anstoss

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Die BBC soll eine Menge Protestschreiben bekommen haben, weil ihre Kommentatorin Sharron Davies während der olympischen Schwimmwettbewerbe angeblich zu viel von ihren Brustwarzen gezeigt hat. Offenbar hatten einige Zuschauer mehr auf die Brüste der Kommentatorin gesehen als auf die Schwimmerinnen und Schwimmer. Immerhin hofft man, dass die Kontoverse mehr Zuschauer für die BBC-Berichterstattung über die Schwimmwettbewerbe bringt. Frau Davies allerdings soll jetzt nur noch „von den Schultern aufwärts“ gezeigt werden. Sehr schade, wie man hier sieht.

sharron davies

© 2004 by robbs (?), Ausschnitt

Rauchen gefährdet die Gesundheit und macht möglicherweise süchtig. Die Bilder von Raucherinnen, mal mehr, mal weniger bekleidet, scheinen ebenfalls süchtig zu machen, jedenfalls werden sie immer populärer. So populär, dass der Inhaber einer Webseite solche Bilder sammelt.

Eine kleine Warnung: Es ist mehr drin, als drauf ist. Während nämlich die Hauptseiten mit braven Porträts daherkommen, sind die Inhalte von unterschiedlicher Qualität – empfindsame Seelen sollten die Bilder lieber nicht öffnen.

raucherin erotisch blond

© dieses Bildes unbekannt

Mabel Iam, trägt die Eulen nach Athen: Tanzen ist erotisch, meint die Dame, die auch sonst munter vor sich hinplappert und allerlei Aberglauben (Pardon: Esoterik) verbreitet. Wer aber das gesamte Konzept zur Erringung spontaner erotischer Zauberkraft vermittels des Tanzes zum Nachspielen sucht: hier, bitte schön, im Llewelynjournal.

Dass sich auch noch ein Buch geschrieben hat, nimmt man ihr gerne ab. Englischer Titel: Sex and the perfect lover. Jemand noch nicht perfekt? Dann aber ran an die Bücherletten.

Es ist soweit: Der ultimative Ratgeber für alle Sex- und Beziehungsfragen ist da, und vorne drauf steht der Markenname Dolly Buster. Erst vor relativ kurzer Zeit hatte die Ex-Pornodarstellerin und heutige Namensgeberin einer Erotikfirma schriftstellerisches Talent mit einem Krimi bewiesen. Falls sie ihn denn schrieb - aber da macht uns ja auch nichts mehr: Bücher sind heute Waren wie alle anderen auch, mit einem kleinen Unterschied: Mindestens in Deutschland ist Dolly so preisgebunden wie Hans Magnus. Im Ratgeber unter anderem: "Noch einen Kaffee bei mir?" Mein Rat: Immer mit Ja beantworten, nur bei Kannibalinnen nicht. Ach so, das Buch: Hier zu haben. Und damit: Buster!, Pardon: basta.

Der Vorsitzende ist schon im Greisenalter, und mindestens drei seiner Ehrenmitglieder sind es auch: So präsentiert sich der neu gegründete „Rat für Deutsche Rechtschreibung“ der Öffentlichkeit. Nun, ich trauen alten Menschen natürlich durchaus zu, nennenswerte Beiträge zur Rechtschreibreform zu leisten – schließlich bin ich selbst auch in dem Alter, in dem die Gründungsmitglieder Friedrich Denk (geboren 1942) und Theodor Ickler (geboren 1944) sind.

Ich meine jedoch, dass sich die Herren (und eine Ehrendame) dabei etwas verheben: Im Schilde führen sie nämlich die „Verantwortung gegenüber heutigen und künftigen Schülern“. Diese aber (die heutigen Schüler nämlich) wollen garantiert nicht noch einmal umlernen, und de meisten Lehrer nervt eher das lächerliche Vor- und Zurückrudern als die neue Schreibweise.

Wie dann wirklich geschrieben wird, steht noch auf einem anderen Blatt: Ich vermute, dass „künftige“ Schülergenerationen in Kleinschreibung bei leichtfüßigem Hinweghüpfen über alle Regeln schreiben werden: die alten, die neuen und solche, die noch gar nicht erfunden wurden. Die greisen Dichter werden sie dennoch lesen können: Lesen ist gar nicht so schwer wie schreiben.


Ich las dazu die Netzzeitung.

(Weil ich gefragt wurde)

Heimat, die Erste: Geboren zu Bremen. Die Wohnung, das Haus, der Garten. Der Hauptdeich, das Deichvorland, der Fluss. Die Wege der Schrebergärtner, das Weserwehr, die Wiesen. Kies- und Sandwerke, ein paar Straßen, hinten heraus, dort dann die Schule, der Schuhmacher, der Krämer, der Bäcker, der Schlachter, die Fischfrau, der Drogist.

Heimat, die Zweite: Stadtmensch und Hanseat geworden. Die Schulen, die Schulwege, die Abwege.. Die Stadt, die Warenhäuser, die Einkaufsstraßen, die Kinos, Jazzkeller. Eisdielen und Tanzlokale. Die Menschen, der Marktplatz, die Eigenarten, die Düfte, der Kaffee. Der Hafen, und dann dahinter die Welt.

Heimat, die Dritte(n): Leben in Europa. Herumgekommen. Bremen, Stuttgart, das Dreiländereck bei Basel, Kopenhagen, Oslo, Helsinki, London, Budapest.. Hier mal ein bisschen mehr, dort mal ein bisschen weniger. In Bremen die Kunsthalle, der „Kleine Olymp“, das Katzencafé sowie all die schönen Parks, in Stuttgart die Weinberge und die Kunsthandlungen, im Dreiländereck französische Supermärkte und Basler Einkaufsstraßen. In Kopenhagen die „Kleine Apotheke“, wo ich viele, viele Male genüsslich gegessen habe, nicht zu vergessen die vielen Ausflüge in das Kunstmekka Louisiana. Im fernen Helsinki neben dem modernen Kunsttempel Kiasma (wo man auch vorzüglich essen kann) vor allem der Hafenmarkt und das Café Engel, in dem ich Sommers wie Winters Kaffee, Kuchen, Salat und Wein genossen habe. In Oslo Aker Brygge, das Architektur-Kunstwerk (das im Internet ganz schlecht präsentiert wird), in London der Camden Stable Markt, der bei keinem Aufenthalt fehlen durfte. Und in Budapest? Ach, einfach alles: Von der Musikakademie bis zum Zoo.

Nation. Denkpause. Geboren in der amerikanischen Enklave der britischen Besatzungszone. Später Bizone, dann Trizone, irgendwann BRD. Mehr: Fehlanzeige. In meine Pass steht, dass ich Deutscher bin, und ich spreche die deutsche Sprache, in der ich auch zu schreiben in der Lage bin. Das muss reichen.

Das wöchentliche Geblubber aus den Algen – immer Sonntags.

So unrecht hatte der deutsche Kanzler nicht mit dem „Volksfront-Vorwurf": Im deutschen Osten werden schon recht merkwürdige Bündnisse eingegangen, wenn es um die so genannten „Montagsdemonstrationen“ geht. Vielleicht sollten wir uns einmal erinnern, dass SED und CDU zu DDR-Zeiten ja Blockparteien waren, und diese alten Blöcke fallen ja nicht von heute auf Morgen auseinander, nur weil die Ost-CDU jetzt von der West-CDU geführt wird und die neue extremsozialistische Partei im Osten PDS heißt. Diese Aussage kann auch nicht dadurch relativiert werden, dass diese "Volksfront" zu DDR-Zeiten "Nationale Front" hieß.

Wie auch immer – Hartz kommt, daran geht kein Weg vorbei: wir können als Staat und Gesellschaft keine parallel laufenden sozialen Auffangsysteme ähnlicher Bauart verkraften. Hartz wird nämlich schon bald eine wichtige Folge haben: Viele Bürger werden gar keinen Antrag stellen, weil sie nichts zu beantragen haben. Was dahinter steht, mag sich jeder selbst beantworten.

Auf der anderen Seite müssen wir Arbeitsplätze schaffen: Noch immer ist Deutschland eine unglaubliche Dienstleistungswüste. Wer jemanden sucht, der einen Hund ausführt, die Katze füttert, sich um seine Pflanzen kümmert, Kinder versorgt und beaufsichtigt oder die Wohnung putzt, findet keinen deutschen Menschen, der dazu auch nur im Mindesten bereit wäre. Das Gleiche gilt für kleine Handwerksarbeiten: Nur murrend will sich der Meister überhaupt ansehen, was auf der Minibaustelle zu tun ist, um dann ein Angebot abzugeben, das von vornherein unattraktiv ist.

Freilich ist das nicht alles. Selbst die mittelständische Wirtschaft erwägt, Deutschland zu verlassen. Anderwärts seien nicht nur die Steuern oder Löhne niedriger, sondern auch das Investitionsklima besser. Und Qualität? Sie ist eine Frage des Qualitätsmanagements, das jederzeit an jeden beliebigen Ort der Welt getragen werden kann.

Wissen dies die Demonstranten in Magdeburg, Leipzig und anderwärts? Ich bezweifele es. Sie sind auf eine Art naiv, dass man schon beinahe nicht mehr an Naivität, sondern an eine tief verwurzelte sozialistische Ideologie glauben mag.

Nicht besonders sinnlich, nicht wahr?

Sinnlicher sind da schon die Damen, die Beach Volleyball spielen, aber die haben ihre Rechnung nicht mit der ehemaligen schwedischen Gleichstellungsministerin gemacht: „Sexistisch“ nannte sie die Kleidung, die diese Sportlerinnen tragen müssen: Es handelt sich um ziemlich große Bikinis mit Werbeaufschriften, die ermöglichen, dass man den Sportlerinnen auf den Bauch sehen kann.

Was mir sonst noch auffiel: Ja, Twoday hat auf eine neue Software umgestellt. Ich halte es mit dem alten Spruch: „Never change a runnig system“, und so bleibt auch mein Blog, wie es war – dennoch herzlichen Glückwunsch an die Macher: Umstellen ist eine harte, risikoreiche Arbeit.

Macnhe Blogs befanden sich nach der Umstellung allerdings in schlechtem Zustand – überwiegend solche, an denen sehr viel herummanipuliert worden war. Ich war vorsichtiger, und siehe – mein Blog sieht aus wie zuvor.

Innovativ werde ich dennoch: Wenn ich einmal mit dem Ausmisten meiner Webseiten fertig bin, wird das erotische Lexikon der alten und neuen Zeit wieder in Angriff genommen. Es enthält schon über 1100 Begriffe und es werden fast täglich mehr. Und bei lechzen.de erscheinen immerhin schon die Überschriften dieser Blog-Beiträge. Man lernt nie aus.

Die erotischen Erlebnisse einer Fünfzehnjährigen in Buchform erregen zur Zeit Italien. Ihr Buch „One Hundred Strokes Of The Brush Before Bed” (Deutscher Titel: „Mit geschlossenen Augen“ ) ist auf dem besten Wege, den Bestseller Harry Potter auf Platz zwei zu verweisen – jedenfalls in Italien.

In dem Buch, das bereits eine Weltauflage von 1,5 Millionen Exemplaren hat, beschreibt die heute 18-jährige Autorin, wie sie ihre Jungfräulichkeit verlor, eine Orgie mit fünf beteiligten Männern hatte und ihre ersten lesbischen Erfahrungen machte.

Kritiker rätseln derweil, ob das Buch wirkliche Erlebnisse der Autorin Melissa Panarello beinhaltet oder ob es ein Fantasieprodukt ist, doch die Autorin sagte der Presse, alles sei in der Realität genau so passiert – und nicht nur sie, sondern viele italienische Mädchen hätten ähnliche Erfahrungen.

Ihre Eltern hätten versucht, ihr die Publikation des Buches zu verbieten, doch sie drohte ihren Eltern sogleich mit juristischen Schritten, falls sie dies in die Tat umsetzen würden – und wie man sieht, hat es sich gelohnt – denn gleichgültig, ob es sich um Fantasie oder Realität handelt – das Geld ist in der Kasse, und das ist schließlich die Hauptsache.

Der Sunday Mirror schrieb dazu einen Artikel zur Premiere des Buches in englischer Sprache. Das Originial kann man hier sehen.

Wenn ihr englischer Freund ihnen sagt, er habe „some nice tits“ gesehen, sollten sie lieber noch einmal nachfragen, wo er sie gesehen hat. Auch die Suche nach „tit pics“ im Internet kann zu diesem Ergebnis führen. Der Tipp kam von Fabian.

Die ehemalige schwedische Gleichstellungsministerin Margareta Winberg hat sich zu den olympischen Spielen geäußert, genauer gesagt zum Beach Volleyball der Frauen. Es sei kein Sport, meinte die Ex-Politikerin, sondern „sexorientierte Unterhaltung“. Der Original-Artikel erschien in der schwedischen Zeitung Aftonbladet (in schwedischer Sprache). Der Grund für die Aufregung: Die Vorschrift, angeblich äußerst knappe Bikinis tragen zu müssen.

Ihre norwegische Kollegin Long Litt Woon ist offenbar ebenfalls kein Fan des bikinibehafteten Sandsports: Sie sieht darin eine „Sexualisierung der Öffentlichkeit“, und man müsse es in diesem Licht sehen, sagte sie der Tageszeitung Aftenposten.

Wie immer „frau“ es sieht: Beach Volleyball ist eine der wenigen Sportarten, in denen noch fröhliche Menschen gezeigt werden, die offenbar ebenso viel Spaß am Sport wie Freude am Leben haben, und zwar völlig unabhängig davon, was eine schwedische Ex-Ministerin dazu meint. Ich jedenfalls habe einmal alle Fotolinks über diesen „sexfixierten“ Sport zusammengetragen.

Bilder in "Netavisen" - You can find pictures here

Nur Bilder, aber eine Menge davon - quite a lot of pictures here

Ein großes Einzelstück - a single photo, rather large here.

English in short:

The former Swedish equality minister Margareta Winberg told Aftonbladet that Women’s sand volleyball is sex-fixated and discriminating Her Norwegian colleague Long Litt Woon said in an interview she gave Aftonbladet that this kind of volleyball is “a problem in the sexualisation of the public”. On this page, we try to link to all photos and articles about this ‘sex-fixated’ sport.

The Swedish source:

Winberg rasar mot bikinibrudar

Mein Sommerloch fülle ich heute mit einer Geschichte über nacktleibige, schamlose und gierige Sekretkriecher, die ich bei „Berlinonline“ gelesen habe. Gemeint sind selbstverständlich keine schleimigen Animierfrauen in Rotlichtbars, sondern - Schnecken.

Besonders scharfe Augen muss ein Hamburger Theaterbesucher gehabt haben, der in einer Video-Sequenz „Sex mit einem Esel“ gesehen haben will. Die Szene dauerte nach Presseangaben ganze 10 Sekunden. Dennoch ermittelt jetzt der Staatsanwalt.

Schwere Anschuldigungen gegen die österreichische Bischofskonferenz, den Vatikan und Bischof Kurt Krenn erhebt der deutsche Sender SWR gemäß einer Vorabinformation über eine Sendung, die am Sonntag in der ARD unter dem Titel „Das Sex-Tabu. Priesterseminare im Zwielicht ausgestrahlt werden soll. Demnach soll ein Vertrauter Krenns bereits vor zwei Jahren schriflich vor dem Priesterseminar St. Pölten als einem „Freudenhaus für Homosexuelle“ gewarnt haben.

Von der Webseite des SDR.

Die schöne Osloerin Aylar Dianati Lie kann nicht „Miss Norwegen“ werden. Kurz vor der Misswahl am 29. August 2004 wurde bekannt, dass sie in zwei amerikanischen Hardcore-Filmen mitgewirkt hat. Bei den strengen Auswahlbedingungen für das Missen-Spektakel hätten schon ein paar Aktfotos gereicht, um die dunkelhaarige Schönheit aus dem Wettbewerb zu nehmen.

Auch ihre Entschuldigung, die Pornoaktrice sei ihre Zwillingsschwester, erwies sich als Lüge: Es gibt keinen Zwilling. Inzwischen wurde bekannt, dass es bei den beiden Pornofilmen nicht geblieben ist: Die findigen Leser und Redakteure von „Fleshbot“ graben beinahe täglich neue aus. Hoffentlich ist die schöne Aylar wenigstens am Umsatz beteiligt – dann hat sie jetzt mehr davon als von der Misswahl in Norwegen.

Finnlands Huren leiden unter einem neuen Gesetz, das seit dem 1. August in Kraft ist: Demnach dürfen sie ihre Dienste nicht mehr in Online-Medien anbieten. Die finnische Presse hatte schon zuvor einen Werbebann über die Huren verhängt. Seither gingen ihre Einkünfte erheblich zurück, denn Stammkunden haben nur wenige der Damen.

Indessen sinnen die Huren bereits auf Abhilfe: Webseiten im Ausland helfen gerne, wenn es um die Werbung geht, und ansonsten behilft man sich mit dem alten deutschen Trick der 50-er Jahre: Es steht nicht drauf, aber es steht drin. Damals gab es eine große Anzahl von Anzeigen, in denen „tolerante junge Frauen“ Herren zwischen 25 und 65 zwecks Freizeitgestaltung suchten. Die Liste der Umschreibungen war unendlich groß: eine „fesselnde Beziehung“ war eine BDSM-Sitzung, „für alles Schöne“ war die Umschreibung für Sofortsex und eine Hausfrau, die einen Kredit mit „Rückzahlung nach Vereinbarung“ suchte, verkaufte ein Abonnement auf ihren Körper.

Was die finnische Regierung allerdings mit dem Gesetz bezweckt, bleibt unklar. Es wäre immerhin möglich, dass wieder einmal die bigotten schwedischen Lutheraner ihre Hände im Spiel hatten: Ihnen wäre am liebsten, wenn der Staat Prostitution ganz verbieten würde. Doch anders als in Schweden sieht man die Sache nicht unter feministischen, sonder pragmatischen Aspekten: Man habe der „Internet-Werbung die Flügel gekappt“, um es den als kriminell eingestuften „Prostituiertenringen“ schwerer zu machen, an Kunden zu kommen, sagte eine Sprecherin des finnischen NBI.

Wer den Artikel im „Helsingin Sanomat“ liest, entdeckt jedoch bald eine finnische Eigenschaft: Auf lange Sicht wird erwartet, dass alles wieder so wird, wie es einmal war – nur auf einer anderen Ebene.

Sexy reicht schon, denn nackt müssen sie nicht sein, die Sportlerinnen, die auf der Webseite von Wannahaves® erscheinen. Aus Deutschland kann man Britta Heidemanns locker vorgezeigte schöne Brüste bewundern, während sich der weibliche Hockeystar Fanny Rinne eher darstellt, als wolle sie Nivea-Werbung machen. Außerdem für Deutschland am Nackt-Start: Volleyballspielerin Kathy Radzuweit und Sprinterin Sina Schielke, die durch natürliche Erotik besticht. Besonders schön: die australische Sportlerin Tatiana Grigorieva die „Polstokhoogspringen“ (Stabhochsprung) betreibt. Wer russische Sportlerinnen sinnlich findet, ist auch hier richtig

Manche Sportler sollten besser nie den Mund aufmachen. Andere aber haben durchaus etwas zu sagen, und dies kann sogar dazu führen, dass sie es an die Öffentlichkeit bringen möchten – ohne den Umweg über Journalisten. Der einfachste Weg dazu sind eigene Webseiten oder Blogs.

Wer es jedoch während der Olympiade tut, läuft Gefahr, nach Haus geschickt zu werden: Regel 59 der „Olympischen Charta“ soll verhindern, dass aktive Sportlerinnen und Sportler auch journalistisch tätig werden. Damit die Regel nicht Papier bleibt, sondern auch eingehalten wird, hat das IOC die Sportler in einem achtseitigen Schreiben vor den „Konsequenzen illegaler Berichterstattung“ gewarnt.

Gelesen in "Politik Digital".

Die Bundesrepublik Deutschland ein Einwanderungsland? Mitnichten, wie die ZEIT jetzt berichtet. Nicht einmal aus den neuen EU-Länder kommen Menschen in Massen, und sie werden auch nicht kommen, wenn einmal die volle Freizügigkeit gegeben ist. Stattdessen wandern Menschen von Ost nach Ost: die neuen EU-Länder Polen, Tschechien und Ungarn werden zu Einwanderungsländern, und für manche Berufe in der Industrie, bei Dienstleistungen und in der Hochtechnologie fehlen in fast allen europäischen Wirtschaftszentren geeignete Fachkräfte. Deutschland wird auch bald auf die Suche gehen müssen – mindestens bei technischen Spezialisten und Putzfrauen..

Keine Arbeit in Deutschland? Keinesfalls. Arbeit gibt es an jeder Ecke. Putzen, Kinder versorgen, Hunde ausführen. Nur will sie niemand machen. Niemand? Auch nicht wahr. Illegale Einwanderer tun, wozu sich Deutsche zu fein ist. Die ZEIT beschreibt es.

Ob Nacktheit dem Schach nützt oder schadet, wird in den „Chessbase News“ heftig ventiliert. Auslöser ist ein Rückenakt mit Pelz der russischen Großmeisterin Maria Manakova. Dennoch mag das Gedankenspiel von Strategie, Nacktheit und Sex gewisse Reize haben, und vielleicht gibt es ja auch irgendwo ein Schachspiel mit erotischen Figuren. Wenn es denn dem Schachsport dient.

Die Sprache der Zeitschrift MAX geht mir auf den Keks. Sie schtreibt über ihre olympischen Models: „Gestählte Muskeln, makellose Formen, Körper wie Skulpturen“. Das kling mir alles ein bisschen zu sehr nach „Kraft durch Freude“.

Wie es weiter geht, kann man hier lesen. Das Interview mit Thomas Rupprath offenbart, dass man Olympiateilnehmer nicht fragen sollte, was den Geist zu sehr anstrengt. Fragt also die MAX: „Sind sie geil auf Olympia?“, dann antwortet Rupprath: „Olympia ist das Allergrößte für jeden Sportler, mehr geht nicht“.

Weniger geht auch nicht mehr.

Wie übersetzt man Frauensprache in Deutsch? Und Deutsch in Frauensprache? Dieser Frage ist der Komödiant Mario Barth nachgegangen – und wurde fündig: „Lass uns Kuscheln“, soll auf „Frau“ heißen: „Ich will keinen Sex“. Nun, wer so etwas s lustig findet – das Buch „Frau – Deutsch / Deutsch – Frau“ gibt es zu kaufen, jedenfalls kan man es schon voberstellen.

Freilich könnte es noch Nachfolger geben – anbieten würde sich natürlich zunächst: „Mann – Deutsch / Deutsch – Mann“. Persönlich hätte ich gerne „Soziologenchinesisch – Deutsch / deutsch – Soziologenchinesisch“ und für meine Lektüre der weit verbreiteten Zickenseiten im Web noch „Zicken – Deutsch / Deutsch – Zicken“.

Vielleicht sollte man auch noch empfehlen, einmal "Blogging – Deutsch / Deutsch – Blogging" aufzulegen?

„Staunend billige Preise“ und „parkende Autos“ kennen wir schon, und schreibende Zeitungen auch, wobei letztere deshalb toleriert werden, weil man ja oft nicht so genau weiß, wer da schreibt. Aber schreibende Blogs? Das Blogs Texte schreiben und erzählen können, ist mir denn doch neu. Also, lieber ZEIT-Blogger parvinsadigh: BLogs schreiben nicht, Tagebücher schreiben nicht, Poesiealben schreiben nicht. Nur Zeitungen schreiben.

Drei Dinge sind es, die an Hartz harzen. Zunächst wäre da schon der Name. Man nennt so etwas nicht hartz, sondern „Harmonisierungsgesetz für den Lebensunterhalt Erwerbsloser“. Das ist es, das soll sein, und so ist es auch gut. Zweitens die Art, in der es in die Welt gebracht wurde: Man kann nicht einfach irgendwas in den Expertenstuben beschließen, es dann politisch absegnen und der Bevölkerung vorenthalten, wie es zu verstehen ist. Wenn hier schon Regierung und Opposition versagen, warum zum Beispiel ergreift der Bundespräsident nicht das Wort? Drittens aber ist es auch die Wirtschaft. Sie hätte längst erklären können, was Hartz bedeutet und was sie, die Wirtschaft nun zusätzlich leisten wird, wenn Hartz (wie ich meine endlich) umgesetzt wird.

Das Volk hat ein Recht, aufgeklärt zu werden: Das hat man versäumt, und die Schlampigkeiten nehmen kein Ende: noch weiß niemand, wie unsere Krankenversicherung einmal aussehen wird: Weder die Vorschläge von CDU/CSU noch von SPD/Den Grünen oder der FDP erscheinen realistisch – und ob sie vor dem Verfassungsgericht bestand hätten, ist ebenso unwahrscheinlich. Der Bürger hasst dieses öffentliche Geschwafel: er will vor allem Planungssicherheit für sein Leben. Hat er die nicht, gibt er kein Geld aus, und die Binnenwirtschaft lahmt, So einfach ist das.

Die Demonstranten? Wir lernen, dass der Osten anders denkt als der Westen. Das kann vorläufig nicht verhindert werden. Freilich wären dort Proteste gegen den Bodensatz der SED-Ideologie angebrachter als Proteste gegen Hartz. Den totalen Versorgungsstaat auf immer gab es schon einmal - er hieß DDR.

 

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