anstoss

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Gesehen habe ich es, fotografiert auch und dann vergessen: Ein wunderbares Stück Kitsch in der Kunst oder Kunst als Kitsch während der Ausstellung „Bull's Eye: Works from the Astrup Fearnley Collection" im dänischen „Arken" Museum.
(PLETSKUD - værker fra Astrup Fearnley Samlingen).

Das Arken-Museum liegt so versteckt im dänischen Ishøj (in der Nähe von Kopenhagen) dass es kaum jemand entdeckt. Es bietet aber sowohl architektonisch wie auch durch die Exponate einen Kunstgenuss ganz besonderer Art. Wer sich absolut nicht für Kunst interessiert, kann in der Cafeteria eine gute Tasse Kaffee trinken und ein Smørrebrod dazu essen.

koons michael jackson bubbles
(c) für das foto: 2003 by sehpferd

In Norwegen wird gerade erheblich darüber diskutiert, was Minderjährige eigentlich tun, wenn sie gemeinsam übernachten – und ob man das, was sie mutmaßlich tun, als Eltern wohl tolerieren dürfe: Wenn man einem Zeitungsbericht folgen darf, diskutiert darüber bereits die ganze Nation.

Das Gesetz spricht klare Worte: Jugendliche unter 16 Jahre dürfen in Norwegen keine sexuellen Beziehungen haben, was die Jugendlichen erwartungsgemäß recht wenig interessiert: Erstens machen Jugendliche ohnehin, was sie wollen, und Norwegerinnen lassen sich schon gar nicht in ihre persönlichen Dinge hineinreden, auch nicht als Minderjährige.

„Der Sex existiert hauptsächlich in den Köpfen unserer Eltern", sagt ein junges Mädchen und bestand darauf, mit ihrem Freund die Nacht zusammenzubleiben: Man hätte so Zeit, zu reden - schließlich wären die Jungs nicht nur ihre Liebhaber, sondern oft auch ihre besten Freunde. Das „Eintrittsalter" von 16 hält sie, wie alle ihre 15-jährigen Freundinnen, für Blödsinn: Auch mit 17 könne man noch unreif sein. Ein Junge geht noch weiter: „Die Eltern haben doch nur Angst, uns zu verlieren".

Warum plötzlich so aufgebracht diskutiert wird, ging aus der Tageszeitung „Aftenposten" nicht hervor. Klar ist nur, dass sich offizielle Stellen eher konservative Ratschläge erteilen: Familien sind nun mal Familien, und alle Familienmitglieder müssten dafür sorgen, dass sich jeder in der Familie wohl fühle, meine eine Psychologin dazu. Eine Krankenschwester wollte gar wissen, die Eltern seien „naiv" über die Dinge, die sich in den gemeinsam verbrachten Nächten abspielen würden und riet zu verdeckten Ermittlungen: Man könne doch einfach die Eltern des „Freundes" einmal anrufen und fragen, was die Tochter denn für die Übernachtung mitbringen solle. Sie hält dies für ein äußerst einfühlsames Vorgehen. Bleibt abzuwarten, wie die Töchter darauf reagieren würden.

Bei einem Blogger namens Engraver fand Sehpferd einen Hinweis auf einen Artikel in der „Berliner Zeitung". Die wusste nämlich, dass ein Designerpärchen sich etwas Neues für Singles ausgeheckt hat.

Tatsäschliche Lebenspartner nämlich, so die Zeitung, sind oft nicht sehr praktisch, weil sie beispielsweise die Küche verferkeln. Alternativen gab es auch bisher schon: Riesenstofftiere zum Kuscheln, lebensgroße Sexpuppen mit Echthaarperücken und wählbarer Fingernagelfarbe und nun - den Partner in Lebensgröße an der Wand.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Tapeten nehmen nur sehr wenig Raum ein – Kuscheltiere und Sexpuppen brauchen viel mehr Platz. So gesehen, eignen sich die geklebten Surrogate hervorragend für Einzimmerwohnungen. Allerdings sind Tapeten möglicherweise etwas eindimensional, wenig Kuschelaktiv und nicht rückwärmend.

Ausserdem können auch sie für Konflikte sorgen, wie das Foto aus dem Programm des Tapetenherstellers zeigt: Frauen, die immer "nichts anzuziehen" haben, nerven kolossal.

tapete mit sexpartner

(c) 2003 Single-Tapeten

Das Jahr 2003 in Sex und Sport kann man beim MSN-Sportmagazin ESPN.go.com nachlesen. Eingeleitet wird der Artikel mit einem Foto von zwei nackten Ringerinnen im Schlamm, und den Abschluss bildet die Eisläuferin Jamie Salé, die im Januar 2004 mit einer für den Eislauf wohl etwas zu spärlichen Bekleidung im Männer-Magazin FHM zu sehen sein wird.

Eine besondere Seite ist den vielen „Calendar-Girls" gewidmet, die sich im Jahre 2003 zur Unterstützung ihres Vereins oder für eine karitative Aufgabe entblättert hatten. Das Foto zeigt den Kalender des norwegischen Frauenfußballteams Fløya.

nackte norwegische fussballerinnen
(c) 2003 by Fløya, Norway

“Harlequin Romance Novels” wollen in einer Umfrage festgestellt haben, dass 89 Prozent der spanischen Frauen in ihren Liebesbeziehungen den „ersten Schritt“ zur Verführung tun. Damit lägen die Spanierinnen in der Verführung an der Spitze – weltweit seien es „nur“ 46 Prozent der Frauen, die eine Verführung einleiten würden.

Als „Verführungsverstärker“ setzen nach der gleichen Studie 53 Prozent unserer lieben Mitmenschen weltweit Alkohol ein.

Gelesen in NC Buy

Ihr Vorname bedeutet „Die Glückliche“ aber ihr Nachname wird sich nun ändern: Felicitas Weigmann, die Inhaberin des wohl berühmtesten Berliner Bordells mit dem klangvollen Namen „Café Pssst“, hat geheiratet: der glückliche Ehemann ist der sechs Jahre jüngere EDV-Kaufmann Frank Schirow.

Frau Schirow ist in Deutschland eine Berühmtheit: sie setzte vor einem Berliner Gericht durch, dass ihr Bordell als legale Betrieb eingestuft wird und machte damit den Weg für die Legalisierung der Prostitution frei. Berichtet hat dies der Berliner Kurier.

Günter Amendt, einer der Wortführer der ersten sexuellen Revolution in Deutschland und langsam an der Grenze zum Rentenalter, hat sich in der alternativen Tageszeitung TAZ jüngst zur „Neuen Moral“ geäußert. Er glaubt, dass die menschlichen Beziehungen unweigerlich Warencharakter haben werden und erklärt prophetisch:

„Alle Regeln und Gebote, die den Warenfluss behindern könnten, werden im Verlaufe dieses Prozesses aufgehoben werden. Am Ende werden dann alle Beziehungen nur noch Tauschbeziehungen sein. Dabei wird auch die Grenze zwischen der "reinen" und der käuflichen Liebe verwischt werden, denn wer bereit ist, alle Beziehungen als Tauschbeziehungen zu begreifen, wird auch bereit sein, das Sexuelle als Dienstleistung zu akzeptieren. Moralisch verwerflich ist dann nicht die Tatsache, dass jemand für Sex Geld gibt oder nimmt. Moralisch verwerflich ist vielmehr, wenn die sexuelle Dienstleistung nicht angemessen honoriert wird beziehungsweise wenn die sexuelle Dienstleistung nicht dem vereinbarten Preis entspricht“.

Wie es scheint, haben Rechte und Linke in der „Neuen Moral" den Schulterschluss gefunden: Ihr gemeinsamer Feind ist der Markt. Nur mit einer Institution kann sich Amendt immer noch nicht anfreunden: die katholische Kirche. Deren Moralvorstellungen hält er für „totalitär".

Es könnte demnächst zur Quizfrage werden: Welches weibliche Kleidungsstück ist politisch, religiös und frauenfeindlich? Die Antwort kennt in Deutschland mittlerweile jedes Kind: das Kopftuch. Denn das einst von Bäurinnen und Putzfrauen bevorzugte Kleidungsstück ist in Verruf gekommen, seit eine katholische deutsche CDU-Kultusministerin die Hatz auf die bunten Kopfbedeckungen eröffnet hat.

Nun, seither wissen wir mindestens, dass Kopftücher „religiös“ sind – vorher dachten wir immer, sie wären ein billiges und praktisches Kleidungsstück, um die Haar nicht im Wind flattern zu lassen. Nun erfahren wir aber auch, dass es „politisch“ ist, während wir bisher doch immer dachten, es sei textil, und letztendlich wissen wir nun auch, dass es „frauenfeindlich“ ist, was auch unserer bisherigen Auffassung, es sei wenig kleidsam, möglicherweise nicht einmal widerspricht.

Diese Erkenntnisse verdanken wir dem Berliner CDU-Innenexperten Frank Henkel, und die Information stammt aus der Berliner Morgenpost

Das Düsseldorfer Capitol-Theater hat den Stoff für ein Musical entdeckte - das Leben der Franfurterin Rosemarie Nitribitt.

Nein, nicht das der wirklichen Hure, deren gewaltsamer Tod 1957 die junge Republik erschütterte - sondern das, was wir aus dem Buch von Erich Kuby und natürlich aus dem Film "Das Mädchen Rosemarie" kennen. Die Hauptrolle spielt Anna Montanaro, die dem Düsseldorfer Musicalpublikum schon als Huren-Darstellerin in "Jekyll & Hyde" bekannt ist. Mehr auf der Webseite des Veranstalters:«capitol». Die Premiere ist am 21. Januar 2004.

Angekündigt in diesem
BLOG.

theater nitribitt
Anna Montanaro als Rosemarie Nitribitt
(c) pressefoto capitol

Der Jargon auf der Hamburger Lustmeile ist auch nicht mehr das, was er einmal war - eine Art Geheimsprache nämlich, die zwar von Huren, Türstehern und Loddeln verstanden wurde, nicht aber von Provinzgast, bei dem schon mal „nachgekobert" werden sollte.

Heute, so der Sprachwissenschaftler Klaus Siewert, benutze man einfach seine Heimatsprache, wenn man etwas zu verheimlichen hätte – denn deutsch sei die Szene schon lange nicht mehr.

Und will doch die Sprache so schön war, hat er nun mithilfe des Kiezkenners Stefan Hentschel ein Buch geschrieben: „Hamburgs Nachtjargon – Die Sprache auf dem Kiez in St. Pauli“. Es ist im Eigenverlag erschienen und hat die Kennung ISBN 3-00-012871-x.

Loddel = Zuhälter
Nachkobern = für den Beischlaf im Zimmer mehr verlangen als zuvor vereinbart wurde

gelesen beim ndr

Das wöchentliche Geblubber aus den Algen

Eines erfährt man hier bei TWODAYS ja recht schnell: Wer über Erotik schreibt, kann nicht ganz ernst zu nehmen sein, wer sein Leben hingegen in einen Herz-Schmerz-Soap verwandelt, ist (hier) gesellschaftsfähig.

Was mich noch stört, ist die Schuldzuweisung an andere: die Gesellschaft, die Politiker, die Wirtschaft - alles schlecht. Nur die Göttinnen und Götter des BLOGS wüssten es besser - aber sie diskutieren nicht einmal Alternativen. Meine Vermutung: Die meisten haben auch keine und machen alles schlecht, weil es so schön ist, Dinge schlecht zu machen: „je schlechter die Kritik, um so mehr freuen sich die Leute", frei nach Georg Kreisler.

In diesem Sinne ärgern mich immer mehr Beiträge in der so genannten „Community“, mehr aber noch der absolut unerträglich langsame Server der überhaupt nicht mit dem "Internet Explorer" neuester Version kommunizieren mag - warum auch immer. Den „Jänner“ nehme ich hingenen lächelnd in Kauf - "deutschsprachig" heißt ja schließlich nicht, dass man Deutsch schreiben muss.

Meine Leser interessierte die letzten Wochen hauptsächlich eines: Paris Hilton. Daran allerdings haben TWODAYS Mitglieder nur einen geringen Anteil – die meisten Anfragen kamen von Google und Yahoo.

Mehr als eine Million Besucher verzeichnet die Webseite des norwegischen Erotik-Fotografen Petter Hegres, wie aus einem Artikel der Online-Zeitung Netavisen hervorgeht.

Probleme hat der Fotograf allerdings mit den Feministinnen: Erotik ist in Norwegen ein Tabuthema. Wie er sagte, würde er ständig von norwegischen Frauen angesprochen, die ihm erklären wollen, dass weibliche Brüste nur eine Funktion haben: die Ernährung von Babys.

Für seine Aufnahmen bevorzugt der Fotograf daher osteuropäische Frauen, die wüssten, dass Brüste auch noch zu mehr gut wären, als nur eine Nahrungsquelle zu sein.

Wie aus mehreren Presseberichten hervorgeht, sind Nächstenliebe und Nacktheit für die Würzburger Caritas nun doch vereinbar: Die 54-jährige Edeltraud Linkesch, die sich mäßig bekleidet als „Kalender-Girl" für einen wohltätigen Zweck ablichten ließ, darf nun doch wieder unter dem Mantel der Caritas in freiwilliger sozialer Arbeit tätig werden.

Die Stadt Köln hat Probleme mit der jüngst beschlossenen Sex-Steuer: Man habe, so eine Sprecherin, in Köln „kein einziges Bordell“. Nun will man aber noch einmal genau nachsehen. Dies berichteten dieser Tage mehrere Zeitungen.

Die Doppelmoral lässt grüßen: Man hat keine Puffs, aber wenn Huren steuern zahlen sollen, hat man plötzlich doch welche.

Warum sollte ein Gerichtsreporter nicht einmal darüber berichten, was bei einem Vergewaltigungsprozess so Mode ist? WAZ-Redakteur Harry Seelhoff tat es:

„Der 35-jährige Angeklagte aus Rheinhausen trägt als einziger Grau - alle anderen Prozessbeteiligten sind schwarz gekleidet. Während der Verhandlung, die mit der Verurteilung wegen Vergewaltigung seiner Ehefrau endet, zuckt er oft mit dem Kopf.“

Sehpferd zuckt nicht mit dem Kopf, sondern schüttelt den Kopf.

Schwäbische Häuslebauer galten schon immer als erfinderisch, wenn es darum ging, die Baukosten zu senken. Doch „Eve" hat eine besondere Idee: Ihr Wochenendgrundstück war so schrecklich teuer, dass sie nun „Männlein" sucht, die ein paar Bauarbeiten für sie durchführen sollen. Ziel sei es, eine „kleine Tierfarm" aufzubauen, wobei sie offenbar nicht an Vierbeiner denkt. Die Entlohnung verspricht sie auf „ihre Art" und setzt ein *g dazu.

Damit gar nicht erst falsche Gedanken aufkommen, bekennt „Eve“, dass sie all dies nur zum Vergnügen macht, aber leider sei die Welt ja so teuer ... und deshalb müssten die zukünftigen Insassen ihrer Stallungen („Käfighaltung“) mit kräftiger Kostenbeteiligung rechnen.

Den Link erspare ich mir in diesem Fall lieber.

Ein Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ macht von sich reden: Mal ohne Namensnennung im „St. Galler Tagblatt“, mal unter seinem Namen, Volker Zastrow, in der „Märkischen Allgemeinen“. Er findet harte Worte gegen die Gesellschaft, die ihre „Perversen“ nicht in Schach halten kann: „Ein Gemeinwesen, das Perversion nicht mehr erkennen, benennen ausgrenzen kann, das nicht mehr entscheiden kann, was das Perverse überhaupt ist: Ein solches Gemeinwesen ist selbst pervertiert“.

Dem mag man ja noch zustimmen, doch was ist eine Perversion? Der FAZ-.Redakteur scheint es zu wissen: Homosexualität, zum Beispiel. Nein, er sagt es natürlich nicht direkt, sondern ziemlich von hinten: Die Homosexuellen seien nämlich „dem Spektrum des Perversen entrückt", doch bestehe ein „empirisch belegter" Zusammenhang zwischen ihrer Neigung und der Pädophilie.

Offenbar darf man in Deutschland so etwas schreiben, und offenbar ist sich die „Märkische Allgemeine“ nicht zu schade, es zu drucken (im St. Gallener Tagblatt lautet der Text anders).

Wie Sehpferd erst später auffiel, konnte es auch die FAZ selbst nicht lassen, dererlei Parolen zu veröffentlichen - allerdings als Kommentar. Er erschien unter dem reißerischen Titel "Fressen und Fressen lassen" am 13.12.2003.

Hier das Originalzitat zum Nachlesen: „Eine Perversion, die diese Gesellschaft gerade noch als solche einzuordnen scheint, ist die Pädophilie - wobei jedoch deren empirisch erschlagend belegter Zusammenhang zur eben erst dem Spektrum des Perversen entrückten Homosexualität fast ganz verleugnet wird.“

Artikellinks:
Märkische: Die Seele als Freihandelszone
Tagblatt: WIE UNSERE GESELLSCHAFT DIE GRENZEN ZUM PERVERSEN VERSCHIEBT
FAZ: Fressen und Fressen lassen

Ein Log (sächlich) ist ein Gerät, das die Schiffsgeschwindigkeit relativ zum Wasser misst. Der Seemann vergangener Tage trug diese und andere Aufzeichnungen in das Schiffstagebuch ein, das deshalb auch Logbuch genannt wird. Im englischen ist ein Log ohnehin ein Tagebuch – da macht man es sich einfacher.

Ein Tagebuch im Internet ist also ein Weblog, ein schrecklich langes Wort – es hat immerhin sechs Buchstaben, und wird deswegen verkürzt: zum Blog. Da es sich so schön anhört, gibt es in Deutschland eine Assoziation zum Block, was Menschen verführt, sich „Bloghäuser“ aufzubauen oder das Gehirn zu bloggieren. Ich jedenfalls bekomme immer öfter eine Lesebloggade, wenn ich Blogs durchstöbere.

Indessen kenne ich mittlerweile auch einige Blocks, also Blogs auf die verlockt wird. Meist werden sie von Damen betrieben, die sich mehr oder weniger freizügig über ihr Liebesleben auslassen, was noch anginge – oft leider aber auch von geistlosen Tratschtanten und überraschenderweise von einer großen Anzahl ausgemachter Zicken.

Nun, manches Mal wenn ich mir Webseiten ansehe, auf denen Sehnsuchtstriefende Poesie und Prosa angeboten wird, wünsche ich mir die die Poesiealben zurück – die verschwanden wenigstens auf dem Dachboden, so dass uns die Lektüre erspart blieb. Ähnlich verhält es sich mit den von Amateuren verfertigten Fotografien ausgezogener Damen, die besser in Pappkartons im Keller aufgehoben wären.

Doch was ist mit jenen Menschen, die täglich ihre Gedanken zu Tage(buch) bringen? Das, was mit Menschen so ist: Sie lachen und weinen, gehen durch Hochs und Tiefs, haben Lust und Schmerzen: viele Blogs sind „Sorayazeitungen“ für intellektuell Behauchte. Oder irre ich mich? Für die Nachgeborenen: „Sorayazeitungen = „Yellow Press“.

Nach einem Bericht der Basler Zeitung hat sich Gottes Stellvertreter auf Erden für das Recht von körperlich und geistig behinderten Menschen auf ein erfülltes Sexualleben eingesetzt – Danke dafür.

Gäbe es nun vielleicht Hoffnung, dass sich der nämliche Stellvertreter für ein erfülltes Sexualleben von (nicht behinderten) Priestern einsetzt?

 

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