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Nicht nur Sachsen, auch Thüringen ist für seine schönen Frauen bekannt. Weniger bekannt ist, dass es in Altenburg nicht nur Skat, sondern auch eine Brauerei gibt, die einen Kalender mit knalligen und (be)sinnlichen Bildern verkauft: Es geht, wie könnte es anders sein, um Bier, Freizeit, Männer und Frauen. Die Objekte der Begierde kommen dabei gut zur Geltung: das Bier zumeist züchtig in Flaschen verhüllt, die Frauen gerne etwas ausgezogen, und einer der Männer gar nackt (im Februar und November).

In Thüringen ist der Kalender seit Jahren eine Attraktion. Schuld daran ist die thüringische Frauenbeauftragte, die Anno 2000 den Kalender der Brauerei als „sexistisch“ einstufte und ihm damit zu einer ungeheuren Popularität verhalf.

Ich mag nachtragen, dass Altenburg so ziemlich die einzige Stadt in Thüringen ist, die ich kenne. Besonders begeistert hat mich das im Jugendstil erbaute und nun wieder restaurierte Schokoladenhaus.

altenburger

(c) 2004 by Altenburger Brauerei, Altenburg, Germany

Ach du Schreck, da ist doch schon wieder ganz zufällig so ein Trägerchen gefallen, und dann quoll ganz aus Versehen eine vollkommen nackte Brust hervor, und selbstverständlich waren eine Menge Leute mit Kameras dabei. Die ganze Serie gibt es hier (lädt aber sehr langsam) – und wer "anständigere" Bilder vom Star sehen will, sollte auf diese Kinoseite gehen.

Gefunden bei Fleshbot - auch hier ist ein Foto zu sehen.

Edit: ... und als wäre alles noch nicht genug, hatte natürlich auch noch jemand eine Video-Kamera dabei: Bitte schön.

Wer in einer warmen Gegend lebt, wird wissen, dass einem beim Bügel ganz schön heiß werden kann – so heiß, dass man sich schließlich auszieht. Diese Dame tat es für ein kurzes Video. Ist es eine Werbung für eine neue Form der ICH-AG, der Nacktbügelservice?

Eine Warnung: Beim Bügeln hat sich schon mancher die Finger verbrannt, und beim Nacktbügeln liegt noch etwas mehr Haut frei – zufällige Berührungen mit dem Bügeleisen sind nicht auszuschließen, weshalb empfohlen wird, wenigstens eine Schürze zu tragen. Nicht als eine Schürze? Na ja, auch gut.

Und weil das Video jetzt fehlt: Bitte schön.



Via fleshbot

Vielleicht mögen sie die „Geschichte der O“ – vielleicht auch nicht. Es hängt einerseits davon ab, wie sie zu erotischen Erzählungen stehen, andererseits davon, ob sie selbst ab und an ein merkwürdiges Verlangen spüren, einmal ganz und gar dem Geliebten (und sicher auch der Geliebten) zur Verfügung zu stehen. Wie ich darauf komme? Einmal, weil gerade ein Jahrestag war (es ist schon ein wenig her), aber auch, weil ich gerade den Teil 3 der Geschichte der O, illustriert von Guido Crepax, gefunden habe. Es ist jener Teil, der etwas später geschrieben wurde, und die Autorin zögerte wohl, diesen dritten Teil mit in ihren erotischen Roman mit aufzunehmen - aber Crepax zögerte keinesfalls, ihn raffiniert zu illustrieren.

Wenn sie denken, es handele sich bei der Zeichnung um Pfirsiche, haben sie Recht. Wenn sie aber glauben, es ginge um etwas mehr als Pfirsiche, haben sie auch recht: Ein arroganter junger Mann denkt, er habe leichtes Spiel bei einer Dame und ihrer Zofe – bis er merkt, dass er selbst das Spielzeug ist. Das Buch ist leider vergriffen. Wer einen Bildband über die „O“ sucht, muss mit Doris Kloster vorlieb nehmen.

storay of o

© 1991 by Guido Crepax & Rochat and BBM for the english translation

Der Schuss vor den Bug, den Bundespräsident Köhler gestern dem deutschen Bundeskanzler verpasste, hat gesessen: Zwar ließ Herr Schröder dem Präsidenten schnell noch schreiben, dass er, Schröder, bei so viel Einmischung auch Gegenvorschläge erwarte (er sei „diskussionsbereit“ ließ der Kanzler gnädigst verlauten), doch das nützte ihm alles nichts: Neben dem Bundespräsidenten stand auch das Volk und die Mehrheit der Parteien hinter dem Feiertag, dem "Tag der Deutschen Einheit" – und ließen einen bedrabbelt wirkenden Schröder im Regen stehen. Es waren nicht „ein paar Einzelstimmen“ – es war das Volk gegen den Kanzler, und das Volk blieb der Sieger. Gut für das Volk, mies für den Kanzler: Er und sein vollmundig daherschwätzendes Führungsteam verloren abermals ihre Glaubwürdigkeit.

Hinter den Kulissen muss die SPD wohl auch noch einiges verkorkst haben: Statt das Sperrfeuer des Bundespräsidenten ernst zu nehmen, mokierte man sich am Morgen nach Presseberichten noch darüber, dass sich der Präsident überhaupt eingemischt habe. „Empört“ sei man gewesen, hieß es. Dabei hat man ganz offenbar nicht davor zurückgeschreckt, den Präsidenten auch noch zu beleidigen: Aus Regierungskreisen wurde alsbald gehöhnt, „Herr Köhler (habe) seine vom Grundgesetz festgelegte Rolle" noch nicht verstanden. Fragt sich, wer zu diesem Zeitpunkt was noch nicht verstanden hatte.

Nachdem sich Herr Schröder, Herr Eichel, Herr Clement und sicher auch Herr Müntefering derartig blamiert hatten, musste natürlich ein Schuldiger gefunden werden, und siehe, man fand den Koalitionspartner, weil er den Kadavergehorsam verweigerte.

Offenbar hat auch Herr Schröder eines noch nicht begriffen: Er wird von vielen Deutschen eben nur als das kleinere Übel gegenüber der unsäglichen CDU-Chefin Angela Merkel angesehen. Sollte die CDU endlich eine Führungsmannschaft mit einem plausiblen Programm zusammenbringen, werden die Wähler in Massen das Lager wechseln: Der heutige Tag war ein erneuter Beweis dafür, dass Herr Schröder im Grunde genommen als Bundeskanzler nicht mehr tragbar ist.

Presseberichte: DIE ZEIT und der SPIEGEL.

So langsam denke auch ich an Weihnachten. Nein, nein, die Kalauer kommen dieses Jahr nicht mehr: ich verspreche es. Kein Chris de Rädda, kein erwachendes Engelein Kor, kein Owi, der lacht.

Ein Adventskalender? Hatte ich schon, kam aber nicht gut an. Vielleicht wäre es besser, jeden Tag ein schönes Teilchen zu zeigen, das auf weiblicher Haut zu tragen. Damit spreche ich freilich nur die großzügigen Herren an, und derartige Herren Bloggen in der Regel kaum, sondern genießen schweigend die Folgen ihres generösen Handelns.

Bleiben noch die Damen. Freilich interessieren auch sie sich für Dessous, schon allein, weil sich die Herren dafür interessieren. Doch noch mehr interessieren sie Schuhe. Was wäre, wenn ich jeden Tag ein paar Schuhe brächte? Nun, dann würden die Twoday-Philosophen mir wahrscheinlicher einer krankhaften Neigung vorwerfen, selbst dann, wenn ich keine reifen Aprikosen zeigen würde, die von Absatz oder Sohle zerquetscht werden. .

Nun da liegt der Gedanke an weihnachtliche Bräuche nicht mehr fern. Es riecht ja jetzt schon nach Äpfeln und Nüssen. Vielleicht fange ich mal an, etwas über Nüsse zu schreiben. Es war ja gerade Erntezeit.

 

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