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Neues von Talkiline? Nein vorläufig nicht. Das letzte Mal nahm sich Talkline (ich schrieb darüber) acht Wochen Zeit, um einen simplen Kundenbrief zu beantworten. Diesmal hüllt sich das Unternehmen ebenfalls in Schweigen.

Aber unabhängig davon, ob dieses Unternehmen nun endlich einmal Frieden macht und mir, dem Kunden, den nötigen Respekt erweist, an dem es ihm und seinen Mtarbeiterinnen und Mitarbeiter offenbar mangelt: Es ist sowieso Sense, liebe Freunde der Firma Talkline: Ich telefoniere nicht mehr mit Euch, schicke keine SMS mehr mit Euch, mache gar nichts mehr mit Euch. Seit heute habe ich Xtra – und komme damit immer noch billiger, als würde ich mit meinem überteuerten Tarif mit Grundgebühr bei der Talkline nutzen.

Wie gut, dass man mich nur gefragt hat, warum so viele Fotografien im erotischen Bereich in Küchen aufgenommen werden – solche Aufnahmen werden schließlich gelegentlich auch auf Toiletten gemacht und hier zu beschreiben, warum, würde noch ein wenig schwieriger sein.

Fotografisch betrachtet, eignen sich weiße Küchen natürlich wegen der Reflexion, aber irgendwie erscheint dies nicht schlüssig, denn zumeist sind die Küchen, in denen fotografiert wird, gar nicht weiß. Also, was ist es dann?

Sind es die Rezipienten der Fotografien, die aus den Bildern geheime Informationen gewinnen, die dann durch die Augen über das Hirn unmittelbar an die Schwellkörper gehen? Und wenn, welche sind es?

Sie ist angerichtet

In der Küche zu essen, ist zwar unüblich geworden, aber früher tat man es ja noch häufig. Also: Es ist angerichtet. Sie ist angerichtet, mit Sahne, Schokoladenpudding oder Sushi. Sieht ganz nett aus, aber ob es den gewünschten Effekt hat?

Spaghetti über alles

Spaghetti, überhaupt alle Gerichte mit Tomatensoße und was sonst scheußlich auf Frauenkörpern aussieht (und dort auch nicht hingehört) – das ist eher das Gegenteil von „es ist angerichtet“ – ich, für Meinen teil mag hier eher die infantilen Züge jener erkennen, die schon immer mal eine nackte Dame mit Speisen besudeln wollten. Ich persönlich würde allerdings einem frisch zerdrückten Negerkuss auf der Brust den Vorzug geben – der schmeckt wenigstens noch gut beim Ablecken.

Küchenpersonal gefällig?

Irgendwann ist jeder Knabe einmal Mann geworden – und plötzlich sieht man die wundersamen Wesen, die in Küchen stehen, in einem anderen Licht: Das Küchenpersonal war schon immer begehrt, und es gilt auch als zugänglicher als Damen auf Stöckelschuhen. Vielleicht überkommt unsere Herren deswegen die Lust?

Hausfrauen und ihre Lust

Es könnte nun auch sein, dass die Damen mit allzweit willigen, aber unbefriedigten Hausfrauen assoziiert werden. Da kann man mit dem Klempner schon mal über Rohre reden oder mit dem Elektriker über Steckdosen – glauben jedenfalls jene, die Hausfrauen stets als sexuell frustriert ansehen. Sehen sie und eine Hausfrau gehört in die Küche und deswegen nimmt man sie in vertrauter Umgebung – außerdem befleckt man bei dieser Methode auch das Ehebett nicht. Eine Küche ist schnell gereinigt.

Den Kühlschrank nicht vergessen

Ausschließen sollte man auch, dass der schnelle Zugriff Inhalt des Kühlschranks für die Agierenden recht praktisch ist – und außerdem bietet er ja noch Platz für ein paar Requisiten wie die beliebten Erdbeeren, die, ein erotisch wirkendes Zuckermündchen geschoben, oft stärker erotisieren als andere Genüsse im Oralbereich.

Übrigens

Haben sie bemerkt, wie aufgeräumt die Küchen immer sind, die für erotische und pornografische Aufnahmen in Küchen Verwendung finden? Und welche enorme Arbeitsfläche sich neben der Spüle befindet? Bei mir erreicht der Platz zwischen Spüle und Herd gerade, um das Gemüse zu schneiden.

Heute Morgen im Deutschlandfunk war wieder einmal Visionen-Invasion: Ein Historiker war es diesmal, der über die fehlenden Visionen der neuen Koalitionäre sprach.

Ich finde immer wieder interessant, wie oft über Visionen gesprochen wird, statt über Pläne, Aufgaben oder Ziele. Visionen kann man jederzeit in den Wind schreiben, Ziele sind überprüfbar.

Nach und nach beginne ich, das Dummgeleier der Leute zu verachten, die der Politik Visionen nahe legen wollen: Kondore im Hirn bringen nichts*. Wer sie hat, sollte, erwägen, einen Arzt aufzusuchen.

* Zitiert nach Peter Rühmkorf „Anti-Ikarus“

„Ich, von der Erde, jawohl, von den Steinen
Keine Kondore mehr im Hirne, dem Horst“

 

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