Die Diskussion um Weblogs geht weiter -diesmal bei den Twodays, sommerlich fröhlich, aber dennoch heftig. Zitat vom Zitat: „Manchmal kommt man sich wie eine Nutte vor, wenn man seine Privatheiten im Weblog verramscht“. Wie eine Nutte? Wundert mich aber, Malorama: Nutten tun es nie umsonst und meist nicht vergeblich, während es Blogger immer umsonst machen und in der Regel vergeblich.
Ansonsten hat die Diskussion den Stellenwert gegenwärtiger Biergarten-Gespräche – um sich richtig zu streiten, ist es viel, viel zu heiß.
Ansonsten hat die Diskussion den Stellenwert gegenwärtiger Biergarten-Gespräche – um sich richtig zu streiten, ist es viel, viel zu heiß.
sehpferd - am Donnerstag, 5. August 2004, 20:48 - Rubrik: blog nachrichten
PC Professionell zeigt in seiner neuesten Ausgabe verschiedene, teils nicht ganz ernst zu nehmende USB-Zubehörteile für den PC: Von der Entspannung über die Abkühlung bis zum Würstchengrill wurde an alles gedacht. Aber – da fehlte doch noch etwas? Richtig: Dies. In Flugzeugen (Economy) vermutlich sogar in der Öffentlichkeit gebrauchsfähig, ohne dass der Nachbar etwas merkt, in jedem Fall aber gut geeignet für das nächtliche Schreiben eines Emails an den Geliebten. Für Herren denkbar ungeeignet.
sehpferd - am Donnerstag, 5. August 2004, 20:27 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wahrscheinlich dürfte diese Meldung deutschen und österreichischen Saubermännern wie Öl heruntergehen: China schnitt nämlich nicht nur 700 Porno-Seiten innerhalb von 10 Tagen aus dem Netz, sondern richtete auch ein staatliches Überwachungssystem gegen Pornografie ein, das nach Presseberichten telefonisch und per Email informiert werden kann.
Ferner verlangte man auf längere Sicht ein „sauberes Internet“.
Gelesen im "Standard" (nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua)
Ferner verlangte man auf längere Sicht ein „sauberes Internet“.
Gelesen im "Standard" (nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua)
sehpferd - am Donnerstag, 5. August 2004, 19:26 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Legal oder illegal – die norwegische Kundschaft der erotischen Dienstleisterinnen ist gerade dabei, die Qualitäten der Damen offen zu legen: Bewertungen von 1 – 6 kann man ihnen geben, und dies durchaus anonym.
Die Kundschaft redet freilich nicht nur über Qualität, sondern auch darüber, wie man den Damen am günstigsten näher tritt. Man erwartet, dass sich daraus durchaus Verhaltensnormen entwickeln können. – im Guten wie im Schlechten.
Den Sommerloch-Beitrag steuerte die Zeitung Dagsavisen bei, gelesen habe ich es aber in den Aftenposten.
Die Kundschaft redet freilich nicht nur über Qualität, sondern auch darüber, wie man den Damen am günstigsten näher tritt. Man erwartet, dass sich daraus durchaus Verhaltensnormen entwickeln können. – im Guten wie im Schlechten.
Den Sommerloch-Beitrag steuerte die Zeitung Dagsavisen bei, gelesen habe ich es aber in den Aftenposten.
sehpferd - am Donnerstag, 5. August 2004, 19:04 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Aus Liebe zu ihrem Papageien gab ein Paar aus Shoebury (UK) das Rauchen auf – denn ihr Papagei „Jay Jay“ war kurz davor, am häuslichen Zigarettenqualm zu sterben.
Nachdem ein Tierarzt zahllose Untersuchungen an dem Papage vorgenommen hatte, die im Übrigen fast 1000 Euro kosteten, stellte er bei dem Tier eine Lungenfehlfunktion fest, die er auf eine Konzentration von Zigarettenrauch zurückführte.
Die Sache funktionierte: Nachdem das Paar mithilfe eines stattlichen Programms zu Nichtrauchern geworden war, ist auch der Papagei wieder bester Stimmung.
Das Sommerloch füllte ich an dieser Stelle mithilfe der BBC.
Nachdem ein Tierarzt zahllose Untersuchungen an dem Papage vorgenommen hatte, die im Übrigen fast 1000 Euro kosteten, stellte er bei dem Tier eine Lungenfehlfunktion fest, die er auf eine Konzentration von Zigarettenrauch zurückführte.
Die Sache funktionierte: Nachdem das Paar mithilfe eines stattlichen Programms zu Nichtrauchern geworden war, ist auch der Papagei wieder bester Stimmung.
Das Sommerloch füllte ich an dieser Stelle mithilfe der BBC.
sehpferd - am Donnerstag, 5. August 2004, 19:02 - Rubrik: seltsame welt
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Liebhaberinnen von essbarer Unterwäsche oder andere Damen, die wissen, dass sie den Herrn ihrer Wahl mit dergleichen erfreuen können, müssen nicht mehr in Pornoshops gehen, um so etwas zu kaufen: Man kann sie sich nämlich selbst stricken. Glauben sie nicht? Sollten sie aber glauben. Strickanleitung für Damen hier. Nur-Bild (für Genießer) hier.
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Die Vorsitzenden von IG Metall und ver.di, Peters und Bsirske, haben jetzt nach Presseberichten zum wiederholten Mal Öl ins Feuer der Polit-Nörgler gegossen: Angegriffen wurde wieder einmal die „unsoziale“ Politik der SPD.
Merkwürdig, dass diese Vorwürfe von einer Organisation kommen, die sich jahrzehntelang nur um höhere Bezüge, kürzere Arbeitszeiten und mehr Urlaub für die Beschäftigten gekümmert hat, während ihr die Arbeitlosen piepschnurzegal waren. Und, ach bitte, erzählen sie mir, liebe Gewerkschaftsführer, doch nicht, dass die 35-Stunden-Woche Arbeitsplätze schafft: Das einzige Resultat waren bezahlte wie auch unbezahlte Mehrleistungen von den Beschäftigten, und die Leidtragenden dabei waren überwiegend Gehaltsempfänger.
Es scheint an der Zeit, darauf hinzuweisen, dass es „Unverständnis und Wut“ nicht nur gegenüber der Haltung der Regierung,, sondern auch gegenüber der Haltung der Gewerkschaften gibt. Diese hätten jetzt die Chance, eigene Vorschläge einzubringen, statt sich ständig als öffentliches Aushängeschild der deutschen Trotzköpfe zu vermarkten.
Merkwürdig, dass diese Vorwürfe von einer Organisation kommen, die sich jahrzehntelang nur um höhere Bezüge, kürzere Arbeitszeiten und mehr Urlaub für die Beschäftigten gekümmert hat, während ihr die Arbeitlosen piepschnurzegal waren. Und, ach bitte, erzählen sie mir, liebe Gewerkschaftsführer, doch nicht, dass die 35-Stunden-Woche Arbeitsplätze schafft: Das einzige Resultat waren bezahlte wie auch unbezahlte Mehrleistungen von den Beschäftigten, und die Leidtragenden dabei waren überwiegend Gehaltsempfänger.
Es scheint an der Zeit, darauf hinzuweisen, dass es „Unverständnis und Wut“ nicht nur gegenüber der Haltung der Regierung,, sondern auch gegenüber der Haltung der Gewerkschaften gibt. Diese hätten jetzt die Chance, eigene Vorschläge einzubringen, statt sich ständig als öffentliches Aushängeschild der deutschen Trotzköpfe zu vermarkten.
sehpferd - am Donnerstag, 5. August 2004, 12:06 - Rubrik: einig fallerland
Zugegeben, ich habe etwas gespickt, und zwar hier. Aber wer an „Doggie Style“ interessiert ist, wird sich wahrscheinlich für Doggie Styles weniger begeistern.
Irgendwie passt das alles nicht: Die Kirchen und Gutmenschenvereine malen den Teufel an die Wand, weil es in Deutschland nicht genug Kinder gibt, und manche Journalisten und Politiker sehen in diesen Kindern ja bereits „Rentenzahler“.
So weit die eine Seite. Doch sagt die Praxis, dass Kinder gar nicht erst zu Rentenzahlern werden, weil die Ausbildungsplätze fehlen, und selbst wenn sie denn jetzt durch Staatesmacht und Wirtschaftsgnade aus dem Boden gestampft würden, hätte dies mäßige Effekte: Die neuen Gesellen, Kaufmannsgehilfen und wie sie alle heißen, müssten ja erst einmal in eine beständige Arbeit übernommen werden.
Die Lösung muss also anders gefunden werden: wer jetzt, wie die Scharfmacher der SPD und die Gewerkschaften, wieder von einer „Ausbildungsabgabe“ redet, sollte eigentlich öffentlich lächerlich gemacht werden, denn solch eine Abgabe löst überhaupt nichts, sondern kühlt nur die überhitzten Sozialseelchen.
Wir müssen in Deutschland – und dies sehr dringend – wesentlich pragmatischer und erheblich weniger ideologisch denken und handeln. Der Staat ist gefordert, endlich ein glaubwürdiges Konzept gegen die Lehrstellenverknappung zu entwickeln, um Überhang und Mangel besser zu regulieren: Möglicherweise muss das gesamte betriebliche Ausbildungswesen auf den Prüfstein.
Zunächst aber ist nun tatsächlich die Wirtschaft in der Verpflichtung: Jugendliche, die auf der Straße stehen, statt zu lernen, schaden der Gesellschaftsordnung und sind ein guter Nährboden für alle Rattenfänger von rechts und links.
So weit die eine Seite. Doch sagt die Praxis, dass Kinder gar nicht erst zu Rentenzahlern werden, weil die Ausbildungsplätze fehlen, und selbst wenn sie denn jetzt durch Staatesmacht und Wirtschaftsgnade aus dem Boden gestampft würden, hätte dies mäßige Effekte: Die neuen Gesellen, Kaufmannsgehilfen und wie sie alle heißen, müssten ja erst einmal in eine beständige Arbeit übernommen werden.
Die Lösung muss also anders gefunden werden: wer jetzt, wie die Scharfmacher der SPD und die Gewerkschaften, wieder von einer „Ausbildungsabgabe“ redet, sollte eigentlich öffentlich lächerlich gemacht werden, denn solch eine Abgabe löst überhaupt nichts, sondern kühlt nur die überhitzten Sozialseelchen.
Wir müssen in Deutschland – und dies sehr dringend – wesentlich pragmatischer und erheblich weniger ideologisch denken und handeln. Der Staat ist gefordert, endlich ein glaubwürdiges Konzept gegen die Lehrstellenverknappung zu entwickeln, um Überhang und Mangel besser zu regulieren: Möglicherweise muss das gesamte betriebliche Ausbildungswesen auf den Prüfstein.
Zunächst aber ist nun tatsächlich die Wirtschaft in der Verpflichtung: Jugendliche, die auf der Straße stehen, statt zu lernen, schaden der Gesellschaftsordnung und sind ein guter Nährboden für alle Rattenfänger von rechts und links.
sehpferd - am Donnerstag, 5. August 2004, 09:27 - Rubrik: einig fallerland
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wie vertragen sich ein Genozid, die anglikanische Kirche und Nacktheit? Offenbar äußerst gut. Jedenfalls unterstützt Rev. Stephen Earley von der St. Martin’s Church in Horsley, Gloucestershire (UK) die Idee, zum 10. Jahrestag des Genozids in Ruanda einen Aktfotokalender herauszubringen. Er wurde von der ehemaligen Vogue-Fotografin Angela Williams aufgenommen und zeigt wunderschöne Aktaufnahmen – und ist für seine 10 GBP bei weitem nicht überbezahlt. Man will 5000 Exemplare verkaufen und sucht noch Verkaufsstellen im In- und Ausland.
Meine Bitte: Unterstützt die Frauen von Horsley und ihr Anliegen – kauft den Kalender, auch wenn er im Moment noch etwa schwierig zu bekommen ist. Das Auftragsformular (PDF, UK und übriges Europa) findet man hier.

Meine Bitte: Unterstützt die Frauen von Horsley und ihr Anliegen – kauft den Kalender, auch wenn er im Moment noch etwa schwierig zu bekommen ist. Das Auftragsformular (PDF, UK und übriges Europa) findet man hier.

sehpferd - am Mittwoch, 4. August 2004, 22:15 - Rubrik: lichtbilder - photography
Der Schmuddelblogger schreibt darüber, wie er sich als weibliche „Anka“ in einen Chat eingeloggt hat und macht damit wieder das Thema der „Blue Boys“ populär. Aber auch dies: Männer, die vorgeben, Frauen zu sein, haben durchaus Chancen, ein aufregendes Leben im Web zu haben. Notfalls kann man immer noch argumentieren, man sei Soziologiestudent(in) und müsse daher Studien darüber treiben, wie es sich so andersgeschlechtlich schreibt. Wie auch immer: Der Schmuddelblogger resümiert: Frauen haben es leicht.
Wer in der Jugend niemals so richtig begriffen hat, wie sich die Bundesversammlung zusammensetzt und welche Aufgaben sie hat, kann jetzt als erwachsener Nachhilfeunterricht bei Petruschka V. bekommen. Über die Kosten war leider nichts in Erfahrung zu bringen.
© des Originalsbildes 2004 by ilovematures
© des Originalsbildes 2004 by ilovematures
sehpferd - am Mittwoch, 4. August 2004, 20:24 - Rubrik: wundersames
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Computermäuse, deren Beweglichkeit nachlässt, sollten auf gar keinen Fall mit Gleitmitteln behandelt werden. Das Bild zeigt Clara H. bei dem Versuch, die Beweglichkeit der Maus durch ungeeignete Schmiermittel wieder herzustellen. Das Gerät büßte dabei jedoch seine Funktionstüchtigkeit völlig ein.
(c) des unbearbeiteten Bildes by objectfreaks
(c) des unbearbeiteten Bildes by objectfreaks
sehpferd - am Mittwoch, 4. August 2004, 20:03 - Rubrik: papierkorb nachrichten
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Die Herren sollten jetzt mal genau herhören: Im Sommer, so rät ein Professor Norbert Bachl vom Wiener Institut für Sportmedizin, sollte man bei der Liebe besser die passive Rolle übernehmen – vor allem wenn man schon Herz-Kreislauf vorgeschädigt ist.
Also: Nichts wie in den Erotik-Shop und einen Strap-On für die Geliebte oder Ehefrau kaufen. Viele wollten es ja schon immer mal versuchen, und seht, jetzt gibt es eine Begründung dafür.
Also: Nichts wie in den Erotik-Shop und einen Strap-On für die Geliebte oder Ehefrau kaufen. Viele wollten es ja schon immer mal versuchen, und seht, jetzt gibt es eine Begründung dafür.
sehpferd - am Mittwoch, 4. August 2004, 18:52 - Rubrik: wundersames
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Wenn es eine Neuerung in Deutschland gibt, die allen dient, ist immer das Geschrei derer am Größten, die das Hohelied der Armen singen. Einer tut es nicht: Peter Glotz. Er wusste schon vor Jahren, was wirklich sozial ist:
„Unsozial ist es vielmehr, kleine Lohnsteuerzahler, die nie auch nur in die Nähe von Hochschulen kommen, immer stärker zu belasten, damit die Kinder der Mittelschichten gebührenfrei studieren können.“
Die ZEIT.
Jetzt heißt es wieder überall, die Studiengebühren minderten die Chancen der Arbeiterkinder, den Weg zum Studium zu finden und begünstige die „Bürgertöchter und Bürgersöhne“. Mich stört daran, wie schnell Menschen das Wort „Arbeiter“ in den Mund nehmen, die gar nicht wissen, was ein Arbeiter denkt. Der Arbeitersohn jedenfalls, der Ingenieur werden will, wird es mit oder ohne Studiengebühr, während es sich das Bürgersöhnchen demnächst hoffentlich besser überlegen wird, ob ein Studium der Soziologie auch für ein späteres Einkommen geeignet ist.
„Unsozial ist es vielmehr, kleine Lohnsteuerzahler, die nie auch nur in die Nähe von Hochschulen kommen, immer stärker zu belasten, damit die Kinder der Mittelschichten gebührenfrei studieren können.“
Die ZEIT.
Jetzt heißt es wieder überall, die Studiengebühren minderten die Chancen der Arbeiterkinder, den Weg zum Studium zu finden und begünstige die „Bürgertöchter und Bürgersöhne“. Mich stört daran, wie schnell Menschen das Wort „Arbeiter“ in den Mund nehmen, die gar nicht wissen, was ein Arbeiter denkt. Der Arbeitersohn jedenfalls, der Ingenieur werden will, wird es mit oder ohne Studiengebühr, während es sich das Bürgersöhnchen demnächst hoffentlich besser überlegen wird, ob ein Studium der Soziologie auch für ein späteres Einkommen geeignet ist.
sehpferd - am Mittwoch, 4. August 2004, 09:03 - Rubrik: aufgegriffen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Ein Bleistift gibt Ihnen die absolute Ausdrucksfreiheit. Er ist ausgestattet mit einer Mine, die über das Papier gleitet wie von Selbst. Mit einer Länge von 17,5 Zentimetern und vielen Anspitzvarianten gestattet sie Ihnen, Literatur in professioneller Qualität zu verfassen – sie können damit ihrer Kreativität völlig freien Lauf lassen.
sehpferd - am Dienstag, 3. August 2004, 23:30 - Rubrik: papierkorb nachrichten
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Die Bemühungen des österreichischen Fernsehsenders TV6, ein Bildungsprogramm anzubieten, machen ungeheure Fortschritte, wie man an diesem Screenshot unzweifelhaft erkennen kann.
(c) screenshot 2004 by sehpferd
(c) screenshot 2004 by sehpferd
sehpferd - am Dienstag, 3. August 2004, 23:14 - Rubrik: papierkorb nachrichten
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Neonilla Samukhina weiß es: weil die Leute sich dort so gut kleiden, während sie zu Hause schlampig herumrennen - wenn das kein Grund ist.
sehpferd - am Dienstag, 3. August 2004, 20:42 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Es ist einfach. Wenn sie ein Schreibfaultier sind, können sie einfach ein paar Stichwörter zu ihren Fantasien vorgeben, und ein professioneller Autor schreibt ihre Story (sorry, English only).
Sollten Sie aber ein Schreibfleißtier sein, dann können sie jetzt ein Buch bestellen, das ihnen sagt, was sie alles beachten müssen, um diese Geschichte selber zu schreiben: 29 Wege, um großartige Erotikgeschichten zu schreiben. Die PDF-Datei kostet kein Vermögen, sagt ihnen aber, wie viele Orgasmen eine gute Geschichte enthalten sollte – und gibt ein wenig Unterricht in Anatomie. Auch nicht schlecht für einen Erotikautor.
Via World Sex News.
Sollten Sie aber ein Schreibfleißtier sein, dann können sie jetzt ein Buch bestellen, das ihnen sagt, was sie alles beachten müssen, um diese Geschichte selber zu schreiben: 29 Wege, um großartige Erotikgeschichten zu schreiben. Die PDF-Datei kostet kein Vermögen, sagt ihnen aber, wie viele Orgasmen eine gute Geschichte enthalten sollte – und gibt ein wenig Unterricht in Anatomie. Auch nicht schlecht für einen Erotikautor.
Via World Sex News.
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Sexueller rat ist oft nötig – doch wer sollte ihn geben? Oft sind es Journalistinnen und Journalisten, die ohne große theoretische oder praktische Kenntnisse das herausplappern, was die Spatzen ohnehin von den Dächern pfeifen. Eine wirkliche Sexpertin hat jetzt darüber geschrieben. Ihr Name ist Dr. Petra Boynton und sie hat ein PhD für (man staune) Pornografie. Ihr Resümee: Der Sex-Rat muss auf die Person zugeschnitten sein wie jeder andere persönliche Rat auch. Akademiker werden nicht verlangt, aber Menschen, die ihre Grenzen kennen (und die Grenzen anderer, nehme ich an).
Besonders empfehlen möchte ich noch empfehlen, die 10 Sex-Mythen zu lesen. Oder glauben sie etwa auch, dass Frauen den Zenit ihrer Sexualität mit 40 überschritten haben? Ich nicht.
Besonders empfehlen möchte ich noch empfehlen, die 10 Sex-Mythen zu lesen. Oder glauben sie etwa auch, dass Frauen den Zenit ihrer Sexualität mit 40 überschritten haben? Ich nicht.
sehpferd - am Dienstag, 3. August 2004, 20:24 - Rubrik: seltsame welt
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Das Risiko, bei einem „Blinddate“ zu „verschwinden“, ist in Zahlen so gut wie nicht messbar. Dennoch haben inzwischen zahlreiche Agenturen von sich reden gemacht, die „aufpassen“, falls die Dame in die Hände eines dieser ruchlosen Verbrecher fällt, vor denen ja alle Mädchen bereits im Rotkäppchenmärchen gewarnt wurden.
Dabei sind die Regeln für Blinddates eigentlich ganz einfach: Wer ein Treffen wirklich will, wird auch einige private Details über sich bekannt geben: zum Beispiel die Telefonnummer am Arbeitsplatz. Außerdem sollte man den Treffpunkt vorher fest ausmachen – belebte Straßen und Plätze eignen sich ebenso wie viel besuchte Cafés, und im äußersten Notfall kann man einem Freund oder einer Freundin sagen, dass man sich an diesem Abend mit jemandem trifft.
Falls man wirklich einen zweifelhaften Menschen trifft, kann man ihn in der Öffentlichkeit meist noch abschütteln. Das ist sicherer, als zu wissen, dass nach 72 Stunden die Polizei kommt – man könnte dann nämlich schon nicht mehr am Leben sein.
Nach einigen Berichten über Blind Dates muss allerdings nicht nur vor Männern, sondern auch vor Frauen gewarnt werden. Dabei geht es weniger um sexuelle Übergriffe als um kleine Betrügereien: da wird der Mann schon mal veranlasst, Bahn- oder gar Flugkosten zu übernehmen, die so gar nicht entstanden sind, und wenn die Dame erscheint, verlangt sie, in ein teures Lokal zu gehen – dessen Rechnung natürlich der Mann bezahlen muss. Man darf schließlich von einer Dame nicht erwarten, dass sie ihre Kreditkarte ständig mit sich führt. Auch dies ist tatsächlich passiert: Wenn er sie bereits zärtlich in die Arme nimmt, erklärt sie ihm recht präzis, wie teuer ihr Leben ist, und dass er doch vor weiteren Gunstbezeugungen ihrerseits ruhig ein wenig großzügig sein könnte.
Dabei sind die Regeln für Blinddates eigentlich ganz einfach: Wer ein Treffen wirklich will, wird auch einige private Details über sich bekannt geben: zum Beispiel die Telefonnummer am Arbeitsplatz. Außerdem sollte man den Treffpunkt vorher fest ausmachen – belebte Straßen und Plätze eignen sich ebenso wie viel besuchte Cafés, und im äußersten Notfall kann man einem Freund oder einer Freundin sagen, dass man sich an diesem Abend mit jemandem trifft.
Falls man wirklich einen zweifelhaften Menschen trifft, kann man ihn in der Öffentlichkeit meist noch abschütteln. Das ist sicherer, als zu wissen, dass nach 72 Stunden die Polizei kommt – man könnte dann nämlich schon nicht mehr am Leben sein.
Nach einigen Berichten über Blind Dates muss allerdings nicht nur vor Männern, sondern auch vor Frauen gewarnt werden. Dabei geht es weniger um sexuelle Übergriffe als um kleine Betrügereien: da wird der Mann schon mal veranlasst, Bahn- oder gar Flugkosten zu übernehmen, die so gar nicht entstanden sind, und wenn die Dame erscheint, verlangt sie, in ein teures Lokal zu gehen – dessen Rechnung natürlich der Mann bezahlen muss. Man darf schließlich von einer Dame nicht erwarten, dass sie ihre Kreditkarte ständig mit sich führt. Auch dies ist tatsächlich passiert: Wenn er sie bereits zärtlich in die Arme nimmt, erklärt sie ihm recht präzis, wie teuer ihr Leben ist, und dass er doch vor weiteren Gunstbezeugungen ihrerseits ruhig ein wenig großzügig sein könnte.
sehpferd - am Dienstag, 3. August 2004, 20:09 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Das verruchte Wiesel hat etwas Neues: einen gedruckten Katalog, um auch daheim die Kleidungsstücke auszusuchen, die an wohl geformten weiblichen Körpern getragen, stets für verwegene Blicke sorgen. Dazu gibt es auf der Webseite noch tiefe Einblicke in die Modelle von Wicked Weasel und vor allem zahlreiche Damen, die sich unbedingt einmal im Weasel-Bikini fotografieren lassen wollte, so wie diese hier.
Bild: © 2004 by WickedWeasel, AU
Voriger Beitrag zu "WickedWeasel".
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Bild: © 2004 by WickedWeasel, AU
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noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wie alt man wird, merkt man, wenn die Menschen der vorausgegangenen Generation nach und nach hinwegstreben. Dieser Tage war es der legendäre Curt Anatol Tichy, besser bekannt als tollpatschiger Kriminalassistent „Schrammel“ in der legendären Fernsehserie „Kottan ermittelt“.
Der Schauspieler wurde 80 Jahre alt. Statt eines Nachrufs hier einer der legendären Dialoge (über Schrammel):
Kottan (deutet auf ein Glas mit Goldfisch drin): "Wos is des?"
Schremser: "Den hob I für`n Schrammel kriegt."
Kottan: "A guader Tausch."
Heute bekommen wir im Fernsehen niemanden wie den Schrammel mehr. Hab mir schon überlegt, die Röhre ausbauen zu lassen und dafür ein Goldfischglas hineinzubauen.
Der Schauspieler wurde 80 Jahre alt. Statt eines Nachrufs hier einer der legendären Dialoge (über Schrammel):
Kottan (deutet auf ein Glas mit Goldfisch drin): "Wos is des?"
Schremser: "Den hob I für`n Schrammel kriegt."
Kottan: "A guader Tausch."
Heute bekommen wir im Fernsehen niemanden wie den Schrammel mehr. Hab mir schon überlegt, die Röhre ausbauen zu lassen und dafür ein Goldfischglas hineinzubauen.
sehpferd - am Dienstag, 3. August 2004, 16:17 - Rubrik: aufgegriffen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Es ist die größte Reform des deutschen Sozialwesens, kein Zweifel. Es ist eine bittere Reform und eine notwendige zugleich. Sie hätte früher kommen müssen – vor dem großen Anstieg der Arbeitslosigkeit, aber vor allem: Vor der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Damit keine Zweifel entstehen: ich weiß, dass der deutsche Osten Probleme hat, und ich weiß, dass man die Bürger dort nicht dafür verantwortlich machen kann.
Freilich ist es müßig, von „hätte“ zu sprechen, von falschen Versprechungen. Die Reform ist jetzt da, und sie muss jetzt umgesetzt werden – auch entgegen den Protesten aus dem Osten Deutschlands. Aber es scheint, als hinge ein Teil der Bevölkerung dort noch den Segnungen des Sozialismus nach: DDR Soft, sozusagen. Man kann es nicht beklagen. Man muss es verändern, muss der PDS und dem „Neuen Deutschland“ Paroli bieten.
Nichts gegen Herrn Erholdt, den neuen selbst ernannten Magdeburger Superstar der Armen und Entrechteten. Möglicherweise handelt er aus edlen Motiven. Das hoffen wir jedenfalls. Besser freilich wäre, er würde seine Landsleute davon überzeugen, dass der Kampf gegen die SED-Führung von damals mit seinem Kampf gegen Hartz nichts zu tun hat. Damals kämpfte man für die Freiheit. Die hat man inzwischen: doch in den Köpfen allzu vieler sitzt noch der Muff des Kommunismus. Je eher er herausmieft, umso besser.
Freilich ist es müßig, von „hätte“ zu sprechen, von falschen Versprechungen. Die Reform ist jetzt da, und sie muss jetzt umgesetzt werden – auch entgegen den Protesten aus dem Osten Deutschlands. Aber es scheint, als hinge ein Teil der Bevölkerung dort noch den Segnungen des Sozialismus nach: DDR Soft, sozusagen. Man kann es nicht beklagen. Man muss es verändern, muss der PDS und dem „Neuen Deutschland“ Paroli bieten.
Nichts gegen Herrn Erholdt, den neuen selbst ernannten Magdeburger Superstar der Armen und Entrechteten. Möglicherweise handelt er aus edlen Motiven. Das hoffen wir jedenfalls. Besser freilich wäre, er würde seine Landsleute davon überzeugen, dass der Kampf gegen die SED-Führung von damals mit seinem Kampf gegen Hartz nichts zu tun hat. Damals kämpfte man für die Freiheit. Die hat man inzwischen: doch in den Köpfen allzu vieler sitzt noch der Muff des Kommunismus. Je eher er herausmieft, umso besser.
sehpferd - am Dienstag, 3. August 2004, 09:32 - Rubrik: einig fallerland
Warum die Konjunktur nach oben geht, wenn die Röcke sehr kurz getragen werden, versucht die Zeitschrift „SPA!“ zu beweisen. Mehr kann man hier lesen.
sehpferd - am Montag, 2. August 2004, 19:52 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Japanische Paare leben oft jahrzehntelang glücklich miteinander – doch Sex schient dabei eine immer geringere Rolle zu spielen. Wie eine Japanerin berichtete, sähe man einander nun „nicht mehr als Sexobjekte“. Ein Experte hat es bestätigt: Ein großer Teil der städtischen Intelligenzler führten eine gute Ehe, ohne nennenswert Sex zu haben. Ob es aber wirklich gute Ehe sind, in denen Sex eine geringe Rolle spielt, bezweifelt ein anderer Experte: Er vermutet, dass sexlose Paare nur vertuschen würden, dass sie anderwärts Probleme haben.
sehpferd - am Montag, 2. August 2004, 19:47 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
In Thailand sei es verboten, in pornografischen Filmen mitzuwirken, schreibt die „Asian Sex Gazette“, aber offenbar ist es lohnend, dessen bezichtigt zu werden. Sechstellige Summen sollen der Schauspielerin geboten worden sein, über deren Namen stillschweigen gewahrt wird – von seriösen Anbietern. Na bitte.
sehpferd - am Montag, 2. August 2004, 19:37 - Rubrik: seltsame welt
Wenn der Teufel über einen kommt, kann man nichts machen: Dann müssen Talar und Nonnenkutte sofort fallen und das Auto zum Schwingen gebracht werden. So geschehen auf dem Parkplatz des Flughafens von Malawi.
Da man dort so etwas in der Öffentlichkeit nicht gerne sieht, auch wenn es sich nicht um Geistliche handelt, wurden sowohl Nonne wie auch Priester auf Bewährung zu sechs Monaten Zwangsarbeit verurteilt, wusste die BBC.
Da man dort so etwas in der Öffentlichkeit nicht gerne sieht, auch wenn es sich nicht um Geistliche handelt, wurden sowohl Nonne wie auch Priester auf Bewährung zu sechs Monaten Zwangsarbeit verurteilt, wusste die BBC.
sehpferd - am Montag, 2. August 2004, 19:29 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Einst war sie ein Supermodell, das vor allem durch den „Wonderbra“ bekannt wurde, doch dann fiel sie in das Loch des Ruhms: Jahrelanger Drogenmissbrauch machten aus dem einzigen Supermodell Sophie Anderton (Foto) eine Frau, die nur noch für die Klatschspalten taugte: Niemand gab mehr einen Pfifferling für sie.
Nun will sie zurück in die Branche – doch ob es gut war, der BBC die Geschichte um Kokain, Männer und Verfall zu erzählen? Oder gar die Geschichte einer Zuhälterin, die sie angeblich für 7000 Euro an einen italienischen Geschäftsmann für eine Nacht verhökerte?
Gelernt hat sie offenbar aus all dem nicht viel. Nach Zeitungsberichten will sie nun etwas tun, von dem man besser die Finger lassen sollte: eine Realityshow aus dem Dschungel.
Nun will sie zurück in die Branche – doch ob es gut war, der BBC die Geschichte um Kokain, Männer und Verfall zu erzählen? Oder gar die Geschichte einer Zuhälterin, die sie angeblich für 7000 Euro an einen italienischen Geschäftsmann für eine Nacht verhökerte?
Gelernt hat sie offenbar aus all dem nicht viel. Nach Zeitungsberichten will sie nun etwas tun, von dem man besser die Finger lassen sollte: eine Realityshow aus dem Dschungel.
sehpferd - am Montag, 2. August 2004, 18:45 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Ganz so groß wie im benachbarten Schweden ist die Scheinmoral in Finnland zwar nicht, aber was sich der Gesetzgeber dort geleistet hat, spottet jeder Beschreibung: Auf finnischen Webseiten dürfen sich Huren nun nämlich nicht mehr anpreisen, was bedeutet, dass sie ihre Seiten im Ausland hosten lassen müssen – die Tageszeitungen haben sich schon seit längerer Zeit verpflichtet, keine Hurenanzeigen mehr zu bringen.
Die finnische Hurenorganisation SALLI wies bereits darauf hin, dass diese Maßnahme das Vertrauen der Huren in die Polizei noch mehr zerstören könnte – und dass die einzigen Nutznießer der neuen Gesetze möglicherweise Zuhälter sein könnten.
Die Frage nach der Legalität von Prostitution wurde in Skandinavien in den vergangenen Jahren heftig diskutiert. Während Schweden das Problem mit einem radikalfeministischen Gesetz regelt, dass die Freier bestraft, die Huren aber ungeschoren lässt, hat die finnische Regierung lediglich geregelt, wie mit dem öffentlichen Raum umgegangen werden darf: Huren und Pinkeln ist demnach dort verboten.
Die finnische Hurenorganisation SALLI wies bereits darauf hin, dass diese Maßnahme das Vertrauen der Huren in die Polizei noch mehr zerstören könnte – und dass die einzigen Nutznießer der neuen Gesetze möglicherweise Zuhälter sein könnten.
Die Frage nach der Legalität von Prostitution wurde in Skandinavien in den vergangenen Jahren heftig diskutiert. Während Schweden das Problem mit einem radikalfeministischen Gesetz regelt, dass die Freier bestraft, die Huren aber ungeschoren lässt, hat die finnische Regierung lediglich geregelt, wie mit dem öffentlichen Raum umgegangen werden darf: Huren und Pinkeln ist demnach dort verboten.
sehpferd - am Montag, 2. August 2004, 18:01 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Irgendwie muss ich seinen Tod übersehen haben: Michael Lukas Moeller, der zeitweilige Weggefährte, verließ die Welt im Juli 2002. Einer Meinung waren wir nie: die akademische Welt hat ihren Anspruch, das Leben selber aber stellt andere Forderungen.
Ich selbst habe ihn und seine Arbeit aus den Augen verloren, als ich selbst meine damalige Aufgabe an den Nagel hängte – eine lange Geschichte, die hier vielleicht noch einmal erzählt werden könnte. Ich sah ihn noch manchmal im Fernsehen – das war freilich nicht mehr derselbe Michael, den ich kennen gelernt hatte.
Ich höre, dass Michael noch viele Bücher schrieb, vor allem über die Liebe. Ab etwa 1990 widmete er sich dann ganz diesem Thema. Mag er auch manchmal etwas zu sehr die Öffentlichkeit geliebt haben, doch eines ist sicher: Was er anpackte, tat er engagiert und aus vollem Herzen.
Ich selbst habe ihn und seine Arbeit aus den Augen verloren, als ich selbst meine damalige Aufgabe an den Nagel hängte – eine lange Geschichte, die hier vielleicht noch einmal erzählt werden könnte. Ich sah ihn noch manchmal im Fernsehen – das war freilich nicht mehr derselbe Michael, den ich kennen gelernt hatte.
Ich höre, dass Michael noch viele Bücher schrieb, vor allem über die Liebe. Ab etwa 1990 widmete er sich dann ganz diesem Thema. Mag er auch manchmal etwas zu sehr die Öffentlichkeit geliebt haben, doch eines ist sicher: Was er anpackte, tat er engagiert und aus vollem Herzen.
sehpferd - am Montag, 2. August 2004, 10:12 - Rubrik: aufgegriffen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Manche meinen: Ja, Sex ist selbstverständlich heilig. Ich meine es auch, aber aus anderen Gründen, doch empfehle ich, diese Webseite einmal anzusehen.
Immerhin haben Religion und Sex ein gemeinsames Ziel: Sich die Ewigkeit herbeizuwünschen.
Immerhin haben Religion und Sex ein gemeinsames Ziel: Sich die Ewigkeit herbeizuwünschen.
sehpferd - am Sonntag, 1. August 2004, 22:56 - Rubrik: glaube und aberglaube
Hamburg hat jetzt eine neue Touristenattraktion: Ein Gang durch das historische Rotlichtviertel, mit ausführlicheren Erläuterungen der damaligen Gegebenheiten, zum Beispiel dieser: "Röckchen hoch, einmal rein-raus, mehr war`s nicht“ ... denn "die Kirche schrieb die Stellungen vor".
Gelesen in „Die Welt“, aus der auch das Zitat ist.
Gelesen in „Die Welt“, aus der auch das Zitat ist.
sehpferd - am Sonntag, 1. August 2004, 20:48 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Zwar ist die Ausbildungsabgabe gerade vom Tisch, doch machen sich die Koalitionäre zu Berlin wieder einmal Gedanken über Bordelle, und wieder kommt derselbe Schwachsinn auf den Tisch, der schon einmal in der Presse verwurstet wurde: Wenn sie nicht genügend Lehrstellen für Berufe wie beispielsweise Kellner oder kaufmännische Angestellte anbieten würden, müssten Bordelle eben auch die Strafsteuer für Ausbildungsunwillige bezahlen – Hure ist schließlich kein Lehrberuf und steht deswegen nicht auf der Liste.
Fragt sich nur, wo das Bundesministerium die vielen Kellner und kaufmännischen Angestellten in Bordellen ausgemacht haben will.
Fragt sich nur, wo das Bundesministerium die vielen Kellner und kaufmännischen Angestellten in Bordellen ausgemacht haben will.
sehpferd - am Sonntag, 1. August 2004, 20:40 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Auf die Schuhe kommt es an – worauf sonst? Sie sind von Prada, kosten um die 830 Euro, und das Ganze stammt aus einem Modebericht der „Vogue“ vom August 2004 mit dem Titel „Jagd-Instinkte“.
Also Männer, rechtzeitig auf die Bäume, wenn die Tigerin vorbeischleicht.
Foto:
(c) 2004 by Vogue and Indlekofer - Knoepfel
Also Männer, rechtzeitig auf die Bäume, wenn die Tigerin vorbeischleicht.
Foto:
(c) 2004 by Vogue and Indlekofer - Knoepfel
sehpferd - am Sonntag, 1. August 2004, 15:49 - Rubrik: wundersames
Das wöchentliche Geblubber aus den Algen - immer Sonntags
Hatte ich wirklich vor, in der letzten Woche so viel über die katholische Kirche zu schreiben? Auf gar keinen Fall – und es ist auch keineswegs so, dass ich die Feminismus-Diskussion, die darüber entstanden ist, ernst nehme. Aber dies nehme ich ernst: Mann und Frau sind Gottes gleichwertige Geschöpfe: Die Genesis kennt keinen Unterschied, keine Rollenverteilung und keinen Herrschaftsanspruch eines Geschlechts über das andere. Gottes Wort muss mehr Geltung haben als das Wort des obersten Katholiken.
Es ist erstaunlich, dass es darüber in dieser Welt kaum noch Diskussionen gibt. Überall wird akzeptiert, dass Männer und Frauen gleiche Rechte zustehen – trotz des biologischen Unterschieds, doch ausgerechnet die Katholikenführung schlängelt sich aalglatt um dieses Menschenrecht herum und weist den Frauen erneut eine andere Rolle zu als dem Manne.
Ich könnte nun sagen, „damit müssen wohl die Katholiken leben, und ich bin schließlich kein Katholik“, aber was der Papst von Rom da in die Welt setzt, soll ja für alle Christen, und darüber hinaus für die Bürger der überwiegend christlich orientierten Länder gelten – also geht es mich schon etwas an.
Was mich sonst noch bewegte? Nun, vielleicht dies: Die Rettungsorganisation „Cap Anamur“, vor ein paar Wochen noch aufgeflogen wie ein eitler Adler, ist aus der Presse im Sturzflug verschwunden. Was ich schrieb, hat sich alles bewahrheitet: Es war eine von vornherein sinnlose Kampagne, die mehr geschadet als genützt hat.
Mensch, Sehpferd, und wo bleibt das Positive? Tja, das Positive, wo bleibt es nur? Die Weltwirtschaft boomt, und der deutsche Michel kriegt seinen Hintern nicht vom Sofa, sondern lamentiert über sein trauriges Schicksal. Ich hätte, dessen bin ich sicher, einen Haufen Leser, wenn ich in das Sozialabbaugeplärre mit einstimmen würde. Aber dazu bin ich mir bei weitem zu schade.
Hatte ich wirklich vor, in der letzten Woche so viel über die katholische Kirche zu schreiben? Auf gar keinen Fall – und es ist auch keineswegs so, dass ich die Feminismus-Diskussion, die darüber entstanden ist, ernst nehme. Aber dies nehme ich ernst: Mann und Frau sind Gottes gleichwertige Geschöpfe: Die Genesis kennt keinen Unterschied, keine Rollenverteilung und keinen Herrschaftsanspruch eines Geschlechts über das andere. Gottes Wort muss mehr Geltung haben als das Wort des obersten Katholiken.
Es ist erstaunlich, dass es darüber in dieser Welt kaum noch Diskussionen gibt. Überall wird akzeptiert, dass Männer und Frauen gleiche Rechte zustehen – trotz des biologischen Unterschieds, doch ausgerechnet die Katholikenführung schlängelt sich aalglatt um dieses Menschenrecht herum und weist den Frauen erneut eine andere Rolle zu als dem Manne.
Ich könnte nun sagen, „damit müssen wohl die Katholiken leben, und ich bin schließlich kein Katholik“, aber was der Papst von Rom da in die Welt setzt, soll ja für alle Christen, und darüber hinaus für die Bürger der überwiegend christlich orientierten Länder gelten – also geht es mich schon etwas an.
Was mich sonst noch bewegte? Nun, vielleicht dies: Die Rettungsorganisation „Cap Anamur“, vor ein paar Wochen noch aufgeflogen wie ein eitler Adler, ist aus der Presse im Sturzflug verschwunden. Was ich schrieb, hat sich alles bewahrheitet: Es war eine von vornherein sinnlose Kampagne, die mehr geschadet als genützt hat.
Mensch, Sehpferd, und wo bleibt das Positive? Tja, das Positive, wo bleibt es nur? Die Weltwirtschaft boomt, und der deutsche Michel kriegt seinen Hintern nicht vom Sofa, sondern lamentiert über sein trauriges Schicksal. Ich hätte, dessen bin ich sicher, einen Haufen Leser, wenn ich in das Sozialabbaugeplärre mit einstimmen würde. Aber dazu bin ich mir bei weitem zu schade.
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Die echte Nackte war die Rechte: Edeltraud Linkesch, das „Kalendergirl“ eines Benefiz-Kalenders, zeigte sich diesmal hochgeschlossen – und verstand geschickt, das Rateteam von „Was bin ich?“ zu verwirren.
Dabei hätte man sie eigentlich erkennen können: Schließlich wurden die Bilder aus dem Kalender damals überall in der Presse herumgereicht.
Die Sendung wurde bereits am vergangenen Montag ausgestrahlt.
(c) Gerhard Launer
Aus der Sendung - copyright des Screenhshots 2004 by sehpferd
Sehpferd schrieb über die Affäre bereits:
hier, hier und hier.
Dabei hätte man sie eigentlich erkennen können: Schließlich wurden die Bilder aus dem Kalender damals überall in der Presse herumgereicht.
Die Sendung wurde bereits am vergangenen Montag ausgestrahlt.
(c) Gerhard Launer
Aus der Sendung - copyright des Screenhshots 2004 by sehpferd
Sehpferd schrieb über die Affäre bereits:
hier, hier und hier.
sehpferd - am Sonntag, 1. August 2004, 14:50 - Rubrik: aufgegriffen
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Gehe auf die Knie und Blogge - dann vergehen deine Sünden und die Erleuchtung plumpst vom Bloggerhimmel herab.
Zitat gefällig (beim Anlegen eines neuerlichen Kondoms): "Ach, lass doch. Wenn ich schwanger werde, könnte ich zur Zeit sowieso nicht sagen, von wem es ist".
Russisches Roulett, wie mir scheint.
Via Doloresse
Zitat gefällig (beim Anlegen eines neuerlichen Kondoms): "Ach, lass doch. Wenn ich schwanger werde, könnte ich zur Zeit sowieso nicht sagen, von wem es ist".
Russisches Roulett, wie mir scheint.
Via Doloresse
sehpferd - am Sonntag, 1. August 2004, 11:58
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Die Allround-Künstlerin Paige Davis ist in die Skandalpresse geraten. Grund ist ein angeblicher Striptease vor halb nackten Männern. In der Tat waren die Männer halb nackt – und nach Angaben der Künstlerin zu 99 Prozent schwul.
Ob Glück oder Unglück für Frau Davis: Alles wurde fotografiert, und so haben nun beide Seiten ihren Beweis – die eine Seite kann nun behaupten, dass auch ein Striptease im Kleid ein Striptease ist, und die andere Seite, dass in einem echten Striptease die Kleider fallen.
Ob Glück oder Unglück für Frau Davis: Alles wurde fotografiert, und so haben nun beide Seiten ihren Beweis – die eine Seite kann nun behaupten, dass auch ein Striptease im Kleid ein Striptease ist, und die andere Seite, dass in einem echten Striptease die Kleider fallen.
sehpferd - am Sonntag, 1. August 2004, 10:51 - Rubrik: seltsame welt
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Wenn eine 23-jährige Lehrerin beschuldigt wird, mit einem 14-jährigen Schüler Sex gehabt zu haben, gehen die Emotionen zwangsläufig hoch – vor allem, wenn die Lehrerin noch ausgesprochen sexy ist.
Ein Bürger sah aber weniger den Sex, sondern brachte die Angelegenheit auf die folgende einfache Formel:
„Wir haben solche Schwierigkeiten, weil wir unseren Lehrern nicht genug Gehalt zahlen können. So nehmen wir dann eben den Bodensatz – den bekommt man billig“.
Womit sich zeigt, dass Schnäppchen nicht in jedem Fall die beste Wahl sind.
Die Dame heißt Debra Lafave und abgespielt hat sich das Ganze im sonnigen Florida.
Ein Bürger sah aber weniger den Sex, sondern brachte die Angelegenheit auf die folgende einfache Formel:
„Wir haben solche Schwierigkeiten, weil wir unseren Lehrern nicht genug Gehalt zahlen können. So nehmen wir dann eben den Bodensatz – den bekommt man billig“.
Womit sich zeigt, dass Schnäppchen nicht in jedem Fall die beste Wahl sind.
Die Dame heißt Debra Lafave und abgespielt hat sich das Ganze im sonnigen Florida.
sehpferd - am Sonntag, 1. August 2004, 10:37 - Rubrik: seltsame welt
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen
Wer gegenwärtig bei Google nach Sex sucht, findet eine neue Nummer eins: Maxblue zeigt den Kurs für Sex an – er lag am letzten Tag, an dem er an der Börse notiert wurde, bei 2,10 Euro (ohne Gewähr, versteht sich). Ob es sich dabei freilich wirklich um Sex handelt, muss nach Lage der Dinge bezweifelt werden: Die Aktien wurden von der „Southernera Resources Ltd. Registered Shares O.N” ausgegeben. Es handelt sich um ein südafrikanisches Bergbauunternehmen.
sehpferd - am Sonntag, 1. August 2004, 10:00 - Rubrik: seltsame welt
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Erinnern wir uns an frühere Jahre, so war die Moral in den Menschen fest verankert, und sie war im sozialen Bereich sehr einfach definiert: Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich, muss aber auch die Schwächeren stützen. Also helfen Familien, Gemeinden, Belegschaften und Solidaritätsgemeinschaften anderer Art sich gegenseitig – so ist für den Fall der Not für jeden gesorgt.
Das klingt schön und edel, hatte aber eine Konsequenz: Wer sich leichtfertig über die Selbstverantwortung hinwegsetzte, wurde von der Gesellschaft verachtet: Schmarotzer in der Familie, in der Gemeinde oder am Arbeitsplatz mussten damit rechnen, ermahnt zu werden, und falls auch dies noch nichts half, wurden sie diszipliniert.
Tatsächlich muss ich feststellen, dass nicht der Staat, nicht die Parteien, Wirtschaftsunternehmen und Organisationen unmoralisch geworden sind, sondern die Bürger, die gelernt haben, sich an des Staates Theke zu bedienen – und siehe: Der Aufschrei kommt von ihnen.
Eine neue Regierung, die sich jetzt viele wünschen, wird keinesfalls auf die Reformen im Sozialwesen verzichten können. Doch diejenigen, die das Wort „sozial“ so heftig im Munde führen, sollten sich klar sein, dass eigentlich „sozial“ nur der Ausgleich innerhalb der Solidaritätsgemeinschaften ist – nicht der bodenlose Topf der so genannten „Sozialhilfe“.
Ich zweifele nicht, dass es “Hilfe zum Lebensunterhalt“ geben muss, weil jeder Mensch einmal in Not kommen kann. Aber wenn Tausende junger, arbeitsfähiger Menschen nichts anderes kennen lernen als Sozialhilfe, dann ist etwas faul im Staate Deutschland – und es ist nicht der Staat, der faul ist im Staate, sondern die Moral: Arbeit muss wieder ein Wert an sich werden.
Das klingt schön und edel, hatte aber eine Konsequenz: Wer sich leichtfertig über die Selbstverantwortung hinwegsetzte, wurde von der Gesellschaft verachtet: Schmarotzer in der Familie, in der Gemeinde oder am Arbeitsplatz mussten damit rechnen, ermahnt zu werden, und falls auch dies noch nichts half, wurden sie diszipliniert.
Tatsächlich muss ich feststellen, dass nicht der Staat, nicht die Parteien, Wirtschaftsunternehmen und Organisationen unmoralisch geworden sind, sondern die Bürger, die gelernt haben, sich an des Staates Theke zu bedienen – und siehe: Der Aufschrei kommt von ihnen.
Eine neue Regierung, die sich jetzt viele wünschen, wird keinesfalls auf die Reformen im Sozialwesen verzichten können. Doch diejenigen, die das Wort „sozial“ so heftig im Munde führen, sollten sich klar sein, dass eigentlich „sozial“ nur der Ausgleich innerhalb der Solidaritätsgemeinschaften ist – nicht der bodenlose Topf der so genannten „Sozialhilfe“.
Ich zweifele nicht, dass es “Hilfe zum Lebensunterhalt“ geben muss, weil jeder Mensch einmal in Not kommen kann. Aber wenn Tausende junger, arbeitsfähiger Menschen nichts anderes kennen lernen als Sozialhilfe, dann ist etwas faul im Staate Deutschland – und es ist nicht der Staat, der faul ist im Staate, sondern die Moral: Arbeit muss wieder ein Wert an sich werden.
sehpferd - am Sonntag, 1. August 2004, 09:47 - Rubrik: aufgegriffen
noch nichts dazu gesagt - etwas dazu sagen

