Klar gibt es Frauen, die Männern ein Bankert unterschieben, aber die Überschrift „Jedes fünfte Baby ist ein Kuckuckskind“ ist einfach nicht mehr erträglich, liebe Morgenpost: Das ist schnöde Sensationshascherei.
Wer den Artikel liest, wird schnell fündig, was wirklich dahinter steckt. Zitat: „So fallen beispielsweise beim Institut für medizinische Molekulardiagnostik in Weißensee, das jährlich Hunderte von Vaterschaftstests durchführt, etwa 20 Prozent aller Tests negativ aus“. Also, von denjenigen Vätern, die bereits Zweifel hatten, hat jeder fünfte Recht.
Wer den Artikel liest, wird schnell fündig, was wirklich dahinter steckt. Zitat: „So fallen beispielsweise beim Institut für medizinische Molekulardiagnostik in Weißensee, das jährlich Hunderte von Vaterschaftstests durchführt, etwa 20 Prozent aller Tests negativ aus“. Also, von denjenigen Vätern, die bereits Zweifel hatten, hat jeder fünfte Recht.
sehpferd - am Sonntag, 16. Januar 2005, 20:46 - Rubrik: presse im blick
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Als Journalist muss man ein Elefantengedächtnis haben, wenn es darum geht, wie neu eine Nachricht eigentlich ist.
Die Botschaft: Männer sollten ab 59 nicht mehr fremdgehen, sonst entschlummern sie möglicherweise sanft in den Armen ihrer Schicksen. Nun ja, neu war die Meldung eigentlich am 8. März 2004. „Medizinauskunft“ aber brachte sie heute als aktuell.
Als „pikant“ wird von „Medizinauskunft“ dies bezeichnet: „Die jeweiligen Sexualpartnerinnen, egal ob Geliebte oder Prostituierte, waren im Durchschnitt etwa 20 Jahre jünger als die Männer und 13 Jahre jünger als deren Gattinnen.“. Fragt sich nur, was daran so „pikant“ sein soll – oder wundert sich die Medizinauskunft, dass die Männer keine jüngeren Huren genommen haben?
Die Botschaft: Männer sollten ab 59 nicht mehr fremdgehen, sonst entschlummern sie möglicherweise sanft in den Armen ihrer Schicksen. Nun ja, neu war die Meldung eigentlich am 8. März 2004. „Medizinauskunft“ aber brachte sie heute als aktuell.
Als „pikant“ wird von „Medizinauskunft“ dies bezeichnet: „Die jeweiligen Sexualpartnerinnen, egal ob Geliebte oder Prostituierte, waren im Durchschnitt etwa 20 Jahre jünger als die Männer und 13 Jahre jünger als deren Gattinnen.“. Fragt sich nur, was daran so „pikant“ sein soll – oder wundert sich die Medizinauskunft, dass die Männer keine jüngeren Huren genommen haben?
sehpferd - am Sonntag, 16. Januar 2005, 20:17 - Rubrik: wundersames
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Das wöchentliche Geblubber aus den Algen – fast immer sonntags
Moral steht hoch im Kurs, solange sie von der Zunge perlt wie Sekttropfen. Gelebte Moral ist schon schwieriger zu realisieren, und erst eine Moral zu praktizieren, die von Nutzen für die Menschen ist, erscheint schon fast unmöglich. Also konstruiert man eine Scheinmoral, in der Hoffnung, die Adressaten würden schon nichts merken.
Beispiel Hartz: Es ist moralisch, den Menschen, die über lange Zeit keine Arbeit haben, ein menschenwürdiges Leben durch Geldleistungen zu ermöglichen. Die Menschen, die solche Leistungen empfangen, verdanken sie einer Übereinkunft: diejenigen, die eine gute Ernte haben geben denen, bei denen es nichts zu ernten gab. So ungefähr steht es auch bei Mose, und an all dem gibt es nichts auszusetzen.
In unserem Staat gilt: Wer von Sozialhilfe lebt, arbeitet nicht. Dabei wäre Arbeit durchaus vorhanden: Bald müssen die Spargel aus der Erde, demnächst müssen Erdbeeren gepflückt werden. Unsere Straßen, Plätze und Parks verdrecken, weil die Bürger davon ausgehen, dass der Staat ihren Unrat schon beseitigen wird. Selbst Pizzakartons werden einfach auf den Rasen geworfen und dort liegen gelassen. Jemand könnte dafür sorgen, dass sich das ändert: Von der Ermahnung, Dinge nicht einfach wegzuwerfen bis zum Aufpicken dessen, was dennoch liegen bleibt.
Sehen sie, das meine ich: Es ist moralisch, Geld zu nehmen, wenn man kein Einkommen hat. Aber es ist ebenso moralisch, dafür auch wieder etwas zurückzugeben. Unmoralisch hingegen ist es, die Menschen gegen den Staat aufzuhetzen, wie es linke Aktionsgruppen versucht haben. Doch gerade diese Gruppierungen haben sich aufgeführt, als hätten sie die Moral gepachtet.
Beispiel Katholizismus: Da versucht jemand, der sich zweifelsohne selber als Moralist sieht, Bezüge herzustellen, die nach allgemeiner Auffassung in unserem Staat (und nicht nur hier) verpönt sind. Der biblische König Herodes, der Diktator Adolf Hitler und seine Massenmorde sowie die abtreibenden Mütter werden in einem Atemzug genannt. Danach entschuldigt man sich - auf Druck der jüdischen Gemeinde. Bei den Müttern entschuldigte sich bislang niemand für den Vergleich. Man sieht offenbar in der Kirche inzwischen als „moralisch“ an, den ersten Stein zu werfen. Ihn aber sollte eigentlich nur derjenige werfen, der ohne Schuld ist. - so sah es jedenfalls noch der Religionsstifter Jesus Christus. Nehmen wir ihn als moralische Instanz (wie zuvor Mose), dann ergibt sich darauf, was wir von den Katholiken halten, die jetzt eine harte Gangart anschlagen. Man muss einmal genauer hinsehen, was die katholische Kirche fordert: härtere Gesetze gegen die Abtreibung. Wer so redet, dem fehlt gesellschaftliches Problembewusstsein. Darf man daran erinnern, dass die katholische Amtskirche die Schwangerschaftsberatungen aus ideologischen Gründen aufgegeben hat? Und dass die einzig verbliebenen Anlaufstellen für katholische Frauen, die von Laien betrieben werden, ständig von katholischen Einrichtungen beschimpft werden?
Abgesehen davon wird sich nun bald zeigen, wie es mit der praktizierten Moral der Kirchen steht: Sie verliert Einnahmen, also muss sie sparen. Wir werden sehen, ob die guten Ratschläge, die man der Wirtschaft erteilte, auch im eigenen Hause gelten.
Beispiel Journalismus: Relativ neu sind die Massenmedien-Gutmenschen. Sie brauchten offenbar eine Katastrophe, um eine neue Moral zu verkaufen: Menschen, die von einem Tag auf den anderen in eine der größten Naturkatastrophen der Neuzeit geraten sind, haben gefälligst moralisch zu sein und die verbliebenen Betriebe, wie Hotels, Gaststätten und auch Bars zu schließen. Wirtschaft ist unmoralisch und darf gar nicht erst stattfinden, jedenfalls nicht, bevor deutsche Zeitungskolumnisten das grüne Licht dazu gegeben haben. Man hörte, man habe in jenen Ländern schon nach zehn Tagen wieder gefeiert, während man doch damals in Lissabon ein ganzes Jahr brauchte, um wieder zu feiern – und dies schien den Menschen schon suspekt genug zu sein. Und dann gar die Menschen, die dort Urlaub machten – ein Teil der Kolumnisten erklärte sie sogleich, so höflich dies eben ging, zum Abschaum der Menschheit. Wenn sie schon dablieben, dann sollten sie gefälligst dem Kellner ein neues Heim finanzieren, statt ihm ein Trinkgeld zu geben. Moral eben.
Moral ist ein billiges Gut. Wir werden sehen, was die so genannten Hartz-Initiativen für die Menschen leisten, die durch Hartz wirklich in Not geraten sind: Werden sie Kooperativen bilden, den Transfer von Mitteln hilfswilliger Reicher an die wirklich Armen unterstützen? Werden sie Selbsthilfeinitiativen unterstützen oder preiswerte Nahrungsmittel aus den Überbleibseln der Groß- und Supermärkte organisieren, die dann preiswert an die Armen abgegeben werden können? Werden sie kräftige Männer und Frauen überreden, Spargel zu stechen oder Erdbeeren zu pflücken?
Bitte ersparen Sie mir, dies alles auszuformulieren. Die Hartz-Gegner werden gar nichts tun als neue Reden zu schwingen, die Kirchenvertreter werden auf härteren Gesetzen herumreiten, statt nach vernünftigen Lösungen zu suchen und die Journalisten werden sich wieder zurücklehnen und die Moral anderwärts einfordern,
Scheinmoral ist wirklich das Letzte, was dieses Land braucht.
Moral steht hoch im Kurs, solange sie von der Zunge perlt wie Sekttropfen. Gelebte Moral ist schon schwieriger zu realisieren, und erst eine Moral zu praktizieren, die von Nutzen für die Menschen ist, erscheint schon fast unmöglich. Also konstruiert man eine Scheinmoral, in der Hoffnung, die Adressaten würden schon nichts merken.
Beispiel Hartz: Es ist moralisch, den Menschen, die über lange Zeit keine Arbeit haben, ein menschenwürdiges Leben durch Geldleistungen zu ermöglichen. Die Menschen, die solche Leistungen empfangen, verdanken sie einer Übereinkunft: diejenigen, die eine gute Ernte haben geben denen, bei denen es nichts zu ernten gab. So ungefähr steht es auch bei Mose, und an all dem gibt es nichts auszusetzen.
In unserem Staat gilt: Wer von Sozialhilfe lebt, arbeitet nicht. Dabei wäre Arbeit durchaus vorhanden: Bald müssen die Spargel aus der Erde, demnächst müssen Erdbeeren gepflückt werden. Unsere Straßen, Plätze und Parks verdrecken, weil die Bürger davon ausgehen, dass der Staat ihren Unrat schon beseitigen wird. Selbst Pizzakartons werden einfach auf den Rasen geworfen und dort liegen gelassen. Jemand könnte dafür sorgen, dass sich das ändert: Von der Ermahnung, Dinge nicht einfach wegzuwerfen bis zum Aufpicken dessen, was dennoch liegen bleibt.
Sehen sie, das meine ich: Es ist moralisch, Geld zu nehmen, wenn man kein Einkommen hat. Aber es ist ebenso moralisch, dafür auch wieder etwas zurückzugeben. Unmoralisch hingegen ist es, die Menschen gegen den Staat aufzuhetzen, wie es linke Aktionsgruppen versucht haben. Doch gerade diese Gruppierungen haben sich aufgeführt, als hätten sie die Moral gepachtet.
Beispiel Katholizismus: Da versucht jemand, der sich zweifelsohne selber als Moralist sieht, Bezüge herzustellen, die nach allgemeiner Auffassung in unserem Staat (und nicht nur hier) verpönt sind. Der biblische König Herodes, der Diktator Adolf Hitler und seine Massenmorde sowie die abtreibenden Mütter werden in einem Atemzug genannt. Danach entschuldigt man sich - auf Druck der jüdischen Gemeinde. Bei den Müttern entschuldigte sich bislang niemand für den Vergleich. Man sieht offenbar in der Kirche inzwischen als „moralisch“ an, den ersten Stein zu werfen. Ihn aber sollte eigentlich nur derjenige werfen, der ohne Schuld ist. - so sah es jedenfalls noch der Religionsstifter Jesus Christus. Nehmen wir ihn als moralische Instanz (wie zuvor Mose), dann ergibt sich darauf, was wir von den Katholiken halten, die jetzt eine harte Gangart anschlagen. Man muss einmal genauer hinsehen, was die katholische Kirche fordert: härtere Gesetze gegen die Abtreibung. Wer so redet, dem fehlt gesellschaftliches Problembewusstsein. Darf man daran erinnern, dass die katholische Amtskirche die Schwangerschaftsberatungen aus ideologischen Gründen aufgegeben hat? Und dass die einzig verbliebenen Anlaufstellen für katholische Frauen, die von Laien betrieben werden, ständig von katholischen Einrichtungen beschimpft werden?
Abgesehen davon wird sich nun bald zeigen, wie es mit der praktizierten Moral der Kirchen steht: Sie verliert Einnahmen, also muss sie sparen. Wir werden sehen, ob die guten Ratschläge, die man der Wirtschaft erteilte, auch im eigenen Hause gelten.
Beispiel Journalismus: Relativ neu sind die Massenmedien-Gutmenschen. Sie brauchten offenbar eine Katastrophe, um eine neue Moral zu verkaufen: Menschen, die von einem Tag auf den anderen in eine der größten Naturkatastrophen der Neuzeit geraten sind, haben gefälligst moralisch zu sein und die verbliebenen Betriebe, wie Hotels, Gaststätten und auch Bars zu schließen. Wirtschaft ist unmoralisch und darf gar nicht erst stattfinden, jedenfalls nicht, bevor deutsche Zeitungskolumnisten das grüne Licht dazu gegeben haben. Man hörte, man habe in jenen Ländern schon nach zehn Tagen wieder gefeiert, während man doch damals in Lissabon ein ganzes Jahr brauchte, um wieder zu feiern – und dies schien den Menschen schon suspekt genug zu sein. Und dann gar die Menschen, die dort Urlaub machten – ein Teil der Kolumnisten erklärte sie sogleich, so höflich dies eben ging, zum Abschaum der Menschheit. Wenn sie schon dablieben, dann sollten sie gefälligst dem Kellner ein neues Heim finanzieren, statt ihm ein Trinkgeld zu geben. Moral eben.
Moral ist ein billiges Gut. Wir werden sehen, was die so genannten Hartz-Initiativen für die Menschen leisten, die durch Hartz wirklich in Not geraten sind: Werden sie Kooperativen bilden, den Transfer von Mitteln hilfswilliger Reicher an die wirklich Armen unterstützen? Werden sie Selbsthilfeinitiativen unterstützen oder preiswerte Nahrungsmittel aus den Überbleibseln der Groß- und Supermärkte organisieren, die dann preiswert an die Armen abgegeben werden können? Werden sie kräftige Männer und Frauen überreden, Spargel zu stechen oder Erdbeeren zu pflücken?
Bitte ersparen Sie mir, dies alles auszuformulieren. Die Hartz-Gegner werden gar nichts tun als neue Reden zu schwingen, die Kirchenvertreter werden auf härteren Gesetzen herumreiten, statt nach vernünftigen Lösungen zu suchen und die Journalisten werden sich wieder zurücklehnen und die Moral anderwärts einfordern,
Scheinmoral ist wirklich das Letzte, was dieses Land braucht.
„Denn nur wenn diese Anonymität bleibt, kann ich auch in dieser Offenheit weiterschreiben“ – sagt uns DAS WEIB in seinem Blog auf Twoday. Ob sie nun nur für ihre Leserinnen schreibt oder auch für mich, ist mir eigentlich gleichgültig, ich lese jedenfalls mit großem Vergnügen, was diese Mittdreißigerin bewegt – und ich denke, viele Männer sollten mitlesen, damit sie auch etwas über Frauen lernen. Vielleicht nützt es auch bei der eigenen Freundin, Geliebten oder Ehefrau. Wie auch immer: DAS WEIB hat wieder alle Artikel in das Blog gestellt. Daumen nach oben.
Nicht sonderlich begeistert hat mich der neue Beitrag des Schmuddelbloggers: Dass man mit einigen Frauen „alles“ machen kann, habe ich begriffen, ob man es aber auch machen sollte, ist eine andere Sache. Zitat: „Sanft drückt ich ihren Kopf gegen mich, bis sie würgte. Gutes Mädchen.“
Keine gute Literatur. Nicht einmal ein guter Blog-Beitrag. Und menschlich? Sage ich nicht, sonst müsste ich den Schmuddelblogger beleidigen. Aber: Daumen nach unten, das sage ich.
Nicht sonderlich begeistert hat mich der neue Beitrag des Schmuddelbloggers: Dass man mit einigen Frauen „alles“ machen kann, habe ich begriffen, ob man es aber auch machen sollte, ist eine andere Sache. Zitat: „Sanft drückt ich ihren Kopf gegen mich, bis sie würgte. Gutes Mädchen.“
Keine gute Literatur. Nicht einmal ein guter Blog-Beitrag. Und menschlich? Sage ich nicht, sonst müsste ich den Schmuddelblogger beleidigen. Aber: Daumen nach unten, das sage ich.
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Nein, dieser Vorschlag ist nicht von mir – er stammt von einem Karriereberater, der diesen Karrieretipp an einer US-amerikanischen Schule hervorbrachte. Titel seines Vortrags: „Das Geheimnis eines glücklichen Lebens“. Das Strippen, so der Karriereberater, könne einer jungen Dame bis zu 250.000 Dollar im Jahr einbringen, aber das Einkommen sei abhängig von der Größe ihrer Brüste.
Ich sagte ja immer schon, dass mit der Hände Arbeit kein Geld zu verdienen ist.
via: the good wife
Ich sagte ja immer schon, dass mit der Hände Arbeit kein Geld zu verdienen ist.
via: the good wife
sehpferd - am Sonntag, 16. Januar 2005, 10:41 - Rubrik: zeit geschehen
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Irgendwie habe ich ja immer gewusst, dass mir etwas fehlt. Zum Beispiel etwas, um die Banane zu schützen. Sonst zerquetscht sie vielleicht noch jemand – wäre doch schade.
via blogywood
via blogywood
sehpferd - am Sonntag, 16. Januar 2005, 10:24 - Rubrik: papierkorb nachrichten
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Robert Whitman ist ein professioneller Fotograf, der sein Geld mit Werbung verdient. Er versteht es, die Erotik eines Menschen so einzufangen, dass sie sofort verstanden wird – unerlässlich für manche Werbefotos, sollte man denken. Für Nerve freilich hat er etwas Lustigeres konzipiert: After Dinner. Was könnte man nach dem Abendessen tun? Ein Glas Wein miteinander trinken? Miteinander schlafen? Beides?
Zu sehen bei Nerve im Mitgliederbereich. Die Webseite des Fotografen alternativ hier.

(c) 2005 by Robert Whitman and Nerve
(damit das lustigste Foto auch mal zur Geltung kommt)
Zu sehen bei Nerve im Mitgliederbereich. Die Webseite des Fotografen alternativ hier.

(c) 2005 by Robert Whitman and Nerve
(damit das lustigste Foto auch mal zur Geltung kommt)
sehpferd - am Samstag, 15. Januar 2005, 22:03 - Rubrik: fotografie im blick
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Viele Menschen werden Barbara Nitkes Fotos als pornografisch empfinden, aber das sind sie natürlich nur für Betrachter, die kaum Vergleiche haben. Tatsächlich geben ihre Fotografien die Gefühle hinter dem Geschehen wieder – so gut dies eben mit einer Kamera möglich ist.
Meiner Meinung nach kommt die leidenschaftslose Darstellung extremer sexueller Szenen in ihrer Schwarz-Weiß-Fotografie besser heraus als bei den Farbaufnahmen – aber urteilen sie selbst. (Die inneren Seiten sind laut Angaben der Fotografin erst für Personen über 18 Jahre geeignet und ich verlinke deshalb nur bis zur Haustür). Ihre Biografie finden Sie bei einem Kunsthändler - und selbstverständlich gibt es auch ein Buch: "Kiss of Fire".
Meiner Meinung nach kommt die leidenschaftslose Darstellung extremer sexueller Szenen in ihrer Schwarz-Weiß-Fotografie besser heraus als bei den Farbaufnahmen – aber urteilen sie selbst. (Die inneren Seiten sind laut Angaben der Fotografin erst für Personen über 18 Jahre geeignet und ich verlinke deshalb nur bis zur Haustür). Ihre Biografie finden Sie bei einem Kunsthändler - und selbstverständlich gibt es auch ein Buch: "Kiss of Fire".
sehpferd - am Samstag, 15. Januar 2005, 21:37 - Rubrik: fotografie im blick
Auch Dart ist ein Sport, und wenn sich alle anderen auch ausziehen, dann tut es eben auch die Pfeilschleuderin Mieke de Boer, besser als „Bambie“ bekannt. Im Niederländischen „Playboy“ kann man sie im Februar bewundern – bar jeglicher Kleidung, in vulgo: nackt.
Damit hat sie freilich ein Versprechen gebrochen: Vor einiger Zeit erschien noch ein züchtiger Rückenakt von ihr in der niederländischen Sport Week, wo sie ankündigte, sich derartige Blößen nur in eben jener Zeitung zu geben. Wie man sieht, ist Frau de Boer lernfähig.
Damit hat sie freilich ein Versprechen gebrochen: Vor einiger Zeit erschien noch ein züchtiger Rückenakt von ihr in der niederländischen Sport Week, wo sie ankündigte, sich derartige Blößen nur in eben jener Zeitung zu geben. Wie man sieht, ist Frau de Boer lernfähig.
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Wenn sie die schönste Deutsche ist, dann ist sie wohl die schönste Deutsche, die Frau Asli Bayram. Mich wundert sehr, was die Jury an ihr "schön" fand.
Ach Frau Königin, ihr seid die Schönste hier – aber es gibt nun mal eben schönere Frauen, und nicht nur bei den sieben Zwergen.
Ach Frau Königin, ihr seid die Schönste hier – aber es gibt nun mal eben schönere Frauen, und nicht nur bei den sieben Zwergen.
sehpferd - am Samstag, 15. Januar 2005, 17:31 - Rubrik: papierkorb nachrichten
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Die Katholiken in der Erzdiözese Salzburg kehren ihrer Kirche mehr und mehr den Rücken zu: Die Austritte stiegen um fast 40 Prozent. Insgesamt werden nach einer Hochrechnung fast 55.000 Österreicher die Kirche verlassen. Selbst der Pressesprecher Karl Roithinger musste einräumen, dass diese hohe Zahl von Abwanderern etwas mit „mit den Vorgängen rund um St. Pölten“ zu tun habe.
sehpferd - am Samstag, 15. Januar 2005, 17:06 - Rubrik: religion im blick
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Sam Roddick war eine faule Schülerin - und nun ist sie die Inhaberin des wunderschönen Erotik-Emporiums Coco de Mer - darüber schrieb jetzt der „Guardian“.
Die Tochter von Anita Roddick, der Gründerin von „Body Shop“ eröffnete vor kurzem einen Kult-Erotikladen auf der Londoner Edelmeile „Covent Garden“. Das Geschäft macht sie, indem sie eine Marktlücke in der Erotikbranche nutzt: Ihre Kunden sind meist Frauen zwischen 25 und 65 Jahren.
Die Tochter von Anita Roddick, der Gründerin von „Body Shop“ eröffnete vor kurzem einen Kult-Erotikladen auf der Londoner Edelmeile „Covent Garden“. Das Geschäft macht sie, indem sie eine Marktlücke in der Erotikbranche nutzt: Ihre Kunden sind meist Frauen zwischen 25 und 65 Jahren.
sehpferd - am Samstag, 15. Januar 2005, 12:53 - Rubrik: wirtschaft im blick
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Wicked Weasel hat die Bikinischönheit 2004 gekürt – die 20-jährige brünette Kalifornierin Stephanie. Meine Favoritin wäre die Drittplatzierte gewesen, die füllige dunkle New Yorker Schönheit Raushanah.
Wer noch ein Geschenk für seine Freundin, Geliebte oder Ehefrau sucht, wird hier fündig: der Valentinstag naht im Sauseschritt.
Lesen Sie unseren neuesten Artikel über Wicked Weasel.

(c) 2004 by wicked weasel contributors
Wer noch ein Geschenk für seine Freundin, Geliebte oder Ehefrau sucht, wird hier fündig: der Valentinstag naht im Sauseschritt.
Lesen Sie unseren neuesten Artikel über Wicked Weasel.

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| liebe & dating | erotik & sex | erotik-wissen |
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Ich hasse „Blogosphäre“, weil dies wieder so ein zusammengesetztes Dummwort ist, mit dem sich die selbst ernannten Eliten schmücken. Doch will ich natürlich wissen, was in der Umgebung meines Blogs geschieht. Wer es auch wissen will, wird hier fündig. Die Umgebung ihres Blogs wird dabei grafisch aufbereitet – es kann natürlich auch entlarvend sein, weil damit Querbeziehungen deutlich werden.
sehpferd - am Samstag, 15. Januar 2005, 09:50 - Rubrik: blog nachrichten
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Der evangelische bayerische Landesbischof Johannes Friedrich hat einem katholischen Kollegen aus Köln gerade den Marsch geblasen (Zitat): „intelligente Menschen, die im öffentlichen Leben stehen, sollten eigentlich wissen, dass solche Vergleiche immer schief gehen".
Nun, intelligenten Menschen, die dies oder jenes lesen, fallen wahrscheinlich die Haare aus. Damit sie wieder nachwachsen, empfehle ich, hier zu lesen. Zitat Paul Spiegel "Er hätte wissen müssen, welche Reaktion dies auslösen würde, sowohl bei den in der NS-Zeit Verfolgten als auch bei Frauen".
Nun, intelligenten Menschen, die dies oder jenes lesen, fallen wahrscheinlich die Haare aus. Damit sie wieder nachwachsen, empfehle ich, hier zu lesen. Zitat Paul Spiegel "Er hätte wissen müssen, welche Reaktion dies auslösen würde, sowohl bei den in der NS-Zeit Verfolgten als auch bei Frauen".
sehpferd - am Freitag, 14. Januar 2005, 23:13 - Rubrik: religion im blick
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Ich stehe voller Ehrfurcht vor unseren Wissenschaftlern, und bewundere, was sie geleistet haben: Das Raumlabor Huygens ist auf dem Saturnmond Titan gelandet, so, wie es vorausberechnet wurde. Das Handelsblatt verlinkt zu allem, was um Huygens herum dokumentiert wurde.
sehpferd - am Freitag, 14. Januar 2005, 21:35 - Rubrik: zeit geschehen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
This is a German blog about nearly everything concerning today’s everyday life in Germany. It is not a blog about nudity or pornography, but it contains a lot of aspects of human sexuality. Our owner, sehpferd (= seeing horse) lives in Germany and Hungary. If you wish to contact sehpferd, you can write to sehpferd at wortwechsler dot de.
Dies ist ein deutsches Weblog über fast alles, was im Alltag in Deutschland geschieht. Es ist kein Blog, der sich mit Nacktheit oder Pornografie beschäftigt, aber sehr viel mit den Aspekten menschlicher Sexualität. Der Besitzer der Webseite, sehpferd (=sehendes Pferd) lebt in Deutschland und Ungarn. Sie können Kontakt mit Sehpferd aufnehmen unter sehpferd at wortwechsler dot de.
Sehpferd ist nicht verantwortlich für die Inhalte der mit diesem Blog verlinkten fremden Seiten.
Dies ist ein deutsches Weblog über fast alles, was im Alltag in Deutschland geschieht. Es ist kein Blog, der sich mit Nacktheit oder Pornografie beschäftigt, aber sehr viel mit den Aspekten menschlicher Sexualität. Der Besitzer der Webseite, sehpferd (=sehendes Pferd) lebt in Deutschland und Ungarn. Sie können Kontakt mit Sehpferd aufnehmen unter sehpferd at wortwechsler dot de.
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Eine belgische Organisation für sexuelle Aufklärung hat eine umfassende Kampagne gestartet, deren Ziel es ist, vor dem Sex über die Wünsche und Vorlieben zu reden. Die TV-Spots gibt es in hetero- und homoerotischen Versionen. Fotografiert hat Marc Lagrange.
Via Fleshbot.

(c) 2005 by SENSOA.be
Via Fleshbot.

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Also, wissen sie, ich konnte einfach nicht glauben, dass 15 Prozent der deutschen Frauen schon mal Gewalt gegen Männer angewendet haben, um Sex zu bekommen – ganz zu schweigen von den Brasilianerinnen, unter denen jede dritte Frau angab, Männer mit Gewalt zum Sex zu zwingen.
Was mache ich in einer solchen Situation? Nun, ich rufe Hanni an. Nicht nur, dass sie eine professionelle Problemlöserin ist, sie hat auch das „Gewisse etwas“, das man braucht, um schnell auf den Punkt zu kommen – und eine Menge Mutterwitz.
Ich schildere ihr also mein Problem, so in etwa mit den Worten „du, ich habe da gelesen, dass 15 Prozent der deutschen Frauen ihre Männer mit Gewalt zum Sex zwingen – hältst du das für möglich?“ „Wie, so wenige?“, scholl es von der anderen Seite zurück, sodass ich erst mal überrascht Luft holen musste, bevor ich stammeln konnte, „nun ja, aber ... wie machen die das eigentlich?“
Am anderen Ende eine Gedankenpause, dann die Antwort: „Psychisch, denke ich, Psychoterror.“ „Nun“, wagte ich einzuwenden, allein mit Psychoterror kann ich mir irgendwie nicht vorstellen ...“ Das Räderwerk schien zu rattern, denn wieder entstand eine kleine Pause, in der offenbar tausende von Varianten auf ihre Wahrscheinlichkeit überprüft wurden, bis die Antwort kam: „Ich vermute, eine Mischung aus sozialem Ungleichgewicht, Altersunterschieden, Wahl ganz bestimmter Objekte und vor allem einer genauen Zieldefinition“, sprudelte sie hervor. Nun, ich wagte noch einzuwenden, dass dies ja nun vielleicht nicht die übliche Art wäre, eine Liebesbeziehung anzugehen, als sie das „Haumeisterargument“ in Frageform kleidete: „Hat dich deine Mutter nicht gelehrt, du sollst Frauen nicht schlagen?“ Ich war so perplex, dass ich spontan mit „ja“ antwortete. „Siehst du“, sagte sie, „kein wohl erzogener Mann wehrt sich ernsthaft, wenn ihm eine Frau Gewalt antut, oder?“
Ich musste zugeben, dass dies ein Argument war. „Und du meinst wirklich, dass Frauen so hart vorgehen – ich meine, wenn sie Lust auf Sex haben?“ Sie hatte sich offenbar schon ein Fallbeispiel zurechtgelegt, denn sie argumentierte: „Schmusen, dabei Hosengürtel aufmachen, Hose halb herunterziehen – dann dürfte der größte Teil der Sache zugunsten der Frau ausgehen“ sagte sie, um noch schnell zu ergänzen: „Männer mit Hose runter können nicht so schnell weglaufen“.
Wie ich schon sagte, rufe ich Hanni immer dann an, wenn ich gar nicht weiterkomme. Das Bild konnte ich mir dann schon selber entwerfen: Männer sind mit halb heruntergezogenen Hosen in der Tat recht bewegungsgehemmt – und das lässt sich bekanntlich weiter ausbauen. Aber nicht hier – dies ist schließlich ein anständiges Blog.
Was mache ich in einer solchen Situation? Nun, ich rufe Hanni an. Nicht nur, dass sie eine professionelle Problemlöserin ist, sie hat auch das „Gewisse etwas“, das man braucht, um schnell auf den Punkt zu kommen – und eine Menge Mutterwitz.
Ich schildere ihr also mein Problem, so in etwa mit den Worten „du, ich habe da gelesen, dass 15 Prozent der deutschen Frauen ihre Männer mit Gewalt zum Sex zwingen – hältst du das für möglich?“ „Wie, so wenige?“, scholl es von der anderen Seite zurück, sodass ich erst mal überrascht Luft holen musste, bevor ich stammeln konnte, „nun ja, aber ... wie machen die das eigentlich?“
Am anderen Ende eine Gedankenpause, dann die Antwort: „Psychisch, denke ich, Psychoterror.“ „Nun“, wagte ich einzuwenden, allein mit Psychoterror kann ich mir irgendwie nicht vorstellen ...“ Das Räderwerk schien zu rattern, denn wieder entstand eine kleine Pause, in der offenbar tausende von Varianten auf ihre Wahrscheinlichkeit überprüft wurden, bis die Antwort kam: „Ich vermute, eine Mischung aus sozialem Ungleichgewicht, Altersunterschieden, Wahl ganz bestimmter Objekte und vor allem einer genauen Zieldefinition“, sprudelte sie hervor. Nun, ich wagte noch einzuwenden, dass dies ja nun vielleicht nicht die übliche Art wäre, eine Liebesbeziehung anzugehen, als sie das „Haumeisterargument“ in Frageform kleidete: „Hat dich deine Mutter nicht gelehrt, du sollst Frauen nicht schlagen?“ Ich war so perplex, dass ich spontan mit „ja“ antwortete. „Siehst du“, sagte sie, „kein wohl erzogener Mann wehrt sich ernsthaft, wenn ihm eine Frau Gewalt antut, oder?“
Ich musste zugeben, dass dies ein Argument war. „Und du meinst wirklich, dass Frauen so hart vorgehen – ich meine, wenn sie Lust auf Sex haben?“ Sie hatte sich offenbar schon ein Fallbeispiel zurechtgelegt, denn sie argumentierte: „Schmusen, dabei Hosengürtel aufmachen, Hose halb herunterziehen – dann dürfte der größte Teil der Sache zugunsten der Frau ausgehen“ sagte sie, um noch schnell zu ergänzen: „Männer mit Hose runter können nicht so schnell weglaufen“.
Wie ich schon sagte, rufe ich Hanni immer dann an, wenn ich gar nicht weiterkomme. Das Bild konnte ich mir dann schon selber entwerfen: Männer sind mit halb heruntergezogenen Hosen in der Tat recht bewegungsgehemmt – und das lässt sich bekanntlich weiter ausbauen. Aber nicht hier – dies ist schließlich ein anständiges Blog.
gramse - am Freitag, 14. Januar 2005, 20:24 - Rubrik: erzaehlt und geschminkt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Ja, ein Dramatiker ist ein Stückeschreiber und ein Fanatiker ist ein Übertreiber – das wissen wir, spätestens seit Georg Kreislers Lied vom „Politiker“. Aber was ist bitte ein Fetischist? Das sonst so gut sortierte Online-Lexikon Wikipedia lässt uns Schnöde im Stich. Fetischisten? Sind das nicht jene Männer, die Gegenstände wie Frauenschuhe und dergleichen begrabbeln und dabei onanieren?
Gehen wir die Sache mal Stückchen für Stückchen an. Humpty Dumpty, der alte Mauersitzer, hat ja bereits zur kleinen Alice gesagt, worauf es ankommt: wer die Macht hat. Und die Macht haben halt die Wissenschaftler, wenn es um Fetischisten und Fetische geht.
Da wären zunächst die Psychiater. Die sagen, dass Fetischismus, wenn er denn extrem betrieben wird, schon ein Problem sein könne. Nun kann allerdings jede Neigung oder Beschäftigung, die bis extrem betrieben wird, eine Gefahr für die Person sein: von Arbeit bis Zwetschenschnaps und von Analverkehr bis Zungenfolter. Die „schrecklichen Perversionen“ (tatsächlich spricht man immer noch von „Abweichungen“ und „Perversionen“) sind also nichts anderes als Übertreibungen. Bei ihnen besteht stets die Gefahr, dass die Person in den Hintergrund rückt.
Die Psychotherapeuten geben sich natürlich nicht damit zufrieden, dass eine Sache existiert. Sie wollen eine Begründung und finden sie in ihren jeweiligen Schulen. Gemeinhin stimmen sie darin überein, dass es ein Ereignis oder deren mehrere in der Kindheit gab, die nun, im Erwachsenalter, eine fehlerhafte Reaktion auslöst: Und „fehlerhaft“ kann alles sein – von Kondomgebrauch, weil jener nicht der Fortpflanzung dient, bis zum Onanieren auf einen Frauenschuh, in dem kein Frauenbein steckt.
Generell wollen die Wissenschaftler, dass Männer und Frauen „sexuelle Funktionsstörungen“ haben, wenn sie mit der Liebe spielen – und Fetischisten, die sich dessen bewusst sind, spielen mit der Liebe. Sie spielen manchmal auch damit, mit der Liebe zu spielen. Lächeln wir doch einfach darüber. Nicht nur über die Fetischisten, sondern auch über die Wissenschaftler, die glauben, sie interpretieren zu müssen.
Frauen behaupten ohnehin, dass die meisten Männer Fetischisten seien, weil sie eine in erregende Dessous, Strapse und schöne Schuhe verpackte Frau stärker begehren als eine im zerschlissenen Morgenrock, von der Unattraktivität der natürlichen Nacktfroscherotik gar nicht zu sprechen. Aber auch Frauen sind häufig und gerne Fetischisten, wenn es darum geht, sich selbst anzusehen – mit oder ohne eines der 100 Schuhpaare, in denen man sich vor dem Spiegel ansehen kann. Von Frauen, die auf knackige Ärsche abfahren, und sich eine Bildersammlung davon anlegen, mal ganz zu schweigen.
Fetische sind bisweilen befremdlich – na klar. Wenn ich die Webseiten der Plüschies sehe, lächele ich auch. Aber Fetische sind eben auch bisweilen schön – vom Seidenschal über die Spitzenhandschuhe bis hin zu den Strapsen – und das samtige Gefühl auf der Zunge – das bekommt man eben nicht, wenn man nackten Druckknopfsex betreibt.
Fetische? Sie sind einfach wunderbar, wenn man sie genießen kann. Schon früher entrangen die Jünglinge der Geliebten einer Locke von ihrem Haar und bewahrten diese an einem geheimen Ort auf, um sie bisweilen anzuschmachten. Warum sollte ein Mann in der heutigen Zeit nicht noch eine Weile den Kissenbezug auf dem Bett lassen, an dem ihr Geruch noch lange haftet? Ach, sie meinen, das sei ja nun nicht fetischistisch. Nun gut. Sie sind ja auch kein Wissenschaftler, wie ich vermute.
Gehen wir die Sache mal Stückchen für Stückchen an. Humpty Dumpty, der alte Mauersitzer, hat ja bereits zur kleinen Alice gesagt, worauf es ankommt: wer die Macht hat. Und die Macht haben halt die Wissenschaftler, wenn es um Fetischisten und Fetische geht.
Da wären zunächst die Psychiater. Die sagen, dass Fetischismus, wenn er denn extrem betrieben wird, schon ein Problem sein könne. Nun kann allerdings jede Neigung oder Beschäftigung, die bis extrem betrieben wird, eine Gefahr für die Person sein: von Arbeit bis Zwetschenschnaps und von Analverkehr bis Zungenfolter. Die „schrecklichen Perversionen“ (tatsächlich spricht man immer noch von „Abweichungen“ und „Perversionen“) sind also nichts anderes als Übertreibungen. Bei ihnen besteht stets die Gefahr, dass die Person in den Hintergrund rückt.
Die Psychotherapeuten geben sich natürlich nicht damit zufrieden, dass eine Sache existiert. Sie wollen eine Begründung und finden sie in ihren jeweiligen Schulen. Gemeinhin stimmen sie darin überein, dass es ein Ereignis oder deren mehrere in der Kindheit gab, die nun, im Erwachsenalter, eine fehlerhafte Reaktion auslöst: Und „fehlerhaft“ kann alles sein – von Kondomgebrauch, weil jener nicht der Fortpflanzung dient, bis zum Onanieren auf einen Frauenschuh, in dem kein Frauenbein steckt.
Generell wollen die Wissenschaftler, dass Männer und Frauen „sexuelle Funktionsstörungen“ haben, wenn sie mit der Liebe spielen – und Fetischisten, die sich dessen bewusst sind, spielen mit der Liebe. Sie spielen manchmal auch damit, mit der Liebe zu spielen. Lächeln wir doch einfach darüber. Nicht nur über die Fetischisten, sondern auch über die Wissenschaftler, die glauben, sie interpretieren zu müssen.
Frauen behaupten ohnehin, dass die meisten Männer Fetischisten seien, weil sie eine in erregende Dessous, Strapse und schöne Schuhe verpackte Frau stärker begehren als eine im zerschlissenen Morgenrock, von der Unattraktivität der natürlichen Nacktfroscherotik gar nicht zu sprechen. Aber auch Frauen sind häufig und gerne Fetischisten, wenn es darum geht, sich selbst anzusehen – mit oder ohne eines der 100 Schuhpaare, in denen man sich vor dem Spiegel ansehen kann. Von Frauen, die auf knackige Ärsche abfahren, und sich eine Bildersammlung davon anlegen, mal ganz zu schweigen.
Fetische sind bisweilen befremdlich – na klar. Wenn ich die Webseiten der Plüschies sehe, lächele ich auch. Aber Fetische sind eben auch bisweilen schön – vom Seidenschal über die Spitzenhandschuhe bis hin zu den Strapsen – und das samtige Gefühl auf der Zunge – das bekommt man eben nicht, wenn man nackten Druckknopfsex betreibt.
Fetische? Sie sind einfach wunderbar, wenn man sie genießen kann. Schon früher entrangen die Jünglinge der Geliebten einer Locke von ihrem Haar und bewahrten diese an einem geheimen Ort auf, um sie bisweilen anzuschmachten. Warum sollte ein Mann in der heutigen Zeit nicht noch eine Weile den Kissenbezug auf dem Bett lassen, an dem ihr Geruch noch lange haftet? Ach, sie meinen, das sei ja nun nicht fetischistisch. Nun gut. Sie sind ja auch kein Wissenschaftler, wie ich vermute.
sehpferd - am Freitag, 14. Januar 2005, 19:28 - Rubrik: kult und kultur
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Das Buch zum Blog ist da – nein, nicht zu meinem, sondern zu dem der „Belle de Jour“. Die Kritiken reichen von überschwänglich bis total abwertend. Einer der dümmsten Kommentare ist dieser (auf Amazon UK): „Consider that between a call-girl pretending to be a journalist, and a journalist pretending to be a call-girl, which profession is more likely to exploit the other?”
Der Mann sollte sowohl sein Bild des Journalistenberufs wie auch das des Hurenberufs schnellstens überprüfen lassen, denke ich.
Der Mann sollte sowohl sein Bild des Journalistenberufs wie auch das des Hurenberufs schnellstens überprüfen lassen, denke ich.
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Zwei verkaufsoffene Sonntage haben die Geschäftsleute der Stadt angekündigt, in der ich noch überwiegend lebe. Zwei von 52. Doch schon gibt es starke Sprüche der Gegner: „Wir müssen uns fragen, ob wir uns immer mehr wirtschaftlichen Interessen und dem Konsum beugen wollen“, kritisierte der Fraktionschef unserer Grünen im Gemeinderat.
Wie schön, dass man in Deutschland ständig fragt und fragt und fragt … und dabei vor allem verhindert. Anderwärts handelt man einfach. Ein Londoner oder Budapester würde sich sehr wundern, wenn am Sonntag die Warenhäuser und Einkaufspassagen geschlossen wären, weil man sich gerade mal wieder irgend etwas fragt.
Wie schön, dass man in Deutschland ständig fragt und fragt und fragt … und dabei vor allem verhindert. Anderwärts handelt man einfach. Ein Londoner oder Budapester würde sich sehr wundern, wenn am Sonntag die Warenhäuser und Einkaufspassagen geschlossen wären, weil man sich gerade mal wieder irgend etwas fragt.
sehpferd - am Freitag, 14. Januar 2005, 15:05 - Rubrik: deutschland im blick
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Nach Informationen eines Forums soll Jenna Jameson angeblich ihre schönen Plüschaugen derzeit im Maxim zeigen, und er riskierte auch einen scheuen Blick. Erstaunlicherweise trägt sie Kleidung am Körper, zwar wenig, aber doch mehr als in den meisten ihrer Filme.
Das US-Magazin Maxim hat inzwischen dementiert - nein, das seien nicht die Aufnahmen aus der Februarausgabe 2005. Nun, irgendwo müssen die Bilder ja herkommen, denn links unten auf den Bildern ist klar das Maxim-Copyright zu sehen. Und siehe da: Sie erscheinen in der deutschen Maxim-Ausgabe vom Februar 2005. Sehpferd hat es natürlich gesehen und Fleshbot flugs eine Korrektur geschickt.
Also spotted: Gorilla Mask
Das US-Magazin Maxim hat inzwischen dementiert - nein, das seien nicht die Aufnahmen aus der Februarausgabe 2005. Nun, irgendwo müssen die Bilder ja herkommen, denn links unten auf den Bildern ist klar das Maxim-Copyright zu sehen. Und siehe da: Sie erscheinen in der deutschen Maxim-Ausgabe vom Februar 2005. Sehpferd hat es natürlich gesehen und Fleshbot flugs eine Korrektur geschickt.
Also spotted: Gorilla Mask
sehpferd - am Donnerstag, 13. Januar 2005, 22:25 - Rubrik: wundersames
Zitat: „Die Hitliste ... zeigt die besten Weblogs der Woche an, der "Weblog der Woche" ist der "Allerbeste". Wessen Weblog als Link bei Herrn Schmid erscheint, kann nicht mehr "Weblog der Woche" werden“.
Also, das ist nun wirklich eine sehr, sehr wichtige Information für die Welt – wie konnte ich sie bisher übersehen? Das Weblog heißt hochtraben „Sprachspuren“ und ist offenbar ein internes Forum einer Bildungsstätte.
Nicht, dass mich so etwas stört, aber: Wäre so etwas in einem Intranet nicht passender?
Also, das ist nun wirklich eine sehr, sehr wichtige Information für die Welt – wie konnte ich sie bisher übersehen? Das Weblog heißt hochtraben „Sprachspuren“ und ist offenbar ein internes Forum einer Bildungsstätte.
Nicht, dass mich so etwas stört, aber: Wäre so etwas in einem Intranet nicht passender?
sehpferd - am Donnerstag, 13. Januar 2005, 21:42
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Was mich an diesem Land so stört? Sie wollen es wissen? Ich sage es ihnen:
Dass wir die Probleme der Zukunft nicht mutig anpacken, sondern über Grundsatzfragen schwadronieren, bis die anderen uns die Butter vom Brot geklaut haben.
Da ist die Diskussion um die Moral, ob ein Vater ein Vater sein muss, wenn er kein Vater ist, hier die Diskussion darüber, ob man Geschäfte machen soll, wenn doch sowieso alle kein Geld haben, um etwas zu kaufen, und morgen werden wir sicher darüber diskutieren, ob sich der Niedergang Deutschlands nicht durch ein Forschungsprojekt über den Niedergang Deutschlands noch verhindern ließe. Ich könnte diese Liste fortsetzen, aber ich verkneife es mir.
Ach, sie glauben, ich hätte abgehoben? Mitnichten. Ich bin mitten auf der Erde, in einer Kleinstadt. Vorhin war ich zum Beispiel einkaufen. Zwei junge Frauen diskutierten darüber, dass sie vielleicht bald sonntags arbeiten müssen. Vor einigen Monaten diskutierten sie noch darüber, dass sie jetzt am Samstag länger arbeiten müssen, und vor ein paar Jahren haben sie darüber diskutiert, dass sie jetzt bis 20 Uhr arbeiten müssen. Ihre Argumente waren immer die Gleichen: „Die Kunden haben doch Kühlschränke, was müssen die so spät noch bei uns einkaufen“. Dass ihre besseren Tante-Emma-SB-Läden und damit ihre Arbeitsplätze überhaupt nur noch existieren, weil die Kundschaft weiß, dass sie hier ihren Tagesbedarf noch schnell decken kann, wann immer es ihr gefällt, beachteten sie nicht.
Deutschland eben. Der Kunde hat gefälligst das zu tun, was die Ladenmädchen wollen – sonst werden sie pampig.
Dies sollte ich vielleicht hinzufügen: zwei Bahnstationen mit der S-Bahn weiter ist der "Badische Bahnhof". Man muss nur einsteigen, sechs Minuten fahren und befindet sich dann in einem herrlichen Supermarkt, der jeden Tag bis Mitternacht geöffnet ist. Es heißt, dass er auch viele deutsche Kunden habe, vor allem an Wochenenden und an Feiertagen.
Dass wir die Probleme der Zukunft nicht mutig anpacken, sondern über Grundsatzfragen schwadronieren, bis die anderen uns die Butter vom Brot geklaut haben.
Da ist die Diskussion um die Moral, ob ein Vater ein Vater sein muss, wenn er kein Vater ist, hier die Diskussion darüber, ob man Geschäfte machen soll, wenn doch sowieso alle kein Geld haben, um etwas zu kaufen, und morgen werden wir sicher darüber diskutieren, ob sich der Niedergang Deutschlands nicht durch ein Forschungsprojekt über den Niedergang Deutschlands noch verhindern ließe. Ich könnte diese Liste fortsetzen, aber ich verkneife es mir.
Ach, sie glauben, ich hätte abgehoben? Mitnichten. Ich bin mitten auf der Erde, in einer Kleinstadt. Vorhin war ich zum Beispiel einkaufen. Zwei junge Frauen diskutierten darüber, dass sie vielleicht bald sonntags arbeiten müssen. Vor einigen Monaten diskutierten sie noch darüber, dass sie jetzt am Samstag länger arbeiten müssen, und vor ein paar Jahren haben sie darüber diskutiert, dass sie jetzt bis 20 Uhr arbeiten müssen. Ihre Argumente waren immer die Gleichen: „Die Kunden haben doch Kühlschränke, was müssen die so spät noch bei uns einkaufen“. Dass ihre besseren Tante-Emma-SB-Läden und damit ihre Arbeitsplätze überhaupt nur noch existieren, weil die Kundschaft weiß, dass sie hier ihren Tagesbedarf noch schnell decken kann, wann immer es ihr gefällt, beachteten sie nicht.
Deutschland eben. Der Kunde hat gefälligst das zu tun, was die Ladenmädchen wollen – sonst werden sie pampig.
Dies sollte ich vielleicht hinzufügen: zwei Bahnstationen mit der S-Bahn weiter ist der "Badische Bahnhof". Man muss nur einsteigen, sechs Minuten fahren und befindet sich dann in einem herrlichen Supermarkt, der jeden Tag bis Mitternacht geöffnet ist. Es heißt, dass er auch viele deutsche Kunden habe, vor allem an Wochenenden und an Feiertagen.
sehpferd - am Donnerstag, 13. Januar 2005, 21:12 - Rubrik: aufgegriffen
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Irgendwie haben wir es ja geahnt: Wenn wir die die „Epiphaniepredigt von Joachim Kardinal Meisner nicht auf einen Satz reduziert“ hätten, dann hätten wir sie verstanden und wären zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen. Darüber belehrt uns nicht etwas das aufdringliche Katholikennetz, sondern der stellvertretende Chefredakteur des Rheinischen Merkur, der katholische Theologe Matthias Gierth, in einem Leitartikel..
Sehen sie, so geht das: Wir missverstehen einfach alles, und wenn wir gründlich missverstanden haben, dann diskutieren wir auch noch in eine völlig falsche Richtung, denn wir schweigen über die „stetig fortschreitende Relativierung der Abtreibung in unserem Land“.
Nein, tun wir nicht. Wir wenden uns nur dagegen, dass biblische Geschichten, verbrecherische Völkermörder und die einzelnen Frauen, die abgetrieben haben, in einen Topf geworfen werden. Wir halten dies, mit Verlaub, für eine unchristliche Haltung. Das war es, Herr Gierth.
Sehen sie, so geht das: Wir missverstehen einfach alles, und wenn wir gründlich missverstanden haben, dann diskutieren wir auch noch in eine völlig falsche Richtung, denn wir schweigen über die „stetig fortschreitende Relativierung der Abtreibung in unserem Land“.
Nein, tun wir nicht. Wir wenden uns nur dagegen, dass biblische Geschichten, verbrecherische Völkermörder und die einzelnen Frauen, die abgetrieben haben, in einen Topf geworfen werden. Wir halten dies, mit Verlaub, für eine unchristliche Haltung. Das war es, Herr Gierth.
sehpferd - am Donnerstag, 13. Januar 2005, 20:36 - Rubrik: religion im blick
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Eine so dumme Überschrift habe ich (außer in unseren bekannten Boulevard-Blättchen) schon lange nicht mehr gelesen: „Lautstarker Sex in Schweden erlaubt“.
Es geht um ein Pärchen, über das sich die Nachbarn bei der Wohnungsbaugesellschaft beschwert hatten. Die Beschwerde wurde zurückgewiesen. Sex gehöre schließlich zum ganz normalen Familienleben. Allerdings soll der Vermieter dem Paar geraten haben, die Liebe doch eher auf den Nachmittag zu verlegen.
Mit der Frage, was in Schweden beim Sex erlaubt oder verboten ist, hatte der Artikel allerdings überhaupt nichts zu tun. Vielleicht erklären wir den Redakteuren einmal, dass es in Schweden nicht nur Städte gibt, sondern auch einsame Höfe, auf denen die Bäurin höchstens mit der Elchkuh um die Wette schreien kann. Gerade bemerke ich, dass ich nur die Bäurin und die Elchin erwähnte. Es gibt männliche Gegenstücke dazu.
Es geht um ein Pärchen, über das sich die Nachbarn bei der Wohnungsbaugesellschaft beschwert hatten. Die Beschwerde wurde zurückgewiesen. Sex gehöre schließlich zum ganz normalen Familienleben. Allerdings soll der Vermieter dem Paar geraten haben, die Liebe doch eher auf den Nachmittag zu verlegen.
Mit der Frage, was in Schweden beim Sex erlaubt oder verboten ist, hatte der Artikel allerdings überhaupt nichts zu tun. Vielleicht erklären wir den Redakteuren einmal, dass es in Schweden nicht nur Städte gibt, sondern auch einsame Höfe, auf denen die Bäurin höchstens mit der Elchkuh um die Wette schreien kann. Gerade bemerke ich, dass ich nur die Bäurin und die Elchin erwähnte. Es gibt männliche Gegenstücke dazu.
sehpferd - am Donnerstag, 13. Januar 2005, 20:02 - Rubrik: wundersames
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Glaubt man den Umfragen, die Herrenzeitschriften so veranstalten, so hat über ein Drittel der deutschen Frauen einen Mann schon mal mit einer Lüge ins Bett gebracht, und weit über ein Viertel der befragten Frauen Schickern Männer an, um sie ins Bett zu lotsen. Doch scheinen deutsche Frauen ganz besonders gewaltbereit zu sein: 15 Prozent gaben an, ihre Liebhaber schon einmal zum Sex gezwungen zu haben.
Das mit dem Lügen verstehe ich, das mit dem Alkohol bis zu einem gewissen Grad (war zu viel Alkohol nicht potenzschädlich?), aber die Sache mit der Gewalt? Handschellen? Queening? Hiebe? Nun, vielleicht erfahren wir darüber ja noch mehr im FHM, das dergleichen behauptet.
Das mit dem Lügen verstehe ich, das mit dem Alkohol bis zu einem gewissen Grad (war zu viel Alkohol nicht potenzschädlich?), aber die Sache mit der Gewalt? Handschellen? Queening? Hiebe? Nun, vielleicht erfahren wir darüber ja noch mehr im FHM, das dergleichen behauptet.
sehpferd - am Donnerstag, 13. Januar 2005, 19:44 - Rubrik: aufgegriffen
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Männliche Fußfetischisten sind zumeist Kreaturen, die sich an weiblichen Füßen, Zehen und Schuhen gar nicht satt sehen können und mit Vorliebe ihre Zunge nutzen, um diese zu belecken. Weibliche Fußfetischisten sind selten, dafür sind die Schuhfetischistinnen unter den Frauen reichlich vertreten. Nein, sie belecken sie nicht, sie sammeln sie.
Wer mehr als 20 Paar Schuhe besitzt, ist dabei noch nicht einmal akut gefährdet. Die Suchtschwelle soll, unbestätigten Berichten zufolge, bei mehr als 100 Schuhen liegen.
Auf diesem Blog liegt eine nicht ganz erst gemeinte Anleitung zum Auffinden von Fußfetischistischen Blogs, während Manoloshoes separat aufgeführt wird ... ja, es sind alles edle Blogs. Die Schuhfetischisten unter den Männern gehen auf andere Seiten, auf denen simuliert wird, dass die Dame mit der Sohle Nüsse knackt. Keine Walnüsse, wie man sich denken kann – und daher auch leider kein Link.
Wer mehr als 20 Paar Schuhe besitzt, ist dabei noch nicht einmal akut gefährdet. Die Suchtschwelle soll, unbestätigten Berichten zufolge, bei mehr als 100 Schuhen liegen.
Auf diesem Blog liegt eine nicht ganz erst gemeinte Anleitung zum Auffinden von Fußfetischistischen Blogs, während Manoloshoes separat aufgeführt wird ... ja, es sind alles edle Blogs. Die Schuhfetischisten unter den Männern gehen auf andere Seiten, auf denen simuliert wird, dass die Dame mit der Sohle Nüsse knackt. Keine Walnüsse, wie man sich denken kann – und daher auch leider kein Link.
sehpferd - am Donnerstag, 13. Januar 2005, 19:05 - Rubrik: blog nachrichten
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Persönliche Dinge sollte man unter Verschluss halten, doch spreche ich bisweilen davon, dass ich neben gutem Essen auch ein gutes Glas Rotwein nicht verschmähe – besonders angetan haben es mir aber die Weine aus Südafrika.
Was mich sehr verwundert: Es gibt ein spezielles Blog über den Wein von Kap – capewine eben, und zwar auf Deutsch. Es muss also noch mehr ZA-Weinliebhaber in Deutschland geben.
Was mich sehr verwundert: Es gibt ein spezielles Blog über den Wein von Kap – capewine eben, und zwar auf Deutsch. Es muss also noch mehr ZA-Weinliebhaber in Deutschland geben.
sehpferd - am Donnerstag, 13. Januar 2005, 13:49 - Rubrik: blog nachrichten
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Heute ist der Tag der Kommentare. Thema ist der Bankert, und wieder einmal ist es der Tag der Edelmenschen unter den Kolumnisten.
„Wer heiratet, ist prinzipiell bereit, alle Kinder der Gattin als eigene mit zu Erziehen. Wer die Vaterschaft eines nichtehelichen Kindes annimmt, sagt Ja zur Vaterrolle. Laut Gesetz soll diese Vaterrolle nur in extremen Ausnahmefällen hinterfragt werden können, damit das Kind ein stabiles Umfeld hat.“. Das schrieb Christian Rath in der taz, und, ganz ähnlich, in der „Badischen Zeitung“.
Man könnet über dergleichen Aussagen in Zynismus verfallen: der Bankert gehört zu Familie wie die Waschmaschine. Auf Gutmenschendeutsch: „die hohen Hürden … bei der Vaterschaftsanfechtung … dienen … dem Wohl des Kindes“.
Ein Kind, das einen fremden Mann für seinen Vater hält? Man könnte hohnlachen. Kinder bleiben nicht immer Kinder, und es ist ein Menschenrecht, zu wissen, wer sein Vater ist. Das „Wohl des Kindes“ wird einmal mehr vorgeschoben.
Natürlich bin ich zu einer differenzierteren Betrachtung bereit und in der Lage. Nur bedarf es dazu auch differenzierterer Kommentare. Wer heiratet, ist eben nicht prinzipiell bereit, jeden Bankert mit zu erziehen.
„Wer heiratet, ist prinzipiell bereit, alle Kinder der Gattin als eigene mit zu Erziehen. Wer die Vaterschaft eines nichtehelichen Kindes annimmt, sagt Ja zur Vaterrolle. Laut Gesetz soll diese Vaterrolle nur in extremen Ausnahmefällen hinterfragt werden können, damit das Kind ein stabiles Umfeld hat.“. Das schrieb Christian Rath in der taz, und, ganz ähnlich, in der „Badischen Zeitung“.
Man könnet über dergleichen Aussagen in Zynismus verfallen: der Bankert gehört zu Familie wie die Waschmaschine. Auf Gutmenschendeutsch: „die hohen Hürden … bei der Vaterschaftsanfechtung … dienen … dem Wohl des Kindes“.
Ein Kind, das einen fremden Mann für seinen Vater hält? Man könnte hohnlachen. Kinder bleiben nicht immer Kinder, und es ist ein Menschenrecht, zu wissen, wer sein Vater ist. Das „Wohl des Kindes“ wird einmal mehr vorgeschoben.
Natürlich bin ich zu einer differenzierteren Betrachtung bereit und in der Lage. Nur bedarf es dazu auch differenzierterer Kommentare. Wer heiratet, ist eben nicht prinzipiell bereit, jeden Bankert mit zu erziehen.
sehpferd - am Donnerstag, 13. Januar 2005, 09:13 - Rubrik: aufgegriffen
Inzwischen wissen wir: Frau Zypries will das Gesetz mit all ihrer Macht durchsetzen – und sie verteidigt es mit Klauen und Zähnen. Für wen? Gegen wen? Es geht darum, so genannte „geheime“ Gentests zu verhindern, die eindeutig Aufschluss über die Vaterschaft geben können. Geheim sind sie vor allem für Frauen – die Kinder können darüber ja noch nicht selbst entscheiden.
Nein, es sei kein Gesetz gegen die Männer, beeilte sich die Sprecherin des Justizministeriums zu erklären, es gehe vielmehr um höhere Werte, und die Gene seien schließlich ein hoher Wert – ohne Einwilligung der Betroffenen dürften sie keinesfalls untersucht werden.
Was sie nicht sagte, war dies: Damit wird es einem Mann praktisch unmöglich gemacht, sich davon zu überzeugen, dass er der Vater seines Kindes ist, denn das Kind kann seine Rechte ja nicht selbst vertreten – also wäre die Einwilligung der Mutter nötig. Die freilich wird sich hüten, wenn sie dem Ehemann einen Bankert unterschiebt, denn nur so kann sie gegenüber der Gesellschaft das Gesicht wahren – und ihren Liebhaber vor finanziellen Forderungen schützen.
So werden wir also ein Gesetz bekommen, das die unehrenhafte Frau schützt, und sonst niemanden. Als Mann wird man den Verdacht nicht los, als sei das Gesetz von Frauen für Frauen gemacht worden – und nicht gerade für die ehrenwerten Menschen unter den Frauen.
Man mag streiten, ob Vaterschaftstests noch durchgeführt werden sollten, wenn das Kind den Vater als Vater anerkannt hat und der Vater das Kind als sein Kind. Man mag soziale und psychologische Fakten oder Meinungen darüber haben und verbreiten. Und man mag auch das Mäntelchen der Liebe über den Bankert halten. Eines aber ist sicher: Jeder Mensch hat ein Recht darauf, zu wissen, wer sein Vater ist.
Warum führen wir eigentlich keine obligatorischen Vaterschaftstests ein? Ich weiß, dass die Datenschützer jetzt Schaum vor dem Mund haben werden. Aber wenn denn die Gene so ein heiliges Gut sind, wie die Justizministerin uns jetzt zu erklären versucht, sind sie dann nicht wenigstens so wertvoll, dass wir wissen dürfen, wer uns eigentlich gezeugt hat?
Heute hat auch der Bundesgerichtshof entschieden. Für die Menschen im Land, die so etwas nicht unterscheiden können, sieht es so aus, als seien der Gesetzesentwurf der Ministerin und die Entscheidung des Gerichts zwei Seiten einer Medaille. Das ist mitnichten so. Das Gericht konnte gar nicht anders entscheiden. Doch auch das wird der Bürger nicht verstehen: Wenn ich als Mann weiß, nicht der Vater meines angeblichen ehelichen Kindes zu sein, warum muss ich dann noch einen Beweis des Beweises erbringen? Juristen könnten das erklären, natürlich. Aber der Bürger misstraut den Erklärungen aus dieser Richtung mittlerweile genau so, wie er einer Regierung misstraut, die Gesetze zugunsten von betrügerischen Ehefrauen schaffen will. Wir werden nicht verhindern können, dass sich die betroffenen Väter als Opfer der Frauen, aber auch als Opfer der Justiz sehen.
Bankert = uneheliches Kind, Kind, dass auf einer Bank (und nicht im Bett) gezeugt wurde
Nein, es sei kein Gesetz gegen die Männer, beeilte sich die Sprecherin des Justizministeriums zu erklären, es gehe vielmehr um höhere Werte, und die Gene seien schließlich ein hoher Wert – ohne Einwilligung der Betroffenen dürften sie keinesfalls untersucht werden.
Was sie nicht sagte, war dies: Damit wird es einem Mann praktisch unmöglich gemacht, sich davon zu überzeugen, dass er der Vater seines Kindes ist, denn das Kind kann seine Rechte ja nicht selbst vertreten – also wäre die Einwilligung der Mutter nötig. Die freilich wird sich hüten, wenn sie dem Ehemann einen Bankert unterschiebt, denn nur so kann sie gegenüber der Gesellschaft das Gesicht wahren – und ihren Liebhaber vor finanziellen Forderungen schützen.
So werden wir also ein Gesetz bekommen, das die unehrenhafte Frau schützt, und sonst niemanden. Als Mann wird man den Verdacht nicht los, als sei das Gesetz von Frauen für Frauen gemacht worden – und nicht gerade für die ehrenwerten Menschen unter den Frauen.
Man mag streiten, ob Vaterschaftstests noch durchgeführt werden sollten, wenn das Kind den Vater als Vater anerkannt hat und der Vater das Kind als sein Kind. Man mag soziale und psychologische Fakten oder Meinungen darüber haben und verbreiten. Und man mag auch das Mäntelchen der Liebe über den Bankert halten. Eines aber ist sicher: Jeder Mensch hat ein Recht darauf, zu wissen, wer sein Vater ist.
Warum führen wir eigentlich keine obligatorischen Vaterschaftstests ein? Ich weiß, dass die Datenschützer jetzt Schaum vor dem Mund haben werden. Aber wenn denn die Gene so ein heiliges Gut sind, wie die Justizministerin uns jetzt zu erklären versucht, sind sie dann nicht wenigstens so wertvoll, dass wir wissen dürfen, wer uns eigentlich gezeugt hat?
Heute hat auch der Bundesgerichtshof entschieden. Für die Menschen im Land, die so etwas nicht unterscheiden können, sieht es so aus, als seien der Gesetzesentwurf der Ministerin und die Entscheidung des Gerichts zwei Seiten einer Medaille. Das ist mitnichten so. Das Gericht konnte gar nicht anders entscheiden. Doch auch das wird der Bürger nicht verstehen: Wenn ich als Mann weiß, nicht der Vater meines angeblichen ehelichen Kindes zu sein, warum muss ich dann noch einen Beweis des Beweises erbringen? Juristen könnten das erklären, natürlich. Aber der Bürger misstraut den Erklärungen aus dieser Richtung mittlerweile genau so, wie er einer Regierung misstraut, die Gesetze zugunsten von betrügerischen Ehefrauen schaffen will. Wir werden nicht verhindern können, dass sich die betroffenen Väter als Opfer der Frauen, aber auch als Opfer der Justiz sehen.
Bankert = uneheliches Kind, Kind, dass auf einer Bank (und nicht im Bett) gezeugt wurde
sehpferd - am Mittwoch, 12. Januar 2005, 23:33 - Rubrik: aufgegriffen
Wenn sie einmal sehen wollen, ob es wirklich geht, dann müssen sie es ausprobieren. Was bitte? Nun, ob sie den „größten Doppelburger im Lande“ auch in den Mund bekommen. Das macht man bekanntlich, indem man eine Faust in den Mund steckt.
Ach, sie meinen, man könnte auch davon abbeißen? Nun ja, dann wäre die Fausterotik-Werbung (oral, meine Damen, nur oral) wahrscheinlich nicht mehr so wirksam. Und überhaupt: Wieso haben eigentlich so harmlose Webseiten eine so starke Assoziation zur Fausterotik?
Via Fleshbot
Ach, sie meinen, man könnte auch davon abbeißen? Nun ja, dann wäre die Fausterotik-Werbung (oral, meine Damen, nur oral) wahrscheinlich nicht mehr so wirksam. Und überhaupt: Wieso haben eigentlich so harmlose Webseiten eine so starke Assoziation zur Fausterotik?
Via Fleshbot
sehpferd - am Mittwoch, 12. Januar 2005, 20:15 - Rubrik: wundersames
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Evas Computer ist gefunden: er heißt Mac Mini, ist ein Apfel, Pardon, ein Apple, und er kommt nackt. Stand jedenfalls in der FAZ.
Eigentlich kamen meine Computer nie angezogen. Die Tastaturen, meist auch bei Markengeräten billigstes Material, entsorge ich sofort. Auch die Mäuse sind zumeist kaum zehn 10 Euro wert. Nacktcomputer sind deshalb höchst willkommen.
Eigentlich kamen meine Computer nie angezogen. Die Tastaturen, meist auch bei Markengeräten billigstes Material, entsorge ich sofort. Auch die Mäuse sind zumeist kaum zehn 10 Euro wert. Nacktcomputer sind deshalb höchst willkommen.
sehpferd - am Mittwoch, 12. Januar 2005, 19:49 - Rubrik: papierkorb nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die britischen Medienwächter haben sich mal wieder aufgeregt: diesmal über eine Rundfunkwerbung der „Pot Noodles“. Offenbar geht es den Damen und Herren erotisch zu sehr zur Sache. Nun, werden sie fragen, mit Nudeln? Klar, mit Nudeln. Denn das Produkt ist eben „the filthy fraulein of all snacks". Wer es nicht glaubt, muss dieses Video ansehen.
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Endlich wurde der ultimative Pornostar gefunden. Es ist ein Kunstwerk von Petr Reykhet, der kürzlich seine Werke in Sankt Petersburg ausstellte. Der Name der Plastik: Pornostar. Was dachten Sie?
sehpferd - am Mittwoch, 12. Januar 2005, 18:29 - Rubrik: kult und kultur
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Meine Quellen versiegen – es mangelt an Stoff, und so werden mir mit jedem neuen Tag die alten erotischen Sensationen als „neu“ verkauft. Ob es niemand bemerkt? Grüßt mich tatsächlich schon jeden Tag das Murmetier? Das einzig Neue: es gibt nun auch in Deutschland mehr erotische Blogs.
Mal sehen, wie lange sie sich halten. Die 10 Finalisten der BoB’s in der Erotik sind leider überwiegend zum Abgähnen. Ich schaue dennoch manchmal hin, hoffend, der kommende Frühling möge eine Veränderung bringen.
Privat sehe ich den Stoffmangel täglich: auf ftv. Auf dem Laufsteg. Stoffmangel herrscht gegenwärtig eigentlich bei allen Designern. Soweit die Enthüllungen.
Mal sehen, wie lange sie sich halten. Die 10 Finalisten der BoB’s in der Erotik sind leider überwiegend zum Abgähnen. Ich schaue dennoch manchmal hin, hoffend, der kommende Frühling möge eine Veränderung bringen.
Privat sehe ich den Stoffmangel täglich: auf ftv. Auf dem Laufsteg. Stoffmangel herrscht gegenwärtig eigentlich bei allen Designern. Soweit die Enthüllungen.
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Rollenspiele sind gegenwärtig der große Renner unter den erotischen Aktivitäten der Menschen, die man gemeinhin als die „mittlere“ Generation bezeichnet. Das beliebteste Spiel heißt: Unterwirf mich – und du wirst reich belohnt.
Nachfrager sind Frauen und Männer. Anbieter ist – kaum jemand. Jedenfalls nicht im unkommerziellen Teil der Begegnungen. Die Marktlücke hinterlässt Frust. Man erkennt Frauen, die sich in den einschlägigen Quasselboxen eng zusammenkuscheln, und hoffen, ein Dom möge erscheinen. „Vor BDSM war das Leben irgendwie leichter“ stöhnt eine.
Nun ja, vor dem ersten Zungenkuss war das Leben auch irgendwie einfacher.
(sehpferd verschweigt seine Quelle)
Nachfrager sind Frauen und Männer. Anbieter ist – kaum jemand. Jedenfalls nicht im unkommerziellen Teil der Begegnungen. Die Marktlücke hinterlässt Frust. Man erkennt Frauen, die sich in den einschlägigen Quasselboxen eng zusammenkuscheln, und hoffen, ein Dom möge erscheinen. „Vor BDSM war das Leben irgendwie leichter“ stöhnt eine.
Nun ja, vor dem ersten Zungenkuss war das Leben auch irgendwie einfacher.
(sehpferd verschweigt seine Quelle)
sehpferd - am Mittwoch, 12. Januar 2005, 18:14 - Rubrik: aufgegriffen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Dies will ich aufgreifen: das meiste, was wir heute über unser Menschsein lesen, stammt aus dem Wissensschatz des ersten Teils des vorigen Jahrhunderts. Behält man dieses Bild bei, so steht auf der einen Seite der kühle Intellekt, den man schnell mit den Machenschaften des Holländermichels identifiziert. Auf der anderen Seite aber steht das Glasmännlein, das Gefühle, Empfindungen und Intuition repräsentiert.
Doch Gefühle und Empfindungen haben auch etwas mit Chemie und Biologie zu tun, Empfindungen und Intuition sehr viel mit Nachrichtentechnik, Datenübermittlung und Datenverarbeitung - dieses Wissen kam allerdings erst im zweiten Teil des vergangenen Jahrhunderts auf.
Ich sage dies nicht, um den Menschen, die auf ihre Gefühle bauen und ihren Intuitionen vertrauen, den Tag zu verderben, sondern zu Gunsten derer, denen durch Fehler in der Gefühlswelt wie auch in der Intuition der Tag vermasselt wird.
Doch Gefühle und Empfindungen haben auch etwas mit Chemie und Biologie zu tun, Empfindungen und Intuition sehr viel mit Nachrichtentechnik, Datenübermittlung und Datenverarbeitung - dieses Wissen kam allerdings erst im zweiten Teil des vergangenen Jahrhunderts auf.
Ich sage dies nicht, um den Menschen, die auf ihre Gefühle bauen und ihren Intuitionen vertrauen, den Tag zu verderben, sondern zu Gunsten derer, denen durch Fehler in der Gefühlswelt wie auch in der Intuition der Tag vermasselt wird.
sehpferd - am Mittwoch, 12. Januar 2005, 18:08 - Rubrik: aufgegriffen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Unterwerfung geht irgendwie so wie damals ein beliebtes Spiel auf Pausenhöfen:
Ein Mädchen stellte sich in die Mitte einer Gruppe und schriee „kitzelfrei“. Das war der Anlass für die Umstehenden, die junge Dame „durchzukitzeln“, wie man damals so sagte, was sie dann mehr oder weniger heftig genoss – denn natürlich war sie nicht kitzelfrei, sondern wollte ihre Grenzen austesten.
Was heute in den erotischen Rollenspielen der Erwachsenen geschieht, unterscheidet sich davon kaum. Nur, das einem nicht mehr „kitzelfrei“ entgegen gerufen wird.
Ein Mädchen stellte sich in die Mitte einer Gruppe und schriee „kitzelfrei“. Das war der Anlass für die Umstehenden, die junge Dame „durchzukitzeln“, wie man damals so sagte, was sie dann mehr oder weniger heftig genoss – denn natürlich war sie nicht kitzelfrei, sondern wollte ihre Grenzen austesten.
Was heute in den erotischen Rollenspielen der Erwachsenen geschieht, unterscheidet sich davon kaum. Nur, das einem nicht mehr „kitzelfrei“ entgegen gerufen wird.
sehpferd - am Mittwoch, 12. Januar 2005, 12:14 - Rubrik: erzaehlt und wahr

