anstoss

  sehpferdvs sehpferds magazin für anstöße und anstößiges
Während die Erfolgreichen unter den Frauen sich die Männer heute wie die Rosinen aus dem Kuchen picken können und dabei immer noch entscheiden, ob sie das Objekt ihrer Wahl als bloßen Orgasmenbringer oder als Freizeitpartner behandeln wollen, fallen schlecht ausgebildete Männer immer mehr ins Partnerloch: Ihnen bleibt der Puff oder eine gekaufte Auslandsbraut. Doch auch unter den Frauen gibt es Verlierer, die ihren Frust damit bekämpfen, nachts in den Chatboxen zu wildern und das dort lagernde Männermaterial - in den meisten Fällen Verlierer wie sie - nach Kräften zu verwerten.

Und was meint ihr? Trifft das alles zu?

Was passiert eigentlich, bevor etwas passiert? Jahrelang haben sich Wissenschaftler diese Frage gestellt, wenn vom Flirt die Rede war, ohne es je herauszufinden: Tabus, Verschleierung und ein Haufen psychoanalytischer Unfug hinderten sie daran, auf das naheliegende zu kommen: Frauen, die zur Paarung bereit sind, senden an ihre Umgebung ähnliche Signale aus wie alle anderen Säugetierweibchen auch - und erweisen sich damit als die eigentlichen aktiven Verführer.

http://www.lechzen.de/women_sie_verfuehrt.htm

Frauen können aufatmen: Ihre Lieblinsgbands kommen jetzt nicht nur per Auge und Ohr zu ihnen, sondern auch vaginal: Das dazugehörige Instrument heißt "Audi-Oh" und kann an jeden CD-Player und die meisten anderen Schallquellen angeschlossen werden. Verwendbar ist es laut Hersteller auch, wenn man ein Rockkonzert besucht, weil ein eingebautes Mikrofon offenbar dafür sorgt, dass auch Umgebungsgeräusche zur Stimulation genutzt werden können. Das Geräte in der üblichen Schmetterlingsform kostet etwa 70 US-Dollar.

(ein Foto des Gerätes kann ich hier leider nicht veröffentlichen)

„Dracula ... verkörpert den Trieb nach nächtlichen erotischen Abenteuern und den unbewussten Sadismus, der tief im Inneren der Leser und Zuschauer schlummert. Angesichts dieses Sadismus, dieser erotischen Dreistigkeiten und blutrünstiger Angriffe ... lässt sich der bestialische Charakter ... trotz der fantastischen und irrealen Erscheinungsform kaum verleugnen."

Aus: „Moderne Enzyklopädie der Erotik“, München/Wien/Basel, 1963.

Und doch wieder so modern ...

untote dracula sexy
© 2002 unknown websource

Es war ein blöd simples Liedchen, dass den "Regento Stars" mit dem Sänger Bruno Majecherék 1961 einen unglaublichen Ruhm brachte: 42 lange Wochen soll es an der Spitze der Hitparade gestanden haben. Warum? Nun, weil der Sänger in die Hausfrauen-Republik des Alten Indianers ein schmutziges Lied hineinsang: „Laila, nur die eine Nacht erwähle mich, küsse mich und quäle mich". Da war die Fantasie natürlich entfacht ... oh, Laila ...

Bei Frauenmagazinen macht sich immer mehr ein Thema breit: "Er" will nicht mehr - entweder gar nicht oder jedenfalls nicht so oft wie "sie". Die. „Freundin" empfiehlt, dann die „mündlichen und hangreiflichen" Bemühungen nicht unbedingt gewaltsam auszudehnen, vor allem aber auf gar keinen Fall ein Beziehungsgespräch anzufangen.

Besser geeignet ist laut „Freundin" unter anderem, ihn einmal zusehen zu lassen, wie schön es sich Frau selbst machen kann. Falls er auch davon noch nicht angeregt wird: Mal die Brust mit Sprühsahne bedecken und frisch servieren.

Mehr liest man auf der Webseite der „Freundin“.

http://www.freundin.com/freundin.hbs?snr=1337

Weibliche Bäuche lassen sich nicht nur prächtig im Sommer zeigen, sondern regen auch unsere Amateurfotografen an, ihre Fantasien spielen zu lassen. Lars Ihring, der Initiator einer bauchigen Webshow in der so genannten „fotocommunity“ im Web, spricht gar von einer „perfekten Wiedergeburt der Bäuche“ und weiß auch schon, dass sie „ein klein wenig“ sexy sind (das muss so etwas sein wie „ein klein wenig schwanger“). Wie auch immer: man kann sie sich ja mal ansehen, die Bäuche. Sehpferds Urteil steht schon fest: das meiste ist der übliche fotografische Edelkitsch.

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/2247

Dänemark bewegt gegenwärtig nichts anderes als der Blick auf die zwei Turteltäubchen, die bald heiraten wollen: immerhin handelt es sich um Dänemarks zukünftigen König und seine Frau. Zuletzt hatte das dänische Volk Prinz Joachim und Prinzessin Alexandra 1995 etwa 1,75 Mio Euro geschenkt, damit die beiden ein kleines Schlösschen renovieren lassen konnten. Doch was schenkt man nun Frederik und Mary? Nun, dänische Zeitungen forderten ihre Leser auf, Vorschläge per Email zu machen.

Las Sehpferd in der Copenhagen Post
http://cphpost.sites.itera.dk/default.asp?id=34840

Vielleicht sollte Schwedens Polizei von der südafrikanischen Polizei lernen: Während nämlich Schwedens Polizisten Jagd auf Freier in Rotlicht-Distrikten machen, benutzt die Polizei in Durban (Südafrika) Prostituierte, um Kriminelle aufzufinden: neben zahlreichen privaten Huren beteiligt sich auch ein Escortservice daran – die Branche braucht nämlich Sicherheit, um ihre Geschäfte betreiben zu können. Schon jetzt bezeichnete „Sonja’s Escort Agency“ die Zusammenarbeit als fruchtbar, und auch die Beamten zeigten sich überzeugt, dass man den Kampf gegen das verbrechen so leichter gewinnen könne: “Langsam, aber sicher“, wie der zuständige Beamte in Durban meinte.

Aus iol.za und Archivmaterial

http://www.iol.co.za/index.php?click_id=15&art_id=ct20030920112601550W620724&set_id=1

Norweger sind Weltmeister im spontanen Sex: 7 von 10 Norwegern haben es schon einmal mit einem spontan aufgerissen Partner (oder selbstverständlich mit einer Partnerin) Sex gehabt. Außerdem sollen die Norwegerinnen und Norweger ebenfalls die Meisterschaft in den Beziehungen sein, in denen der Partner nur für eine Nacht gut war. Zufrieden freilich wurden die Menschen im Land der Fjorde dabei nicht: in der Liste der Zufriedenheit landeten sie am letzten Platz. Sollte der Rat unserer Mütter doch richtig gewesen sein, dass Sex allein nicht glücklich macht?

Aus der Aftenposten (Durex-Studie)
http://www.aftenposten.no/english/local/article.jhtml?articleID=633160

Geboren wurde George Gershwin heute vor 105 Jahren als Jacob Gershovitz. Wir verdanken ihm natürlich die „Rhapsody in Blue", die der Herr Musiklehrer sicher schon mal erwähnt hat oder „Porgy and Bess", die populäre Oper mit der schönen Arie „Summertime". Arie? Nun, wir merken schon - der Mann war kein „klassischer" Komponist, sondern eben ein Komponist - und ein sehr amerikanischer dazu. Als solcher hat er auch viele schöne Liebeslieder geschrieben, Lieder, die aber erst richtig sinnlich klangen, wenn sie von Billie Holiday vorgetragen wurden. Ich empfehle, mal in „The Best of Lady Day" hereinzuhören.

Es ist lange her, als das sittliche wie auch das sinnliche Liedgut noch von Mund zu Mund wanderte. Warum mir das gerade einfällt? Weil heute, am 26.09., der Geburtstag einer Erfindung ist, die es möglich machte, Lieder über die ganze Welt zu verbreiten. Eduard Berliner, ein Amerikaner deutscher Abstammung, hat sie zum ersten Mal in Gang gebracht, die Maschine, auf der sich Schallplatten abspielen ließen – reproduzierbare Musik, sozusagen. Doch erst, als der Federmotor dran kam und die Stimme Enrico Carusos auf ewig in Wachs gepresst wurde, kam der Durchbruch.

Schon bald gab es die ersten „schmutzigen" Lieder: erotische Liebeslieder schwarzer Frauen und Männer, die ihre Inhalte sorgfältig hinter Ausdrücken verdeckten, die nur dem Eingeweihten verständlich waren. Und bei uns? Da gab es „Laila, nur die eine Nacht erwähle mich, küsse mich und quäle mich" als Single - und die wirklich lange in den Charts. Sinnlich war sie natürlich keinesfalls, da erinnert man sich schon eher an Eartha Kitt und ihr katzenmäuliges „Satnta Baby". Ach ja. Deutschland - sinnliche Sängerinnen? Wer denn, die Lemper? Tja, die gab es mal, als es noch Marlene Dietrich gab, werden jetzt die Älteren sagen. Die noch nicht so ganz Alten werden sich noch an Hanne Wieder erinnern - die sang da doch so etwas Unanständiges von der Circe, die aus allen Männern Schweinchen machte.

Was immer unvergessen sein mag: Eines bleibt ein Dokument: leise Orgelmusik, und dann die Stimmen von Jane Birkin und Serge Gainsborough: „Je t'aime - moi non plus" und dann ein musikalischer Liebesakt mit Stöhnen. Die Birkin kann übrigens tatsächlich singen. Ich empfehle „Babe alone in Babylon".

Mit dem sinnigen Spruch "Sinnlichkeit kann man nicht lernen - man hat sie" wirbt die Firma Grohe Wassertechnologie für - einen Wasserhahn. Der heißt "Sinfonia" und soll die Sinnlichkeit selber sein. Nun, Sehpferd hat die Schönheit des Wasserhahns gebührend bewundert - fragt sich nur, was sich die Werbeagentur bei der Dame gedacht hat. Hat sie nun ein Hüftleiden - oder hat sich sie die Halswirbel verrenkt? Wie dem auch immer sei: Der Wasserhahn ist bei weitem sinnlicher als die Dame - falls denn Wasserhähne überhaupt sinnlich sein können.

grohe wasserhahn
(c) grohe wassertechnologie

Ein interessante Theorie über Alkoholkonsum und weiblicher Attraktivität wurde jetzt in Finnland aufgestellt: demnach trinken Französinnen und Italienerinnen weniger, weil sie schlank und attraktiv bleiben wollen. In Finnland hingegen hätten es die Frauen satt, ständig attraktiv sein zu müssen und auf ihr Gewicht zu achten – sie tränken deswegen eine Menge Bier, vorzugsweise aus Plastikbechern.

Früher sei das anders gewesen, berichtet „Helsingin Sanomat“. Damals hätten Frauen aus ganz kleinen Kristallgläsern selbst gemachten Wein getrunken – freilich nur in winzigen Mengen, und ansonsten hätten sie über das Trinkverhalten ihrer Männer gewacht.

Gelesen in:
http://www.helsinki-hs.net/news.asp?id=20030902IE16

Sollten Lehrer eigentlich sinnlich sein? Oder Lehrerinnen? Nun, undogmatisch betrachtet liegt die Sinnlichkeit im Augen des Betrachters, - eine Lehrerin kann machen, was sie will – wer sie als sinnlich sehen will, für den ist sie auch sinnlich. Fragt sich, ob sie mit oder ohne Kopftuch sinnlicher ist, und da würden wohl die meisten Menschen sagen: ohne ist sie sinnlicher.

Allerdings: die sinnlichsten Frauen, die mir jemals begegneten, waren arabische Prinzessinnen, die an einem Nachmittag im Londoner Warenhaus Harrods flanierten – selbstverständlich verschleiert, aber eben doch mit nackten, sinnlichen Augen. Wobei sich mal wieder zeigt: das sinnlichste Körperteil des Menschen lässt sich nicht verschleiern.

Ach, das ganze ist ein religiöses Thema? Nun ja. Kopftuch hin – Kopftuch her: dürfen Christenfrauen jetzt lehrend auch keine kalten Kreuze mehr über die Brüste baumeln lassen? Wie wäre es mit einem neuen Gang zum Verfassungsgericht?

Der Duden meint: sinnlich sei anziehend oder begierig, nicht sinnlich sei platonisch.

Demnach wäre also eine sinnliche Frau anziehend und ein sinnlicher Mann begierig. Hat man schon von anziehenden Männern und begierigen Frauen gehört? Oh, ja, in letzter Zeit hört man mehr und mehr von ihnen. Forscher sprechen sogar schon von einem Wandel im Verhalten: "Die jungen Männer sitzen daheim und masturbieren, während die jungen Frauen ausgehen und ihre neue, befreite Sexualität erproben" - dies ist, auf einen einfachen Nenner gebracht, das Ergebnis einer Studie des norwegischen Soziologieprofessors Willy Pedersen aus dem Jahr 2003.

gelesen bei Nettavisen

Cosmorotix hat gerade alle Kunden (und selbstverständlich Kundinnen) angeschrieben, denen nicht so richtig warm wird im Herbst:Sonderpreise für sexy Dessous sollen helfen, Frauen als Kunden zu gewinnen. Diese Corsage viel mir auf - nicht ordinär, sondern genau das Richtige, um den Ehemann einmal wieder ein wenig aus der Reserve zu locken - aber warum eigentlich nur den Ehemann?

http://www.cosmorotix.de/index.php?id=cosmo&q=news23092003&art=95002

corsage
foto © cosmorotix
Wird so beschrieben:
Corsage (mit Strumpfhaltern) besetzt mit hochwertiger italienischer Spitze, Stickereien und transparenten Einblicken mit passendem String.

Körpersprache ist alles - das behauptet jedenfalls Tracey Cox, die Autorin von „Superflirt", und sie verrät im britischen „Mirror" auch gleich mal ein paar ihrer Tricks.

Wichtig sei vor allem, die Körpersprache zu beherrschen, rät sie den potenziellen Superflirterinnen, denn bereits innerhalb von 10 Sekunden würden sich die Männer entscheiden, ob sich der Flirt für sei selbst lohnen würde. Vor allem aber: Lächeln und Augenkontakt suchen. Wussten wir das nicht alles schon? Wenn nicht, kann man hier noch mehr darüber lesen:

gelesen im mirror


Das Buch:
Superflirt, von Tracey Cox, Verlag Dorling Kindersley, Uk-Preis £12.99.

"New York Hot Sex" (NYHS) heißt ein neues Magazin, das, wie könnte es anders sein, die heißesten Plätze von New York zeigen will. Es ist kostenlos zum Beispiel als Beilage zu ebenso heißem Kaffee erhältlich - bei Starbucks. Die erste Ausgabe mit einer Auflage von 50000 Exemplaren soll unter anderem einen Artikel über männliche Gogo-Tänzer enthalten. Auch die zehn New Yorker, die für besonders sexy gehalten werden, sind im neuen Magazin enthalten: Verraten wurde bereits, dass die Liste von Susan Sarandon angeführt wird.
Ob Letztere so sexy ist, darüber kann man sich hier selbst ein Bild machen:

http://www.chrisbaker.co.uk/images/pic24.jpg

und gelesen hat sehpferd dies alles in:
http://www.nydailynews.com/entertainment/story/119876p-108008c.html

Ein Verbot wurde von der russischen Werbeaufsichtsbehörde über die Plakate der Agentur „News Outdoor“ für eine russische Finanzzeitung gelegt: Sie zeigen das Euro-Zeichen in einer Position zum Dollar, die als Geschlechtsakt interpretiert werden könnte.

euro f**** dollar

gelesen bei ananova

Während eines Interviews mit dem Mode-Experten Mark Hayes im britischen Frühstücksfernsehen anlässlich der momentan stattfindenden Modewoche in London wurde das 24-jährige Modell Olivia Inge aus Versehen beim Umkleiden gefilmt, wobei man ihre nackten Brüste sehen konnte. Sie selbst war nach Angaben der britischen Zeitung „The Sun“ geschockt, die Zuschauer waren es nicht – nur zwei Beschwerden gingen beim Sender ein.

Die Quelle:
http://www.thesun.co.uk/article/0,,2-2003441006,00.html
Ein Bild:
Olivia Inge - agentur ford

Brüste sind nicht so privat, wie die meisten Frauen denken – zu diesem Schluss kam jedenfalls ein Gericht in Troms (Nordnorwegen). Angeklagt war ein 37-jähriger Küchenchef, der zwei 14-jährige wiederholt an Hintern und Brüsten betatscht hatte, während sie innerhalb eines Schulprojekts das Kochen lernen sollten.
Das Gericht kam zu der Auffassung, dass sowohl das Betatschen wie auch das Streicheln der Brüste solange kein obszöner Akt wäre, solange nicht auch die Brustwarzen berührt würden.

http://pub.tv2.no/nettavisen/english/article138794.ece

Die dänische Presse zeigt sich schon jetzt begeistert von ihrer zukünftigen Königin, der Australierin Mary Donaldson. „Sie hat alles, was eine Königin in der dänischen Monarchie braucht“, schrieb die Zeitschrift BT, und dass sie eine absolute Schönheit ist, gefällt ebenso wie ihre modische Kleidung und ihr juristisches Studium. Zunächst wird sie sich aber erst einmal mit dem dänischen Thronfolger Prinz Frederik verloben – die gegenwärtige Königin jedenfalls hat der Verlobung bereits zugestimmt. Das Paar hatte sich im Jahr 2000 während der olympischen Spiele in Sydney kennen gelernt.

Las sehpferd bei:
http://www.ananova.com/news/story/sm_822434.html
Bilder der Schönheit auf:
http://www.hola.com/casasreales/2002/08/20/federicodinamarca/

Was gäbe es Besseres, als ein Lexikon zu befragen, was sinnlich ist. Sehpferd tat es, und da der nackte Text denn doch zu wenig sinnlich war, entschloss sich Sehpferd, einen ganzen Artikel darüber zu schreiben.

Zum ersten, so das Lexikon, ist sinnlich, was durch die Sinnesorgane wahrnehmbar ist, doch das überlese ich schnell, den ich will ja lernen, und also überspringe ich diesen Punkt.

Zum zweiten, Brüder, der Sinnesgenuss: Insbesondere der geschlechtliche Genuss, meint das Lexikon, und dann natürlich das sinnliche Verlangen und die Begierde, mit dem kleinen Unterschied zwischen beiden, letzteres wohl als Lechzen bezeichnet, aber es gibt ja kein „lechzig“, und, ja, vergessen wir es doch nicht, die Freuden und Genüsse.

Da erwacht schon mal in jemandem seine sinnliche Leidenschaft, die ihn bisweilen wohl auch beherrschen mag, dann ist er abhängig – früher sagte man auch „hörig“ dazu. Nun, und die Liebe – sie kann sinnlich sein, aber auch „rein sinnlich“, wie das Lexikon meint, was immer „rein sinnlich“ ist, vielleicht: „sinnlich rein“? oder „Rein von sinnlich?“ – das einzige, was mir da einfällt, sind Reinigungsmittel. Da ist mir der Anblick schon lieber, der sinnlich erregt, weil es mir schon selber passiert ist, obwohl ich nicht damit übereinstimme, dass „sinnlich veranlagt“ unbedingt heißt „geschlechtlich veranlagt“ – ach, dieses Lexikon, will Sprache beherrschen und macht solche Fehler – „geschlechtlich veranlagt“ sind wir nämlich alle. Meine sinnliche Natur wäre zudem, dem Lexikon folgend, eine starke Natur, wie schön für mich, aber sprachschlampig ist es doch. Der sinnliche Mund reizt zum Küssen, lockt vielleicht zu mehr – ja begehrlich macht er schon, so ein Mund („ist“ er aber nicht, wie das Lexikon meint, und das Hindeuten auf die nun bereits bekannte „geschlechtliche Veranlagung“ hatten wir schon – Sprachmüll. Wären noch die Lippen: auch sie können, notabene, sehr sinnlich sein, sowohl bei ihr als auch bei ihm.

Zu guter letzt erregt noch die Musik sinnlich, nun ja, was sollte sie sonst tun, und eben jene Musik führte mich auch schon mal in ein Lokal, in der eine sinnliche Frau an der Bar stand. (Eine Frau, die gerne Frau ist, man höre und staune). Dort könnte die Atmosphäre dann ebenfalls sinnlich sein, doch schwül? Nun, die Luftfeuchtigkeit in einer Bar ist nicht sonderlich entscheidend, feucht sind zunächst ohnehin nur die Getränke, und falls denn doch noch mehr feucht werden sollte, fragt die Dame vorher: „Gehen wir nach oben, Schatz?“ – und das ist dann nicht mehr sehr sinnlich, sondern vor allem mal teuer.

Die Quelle der Zitate:

sinnlich /Adj./
1. durch die Sinnesorgane wahrnehmbar: die s. Erfahrung, Wahrnehmung, Empfindung; s. Eindrücke; etw. s. (durch die Sinnesorgane) auf-, wahrnehmen; die s. wahrnehmbare Wirklichkeit, geh. die s. Welt⌉; das Sinnliche und das Rationale bilden im Erkenntnis- und Forschungsprozeß eine Einheit; Philos. die s. Stufe der Erkenntnis (Stufe der Empfindung und Wahrnehmung)
2. den Sinnengenuß, bes. den geschlechtlichen Genuß, betreffend: s. Verlangen, Begierde, Freuden, Genüsse; s. Leidenschaften erwachen in jmdm., beherrschen jmdn.; eine (rein) s. Liebe; sie, dieser Anblick erregte ihn s.; jmd. ist (sehr) s. (jmd. ist stark geschlechtlich veranlagt); jmd. ist eine s. Natur, hat eine starke s. Natur, Veranlagung; ein s. (auf eine starke geschlechtliche Veranlagung hindeutender, begehrlicher) Mund; er, sie hat sehr s. Lippen; Sie hat all den sinnlichen Reiz einer Frau, die gerne Frau ist, die glücklich ist, Frau zu sein Fallada Wolf 1,266; s., s. erregende Musik; die schwüle, s. Atmosphäre in einer Bar


© für die Zitate: http://www.dwds.de/cgi-bin/portalL.pl?search=sinnlich

Wie von Bigteazetoys zu erfahren war, wird die vibrierende, lustige Ente für badefreudige Damen bald zwei Brüder bekommen: Fisch und Wurm sollen helfen, auch noch das letzte Badezimmer mit Sexspielzeugen zu füllen.

Beim Fisch sind es die hervorstehenden Augen und die fein gekräuselten Flossen, deren Einsatz die Lust steigern soll, während der raupenähnliche Wurm wohl eher als Höhlenbewohner gedacht ist – wie auch immer, beide laden mit unschuldigen Augen zum Spielen ein.

http://www.bigteazetoys.com/wormie.html
http://www.bigteazetoys.com/fishie.html

Dass eine Ente die Herzen der Menschen erfreuen kann, wissen wir, seit ein wütender Enterich namens Donald mit seinen drei Neffen die Welt erobert hat. Doch nun ist eine andere Ente dabei, die Welt zu erobern, und sie ist weniger fürs Herz gedacht - und dies, obwohl eines auf der Verpackung aufgedruckt ist. Die Rede ist von der einzigartigen Toyduck, die nicht nur so wasserfest wie eine echte Schwimmente ist, sondern auch noch als stimulierendes Spielzeug für Damen gedacht ist, die finden, dass man eine Ente auch mal stehen lassen kann, wenn die Putzfrau kommt.

Würde man ein funktionsgleiches Teil in länglicher Form, gemeinhin Vibrator genannt, stehen lassen, so wäre man vielleicht in Erklärungsnot (das muss meine Schwiegertochter bei ihrem letzten Besuch vergessen haben). Aber eine Ente? Wer denkt schon Böses über eine Ente?

Nicht nur, dass die kleine Ente jetzt ein ganzes Jahr in den Charts der Sexspielzeuge steht, nun fragen sich auch noch viele Österreicher, Schweizer und Deutsche, wo sie das Tier erweben können: In den meisten Lustgeschäften gibt es die kleine Ente mit dem vibrierenden Bürzel nämlich nicht zu kaufen. Doch Sehpferd war, wie immer, kein Tastenanschlag zuviel, um auch dies noch zu vermelden:

In England z.B.. bei blissbox
http://www.blissbox.com/store/detail.asp?productid=984
In Deutschland bei cosmorotix
http://www.cosmorotix.de/frame800.php?URL=katalog/detail/41604.html
Und im Entenland bei
http://www.irubmyduckie.com/
Hersteller:
http://www.bigteazetoys.com/
die auch das coypright (c) 2003 an folgendem Foto haben:

vibrator ente

Der Autor David Loftus, der für sein Buch „Watching Sex“ etwa 150 Männer nach ihren Gewohnheiten beim Sehen von Pornografie befragt hat, kam zu folgendem überraschenden Ergebnis, das er in sieben Punkten zusammenfasste:

1. Männer würden gerne mehr Handlung und mehr romantische Liebe in Porno-Filmen sehen
2. Sie mögen Nahaufnahmen von Genitalien nicht besonders
3. Sie finden sowohl Gewalt gegen Frauen wie auch ihre Unterwerfung nicht sexy, sondern ihre Lust lässt bei derartigen Szenen eher nach – wenn sie denn je überhaupt solche Szenen gesehen haben.
4. Obwohl sie mögen, wenn Frauen mit anderen Frauen Sex haben, glauben sein nicht, dass diese Frauen tatsächlich Lesbierinnen sind.
5. Sie haben nicht aktiv nach wilderer, perverserer oder gewaltverherrlichender Pornografie gesucht, sondern sind entweder dabei geblieben, was sie gerne mochten oder aber sie suchten schon nach wilderen Dingen, kamen aber dann auf die Inhalte zurück, die sie in der Pornografie interessieren. Manche haben das Interesse an Pornografie ganz verloren.
6. Sie mögen die Art, in der Männer in Pornos gezeigt werden, nicht sonderlich.
7. Sie sind dagegen, Orografie an Kinder weiterzugeben, obwohl viele von ihnen bereits vor dem zwölften Lebensjahr mit Pornografie in Kontakt kamen.

Das Buch, so meint der Autor, könne Männern helfen, sich selbst besser zu erkennen und sich selbst mehr zu akzeptieren, während es Frauen dazu verhelfen könne, die Männer an ihrer Seite besser zu verstehen.

"Watching Sex: How Men Really Respond to Pornography"
von David Loftus
Paperback - Thunder's Mouth Press 12/2002
ISBN: 1560253606

Erhebliche Unterschiede in der Beurteilung des eigenen Lebens haben dänische Forscher jetzt bei Jungen und Mädchen festgestellt: Während jeder dritte Junge behauptete, bei guter Gesundheit zu sein, war es unter den Mädchen nur jedes vierte.

Auffällig war dabei, dass Mädchen, die bereits einen Freund haben, mit ihrem Leben deutlich unzufriedener sind als solche, die sich nicht mit Jungen treffen. Karin Helweg-Larsen, die Leiterin des Projektes, fand dafür keine Erklärung, zumal Jungen im gleichen Alter glücklicher wären, wenn sie eine Freundin hätten.

In den nordischen Ländern gelten solche eklatanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern als Alarmzeichen, da die Gleichberechtigung dort ein fest verankerter moralischer Auftrag der Gesellschaft ist.

sehpferd verwendete einen Auszug aus "nettavisen":
http://pub.tv2.no/nettavisen/english/article138763.ece
und archivmaterial

Australien hat nach der Durex-Studie den größten Anteil an Menschen, die in schwulen oder lesbischen Beziehungen leben: Satte 17 Prozent sollen es nach Angaben des Kondomherstellers sein. Immerhin haben alle Australier ein reges Sexleben: 125 Mal im Jahr ging bei Ihnen der Tag nicht ohne lustvolle Erfüllung zu Ende. Spitzenreiter waren hier allerdings die Ungarn, die behaupteten, im Durchschnitt 152 Mal jährlich die Lust sprechen zu lassen.

Doch auch die einsame Lust hat den Kontinent erobert: 43 Prozent der Australier waren in irgendeiner Form in Cybersex verwickelt gewesen.

Sehpferd las dazu:
http://www.heraldsun.news.com.au/common/story_page/0,5478,7351084%5E1702,00.html

T-Online verkauft Erotik-Bildschirmschoner der Ex-Krankenschwester Michaela Schaffrath, die Mayk Azzato exklusiv für T-Online fotografiert hat. Die schöne Michaela vermarktete ihren Körper schon früh als Pin-up-Modell und wurde schließlich unter dem Pseudonym „Gina Wild“ ein gefeierter Porno-Star. Ob nun Gina oder Michaela: Wer sie auf seinem Bildschirm im Bett sehen möchte, zahlt bei T-Online jetzt 1,40 Euro. Im wild zerrissenen Kleid kostet ihre Ablichtung freilich schon 2,50 Euro.

Wer Frau Schaffrath eher in der Wohnung aufhängen möchte, findet bei k-fee.com (was es nicht alles gibt) ein Poster von ihr, das den Kaffee in der Dose dort zeigt, wo schon Gina Wild ihre hervorstechendsten Eigenschaften hatte.

(Preise ohne Gewähr)

gina wild werbung


© für das Bild bei K-Fee.com

Wie, es gibt keine hart erotischen Filme für Frauen? Mag sein, aber immerhin gibt es einen Laden im Internet, der von sich behauptet, wahren lesbischen Sex, alternative Lustformen und andere Videos für Erwachsene im Programm zu haben. Sogar die kritische Seite von Jane Duvall (JanesGuide.com) sprach ein Lob aus: „Ich glaube, sie sind alle von Lesbierinnen für Lesbierinnen". Doch Sehpferd wir die Vermutung nicht los, dass auch brave Ehefrauen Freude daran haben könnten.

Auch Frauen, die ihren Männern einmal zeigen wollen, wie sich die Rollen tauschen lassen, finden hier ein erotisches Lehrstück: „Bend over, Boyfriend" von Carol Queen und Robert Morgan zeigt Paaren, welcher Reiz davon ausgehen kann, einmal die "andere Seite" kennen zu lernen. Sogar die Frauenzeitschrift „Cosmopolitan" war begeistert über den Film.

Die Webseite wird von Fatale Media betrieben. Inhaberin ist Nan Kinney, die zu den Pionieren weiblicher Pornografie gehört.

Sinnlich – was ist das eigentlich? Der Begriff hört sich schon ein wenig nach Großmutters Mottenkiste an, oder „nostalgisch“, wie man es vornehm ausdrücken würde. Doch Sinnlichkeit hat keinesfalls ausgedient: Es ist das Augen- und Ohrenfutter für diejenigen, die schmachtend begehren, der Fühl- und Riechstoff für die Sanftmütigen, der Schmeckstoff für die Genießer.

War da nicht jenes Himbeertörtchen, das dich süß und verführerisch auf dem Glasregal des Konditors anlächelte und dessen Duftstoffe von Himbeeren, Vanille und Schokolade dich betörte? Das süße Verlangen, es auf einem Tablett zusammen mit einer duften Tasse Kaffee serviert zu bekommen? Die Lust, sich an der ersten Himbeere zu vergehen, und dann auch noch die Schwestern zu vernaschen? Die Erkenntnis, dass alles viel zu schnell ging?

Ja, da war das Himbeertörtchen, und erst kürzlich, irgendwo bei Freiburg, habe ich wieder eines vernascht.

Heute, am 23. September vor 40 Jahren wurde ein Film uraufgeführt, der die Bundesbürger alsbald auf das Heftigste entzweite: Er hieß „Das Schweigen", war eher melancholisch angelegt und behandelte Schicksale - eigentlich nichts Ungewöhnliches.

Doch er enthielt auch 108 Sekunden, in der es eine der Hauptdarstellerinnen auf ihrem Hotelzimmer mit einem Kellner Sex hat - kalt, animalisch und unbefriedigend. Das trieb Deutschlands Bürger teils in den Film hinein, teils auf die Barrikaden: Ein stärkerer Jugendschutz wurde gefordert, bei der Staatsanwaltschaft gingen dutzende Klagen ein, doch alles war erfolglos. Als der Film Jahre später im Fernsehen gezeigt wurde, verstand die Aufregung niemand mehr.

Heute vor 65 Jahren wurde sie geboren, die österreichische Schauspielerin Rosemarie Magdalena Albach-Retty, die die ganze Welt nur unter einem Namen kannte: Romy Schneider. In Deutschland und Österreich eher aus den „Sissy"-Filmen bekannt und damit untrennbar mit Filmkitsch und deutschem Bürgermief verbunden, entwickelte sie sich später zur Charakterschauspielerin.

Ihre verhaltene Erotik begeisterte alle: Unvergessen ist die Fotoserie aus TWEN, die der Fotograf F.C. Gundlach schoss. Diese Bilder zwischen Sinnlichkeit und Tristesse sagen vermutlich mehr über diese Frau, als es irgendein Buch könnte.

Romy Schneider starb am 29.05.1982 in ihren besten Jahren voller Trauer über den Tod ihres Sohnes an einem gebrochenen Herzen.

romy schneider

Foto: (c) C.F. Gundlach

Heute, am 23. September vor 73 Jahren wurde der Sänger, Pianist und Saxofonist Ray Charles als „Ray Charles Robinson" geboren. Er hatte eine einmalige, zündende Idee, mit der er Musikgeschichte schrieb: den Blues mit der Inbrunst der Gospel Songs zu verschmelzen und ihn erotisch aufzumotzen: Vor allem „I've got a woman" machte Furore und landete sogar in den Charts auf Platz eins.

Die Jazzfans kritisierten ihn stets, weil sie glaubten, er sei zu sehr auf den Publikumserfolg bedacht, die Gospelfreunde bezichtigten ihn, die Musik der Kirche gestohlen zu haben, und die Bluesfreunde nahmen ihn nicht ernst. Sie alle vergaßen, dass Ray Charles einen amerikanischen Traum verwirklichte: Seit dem siebten Lebensjahr blind und arm wie eine Kirchenmaus stand er später jahrelang als Weltstar auf der Bühne. Die unverschämte Erotik, die er ausstrahlte, kam vor allem in seinen Livekonzerten zum Publikum rüber: Da stöhnten tausende mit ihm und seinem Chor, den „Raylets" vielstimmig die Laute des Orgasmus.

Nerve.com ist immer gut für eine erregende Umfrage - zum Beispiel nach Sex und Musik. Und wie mochten es die Nerve-Online-Benutzer? Nur 20 Prozent wollten sich bei der Liebe von lauter und schneller Musik antreiben lassen, während 41 Prozent sich von sanfter Musik die Sinne streicheln lassen wollten. Doch ein fast genau so großer Anteil von Nerve-Nutzern wollte gar keine Musik: Die Geräusche der Liebe seien genug Musik für sie.

http://www.nerve.com/nervecenter/index.asp

Wie sieht eigentlich euer Schlafzimmer aus? Immer, wenn mir morgens die neusten Möbelkataloge aus der Zeitung flattern, denke ich: Das sind Schlafzimmer, in denen man bestenfalls krank werden und schlimmstenfalls sterben kann. Möglicherweise eignen sie sich auch tatsächlich zum Schlafen, woher soll ich das wissen? Ich sehe sie ja in Möbelgeschäften nur bei Tage, wie soll ich das also beurteilen?

Nun soll es auch Menschen gebe, die im Schlafzimmer lieben (wenngleich viele Deutsche behaupten, sie täten es lieber auf dem Teppich). Doch bitte: Wie soll man in diesen Schlafzimmern, liebe Möbelindustrie, liebe Möbelhändler und liebe Werbefritzen, denn bitte der Lust frönen? In meinen Augen haben sie ungefähr den gleichen erotischen Effekt wie das Wartezimmer eines Arztes.

Bei Nerve.com kann man Bekanntschaftsanzeigen aufgeben. Warum ich das erwähne? Weil sie eine wichtige Frage stellen - „was wird dein zukünftiger Liebhaber in deinem Schlafzimmer vorfinden?" Ich kann euch verraten - es gibt gescheitere Antworten als „mich".

Für Neugierige:
http://personals.nerve.com/

Eine der heißesten Diskussionen, die gerade im Online-Forum der Herrenzeitschrift GQ läuft, dreht sich um Fantasien - nämlich darum, ob ganz gewöhnliche Hetero-Männer (das sind die, die Frauen lieben) auch ganz normale sexuelle Fantasien über Männer haben. Die Antworten kommen ein bisschen gequält, doch nachdem sich nun die Spreu vom Weizen getrennt hat, wird doch deutlich, dass Männer sich nicht so ganz sicher sind, ob sie nicht vielleicht doch etwas Freude am eigenen Geschlecht finden könnten. Oder vielleicht würden sie doch noch ein bisschen weitergehen? Ein Teilnehmer des Forums bringt die Sache auf den Punkt: „Solche" Gedanken hätten sehr viele Männer, aber dazu stehen würden sie nicht. Dazu passt, dass im Internet ziemlich viele Bi-Seiten für Männer zu finden sind - von den Seiten so genannter „Shemales" und den „Strap-On-Dildo"-Seiten einmal ganz abgesehen.

http://www.gq-magazin.de/gq/1/forum/viewtopic.php?t=396

Wie aus der deutschen Durex-Studie 2003 hervorgeht, können Stinker und Stinkerinnen nicht mit bereitwilligen Sexpartnern rechnen: Für 80 Prozent der Befragten ist Mundgeruch das größte Sexhemmnis, während 67 Prozent sagten, sie würden von schlechtem Körpergeruch abgetörnt. Auch die Umgebung spielt eine wichtige Rolle: eignet sie sich nicht zur Liebe, so sind 50 Prozent der Deutschen nicht in Liebesstimmung - und ungefähr genau so viele mögen nicht, wenn die Eltern im Nebenzimmer sind. Bei Männern ist weibliche Schambehaarung ebenfalls nicht mehr gefragt 43 Prozent gaben an, sich an Körperhaaren zu stören.

Natürlich steht in der Studie noch viel mehr, und zu haben ist sie bei http://www.durex.de.

Wer sich gar nicht satt sehen kann an schönen Kleidern, wer Models mag und Fotografie und alles, was damit zusammenhängt, für den gibt es nur einen Fernsehsender: ftv. Wer keine Schüssel auf dem Dach hat, dem kann geholfen werden, entweder auf der Webseite von ftv.com, oder aber in einem der „Fashion bars“, wo man ftv rund um die Uhr sehen kann, z.B. in Budapest, im feudalen Warenhaus „Mammut“.

Ftv sendet rund um díe Uhr auf Astra 12.285 Ghz, vertikal

net-a-porter

Würde ihnen dieses auffällig-erotische spitzenbesetzte Mini-Kleid von Alberta Ferretti gefallen? Dann nichts wie hin und kaufen – sie bekommen es nämlich auch auf der schwäbischen Alb oder in Oberbayern – mit der Post. Wer weiß, was Pret-A-Porter ist, dem wir bei Net-A-Porter ein Licht aufgehen: Ah, schniefige Fummel neuester Mode aus dem Internet. Ihr Konto sollte allerdings gut befüllt sein: Das Teil ist erst ab ca. 1100 Euro zu haben.

(Alle Preisangaben ohne Gewähr)

http://www.net-a-porter.com

Dürfen Christen eigentlich Sex haben? Dumme Frage werden sie sagen, aber wenn sie Sex haben dürfen, welche Art von Sex ist dann erlaubt, welche bedenklich, und welche gar eindeutig verboten? Diese und ähnliche Fragen versucht ein christliches Paar auf seiner Webseite zu beantworten - und neben 6 absoluten Nein-Neins kann man dann gleich zu den Vielleichts übergehen, die das Paar zwar nicht alle empfiehlt, aber immerhin zur Diskussion stellt. Wohlgemerkt: Alle Tipps sind nur für verheiratetet Paare gedacht, und der Zeigefinger bleibt immer oben: Denkt an Korinther 6:12, was immer ihr auch tut. Sex außerhalb der Ehe ist natürlich Sünde ... nun ja, die Kampagne kennen wir ja schon von George W. Bush.

Zitat:
Korinter 6:12 (Auszug) „Ich habe alles Macht; es soll mich aber nichts gefangen nehmen“
Webseite:
http://www.themarriagebed.com/whatisokay.shtml

Es gibt Menschen, die von mir zu wissen glauben, was für ein „Frauenbild“ ich habe. Sie irren sich alle, denn ich habe nicht eines, sondern viele – kein Wunder für einen Mann meines Alters in einer schnelllebigen Zeit. Zu meinen Frauenbildern gehören ein paar, die mit mir als Person zusammenhängen: Meine Mutter und meine Großmutter, beispielsweise. Frauen, die mein Leben später begleiteten: Von den Versuchskaninchen meiner ersten erotischen Annäherungen über Ehefrauen und Freundinnen der reiferen Jahre. Über sie spreche ich selten, denn ich billige ihnen zu, was ich auch für mich in Anspruch nehme: den Schutz ihres Privatlebens.

Ein Frauenbild? Schon als ich aufwuchs, gab es deren mehrere. Frauen teilten sich damals in „anständige“ und alle anderen. Anstand hatte, wer sein Sexualleben verschwieg und in engen Grenzen hielt, der Rest waren „andere“. Verkäuferinnen, Arbeiterinnen, Handwerkslehrlinge und Krankenschwestern wurden oft zu den „anderen“ geschlagen.

All dies änderte sich, als die Pille aufkam, als sich die Frauen bewegten, als sie ihre Weiblichkeit neu entdeckten, als sie sexuell aktiver wurden und begannen, eigene Wünsche auch durchzusetzen.. Forscher haben dies untersucht: Sie unterscheiden zwischen „Traditionsfrauen“, also solchen, die immer den bürgerlichen Werten verhaftet bleiben, „neuen Frauen“, die eigene Wege gehen und dem großen Heer der „Anpasserinnen“, die immer den neusten Trends folgen, ohne eigentlich ein wirkliches Gesicht zu haben. Ich beobachte all dies und schreibe darüber, mach mir aber keines der Bilder zu Eigen. Das, mit Verlaub, wäre mir viel zu billig.

Soweit die deutschen Frauenbilder. Der Rahmen kippt schon dann, wenn man nur die Grenze nach Dänemark überschreitet, der Inhalt wandelt sich bereits im Vereinigten Königreich. Wer noch weiter reist, etwa nach Afrika, erkennt, das es noch ganz andere Frauenbilder gibt.

Mein Frauenbild, mein ganz privates? Ich mag selbstbewusste, berufstätige Frauen die mindestens ihre Gegenwart mögen und die Zukunft als Chance erkennen. Es schadet nichts, wenn sie auch noch schön sind.

 

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