Wenn die Erotik nach Gerolzhofen kommt, muss man ja irgendetwas schreiben - zum Beispiel über "Denise La Bouche", selbst im Internet kaum bekannt, aber offensichtlich jüngst als „Nachwuchsdarstellerin" für einen Pornopreis nominiert.
Na, und dann waren da noch 30 Stände und ein „Feuertanz", mit dem eine Dame namens „Nikita" nun schon lange durch die Lande tingelt. Richtig - und der Chronist der Main-Post vermeldet, dass alles ungeheuer erfolgreich war, für den Veranstalter zumindest. Wie schön für ihn - und dies sei nachgetragen: Sogar Frauen waren dort. Man denke: Frauen! Doch angeblich drängten sie bei der Strip-Show nicht an den Bühnenrand. Vermutlich fehlte ein Men-Strip im Programm - dann hätte es nämlich kein Halten mehr gegeben.
Na, und dann waren da noch 30 Stände und ein „Feuertanz", mit dem eine Dame namens „Nikita" nun schon lange durch die Lande tingelt. Richtig - und der Chronist der Main-Post vermeldet, dass alles ungeheuer erfolgreich war, für den Veranstalter zumindest. Wie schön für ihn - und dies sei nachgetragen: Sogar Frauen waren dort. Man denke: Frauen! Doch angeblich drängten sie bei der Strip-Show nicht an den Bühnenrand. Vermutlich fehlte ein Men-Strip im Programm - dann hätte es nämlich kein Halten mehr gegeben.
sehpferd - am Sonntag, 9. November 2003, 23:23 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Mit der Religion könnte es so schön sein – die Gläubigen tun gute Werke, und daran werden wir sie erkennen. Ihr Glaube gibt ihnen die Kraft, fröhlich und tatkräftig zu sein, wunderbare Kinder zu zeugen oder zu gebären und diese so zu erziehen, dass sie abermals den guten Kampf des Glaubens in die Welt bringen können.
Die besten von Ihnen werden in offener Abstimmung gewählt, um über das Gute zu sprechen, die Starken dazu anzuhalten, ebenfalls Gutes zu tun und den Schwachen Trost und Hilfe zu geben. Sie erhalten dafür ein bescheidenes Salär, das etwa dem eines Studienrats entspricht, und das ihnen ermöglich, sonntags eine Predigt zu halten und Alltags einer Hochzeit beizuwohnen und gelegentlich auch einmal einer Witwe Trost zu spenden.
Durch ihr wunderbares Leben regen sie andere dazu an, darüber nachzudenken, ob sie nicht auch dieser schönen Religion anhängen möchten, die einst von Jesus, den sie den Christus nannten, im fernen Orient gestiftet wurde: jenem gütigen Wanderprediger, Täufer und Neuerer, der sein Leben um der Wahrheit willen gab.
Merken Sie etwas? Ich kann nicht von der katholischen Kirche gesprochen haben, ja nicht einmal von der Evangelischen. Wie sie bemerkt haben werden, spreche ich von gar keiner Kirche. Was ich geschrieben habe, ist die reine Fiktion, meiner Fantasie entsprungen. Hier, auf Erden, existiert diese Religion nicht.
© 2003 by sehpferd
Die besten von Ihnen werden in offener Abstimmung gewählt, um über das Gute zu sprechen, die Starken dazu anzuhalten, ebenfalls Gutes zu tun und den Schwachen Trost und Hilfe zu geben. Sie erhalten dafür ein bescheidenes Salär, das etwa dem eines Studienrats entspricht, und das ihnen ermöglich, sonntags eine Predigt zu halten und Alltags einer Hochzeit beizuwohnen und gelegentlich auch einmal einer Witwe Trost zu spenden.
Durch ihr wunderbares Leben regen sie andere dazu an, darüber nachzudenken, ob sie nicht auch dieser schönen Religion anhängen möchten, die einst von Jesus, den sie den Christus nannten, im fernen Orient gestiftet wurde: jenem gütigen Wanderprediger, Täufer und Neuerer, der sein Leben um der Wahrheit willen gab.
Merken Sie etwas? Ich kann nicht von der katholischen Kirche gesprochen haben, ja nicht einmal von der Evangelischen. Wie sie bemerkt haben werden, spreche ich von gar keiner Kirche. Was ich geschrieben habe, ist die reine Fiktion, meiner Fantasie entsprungen. Hier, auf Erden, existiert diese Religion nicht.
© 2003 by sehpferd
sehpferd - am Sonntag, 9. November 2003, 21:07 - Rubrik: glaube und aberglaube
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Pornografie? Mit solchem Schweinkram wollen Frauen nichts zu tun haben, sagten uns unsere Eltern, doch das Internet hat die Dinge offenbar stark verändert: Jeder dritte Besucher pornografischer Webseiten ist weiblich, hat das Nielsen-Institut jüngst ermittelt: Etwa 9,4 Millionen Frauen in den USA hätten allen im September dieses Jahres pornografische Seiten angesehen.
Insbesondere junge Frauen finden nichts dabei: Offensichtlich tauschen sie sogar per Email Informationen über pornografische Inhalte im Internet aus, die sie interessieren, doch andere haben Bedenken: Es sei ein wenig, wie die verbotene Frucht zu pflücken, meinten religiös orientierte Frauen.
Doch ob religiös oder nicht: Pornografie übt auf Frauen starke Reize aus: von den Leserinnen des christlichen Magazins „Today’s Christian Woman“, hatten bereits 34 Prozent Porno-Seiten angesehen.
Mit dem Geldverdienen ist es freilich noch schwierig: Seit die 33-jährige Heather Corinna 1998 mit ihren „Scarlet Letters" eine hoch erotische Seite für Frauen ins Internet gestellt hat, weiß sie, dass es zwar Interessentinnen in Hülle und Fülle gäbe, aber vorerst wenig verdient sei:. Zwar hätte man 13000 Besucherinnen und Besucher täglich, jedoch ergäben sich daraus nur rund 100 Abonnentinnen. Der Grund für die geringe Abonnentenzahl wird darin gesehen, dass Frauen nicht gewohnt sind, für Pornografie Geld auszugeben.
Sehpferd las dies bei Twincities.
Antoine Wiertz: Die Leserin
(der Teufel -links- steckt ihr erotische Literatur zu)
Insbesondere junge Frauen finden nichts dabei: Offensichtlich tauschen sie sogar per Email Informationen über pornografische Inhalte im Internet aus, die sie interessieren, doch andere haben Bedenken: Es sei ein wenig, wie die verbotene Frucht zu pflücken, meinten religiös orientierte Frauen.
Doch ob religiös oder nicht: Pornografie übt auf Frauen starke Reize aus: von den Leserinnen des christlichen Magazins „Today’s Christian Woman“, hatten bereits 34 Prozent Porno-Seiten angesehen.
Mit dem Geldverdienen ist es freilich noch schwierig: Seit die 33-jährige Heather Corinna 1998 mit ihren „Scarlet Letters" eine hoch erotische Seite für Frauen ins Internet gestellt hat, weiß sie, dass es zwar Interessentinnen in Hülle und Fülle gäbe, aber vorerst wenig verdient sei:. Zwar hätte man 13000 Besucherinnen und Besucher täglich, jedoch ergäben sich daraus nur rund 100 Abonnentinnen. Der Grund für die geringe Abonnentenzahl wird darin gesehen, dass Frauen nicht gewohnt sind, für Pornografie Geld auszugeben.
Sehpferd las dies bei Twincities.
Antoine Wiertz: Die Leserin
(der Teufel -links- steckt ihr erotische Literatur zu)
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Elisabeth Hinrichs, 56, ihres Zeichens Bezirkspolitikerin im Frauenausschuss der Bezirksversammlung zu Hamburg-Altona, wurde böse: Ihr taten angeblich „die Kinder so Leid", die vorgeblich verantwortungslose polnische Prostituierte in die Welt setzten. Deshalb forderte die Parteigängerin der Schill-Partei denn auch, man solle die „polnischen Prostituierten doch sterilisieren". Das war allerdings selbst der Schill-Partei zu viel: Sie berief die eigenartige Dame aus dem Ausschuss ab, berichtete die WELT.
sehpferd - am Sonntag, 9. November 2003, 17:23 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Glaubt man der Emma-Verlegerin Alice Schwarzer, so ist sie für „viele Frauen und Mädchen" ein Vorbild. Nun, an Minderwertigkeitskomplexen hat sie noch nie gelitten, doch was ist mit dem Wahrheitsgehalt? Erstaunlicherweise haben sich die „vielen" Frauen und Mädchen ja nicht mit Emma, sonder trotz Emma emanzipiert - denn erfolgreiche Frauen lesen heute nicht die relativ langweilig gewordene Emanzenpresse, sondern „Cosmoplitan" oder „Vogue".
Die Schattenseiten der Emanzipation? Da gibt es natürlich kaum welche, will man der Berufsemanze glauben. Freilich verkennt sie dabei, wie viele Beziehungen sinnlos auseinander geredet wurden, wie viele „Selbstfindungsprozesse“ kläglich gescheitert sind und wie viel anderes Elend die „Emanzipationswelle“ (nicht die Emanzipation selbst) hinterlassen hat.
Doch Frau Schwarzer hat schon wieder ein neues Feindbild: den Schönheitswahn. Dafür hat sie denn auch schon wieder ein paar der üblichen flott flapsigen Sprüche drauf: „Sie sollen sich dünne machen - statt endlich Raum einzunehmen. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Art von Problemen mit solcher Wucht wieder aufflammt. Aber das Problem fällt nicht vom Himmel, das ist eine Reaktion auf die Emanzipation"." Möglich. Aber eine andere Reaktion auf die Emanzipation ist auch, dass junge Mädchen ihre Rolle heute nicht mehr vorgefertigt vorfinden, sondern selbst suchen müssen – und das überfordert viele ganz offensichtlich – und dies, eben dies, ist auch eine Folge der Emanzipation.
Nun, inzwischen steht Alice Schwarzer auf Platz 23. der Liste der „großen Deutschen“, hinter Sophie Scholl aber noch vor Steffi Graf. Armes Deutschland, das Selbstdarstellerinnen wie Frau Schwarzer einen so hohen Rang einräumt, während wirklich wichtige Frauen aus Wissenschaft, Kunst und Kultur irgendwo unter „ferner liefen“ landen. Die meisten allerdings schafften den Weg in die ersten 100 erst gar nicht.
Zum nachlesen: Schwarzer-Interview, angeblich "große" Deutsche.
Die Schattenseiten der Emanzipation? Da gibt es natürlich kaum welche, will man der Berufsemanze glauben. Freilich verkennt sie dabei, wie viele Beziehungen sinnlos auseinander geredet wurden, wie viele „Selbstfindungsprozesse“ kläglich gescheitert sind und wie viel anderes Elend die „Emanzipationswelle“ (nicht die Emanzipation selbst) hinterlassen hat.
Doch Frau Schwarzer hat schon wieder ein neues Feindbild: den Schönheitswahn. Dafür hat sie denn auch schon wieder ein paar der üblichen flott flapsigen Sprüche drauf: „Sie sollen sich dünne machen - statt endlich Raum einzunehmen. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Art von Problemen mit solcher Wucht wieder aufflammt. Aber das Problem fällt nicht vom Himmel, das ist eine Reaktion auf die Emanzipation"." Möglich. Aber eine andere Reaktion auf die Emanzipation ist auch, dass junge Mädchen ihre Rolle heute nicht mehr vorgefertigt vorfinden, sondern selbst suchen müssen – und das überfordert viele ganz offensichtlich – und dies, eben dies, ist auch eine Folge der Emanzipation.
Nun, inzwischen steht Alice Schwarzer auf Platz 23. der Liste der „großen Deutschen“, hinter Sophie Scholl aber noch vor Steffi Graf. Armes Deutschland, das Selbstdarstellerinnen wie Frau Schwarzer einen so hohen Rang einräumt, während wirklich wichtige Frauen aus Wissenschaft, Kunst und Kultur irgendwo unter „ferner liefen“ landen. Die meisten allerdings schafften den Weg in die ersten 100 erst gar nicht.
Zum nachlesen: Schwarzer-Interview, angeblich "große" Deutsche.
sehpferd - am Sonntag, 9. November 2003, 15:07 - Rubrik: damen - ladies
Kardinal Meisner hat sich offenbar keinen guten Dienst erwiesen, als er jetzt den Text seiner Rede im Internet veröffentlichen ließ, denn was ursprünglich nur für einen erzkonservativen Klüngel um die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Hanns-Seidel-Stiftung im fernen Budapest gehalten wurde, kommt jetzt wortwörtlich an den Tag: „Homosexualität etwa ist in der Schöpfungsordnung nicht vorgesehen ... (das Gesetz Israels sagt aus) ... dass es ... Haltungen gibt, die - weil sie dem Dasein widersprechend immer falsch und immer schlecht sind.
Auch der allgemein (also nicht ausschließlich von Homosexuellen) beanstandete Satz folgt unmittelbar darauf, steht also nicht zusammenhangslos anderwärts in seiner Rede: „Sie (die Werte) scheiden dann nämlich gleichsam auf natürliche Weise giftige Stoffe aus, die langsam das lebendige Gewebe unseres christlichen Abendlandes verseuchen und vergiften und schließlich zerstören, sodass die abendländische Gesellschaftsordnung kollabieren muss“.
Der Kardinal ging inzwischen ein wenig in die Mauser. In einem Artikel für den „Kölner Stadtanzeiger“ erklärt er nun, „dass das „sexuelle Ausleben homosexueller Beziehungen“ der Schöpfungsordnung widerspräche, und er fügt hinzu, dass dies „nicht nur katholische Auffassung“ sei.
Aber ein Kardinal macht keine Fehler – und so äußert er sich denn selbstherrlich: „Man hätte über meine Rede also kaum etwas Spektakuläres berichten können. Das ging nur, indem man Äußerungen des Redners in einen Zusammenhang brachte, in dem sie nicht standen“.
Auch der allgemein (also nicht ausschließlich von Homosexuellen) beanstandete Satz folgt unmittelbar darauf, steht also nicht zusammenhangslos anderwärts in seiner Rede: „Sie (die Werte) scheiden dann nämlich gleichsam auf natürliche Weise giftige Stoffe aus, die langsam das lebendige Gewebe unseres christlichen Abendlandes verseuchen und vergiften und schließlich zerstören, sodass die abendländische Gesellschaftsordnung kollabieren muss“.
Der Kardinal ging inzwischen ein wenig in die Mauser. In einem Artikel für den „Kölner Stadtanzeiger“ erklärt er nun, „dass das „sexuelle Ausleben homosexueller Beziehungen“ der Schöpfungsordnung widerspräche, und er fügt hinzu, dass dies „nicht nur katholische Auffassung“ sei.
Aber ein Kardinal macht keine Fehler – und so äußert er sich denn selbstherrlich: „Man hätte über meine Rede also kaum etwas Spektakuläres berichten können. Das ging nur, indem man Äußerungen des Redners in einen Zusammenhang brachte, in dem sie nicht standen“.
sehpferd - am Sonntag, 9. November 2003, 14:03 - Rubrik: glaube und aberglaube
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Mary heißt eigentlich Georg Preuße und ist der Inbegriff eines Travestiekünstlers. Und jetzt feiert „sie" das 30-jährige Bühnenjubiläum im Schiller Theater Berlin mit einer rasanten Show, die schon etwas mehr als „nur" Travestie ist. „Entertainment vom Feinsten“, urteilte der Kritiker der „Berliner Morgenpost“.
Das Berliner Gastspiel mit dem Programm „Schillernde Zeiten" ist noch vom 07.11.2003 - 30.11.2004 im Berliner Schillertheater zu sehen. Weitere Vorstellungen sollen noch vom 30.12.2003 bis 31.01.2004 stattfinden. Alle Vorstellungen bis zum 30. 11 finden Dienstags bis Samstags um 20 Uhr, sowie Sonntags um 18 Uhr statt. Alle Angaben ohne Gewähr.
(c) 2003 Georg Preuße (Archivbild)
Das Berliner Gastspiel mit dem Programm „Schillernde Zeiten" ist noch vom 07.11.2003 - 30.11.2004 im Berliner Schillertheater zu sehen. Weitere Vorstellungen sollen noch vom 30.12.2003 bis 31.01.2004 stattfinden. Alle Vorstellungen bis zum 30. 11 finden Dienstags bis Samstags um 20 Uhr, sowie Sonntags um 18 Uhr statt. Alle Angaben ohne Gewähr.
(c) 2003 Georg Preuße (Archivbild)
sehpferd - am Sonntag, 9. November 2003, 11:06 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Amor von Friendfinder brachte mir dies:
Lillia22,- "sehr interessantes" Ein(e) 22 Jahre alte(r)frau aus Kiew, Hamburg, Germany. - "Ich lebe in der Stad Kiew.Ich libe horen Musik,treibe Sort,Tiere, lesen.Ich arbeite bei der Firma.",
Nun ja, es hätte auch noch Gina85 gegeben, "Süsses Mädel sucht supernetten typen für ONS!?" Ein(e) 24 Jahre alte(r)frau aus Preussisch Oldendorf, Northrhine-Westphalia, Germany. - "ich suche eigndlich jemanden der lust und zeit hat mit mir ein paar schöne std zu verbringen egal ..."
By the way: ONS – One Night Stand
Lillia22,- "sehr interessantes" Ein(e) 22 Jahre alte(r)frau aus Kiew, Hamburg, Germany. - "Ich lebe in der Stad Kiew.Ich libe horen Musik,treibe Sort,Tiere, lesen.Ich arbeite bei der Firma.",
Nun ja, es hätte auch noch Gina85 gegeben, "Süsses Mädel sucht supernetten typen für ONS!?" Ein(e) 24 Jahre alte(r)frau aus Preussisch Oldendorf, Northrhine-Westphalia, Germany. - "ich suche eigndlich jemanden der lust und zeit hat mit mir ein paar schöne std zu verbringen egal ..."
By the way: ONS – One Night Stand
sehpferd - am Samstag, 8. November 2003, 18:34 - Rubrik: papierkorb nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wann immer ich ein erotisches Thema angehe, vergewissere ich mich, was man früher darüber gedacht hat, und ich werde fast immer fündig in der 1962 erschienen „Modernen Enzyklopädie der Erotik". Nach ihr ist Pornografie zunächst eine „Abhandlung über die Prostitution" sowie "die Beschreibung der Prostituierten im Zusammenhang mit der öffentlichen Hygiene". Sodann sind es obszöne Bilder und schließlich, zum Dritten, das Obszöne ganz allgemein.
Zitiert wird dann D. H. Lawrence, der geschrieben hat: „Selbst kluge Köpfe können nicht die Erotik von der Pornografie trennen; sie sehen nicht, dass es sich bei Suggestion, Anspielung, Erwartung bis zum Wahnsinn um Erotik handelt; sobald sich Sex in obszöner Weise zeigt und nicht symbolisch oder dekorativ bliebt, sind wir in der abgeschlossen und traurigen Welt der Pornografie“.
Zu dem Zeitpunkt, als dies geschrieben wurde, war erotische Literatur in Deutschland nur schwer zugänglich, pornografische jedoch meist gar nicht. Der Unterschied besteht und bestand vor allem darin, dass auch die „härtesten“ Bücher und Schriften immer noch die Umsetzung des Beschriebenen ins Hirn verlangen, wozu so gut wie immer eine Art Verführung durch Worte nötig ist. Bei Fotos oder gar Filmen kann dies ebenso der Fall sein, doch wird der Sex eben häufig so direkt, unmittelbar und schrankenlos gezeigt, dass der Fantasie kaum noch Spielraum bleibt – das ist dann eindeutig Pornografie.
Inzwischen haben sich durch die Möglichkeiten, die das Internet bietet, solche offensiven pornografischen Fotos vieltausendfach verbreitet: Meist werden sie nach Genres aufgeteilt und auch so abgerufen, während Qualitätskriterien meist kaum eine Rolle spielen.
Betrachtet man die Bilder, so ist schwer vorstellbar, dass Männer die dort dargestellten Frauen wegen ihrer Schönheit und Makellosigkeit begehren, wie oft behauptet wird. Wirklich „lupenrein schön" sind die Darstellerinnen überwiegend in amerikanischen, französischen und italienischen Filmproduktionen, während in der Internet-Pornografie durchaus durchschnittlich aussehende Frauen dargestellt werden. Diese Frauen fallen nicht so sehr durch ihr Aussehen auf als durch ihre sexuelle Bereitwilligkeit - sie erfüllen sozusagen den Männertraum von der sexuellen „Verfügbarkeit".
Kehren wir zurück in die Realität, so werden wir finden, dass Männer gar nicht die „lupenrein schöne“ Frau suchen, und zwar weder für ein Abenteuer noch für eine Beziehung. Für die Lust ziehen Männer vielmehr die erotische Frau vor, die auch von sich aus die Initiative zur Verführung ergreift, während sie für Beziehungen eher die verlässliche Frau suchen.
In der Praxis ehelicher Schlafzimmer zeigt sich nun freilich, dass dem Wunsch der Männer nach Verführung kaum entsprochen wird: Frauen wollen, im Gegenteil, auch nach vielen Ehejahren noch verführt werden, und dies auch dann, wenn sie kaum etwas daran tun, attraktiv zu sein.
Das geht auf Dauer nicht gut: Der Verführer für die Frau wird heute noch gratis von außerhalb kommen, während der Mann sich aufs Bezahlen verlegen wird, wenn er sinnlich verführt werden will. Anzustreben ist dieser Zustand nicht, doch kommen wir auch an den Realitäten nicht vorbei: Die Foren im Internet sind voll von Beschwerden, dass Männer das erotische Interesse an ihren Frauen verlieren, während sich die Frauen auf das Heftigste dagegen wehren, aktive Verführerinnen zu werden.
Möglich, dass Pornografie den Blick vieler Männer verstellt – doch könnte es ebenso möglich sein, dass die moderne Frau, die vom „Heimchen am Herd“ durch mehrere Stufen der Emanzipation zur selbstbewussten Berufstätigkeit gegangen ist, die Fähigkeit, einen Mann zu verführen, verloren hat. Dann aber wäre nicht zu viel an Pornografie der Auslöser für das Gähnen im Ehebett, sondern zu wenig an Erotik.
© 2003 by sehpferd press
Zitiert wird dann D. H. Lawrence, der geschrieben hat: „Selbst kluge Köpfe können nicht die Erotik von der Pornografie trennen; sie sehen nicht, dass es sich bei Suggestion, Anspielung, Erwartung bis zum Wahnsinn um Erotik handelt; sobald sich Sex in obszöner Weise zeigt und nicht symbolisch oder dekorativ bliebt, sind wir in der abgeschlossen und traurigen Welt der Pornografie“.
Zu dem Zeitpunkt, als dies geschrieben wurde, war erotische Literatur in Deutschland nur schwer zugänglich, pornografische jedoch meist gar nicht. Der Unterschied besteht und bestand vor allem darin, dass auch die „härtesten“ Bücher und Schriften immer noch die Umsetzung des Beschriebenen ins Hirn verlangen, wozu so gut wie immer eine Art Verführung durch Worte nötig ist. Bei Fotos oder gar Filmen kann dies ebenso der Fall sein, doch wird der Sex eben häufig so direkt, unmittelbar und schrankenlos gezeigt, dass der Fantasie kaum noch Spielraum bleibt – das ist dann eindeutig Pornografie.
Inzwischen haben sich durch die Möglichkeiten, die das Internet bietet, solche offensiven pornografischen Fotos vieltausendfach verbreitet: Meist werden sie nach Genres aufgeteilt und auch so abgerufen, während Qualitätskriterien meist kaum eine Rolle spielen.
Betrachtet man die Bilder, so ist schwer vorstellbar, dass Männer die dort dargestellten Frauen wegen ihrer Schönheit und Makellosigkeit begehren, wie oft behauptet wird. Wirklich „lupenrein schön" sind die Darstellerinnen überwiegend in amerikanischen, französischen und italienischen Filmproduktionen, während in der Internet-Pornografie durchaus durchschnittlich aussehende Frauen dargestellt werden. Diese Frauen fallen nicht so sehr durch ihr Aussehen auf als durch ihre sexuelle Bereitwilligkeit - sie erfüllen sozusagen den Männertraum von der sexuellen „Verfügbarkeit".
Kehren wir zurück in die Realität, so werden wir finden, dass Männer gar nicht die „lupenrein schöne“ Frau suchen, und zwar weder für ein Abenteuer noch für eine Beziehung. Für die Lust ziehen Männer vielmehr die erotische Frau vor, die auch von sich aus die Initiative zur Verführung ergreift, während sie für Beziehungen eher die verlässliche Frau suchen.
In der Praxis ehelicher Schlafzimmer zeigt sich nun freilich, dass dem Wunsch der Männer nach Verführung kaum entsprochen wird: Frauen wollen, im Gegenteil, auch nach vielen Ehejahren noch verführt werden, und dies auch dann, wenn sie kaum etwas daran tun, attraktiv zu sein.
Das geht auf Dauer nicht gut: Der Verführer für die Frau wird heute noch gratis von außerhalb kommen, während der Mann sich aufs Bezahlen verlegen wird, wenn er sinnlich verführt werden will. Anzustreben ist dieser Zustand nicht, doch kommen wir auch an den Realitäten nicht vorbei: Die Foren im Internet sind voll von Beschwerden, dass Männer das erotische Interesse an ihren Frauen verlieren, während sich die Frauen auf das Heftigste dagegen wehren, aktive Verführerinnen zu werden.
Möglich, dass Pornografie den Blick vieler Männer verstellt – doch könnte es ebenso möglich sein, dass die moderne Frau, die vom „Heimchen am Herd“ durch mehrere Stufen der Emanzipation zur selbstbewussten Berufstätigkeit gegangen ist, die Fähigkeit, einen Mann zu verführen, verloren hat. Dann aber wäre nicht zu viel an Pornografie der Auslöser für das Gähnen im Ehebett, sondern zu wenig an Erotik.
© 2003 by sehpferd press
sehpferd - am Samstag, 8. November 2003, 17:45 - Rubrik: kult und kultur
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Österreichische Jungbäurinnen und Jungbauern machen es schon lange: Sich erotisch fotografieren lassen. Der erste Jungbauernkalender erschien 2001 nur in einer „Girls Edition", doch seit 2002 gibt es zwei Kalender: Einen mit schönen halb nackten Frauen und einen mit ebensolchen Männern. Jetzt haben die Jungbäuerinnen und Jungbauern ihren Kalender für 2004 in Wien vorgestellt. Da Sehpferd Frauen etwas schöner findet als Männer, hat er sich die Bäuerinnen angesehen, und besonders schön fand er die Landwirtin, die den Wonnemonat Mai anzeigt. Text: „Immer mehr Konsumenten vertrauen auf unsere Biobauern. Dahinter liegt die Verantwortung, die sich in der Qualität ihrer Produkte wieder spiegelt. Bio und qualitätsorientiert zu arbeitet, bedeutet für mich die Zukunft." Nun, wenn ich die Bio-Produkte von dieser Bäuerin angeboten bekommen würde, würde ich auch nur noch Bio kaufen.
Die Nachricht
Der Kalender
English in short:
Calendar Girls exist in Austria as well. The Austrian young farmers association publishes a “Young Farmers Calendar” since 2001, and from 2002 on they publish even two: one showing boys and the other one showing girls.
The picture below shows a young female farmer from the 2004 edition. She says that people demand more and more organic products, as the quality is better. Well, I think more people would buy organic products in case this farmer’s daughter would sell them.
foto: (c) 2003 by jungbauern.at
Die Kalender für 2006 hat sehpferd hier besprochen.
Swiss / female Schweizer Jungbauern
Austrian / female Österreichische Jungbäurinnen
Austrian / male - Österreichische Jungbauern
Die Nachricht
Der Kalender
English in short:
Calendar Girls exist in Austria as well. The Austrian young farmers association publishes a “Young Farmers Calendar” since 2001, and from 2002 on they publish even two: one showing boys and the other one showing girls.
The picture below shows a young female farmer from the 2004 edition. She says that people demand more and more organic products, as the quality is better. Well, I think more people would buy organic products in case this farmer’s daughter would sell them.
foto: (c) 2003 by jungbauern.at
Die Kalender für 2006 hat sehpferd hier besprochen.
Swiss / female Schweizer Jungbauern
Austrian / female Österreichische Jungbäurinnen
Austrian / male - Österreichische Jungbauern
sehpferd - am Samstag, 8. November 2003, 14:41 - Rubrik: wundersames
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die in einem Beitrag im „twoday.net" bereits mehrfach zitierte Naomi Wolf kann nun in einer deutschen Übersetzung in der Schweizer Online-Zeitschrift „Facts" gelesen werden. Sie verliert etwas vom Charme des Originals, aber die Gedanken bleiben doch deutlich erkennbar - zum Beispiel dieser „demnach ist möglicherweise nicht die Moral der Grund, weshalb der Pornografie der Kampf angesagt werden soll. Vielmehr sind es Bedenken in Bezug auf die körperliche und emotionale Gesundheit."
In einem Satz gesprochen, kann der ganze Artikel von Frau Wolf so reduziert werden: „Wirkliche Frauen haben es immer schwerer, Männer erotisch zu stimulieren, weil ihre Körper nicht mit den allgegenwärtigen Darstellungen der Frauen in der Pornografie konkurrieren können". Mag sein, nur gibt es auch sehr wenige reale Frauen, die die Kunst der Verführung halbwegs beherrschen.
In einem Satz gesprochen, kann der ganze Artikel von Frau Wolf so reduziert werden: „Wirkliche Frauen haben es immer schwerer, Männer erotisch zu stimulieren, weil ihre Körper nicht mit den allgegenwärtigen Darstellungen der Frauen in der Pornografie konkurrieren können". Mag sein, nur gibt es auch sehr wenige reale Frauen, die die Kunst der Verführung halbwegs beherrschen.
sehpferd - am Samstag, 8. November 2003, 14:20 - Rubrik: damen - ladies
Frauen, die eine „freche" Party für Junggesellinnen geben wollen aber nicht besonders kreativ sind, verspricht jetzt die Firma „Pipedream" Abhilfe: In einem Köfferchen werden all die unanständigen kleinen Dinge geliefert, die für ein solches Treffen nötig sind: von den Einladungen bis zu den Papierhütchen. Das Set besteht aus 100 Teilen und soll für acht Partygäste ausreichen.
Was drinnen ist, Naseweisinnen? Softpornokitsch, aufgedruckt auf Hüten, Bechern und anderen Gegenständen. Dargestellt werden nackte Männer - was sonst?
Was drinnen ist, Naseweisinnen? Softpornokitsch, aufgedruckt auf Hüten, Bechern und anderen Gegenständen. Dargestellt werden nackte Männer - was sonst?
sehpferd - am Samstag, 8. November 2003, 10:01 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Das Blubbern aus den Algen kommt immer zum Wochenende.
Was die letzte Woche diesmal brachte? Nun, die Sportförderung steht weiterhin im Mittelpunkt des Interesses - jedenfalls, wenn es sich um Sportlerinnen handelt, die im Internet nackt zu sehen sind, denn dazu gab es insgesamt über 2000 Zugriffe auf „Sehpferds sinnliche Seiten". Der Grund ist immer noch gleich: die niederländischen „Maiden" sind dort „Meiden", und da ich mich bemühe, präzis zu recherchieren, gab es bei mir eben beide Wörter.
So genau nehmen es andere nicht: Ob „Prostitution“, „Pornografie“ oder auch nur „Kommunikation“ – alles wird heute in einen Spracheintopf geworfen, bei dessen Feinschmeckerkritik die Köche auch noch arrogant reagieren: Begriff ist Begriff, basta. Klar, Erbseneintopf ist Erbseneintopf, wir wussten es doch schon immer.
Gute Recherche zeigt sich auch daran, nach Originalen zu suchen: In diesem Fall war es auf meinen „Sinnlichen Seiten" der Originalbeitrag "The Porn Myth" von Naomi Wolf. Der erwies sich als ein durchaus humoriger Artikel, und im Zusammenhang gesehen lädt er zum Nachdenken ein - auch, wenn man zu anderen Schlüssen kommt.
Kaum zu anderen Schlüssen wird kommen, wer die in Budapest gehaltene Rede von Kardinal Meisner nachliest. Hier wird die Kernaussage des Kardinals zwar durch mehr oder weniger schöne Worte vernebelt, es bleibt aber dabei, dass wortwörtlich gesagt wurde, was später in den meisten Zeitungen stand.
Diejenigen, die mich gerne lesen, muss ich ein wenig enttäuschen: Ab nächste Woche kann ich nicht mehr jeden Tag oder jedenfalls nicht mehr so viel schreiben. Eines ist ohnehin klar: Längere, nachdenkliche Artikel kosten weitaus mehr Zeit als ein paar aufgepickte Tagesanekdoten.
Mein Sehpferd
Was die letzte Woche diesmal brachte? Nun, die Sportförderung steht weiterhin im Mittelpunkt des Interesses - jedenfalls, wenn es sich um Sportlerinnen handelt, die im Internet nackt zu sehen sind, denn dazu gab es insgesamt über 2000 Zugriffe auf „Sehpferds sinnliche Seiten". Der Grund ist immer noch gleich: die niederländischen „Maiden" sind dort „Meiden", und da ich mich bemühe, präzis zu recherchieren, gab es bei mir eben beide Wörter.
So genau nehmen es andere nicht: Ob „Prostitution“, „Pornografie“ oder auch nur „Kommunikation“ – alles wird heute in einen Spracheintopf geworfen, bei dessen Feinschmeckerkritik die Köche auch noch arrogant reagieren: Begriff ist Begriff, basta. Klar, Erbseneintopf ist Erbseneintopf, wir wussten es doch schon immer.
Gute Recherche zeigt sich auch daran, nach Originalen zu suchen: In diesem Fall war es auf meinen „Sinnlichen Seiten" der Originalbeitrag "The Porn Myth" von Naomi Wolf. Der erwies sich als ein durchaus humoriger Artikel, und im Zusammenhang gesehen lädt er zum Nachdenken ein - auch, wenn man zu anderen Schlüssen kommt.
Kaum zu anderen Schlüssen wird kommen, wer die in Budapest gehaltene Rede von Kardinal Meisner nachliest. Hier wird die Kernaussage des Kardinals zwar durch mehr oder weniger schöne Worte vernebelt, es bleibt aber dabei, dass wortwörtlich gesagt wurde, was später in den meisten Zeitungen stand.
Diejenigen, die mich gerne lesen, muss ich ein wenig enttäuschen: Ab nächste Woche kann ich nicht mehr jeden Tag oder jedenfalls nicht mehr so viel schreiben. Eines ist ohnehin klar: Längere, nachdenkliche Artikel kosten weitaus mehr Zeit als ein paar aufgepickte Tagesanekdoten.
Mein Sehpferd
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Ich komme an manchen Dingen vorbei, aber an einem nicht: Gina Wild. Ja, richtig, an einem Ding. Denn dahinter verbirgt sich nichts als ein Markenname - und der gehört nicht der Frau, die jetzt bürgerlich als „Michaela Schaffrath" vor allem junge Leute veranlassen soll, sich die leidlich erotischen Bilder der Dame aus dem Web herunterzuladen - neuerdings ein Poster in 4 Teilen zum Selbstaudrucken für 3,80 Euro, das Frau Schaffraths Partner, T-Online, kräftig vermarktet.
Sie selbst mault, denn ihr einstiger Markenname macht derweil auch noch anderwärts Kasse: Bei der Gina-Wild-Filmproduktion und bei einer Sex-Hotline – sie selbst hat keinerlei Recht an diesem Namen.
Nun, aber es gibt ja noch Journalisten. Und die sorgen immer wieder dafür, dass der Name „Gina Wild" mit Michaela Schaffrath in Verbindung gebracht wird - und T-Online und Sony freuen sich mit über die „schönen Umsätze" - bei Amazon.de steht Michaelas „Hörbuch", bereits auf Verkaufsrang 473 - sensationell für eine derartige CD.
Was drauf ist? Sony Music behauptet, es sei ihr „wildes Leben jenseits bürgerlicher Moral", doch bereits die hauseigene Rezension von „Amazon" kommt zu dem Schluss, die Memoiren eines Pornostarts seien weitaus weniger skandalös als die eines Fußballspielers".
Hörer kamen noch zu ganz anderen Schlüssen, vor allem aber zu dem: Frau Schaffrath mag schöne Brüste haben, ihre Stimme taugt jedenfalls nichts: die „infantile Sprache", der monotone Vortrag, sowie ein weitgehend langweiliger Text und ein Sprachfehler zeigen auf, was man auf den drei CDs zu erwarten hat.
Alle Preisangaben ohne Gewähr
Sie selbst mault, denn ihr einstiger Markenname macht derweil auch noch anderwärts Kasse: Bei der Gina-Wild-Filmproduktion und bei einer Sex-Hotline – sie selbst hat keinerlei Recht an diesem Namen.
Nun, aber es gibt ja noch Journalisten. Und die sorgen immer wieder dafür, dass der Name „Gina Wild" mit Michaela Schaffrath in Verbindung gebracht wird - und T-Online und Sony freuen sich mit über die „schönen Umsätze" - bei Amazon.de steht Michaelas „Hörbuch", bereits auf Verkaufsrang 473 - sensationell für eine derartige CD.
Was drauf ist? Sony Music behauptet, es sei ihr „wildes Leben jenseits bürgerlicher Moral", doch bereits die hauseigene Rezension von „Amazon" kommt zu dem Schluss, die Memoiren eines Pornostarts seien weitaus weniger skandalös als die eines Fußballspielers".
Hörer kamen noch zu ganz anderen Schlüssen, vor allem aber zu dem: Frau Schaffrath mag schöne Brüste haben, ihre Stimme taugt jedenfalls nichts: die „infantile Sprache", der monotone Vortrag, sowie ein weitgehend langweiliger Text und ein Sprachfehler zeigen auf, was man auf den drei CDs zu erwarten hat.
Alle Preisangaben ohne Gewähr
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Die "Galeries Lafayette" in Paris haben jüngst das weltweit größte Einkaufsparadies für Unterwäsche eröffnet und damit auch wirklich erkennbar wird, was man mit schöner Wäsche alles erreichen kann, bieten sie gleich einen öffentlichen Striptease-Lehrgang an: 400 Frauen haben sich dafür bereits angemeldet.
Die ungewöhnliche Werbeaktion scheint nötig zu sein: Das warme Wetter in den Sommermonaten hat viele Kundinnen davon abgehalten, ein Warenhaus zu besuchen - und nun will man diese Kundinnen wieder zurückgewinnen.
Feministische Gruppierungen haben für den „Striptease-Tag" bereits Proteste angekündigt, und einige Kunden gäben sich ein wenig schockiert - aber damit, so ein Verkäufer, müsse man halt immer rechnen.
Das Ohr an der Nachricht hatte Yahoo
Francais (c) Galeries Lafayette:
C'est le nouveau rendez vous incontournable de toutes les femmes Le samedi 8 novembre, venez prendre votre cours de strip tease, en apprenant à dévoiler vos charmes lors d'un cours offert par les strip teaseuses du "string Fellows"
Die ungewöhnliche Werbeaktion scheint nötig zu sein: Das warme Wetter in den Sommermonaten hat viele Kundinnen davon abgehalten, ein Warenhaus zu besuchen - und nun will man diese Kundinnen wieder zurückgewinnen.
Feministische Gruppierungen haben für den „Striptease-Tag" bereits Proteste angekündigt, und einige Kunden gäben sich ein wenig schockiert - aber damit, so ein Verkäufer, müsse man halt immer rechnen.
Das Ohr an der Nachricht hatte Yahoo
Francais (c) Galeries Lafayette:
C'est le nouveau rendez vous incontournable de toutes les femmes Le samedi 8 novembre, venez prendre votre cours de strip tease, en apprenant à dévoiler vos charmes lors d'un cours offert par les strip teaseuses du "string Fellows"
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Der Kölner Kardinal Meisner fühlt sich von der Presse ungerecht behandelt: Seine Rede in Budapest sei falsch wiedergegeben worden, behauptet er in einer Stellungnahme auf der Webseite des Erzbistums Köln.
Wahrscheinlich geht der Kardinal davon aus, dass sich ohnehin niemand die Mühe macht, seine überaus langatmige Rede nachzulesen, doch wer es tut, wird bald feststellen, dass der Kardinal exakt das gesagt hat, was in der Presse (und auch bei mir) wiedergegeben wurde – jeder kann es nachlesen, und gar nichts wurde aus dem Zusammenhang gerissen.
Was die Presseschelte des Kardinals soll, bleibt also unerfindlich, es sei denn, er wolle sich auf Matthäus berufen, der auch in seiner Rede erwähnt wird: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut". Klar, Herr Kardinal. Wer so denkt, von dem hatten wir auch sonst nichts anderes erwartet.
Wahrscheinlich geht der Kardinal davon aus, dass sich ohnehin niemand die Mühe macht, seine überaus langatmige Rede nachzulesen, doch wer es tut, wird bald feststellen, dass der Kardinal exakt das gesagt hat, was in der Presse (und auch bei mir) wiedergegeben wurde – jeder kann es nachlesen, und gar nichts wurde aus dem Zusammenhang gerissen.
Was die Presseschelte des Kardinals soll, bleibt also unerfindlich, es sei denn, er wolle sich auf Matthäus berufen, der auch in seiner Rede erwähnt wird: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut". Klar, Herr Kardinal. Wer so denkt, von dem hatten wir auch sonst nichts anderes erwartet.
sehpferd - am Freitag, 7. November 2003, 21:26 - Rubrik: glaube und aberglaube
Eine angeblich wissenschaftliche Studie will festgestellt haben, dass die Halterinnen und Halter von Katzen, die mit einem Parasiten Namens „toxoplasma gondii" infiziert sind, sich in sexaktive Kreaturen verwandeln - die Besitzerinnen und Besitzer natürlich, nicht die Katzen selbst. Der Parasit, der so durch die Katze spricht, beeinflusst allerdings Frauen und Männer unterschiedlich: Während die Frauen warmherziger und schönheitsbewusster würden, neigten die Männer dazu sexuell aggressiver zu reagieren. Nun ja, die Wissenschaft hat also einmal wieder festgestellt: Diesmal war es ein Dr. Jaroslav Flegr, von der "Charles University" in Prag, der sich mit dergleichen gegenüber der „Sunday Times" wichtig machte.
Nun, ernsthafte Wissenschaftler glaube nicht, dass man nun zum Tierasyl gehen sollte, um eine Katze zu holen, die dann allerdings noch längere Zeit streunen muss, um sich die Parasiten zu schnappen - sie halten das Ganze für frei erfunden.
Auch Katzenliebhaber können über die Theorie nur lachen: Sie sind der festen Überzeugung, dass Katzen die Persönlichkeit eines Menschen nachhaltig beeinflussen können, und auch der Rest der Wissenschaft ist sich einig: Kätzische Parasiten haben keinen Einfluss aufs menschliche Hirn.
Sehpferd las dies in fox news .
English:
A study claims to have shown that domestic cats infected with a parasite called toxoplasma gondii an turn their owners into kinky persons. But most scientists say that those findings are nothing but a bad joke, and cat lovers say that the feline animal might alter peoples minds – but without the help of parasites.
Nun, ernsthafte Wissenschaftler glaube nicht, dass man nun zum Tierasyl gehen sollte, um eine Katze zu holen, die dann allerdings noch längere Zeit streunen muss, um sich die Parasiten zu schnappen - sie halten das Ganze für frei erfunden.
Auch Katzenliebhaber können über die Theorie nur lachen: Sie sind der festen Überzeugung, dass Katzen die Persönlichkeit eines Menschen nachhaltig beeinflussen können, und auch der Rest der Wissenschaft ist sich einig: Kätzische Parasiten haben keinen Einfluss aufs menschliche Hirn.
Sehpferd las dies in fox news .
English:
A study claims to have shown that domestic cats infected with a parasite called toxoplasma gondii an turn their owners into kinky persons. But most scientists say that those findings are nothing but a bad joke, and cat lovers say that the feline animal might alter peoples minds – but without the help of parasites.
sehpferd - am Freitag, 7. November 2003, 20:52 - Rubrik: seltsame welt
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Belgien ist eines der Länder, in denen Prostitution verboten ist - so verboten, wie sie in den meisten Ländern ist: Offiziell existiert sie nicht, doch blüht sie überall. Doch nachdem die Nachbarn Niederlande und Deutschland Prostitution legalisiert haben, dürfte auch den Belgiern nichts anderes mehr übrig bleiben - meinen die einen.
Die anderen freilich hängen mit leuchtenden Augen am angeblichen „Modellfall" Schweden, wo Prostitution verboten ist, Hure aber keine Strafe fürchten müssen - die sollen die Freier zahlen, und notfalls will sie der schwedische Staat hinter Gitter bringen.
Was tut nun eine amerikanische Journalistin, um die Situation zu beschreiben? Nun, zuerst führt sie uns vor, wie verrucht die Stadt Brüssel mit alle ihren Bordellen ist, nennt den Preis von 50 Euro und rechnet vor, wie viele Belgier Huren besuchen gehen: mehr jedenfalls, als ins Kino gehen. Dann sieht sie sich die Nachbarstaaten an: ja, sie haben Schwierigkeiten, von den Huren steuern einzutreiben – und immer noch weigerten sich Banken, für Huren Konten zu eröffnen.
Schließlich geht sie vor Ort: Sie befragt eine gewisse „Bidgette" nach ihren Erfahrungen, deren Geschichte „ungewöhnlich" sei, weil diese Frau aus dem Bild fällt, Journalisten von Prostituierten haben., nämlich: „Junge Frauen werden normalerweise von Zuhältern verlockt, die oft auch Menschenhändler sind, und ältere Frauen brauch das Geld sehr nötig - oftmals sind Drogen das Motiv" dichtete die Journalistin Noelle Knox schnell ein paar Klischees nach.
Ungewöhnlich ist demnach vor allem, dass besagte „Bridgette“ genau gewusst hat, was sie tat, als sie mit 41 Jahren Hure wurde – und bewies, dass sie diesen Beruf in ihrem Alter nicht nur ausüben konnte, sondern sich außerdem in nur sechs Jahren ein kleines, aber feines Bordell kaufen und einrichten konnte – und nebenbei noch das Geld verdiente, ihre Schulden zu bezahlen, die ihr aus dem Konkurs der Boutique verblieben waren. Inzwischen arbeiten vier Mädchen in ihrem Bordell - "Puffmutter" hätte man sie wohl früher genannt.
Und dann, ame Ende, fällt die Journalistin auch noch auf ein bisschen Hurensentimentalität herein: "Nein", so soll „Bridgette" zum Abschluss des Gesprächs gesagt haben, „Prostitution sollte nicht existieren". Goldene Worte, die in Amerika sicherlich auf gute Resonanz stoßen.
Teile dieses Artikels wurden zitiert aus: usatoday.
Die anderen freilich hängen mit leuchtenden Augen am angeblichen „Modellfall" Schweden, wo Prostitution verboten ist, Hure aber keine Strafe fürchten müssen - die sollen die Freier zahlen, und notfalls will sie der schwedische Staat hinter Gitter bringen.
Was tut nun eine amerikanische Journalistin, um die Situation zu beschreiben? Nun, zuerst führt sie uns vor, wie verrucht die Stadt Brüssel mit alle ihren Bordellen ist, nennt den Preis von 50 Euro und rechnet vor, wie viele Belgier Huren besuchen gehen: mehr jedenfalls, als ins Kino gehen. Dann sieht sie sich die Nachbarstaaten an: ja, sie haben Schwierigkeiten, von den Huren steuern einzutreiben – und immer noch weigerten sich Banken, für Huren Konten zu eröffnen.
Schließlich geht sie vor Ort: Sie befragt eine gewisse „Bidgette" nach ihren Erfahrungen, deren Geschichte „ungewöhnlich" sei, weil diese Frau aus dem Bild fällt, Journalisten von Prostituierten haben., nämlich: „Junge Frauen werden normalerweise von Zuhältern verlockt, die oft auch Menschenhändler sind, und ältere Frauen brauch das Geld sehr nötig - oftmals sind Drogen das Motiv" dichtete die Journalistin Noelle Knox schnell ein paar Klischees nach.
Ungewöhnlich ist demnach vor allem, dass besagte „Bridgette“ genau gewusst hat, was sie tat, als sie mit 41 Jahren Hure wurde – und bewies, dass sie diesen Beruf in ihrem Alter nicht nur ausüben konnte, sondern sich außerdem in nur sechs Jahren ein kleines, aber feines Bordell kaufen und einrichten konnte – und nebenbei noch das Geld verdiente, ihre Schulden zu bezahlen, die ihr aus dem Konkurs der Boutique verblieben waren. Inzwischen arbeiten vier Mädchen in ihrem Bordell - "Puffmutter" hätte man sie wohl früher genannt.
Und dann, ame Ende, fällt die Journalistin auch noch auf ein bisschen Hurensentimentalität herein: "Nein", so soll „Bridgette" zum Abschluss des Gesprächs gesagt haben, „Prostitution sollte nicht existieren". Goldene Worte, die in Amerika sicherlich auf gute Resonanz stoßen.
Teile dieses Artikels wurden zitiert aus: usatoday.
sehpferd - am Freitag, 7. November 2003, 20:27 - Rubrik: printmedien
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In Hardt bei Bregenz wird es nun doch wohl kein Bordell geben: Gesiegt hat (wie könnte es anders sein) die Kirche. Der Pfarrgemeinderat hatte dem Projekt, das der Gemeinde kräftig Geld in die Kasse spülen sollte, hefig widersprochen, sodass der Bürgermeister, der zuvor zu den Befürwortern der Bordellpläne gehört hatte, klein beigab: Er wolle die Gemeinde nicht spalten.
Berichteten mehrere österreichische Zeitungen, unter andem diese.
Berichteten mehrere österreichische Zeitungen, unter andem diese.
sehpferd - am Freitag, 7. November 2003, 18:48 - Rubrik: nachrichten
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Die „Kieler Nachrichten" übernehmen redaktionell völlig unbearbeitete Polizeiberichte in ihre Zeitung - und natürlich findet sie Googles News-Dienst. Nun wissen wir also, wie Polizisten Pressemitteilungen schreiben.
Egal, was an der Meldung dran ist, liebe Kieler Nachrichten, man übernimmt keinen Wortschrott ungeprüft. Auch nicht von der Polizei.
Egal, was an der Meldung dran ist, liebe Kieler Nachrichten, man übernimmt keinen Wortschrott ungeprüft. Auch nicht von der Polizei.
sehpferd - am Freitag, 7. November 2003, 18:36 - Rubrik: printmedien
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Ein neues Kunstprojekt startet jetzt die „completely naked company" aus dem Vereinigten Königreich: Ein Paar, das aus zwei verschiedenen Orten der Britischen Inseln zusammenkommt, trifft sich in einem Londoner Hotel. Ein gewöhnliches Blind Date, nur dass beide ständig von Kameras begleitet werden – während der Reise wie auch während des Treffens. Das daraus entstehende Video soll Gefühle, Gedanken und Beobachtungen vor und während des Treffens dokumentieren.
Dieselbe Organisation hatte vor einiger Zeit „Skin Strip“ gestartet, ein Projekt, bei dem sich Menschen in Kunstgalerien ausziehen konnten – die Bilder davon wurden später im Internet veröffentlicht.
(c) 2003 by completelynaked.co.uk serie "skin strip" (skinstrip)
Dieselbe Organisation hatte vor einiger Zeit „Skin Strip“ gestartet, ein Projekt, bei dem sich Menschen in Kunstgalerien ausziehen konnten – die Bilder davon wurden später im Internet veröffentlicht.
(c) 2003 by completelynaked.co.uk serie "skin strip" (skinstrip)
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„L'Oreal" und die französische „Vogue" sind ins Gerede gekommen, seit der November-Ausgabe eine Beilage fehlt. Wie aus einem Pressebericht hervorgeht, wurde die Beilage noch mitgeliefert, als die Zeitschriften beim Handel ankamen, danach aber wurden sie eiligst wieder eingesammelt und wenige Tage später mit einer anderen Beilage wieder ausgeliefert.
Die Beilage mit dem Titel: „Schönheit – der Teint der Unschuld“ soll auf 52 Seiten Bilder „deutlich“ minderjähriger Mädchen gezeigt haben, die nicht viel mehr anhatten als ihr Geburtstagskostüm. Freilich handelte es sich dabei nicht um Pornografie, sondern um 70-er Jahre Bilder des Fotografen David Hamilton, die damals sogar in Warenhäusern als Poster gehandelt wurden.
(c) 2003 vogue france (?)
Die Beilage mit dem Titel: „Schönheit – der Teint der Unschuld“ soll auf 52 Seiten Bilder „deutlich“ minderjähriger Mädchen gezeigt haben, die nicht viel mehr anhatten als ihr Geburtstagskostüm. Freilich handelte es sich dabei nicht um Pornografie, sondern um 70-er Jahre Bilder des Fotografen David Hamilton, die damals sogar in Warenhäusern als Poster gehandelt wurden.
(c) 2003 vogue france (?)
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Die badische Winzergenossenschaft Oberkirch soll einem Bericht der WAZ zufolge nackte Winzerinnen und Winzer auf ihrem neuen Jahreskalender abbilden. Der „erotische Weinkalender“ soll dem Weinverkauf der Genossenschaft nachhelfen.
Nachtrag:
Nachdem ein anderer Blogger den Kalender dankenswerter Weise gefunden hat, will ich noch darauf hinweisen, dass die im Kalender abgebildeten Damen und Herren zwar hinreichend sexy, aber keinesfalls nackt sind.
Nachtrag:
Nachdem ein anderer Blogger den Kalender dankenswerter Weise gefunden hat, will ich noch darauf hinweisen, dass die im Kalender abgebildeten Damen und Herren zwar hinreichend sexy, aber keinesfalls nackt sind.
sehpferd - am Donnerstag, 6. November 2003, 21:34 - Rubrik: nachrichten
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Für jeden vierten Deutschen hört bei Pornografie im Fernsehen der Spaß auf - das will die „Programmzeitschrift „TV-Spielfilm" aus einer Umfrage ermittelt haben. Mehr als die Hälfte glaubt, dass die herkömmlichen Sender die „richtige" Menge an Erotik bieten und nur ein verschwindender Prozentsatz wünscht sich härtere Pornos auf dem Bildschirm
Dies weiß zum Beispiel bbv.net.
Fragt sich Sehpferd natürlich, was im deutschen Fernsehen eigentlich erotisch ist – diese hässlichen Köpfe, aus deren Mündern dauernd Wortgebilde herausfallen, die keiner mehr hören mag?
Dies weiß zum Beispiel bbv.net.
Fragt sich Sehpferd natürlich, was im deutschen Fernsehen eigentlich erotisch ist – diese hässlichen Köpfe, aus deren Mündern dauernd Wortgebilde herausfallen, die keiner mehr hören mag?
sehpferd - am Donnerstag, 6. November 2003, 21:22 - Rubrik: nachrichten
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Gutmenschen sind gelegentlich mildtätig, verlangen dafür aber im Gegenzug, dass ihr Weltbild honoriert wird: So gesehen hat das Projekt „BerührerInnen" einer Schweizer Sozialorganisation nur Schaden angerichtet, denn die Spendeneinnahmen sind seither deutlich gesunken.
Der schlechten Nachricht folgt jedoch eine Gute: Man gründete einen neuen Verein „"Förderverein FaBS: Behinderung und Sexualität - gegen sexualisierte Gewalt ", der das Projekt auch in Zukunft weiterführen wird.
„BerührerInnen - - Zärtlichkeit und Sexualität für Behinderte“ ist ein Projekt, das Menschen mit Behinderungen auch in den Genuss erotischer Freuden bringen soll. Die dafür vorgesehenen Personen werden besonders ausgebildet und erhalten Supervision. In der Zukunft werden sie den Namen „SexualassitsentInnen“ tragen.
Aus dem Tagesanzeiger
Der schlechten Nachricht folgt jedoch eine Gute: Man gründete einen neuen Verein „"Förderverein FaBS: Behinderung und Sexualität - gegen sexualisierte Gewalt ", der das Projekt auch in Zukunft weiterführen wird.
„BerührerInnen - - Zärtlichkeit und Sexualität für Behinderte“ ist ein Projekt, das Menschen mit Behinderungen auch in den Genuss erotischer Freuden bringen soll. Die dafür vorgesehenen Personen werden besonders ausgebildet und erhalten Supervision. In der Zukunft werden sie den Namen „SexualassitsentInnen“ tragen.
Aus dem Tagesanzeiger
sehpferd - am Donnerstag, 6. November 2003, 21:09 - Rubrik: nachrichten
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Gute Nachrichten für die werbende Wirtschaft, die Boulevardpresse und selbstverständlich auch alle anderen, die gerne schöne Frauen sehen: Wie Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) mitteilte, sind die Zensurpläne für vorgeblich „herabwürdigende“ Darstellungen von Frauen in Presse und Werbung vom Tisch. Dies berichtete unter anderem in seiner Online-Ausgabe.
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Nehmen wir einmal an, man würde über das Friseurhandwerk in Deutschland berichten. Wäre der erste Anruf bei der Kriminalpolizei, um herauszufinden, wie viele Betrugsfälle es beim Schneiden und Föhnen gegeben hat? Oder beim Gesundheitsamt, um festzustellen, wie viele Friseurinnen den Chemikalien nicht standhielten, die in diesem Gewerbe verwendet werden? Oder etwa die örtliche Caritas-Beratungsstelle, um zu ermitteln, wie viele Frauen diesen Beruf nicht ertragen können und vorzeitig aufgeben? Oder das örtliche Büro der Feministinnen, um sich darüber klar zu werden, ob der Beruf mit der Würde der Frau vereinbar ist? Wären die Informationsquellen das Hörensagen oder die Seifenoper? Natürlich nicht. Man würde eine Recherche machen, gründlich nachfragen, die Handwerkskammer anrufen, in die Ausbildung hineinsehen, Vor-Ort-Termine wahrnehmen, Gespräche mit den Meisterinnen, Gesellinnen und Lehrlingen führen, Kunden befragen und sich letztendlich auch mal selbst in den Stuhl setzen.
Das ist doch selbstverständlich? Nicht bei Huren. Wer etwas über ihr Gewerbe wissen will, nutzt die Quellen, die ihm gefällig sind: Natürlich die Kriminalpolizei, natürlich die Gesundheitsbehörde und dazu ebenso „natürlich" noch Sozialarbeiter(innen), von den anderen obskuren Quellen einmal ganz abgesehen. Besonders das Hörensagen scheint es den Berichterstattern da angetan zu haben: „Milieu, Rotlichtdistrikt, Drogenstrich": eine frierende Frau, die dennoch mit kurzem Rock im Winter am Straßenrand steht, um Geld für den nächsten Schuss zu haben: Das rührt den Leser.
Natürlich ist es nicht einfach, korrekt zu recherchieren. Die Hure hat keine Kammer, bei der man sich nach den groben Fakten erkundigen kann, keine Gewerkschaft, die Auskunft über die Tarife gibt und keinen Ausbildungsplan - und Huren sind nicht wirklich redselig, wenn es um ihren Beruf geht - viele haben schlechte Erfahrungen mit der Presse.
Das Problem beginnt schon, wenn man sich fragt, wer denn eine Hure ist: Das Straßenmädchen und die Mieterinnen im Bordell werden noch am ehesten als Huren identifiziert. Doch dann hört es schon auf. Teilzeithuren, Studentinnen im Begleitservice und Hausfrauen mit Nebenverdienst treten kaum jemals in die Öffentlichkeit - sie haben etwas zu verlieren, wenn sie ihre Doppelrolle auf Dauer spielen wollen. Doch nicht nur „Prostituierte" arbeiten in der Lustwirtschaft: Da wäre die Damen, die bei Anruf Lust versprechen, die Internet-Damen, die sich per Mausklick ansprechen lassen und vor allem jene Damen, die als „Peitschenladys" bekannt geworden sind.
Die bürgerliche Welt hat sich darin eingeübt, all diese Frauen zu verdammen, während die Gutmenschen das grausame Schicksal der Huren beklagen und Geld für ihre „Wiedereingliederung" in die Gesellschaft sammeln. Das Bild, das dann an die Öffentlichkeit kommt, stiert vor Blut, Schweiß, Tränen, Schlägen und sozialem Abstieg. Das mag gelegentlich zutreffen, aber die Wahrheit ist es deswegen nicht. Eine „bessere" Hure verdient am Tag im Schnitt etwa so viel wie eine Dreizimmerwohnung an Kaltmiete kostet und selbst über diesen Betrag lächeln noch viele: Nun ja, es gibt so unterschiedliche Dreizimmerwohnungen wie es unterschiedliche Huren gibt.
© 2003 by sehpferd press
Buchempfehlung
Das ist doch selbstverständlich? Nicht bei Huren. Wer etwas über ihr Gewerbe wissen will, nutzt die Quellen, die ihm gefällig sind: Natürlich die Kriminalpolizei, natürlich die Gesundheitsbehörde und dazu ebenso „natürlich" noch Sozialarbeiter(innen), von den anderen obskuren Quellen einmal ganz abgesehen. Besonders das Hörensagen scheint es den Berichterstattern da angetan zu haben: „Milieu, Rotlichtdistrikt, Drogenstrich": eine frierende Frau, die dennoch mit kurzem Rock im Winter am Straßenrand steht, um Geld für den nächsten Schuss zu haben: Das rührt den Leser.
Natürlich ist es nicht einfach, korrekt zu recherchieren. Die Hure hat keine Kammer, bei der man sich nach den groben Fakten erkundigen kann, keine Gewerkschaft, die Auskunft über die Tarife gibt und keinen Ausbildungsplan - und Huren sind nicht wirklich redselig, wenn es um ihren Beruf geht - viele haben schlechte Erfahrungen mit der Presse.
Das Problem beginnt schon, wenn man sich fragt, wer denn eine Hure ist: Das Straßenmädchen und die Mieterinnen im Bordell werden noch am ehesten als Huren identifiziert. Doch dann hört es schon auf. Teilzeithuren, Studentinnen im Begleitservice und Hausfrauen mit Nebenverdienst treten kaum jemals in die Öffentlichkeit - sie haben etwas zu verlieren, wenn sie ihre Doppelrolle auf Dauer spielen wollen. Doch nicht nur „Prostituierte" arbeiten in der Lustwirtschaft: Da wäre die Damen, die bei Anruf Lust versprechen, die Internet-Damen, die sich per Mausklick ansprechen lassen und vor allem jene Damen, die als „Peitschenladys" bekannt geworden sind.
Die bürgerliche Welt hat sich darin eingeübt, all diese Frauen zu verdammen, während die Gutmenschen das grausame Schicksal der Huren beklagen und Geld für ihre „Wiedereingliederung" in die Gesellschaft sammeln. Das Bild, das dann an die Öffentlichkeit kommt, stiert vor Blut, Schweiß, Tränen, Schlägen und sozialem Abstieg. Das mag gelegentlich zutreffen, aber die Wahrheit ist es deswegen nicht. Eine „bessere" Hure verdient am Tag im Schnitt etwa so viel wie eine Dreizimmerwohnung an Kaltmiete kostet und selbst über diesen Betrag lächeln noch viele: Nun ja, es gibt so unterschiedliche Dreizimmerwohnungen wie es unterschiedliche Huren gibt.
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Buchempfehlung
sehpferd - am Donnerstag, 6. November 2003, 20:23 - Rubrik: zeit geschehen
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„F(r)ischhalteabkommen. Wie der Mann länger Freude macht“ ist der Titel eines neuen Buches der Autorinnen Susanne Fröhlich und Constanze Kleis. Die beiden befassen sich mit dem Männerfang, der Männerhaltung und dem Frischverzehr des Mannes – und natürlich noch mit einigen mehr, denn das Buch ist ein humoriger Beziehungsratgeber.
Männer sind gegenwärtig an dem Buch offenbar nicht sehr interessiert, sie sollten aber die Ohren Spitzen: Viele Frauen lesen es (Amazo.de Verkaufsrang 1012), und vielleicht sollte sich deshalb auch Männer dafür interessieren, wie sie die Reusen, Netze, Aquarien und Bratpfannen finden können – oder vermeiden.
Gebundene Ausgabe - 256 Seiten - Krüger, Frankfurt
Erscheinungsdatum: August 2003
ISBN: 3810506656
(c) 2003 sehpferd press
Männer sind gegenwärtig an dem Buch offenbar nicht sehr interessiert, sie sollten aber die Ohren Spitzen: Viele Frauen lesen es (Amazo.de Verkaufsrang 1012), und vielleicht sollte sich deshalb auch Männer dafür interessieren, wie sie die Reusen, Netze, Aquarien und Bratpfannen finden können – oder vermeiden.
Gebundene Ausgabe - 256 Seiten - Krüger, Frankfurt
Erscheinungsdatum: August 2003
ISBN: 3810506656
(c) 2003 sehpferd press
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die Berliner Autorin Tamara Domentat bürstet 70 Vorurteile gegen Huren gegen den Strich – von „Licht und Schatten“ des Gewerbes über „Gewinn und Verlust“ bis hin zum „Kartell der Gutmenschen“.
Ihr Fazit: Die These, dass Sexarbeit Frauen grundsätzlich psychisch schädigt oder traumatisiert, entbehre jeder Grundlage. Und für die „Retter“, die meist aus den Kreisen bürgerlicher „Gutmenschen“ stammen, hat sie auch wenig übrig: es ginge den Kritikern, so schreibt sie, hauptsächlich darum, die „Hegemonie ihres eigenen Lebensstils als zeitlos mustergültig zu verteidigen“.
Tamara Domentat:
"Laß dich verwöhnen" – Prostitution in Deutschland
Gebundene Ausgabe - 320 Seiten - Aufbau-Verlag
Erscheinungsdatum: Februar 2003
ISBN: 3351025505
Ihr Fazit: Die These, dass Sexarbeit Frauen grundsätzlich psychisch schädigt oder traumatisiert, entbehre jeder Grundlage. Und für die „Retter“, die meist aus den Kreisen bürgerlicher „Gutmenschen“ stammen, hat sie auch wenig übrig: es ginge den Kritikern, so schreibt sie, hauptsächlich darum, die „Hegemonie ihres eigenen Lebensstils als zeitlos mustergültig zu verteidigen“.
Tamara Domentat:
"Laß dich verwöhnen" – Prostitution in Deutschland
Gebundene Ausgabe - 320 Seiten - Aufbau-Verlag
Erscheinungsdatum: Februar 2003
ISBN: 3351025505
Russlands Männer klagen häufiger über Potenzstörungen als andere Männer in 12 Ländern, die miteinander verglichen wurden: 52 Prozent der befragten im Alter zwischen 30 und 60 Jahren sollen demnach wenigstens zeitweilig an Erektionsstörungen leiden. Besser dran sind Franzosen und Deutsche, während Amerikaner (40 Prozent) und Israeli (30 Prozent) schlechter abschnitten.
Verantwortlich für die frustrierende Situation der russischen Männer sei, so ein namhafter russischer Urologe, vor allem Umwelt, Stress, Mangelernährung und Alkohol sowie Bewegungsmangel. „Russland aktuell " glaubt freilich, ein Geheimmittel zu kennen: die Girl-Gruppe „Viagra", die leicht bekleidet durch russische Video-Clips hüpft.
Verantwortlich für die frustrierende Situation der russischen Männer sei, so ein namhafter russischer Urologe, vor allem Umwelt, Stress, Mangelernährung und Alkohol sowie Bewegungsmangel. „Russland aktuell " glaubt freilich, ein Geheimmittel zu kennen: die Girl-Gruppe „Viagra", die leicht bekleidet durch russische Video-Clips hüpft.
sehpferd - am Mittwoch, 5. November 2003, 19:55 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Das Pharmaunternehmen Eli Lilly ist in Österreich unterwegs mit einer Werbekampagne, die durch eine Gesundheitsinitiative untermauert wird. In der Alpenrepublik wirken daran zahlreiche prominente Mediziner mit, die sich für das Programm „Lilly ICOS Life Work Balance Programms“ gewinnen ließen.
Das Potenzmittel „Cialis“, um dessen Promotion es bei der Kampagne eigentlich geht, wird dabei immer geschickt gegen das Konkurrenzprodukt aus dem Hause Pfitzer ausgespielt: Das eigene Produkt wirke nicht nur schneller, sondern die Wirkung halte auch länger an.
Die österreichische Presse verbindet die Lilly-Promotion stets mit der Gallupp-Umfrage „Männer und Sex 2003". Bei der festgestellt wurde, dass recht viele Österreicher bereits in jungen Jahren an Potenzstörungen litten: 12,5 Prozent sollen es unter den 30 bis 39-jährigen Männern sein. Die „Tiroler Tageszeitung " titelte allerdings "jeder zweite Österreicher leide unter Potenzstörungen".
Das Potenzmittel „Cialis“, um dessen Promotion es bei der Kampagne eigentlich geht, wird dabei immer geschickt gegen das Konkurrenzprodukt aus dem Hause Pfitzer ausgespielt: Das eigene Produkt wirke nicht nur schneller, sondern die Wirkung halte auch länger an.
Die österreichische Presse verbindet die Lilly-Promotion stets mit der Gallupp-Umfrage „Männer und Sex 2003". Bei der festgestellt wurde, dass recht viele Österreicher bereits in jungen Jahren an Potenzstörungen litten: 12,5 Prozent sollen es unter den 30 bis 39-jährigen Männern sein. Die „Tiroler Tageszeitung " titelte allerdings "jeder zweite Österreicher leide unter Potenzstörungen".
sehpferd - am Mittwoch, 5. November 2003, 19:28 - Rubrik: nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Nachdem das Amtsgericht Alsfeld einem Ehepaar, das ihre Kinder zum notorischen Schulschwänzen anhält, Recht gegeben hatte, kassiert das Landgericht das Urteil wieder.
Die Eltern argumentierten damit, dass sie ihre Kinder „keusch und rein, wie es die Bibel vorgibt" erziehen wollten, dass eben dies aber in den staatlichen Schulen nicht gewährleistet sei. Insbesondere, so die Rechtsanwältin des Ehepaares, würden die Kinder in Staatsschulen „viel zu früh" an das Thema Sex herangeführt. Sie steigerte sich dabei in die Aussage, die Kinder würden jeden Tag Gottes Gebote verletzen, wenn man sie in die Schule schicken würde.
Das Landgericht verneinte nun einen sich daraus ergebenden Gewissensnotstand und sprach eine „letzte Warnung" in Form einer Geldstrafe aus.
Dies alles wusste BBV-net
Die Eltern argumentierten damit, dass sie ihre Kinder „keusch und rein, wie es die Bibel vorgibt" erziehen wollten, dass eben dies aber in den staatlichen Schulen nicht gewährleistet sei. Insbesondere, so die Rechtsanwältin des Ehepaares, würden die Kinder in Staatsschulen „viel zu früh" an das Thema Sex herangeführt. Sie steigerte sich dabei in die Aussage, die Kinder würden jeden Tag Gottes Gebote verletzen, wenn man sie in die Schule schicken würde.
Das Landgericht verneinte nun einen sich daraus ergebenden Gewissensnotstand und sprach eine „letzte Warnung" in Form einer Geldstrafe aus.
Dies alles wusste BBV-net
sehpferd - am Mittwoch, 5. November 2003, 19:05 - Rubrik: glaube und aberglaube
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Pressemitteilungen können einfach wunderbar sein. Das gibt es einen erotischen Kalender, im XXL-Format, der ein „wahres Muss“ für alle Freunde der „Fotographie“ ist.
Er glänzt nicht etwa durch gute Fotografen (sie werden erst gar nicht erwähnt) sondern durch einen „neuartigen Matt- /Hochglanz- /Effektlack“, der die „sinnliche Ausstrahlung der Bilder“ unterstützt.
Nein, liebe „Verlagsunion KG“, da könnt ihr noch so viel Glanzlack draufmachen – Journalisten brauchen keinen Weihrauch, sondern Informationen.
Er glänzt nicht etwa durch gute Fotografen (sie werden erst gar nicht erwähnt) sondern durch einen „neuartigen Matt- /Hochglanz- /Effektlack“, der die „sinnliche Ausstrahlung der Bilder“ unterstützt.
Nein, liebe „Verlagsunion KG“, da könnt ihr noch so viel Glanzlack draufmachen – Journalisten brauchen keinen Weihrauch, sondern Informationen.
sehpferd - am Mittwoch, 5. November 2003, 16:33 - Rubrik: seltsame welt
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Männliche Hormone wallen beim Flirt
Unter dem Vorwand eines Speicheltests lockte der Wissenschafter James Roney eine Reihe von 18-36-jährigen männlichen Studenten in eine Untersuchung über das Flirtverhalten: Sie sprachen völlig unbefangen mit einer weiblichen Assistentin, die als Flirtobjekt in die Untersuchung eingebaut wurde.
Beim Speicheltest wurde dann festgestellt, dass der Anteil am männlichen Sexualhormon Testosteron um bis zu 30 Prozent stieg – und je mehr der Student von der Assistentin angetan war, umso höher war der Anstieg.
Welchen Wert diese Untersuchung hat, ist freilich zweifelhaft: dass Hormone unser Verhalten beeinflussen, ist nichts an sich Neues. So bezeichnete denn auch ein Wissenschaftler das Ergebnis als „vorhersehbar“, erwähnte aber auch, dass offenkundig noch nie jemand solche Untersuchungen durchgeführt habe.
Jedenfalls waren alle Versuchskaninchen am Ende um 10 Dollar und eine Erfahrung reicher: Auch bei einem Speicheltest ist oft mehr drin, als man sich vorher gedacht hatte.
Sehpferd meint freilich, dass angebliche „wissenschaftliche“ Untersuchungen, die auf die subjektive Beobachtungsgabe von Forschungsassistentinnen beruhen, in den Mülleimer gehören – und nicht in wissenschaftliche Zeitungen.
Mehr kann man in Nature lesen.
Unter dem Vorwand eines Speicheltests lockte der Wissenschafter James Roney eine Reihe von 18-36-jährigen männlichen Studenten in eine Untersuchung über das Flirtverhalten: Sie sprachen völlig unbefangen mit einer weiblichen Assistentin, die als Flirtobjekt in die Untersuchung eingebaut wurde.
Beim Speicheltest wurde dann festgestellt, dass der Anteil am männlichen Sexualhormon Testosteron um bis zu 30 Prozent stieg – und je mehr der Student von der Assistentin angetan war, umso höher war der Anstieg.
Welchen Wert diese Untersuchung hat, ist freilich zweifelhaft: dass Hormone unser Verhalten beeinflussen, ist nichts an sich Neues. So bezeichnete denn auch ein Wissenschaftler das Ergebnis als „vorhersehbar“, erwähnte aber auch, dass offenkundig noch nie jemand solche Untersuchungen durchgeführt habe.
Jedenfalls waren alle Versuchskaninchen am Ende um 10 Dollar und eine Erfahrung reicher: Auch bei einem Speicheltest ist oft mehr drin, als man sich vorher gedacht hatte.
Sehpferd meint freilich, dass angebliche „wissenschaftliche“ Untersuchungen, die auf die subjektive Beobachtungsgabe von Forschungsassistentinnen beruhen, in den Mülleimer gehören – und nicht in wissenschaftliche Zeitungen.
Mehr kann man in Nature lesen.
sehpferd - am Mittwoch, 5. November 2003, 09:05
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