolitischen Errungenschaften auf das unermüdliche Engagement der Frauen selbst, organisiert in Gruppen, Vereinen, Projekten etc., zurückgehen.“
Ne, meine Lieben – so gerne ich euch vergönne, in Gruppen stark zu sein, aber das Verdienst, etwas bewegt zu haben, gebührt jenen Frauen, die ohne irgendwie organisiert zu sein, das Leben selbst in die Hand genommen haben.
Kursiv gesetztes Zitat aus diestandard
„Weniger bewusst ist dagegen, dass alle frauenpolitischen Errungenschaften auf das unermüdliche Engagement der Frauen selbst, organisiert in Gruppen, Vereinen, Projekten etc., zurückgehen.“
Ne, meine Lieben – so gerne ich euch vergönne, in Gruppen stark zu sein, aber das Verdienst, etwas bewegt zu haben, gebührt jenen Frauen, die ohne irgendwie organisiert zu sein, das Leben selbst in die Hand genommen haben.
Kursiv gesetztes Zitat aus diestandard
sehpferd - am Sonntag, 26. Oktober 2003, 14:52 - Rubrik: damen - ladies
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Dass es Reiterinnen gibt, die gerne gegen Honorar männliche menschliche Pferde dressieren, ist inzwischen so neu nicht mehr. Doch wie erstaunt guckte Sehpferd, als sich nun eine Reiterin (29, 49 Kg) dafür interessierte, mal „auf den Schultern" eines erwachsenen Herren zu reiten. Sie schrieb, sie stelle sich dies sehr „erregend und erhaben" vor, zumal, wenn er ihr gehorche.
Sehpferd empfiehlt, solcherlei Dinge nur in Räumen zu tun, die hoch genug sind, um die Reiterin (165 cm) auf den Schultern zu tragen, ansonsten sind Kopfverletzungen sehr wahrscheinlich. Auch sollte man tunlichst auf Türen achten, die selten die volle Raumhöhe haben.
Sehpferd empfiehlt, solcherlei Dinge nur in Räumen zu tun, die hoch genug sind, um die Reiterin (165 cm) auf den Schultern zu tragen, ansonsten sind Kopfverletzungen sehr wahrscheinlich. Auch sollte man tunlichst auf Türen achten, die selten die volle Raumhöhe haben.
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Eine heftig geführte Diskussion ist gegenwärtig im Forum des erotischen Sekretariats zu lesen. Das streiten sich Urgestein und Newcomer jetzt nämlich ganz erheblich darum, ob ein Mann bereits bei der Bezahlung einer Rechnung für ein gemeinsames Abendessen das Recht an einem Liebesdienst seitens der Dame erwirbt. Wie in Deutschland meist üblich, wird die Diskussion absolut humorlos geführt.
Vor Jahren hat Sehpferd einmal eine Dame belauscht, die dazu Folgendes erzählte: „Wenn ich mich einladen lasse, dann nur zu einem vollständigen Menü. Bei der Vorspeise kläre ich mal, ob der Typ überhaupt in Frage kommt, beim Hauptgang untersuche ich mal seine Vorlieben und beim Dessert entscheide ich, ob ich mit ihm ins Bett gehe".
Wobei Sehpferd noch einfällt, dass beide Teile die Frage „gehen wir anschließend zu mir oder zu dir?“ auch schon klären können, bevor sie die Rechnung verlangen.
English:
Some men think, that “sexual services” are already prepaid when a man pays the bill for a dinner in a restaurant. This is recently discussed in a German WEB discussion board. Regardless what is said there, Germans seem to take this matter rather humourless.
Vor Jahren hat Sehpferd einmal eine Dame belauscht, die dazu Folgendes erzählte: „Wenn ich mich einladen lasse, dann nur zu einem vollständigen Menü. Bei der Vorspeise kläre ich mal, ob der Typ überhaupt in Frage kommt, beim Hauptgang untersuche ich mal seine Vorlieben und beim Dessert entscheide ich, ob ich mit ihm ins Bett gehe".
Wobei Sehpferd noch einfällt, dass beide Teile die Frage „gehen wir anschließend zu mir oder zu dir?“ auch schon klären können, bevor sie die Rechnung verlangen.
English:
Some men think, that “sexual services” are already prepaid when a man pays the bill for a dinner in a restaurant. This is recently discussed in a German WEB discussion board. Regardless what is said there, Germans seem to take this matter rather humourless.
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die Schauspielerin Shannen Doherty erschien bereits im März 1994 auf der Titelseite des Playboy – und nun, fast 10 Jahre später, beglückt uns der Playboy erneut mit Bilder von ihr in der (amerikanischen) Dezember-Ausgabe. Nach einem Bericht des Eroplanet ist von den Fotos bereits etwas durchgesickert – und man kann sie alle auf dieser Webseite sehen: Shannen Doherty .
| liebe & dating | erotik & sex | erotik-wissen |
sehpferd - am Sonntag, 26. Oktober 2003, 12:26 - Rubrik: printmedien
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Es gibt einen Nachrichtenkanal, der Millionen von Zusehern hat - aber vielleicht nicht unbedingt auch Millionen von Zuhörern. - die Rede ist von „Naked News", einer Webseite aus Toronto, Kanada.
Gesendet werden ganz normale Nachrichten und sogar der Wetterbericht. Nur, dass die Sprecherinnen bei jeder Nachricht ein Kleidungsstück fallen lassen - bis sie schließlich komplett nackt sind. Darüber berichtete jetzt CBS News.
Ob es nun geschmacklos und unmoralisch ist, wie viele sagen - immer noch besser, die Nachrichten werden von einer schönen Nackten verlesen als von einem griesgrämigen Grummeljournalisten - und Pardon - die meisten Deutschen hören auch nur bei den Sportnachrichten und beim Wetterbericht wirklich hin, was gesagt wird. Wer mehr oder andere Nachrichten hört, gilt in Deutschland bereits als gebildet.
Die Webseite selber ist recht grell und Pay-By-View.
http://www.nakednews.com
Gesendet werden ganz normale Nachrichten und sogar der Wetterbericht. Nur, dass die Sprecherinnen bei jeder Nachricht ein Kleidungsstück fallen lassen - bis sie schließlich komplett nackt sind. Darüber berichtete jetzt CBS News.
Ob es nun geschmacklos und unmoralisch ist, wie viele sagen - immer noch besser, die Nachrichten werden von einer schönen Nackten verlesen als von einem griesgrämigen Grummeljournalisten - und Pardon - die meisten Deutschen hören auch nur bei den Sportnachrichten und beim Wetterbericht wirklich hin, was gesagt wird. Wer mehr oder andere Nachrichten hört, gilt in Deutschland bereits als gebildet.
Die Webseite selber ist recht grell und Pay-By-View.
http://www.nakednews.com
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Der Zungriff der Pharmaindustrie auf das menschliche Empfinden ist ja an sich nichts Neues -aber nun wollen uns die Pillendreher noch mit einem künstlichen Orgasmus beglücken.
Versuche mit Studenten in Holland wurden bereits durchgeführt: Sie mussten den Kopf stillhalten und sich das Hirn scannen lassen, während sie onanierten. (Sehpferd berichtete bereits darüber).
Doch nun will ein britisches Team an die Sache heran: Zehn Jahre könne es wohl dauern, bis die Forschungen so weit gediehen seien, dass man den Orgasmus per Pille erreichen kann - meinen die Forscher, die der Daily Record befragt hat
Versuche mit Studenten in Holland wurden bereits durchgeführt: Sie mussten den Kopf stillhalten und sich das Hirn scannen lassen, während sie onanierten. (Sehpferd berichtete bereits darüber).
Doch nun will ein britisches Team an die Sache heran: Zehn Jahre könne es wohl dauern, bis die Forschungen so weit gediehen seien, dass man den Orgasmus per Pille erreichen kann - meinen die Forscher, die der Daily Record befragt hat
sehpferd - am Sonntag, 26. Oktober 2003, 11:59 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Guten Tag aus den Algen,
nackte Sportlerinnen müssen es der Webgemeinde angetan haben - 1500 Zugriffe gab es bislang auf meinen eigentlichen relativ belanglosen Artikel über die nackten Sportmaiden - aber nur, weil ich sie textlich als „Sportmaiden" ausgeschrieben habe, denn viele Surfer wissen nicht, dass sie niederländisch „Sportsmeiden" heißen. Ja, auch Cora Schumacher wollten die Menschen webweit immer noch nackt sehen (ist sie natürlich nicht) und für Steffi und Boris, die beiden inzwischen reichlich belanglos gewordenen TV6-Mitternachtsgrößen, interessierten sich immerhin nun fast 600 Surfer weltweit. Die einzige neue Geschichte, für die sich mehr als 100 Interessenten fanden, war jene von der 120 Kilogramm schweren Stripperin.
Wie immer interessierte sich kaum jemand von der Kommune für meine Seiten. Vielleicht sollte ich es machen wie so viele: Nichts, aber auch gar nichts schreiben, was von irgendwelchem allgemeinem Interesse ist, zum Beispiel: „Mein Bruder hat jetzt eine Wohnung bekommen, seht mal". Oder „ich fühle mich gut - nein doch nicht so gut - na, nun wieder besser". Die Welt ist voll von Belanglosigkeiten: Wie wäre es, verehrte Damen und Herren, mit: Mein Hund hat heute auf die Straße geschissen? Der Informationsgehalt einer solchen Nachricht verspricht dutzende von Kommentaren.
Ja, es kann zynisch sein dieses
Sehpferd
nackte Sportlerinnen müssen es der Webgemeinde angetan haben - 1500 Zugriffe gab es bislang auf meinen eigentlichen relativ belanglosen Artikel über die nackten Sportmaiden - aber nur, weil ich sie textlich als „Sportmaiden" ausgeschrieben habe, denn viele Surfer wissen nicht, dass sie niederländisch „Sportsmeiden" heißen. Ja, auch Cora Schumacher wollten die Menschen webweit immer noch nackt sehen (ist sie natürlich nicht) und für Steffi und Boris, die beiden inzwischen reichlich belanglos gewordenen TV6-Mitternachtsgrößen, interessierten sich immerhin nun fast 600 Surfer weltweit. Die einzige neue Geschichte, für die sich mehr als 100 Interessenten fanden, war jene von der 120 Kilogramm schweren Stripperin.
Wie immer interessierte sich kaum jemand von der Kommune für meine Seiten. Vielleicht sollte ich es machen wie so viele: Nichts, aber auch gar nichts schreiben, was von irgendwelchem allgemeinem Interesse ist, zum Beispiel: „Mein Bruder hat jetzt eine Wohnung bekommen, seht mal". Oder „ich fühle mich gut - nein doch nicht so gut - na, nun wieder besser". Die Welt ist voll von Belanglosigkeiten: Wie wäre es, verehrte Damen und Herren, mit: Mein Hund hat heute auf die Straße geschissen? Der Informationsgehalt einer solchen Nachricht verspricht dutzende von Kommentaren.
Ja, es kann zynisch sein dieses
Sehpferd
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen

